Hochaufgelöste Einblicke in 3,5 Milliarden Jahre alte Biomasse

Forschungsteam untersucht organisches Material der frühen Erde und findet neue Hinweise zur Herkunft und Zusammensetzung

Um etwas über die ersten Organismen auf unserem Planeten zu erfahren, müssen Forschende die Gesteine der frühen Erde analysieren. Diese sind weltweit nur an wenigen Orten an der Oberfläche zu finden. Das Pilbara-Kraton im Westen Australiens ist eine dieser seltenen Fundstellen: Hier treten rund 3,5 Milliarden Jahre alte Gesteine zutage, die Spuren der damals lebenden Mikroorganismen enthalten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New Approach to Real-Time Monitoring after Pancreatic Surgery

Complications after pancreatic surgery are common and can be life-threatening. One of the most serious yet common complications is postoperative pancreatic fistula. This condition is diagnosed based on increased concentrations of the pancreatic enzyme alpha-amylase in drainage secretions. Currently, the analysis of these enzymes is routinely conducted on the first and third postoperative day. Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) and the University Hospital Dresden (UKD) now report in the journal Biosensors and Bioelectronics on the development of a portable device that can carry out the enzyme determination continuously and in real time.

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Neuer Ansatz zur Echtzeit-Überwachung nach Pankreas-Operationen

Komplikationen nach Operationen an der Bauchspeicheldrüse sind häufig und können lebensbedrohlich sein. Eine der schwersten und zugleich häufigsten Komplikationen ist die postoperative Pankreasfistel. Diagnostiziert wird sie anhand erhöhter Konzentrationen des Bauchspeicheldrüsenenzyms Alpha-Amylase in den Drainagesekreten. Derzeit wird die Analyse dieser Enzyme standardmäßig nur am ersten und dritten postoperativen Tag durchgeführt. Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und des UKD berichten nun im Fachblatt Biosensors and Bioelectronics über die Entwicklung eines portablen Gerätes, das die Enzymbestimmung kontinuierlich und in Echtzeit durchführen kann.

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Neuroprothesen mit Signalen, die das Gehirn versteht

Seit einigen Jahren gibt es Prothesen, die an das Nervensystem angeschlossen sind. Nun legen Forschende an der ETH Zürich nahe, dass solche Neuroprothesen besser funktionieren, wenn sie Signale verwenden, die der Natur nachempfunden sind.

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Alte Genome belegen Down-Syndrom in der Bronze- und Eisenzeit

Forschende des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie haben alte DNA aus einer weltweiten Probensammlung von fast 10.000 prähistorischen und historischen Menschen analysiert, um darin nach Fällen des Down-Syndroms zu suchen, einer seltenen genetischen Erkrankung, die durch eine zusätzliche Kopie des Chromosoms 21 verursacht wird. In den Genomdaten fanden sie sechs Kinder mit Down-Syndrom. Fünf von ihnen wurden vor mehr als 2.000 Jahren bestattet und keines der Kinder wurde älter als ein Jahr. Obwohl ihre Lebensdauer so kurz war, erhielten sie ein Begräbnis, oft mit Grabbeigaben. Sie scheinen also umsorgte und anerkannte Mitglieder ihrer Gemeinschaften gewesen zu sein.

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Innovative Computertomographie verbessert Beurteilung der koronaren Herzkrankheit

Forschende der Universitätsmedizin Mainz haben gezeigt, dass eine neuartige Computertomographie (CT) mit einem sogenannten Photon-Counting-Detektor (PCD-CT) die Beurteilung der koronaren Herzerkrankung verbessern kann. Durch die ultrahochauflösende PCD-CT lassen sich Blutgefäße und Gefäßablagerungen genauer darstellen als bisher. Mit Hilfe der innovativen Diagnostikmethode konnten in der Mainzer Studie über 50 Prozent der Patient:innen in eine niedrigere Krankheitskategorie eingestuft werden. Die Technologie hat das Potenzial, die Patientenversorgung zu verbessern und Gesundheitskosten zu reduzieren.

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New mechanism for regulating cell division in the bacterial pathogen Klebsiella uncovered

Klebsiella pneumoniae is one of the most common and most dangerous bacterial pathogens impacting humans, causing infections of the gastrointestinal tract, pneumonia, wound infections and even blood poisoning. With the aim of discovering therapeutically exploitable weaknesses in Klebsiella, a research team from the Balance of the Microverse Cluster of Excellence at the University of Jena, Germany has taken a close look at the molecular biology of the bacteria and was able to uncover the importance of a small, non-coding ribonucleic acid (sRNA for short) for the gene regulation of K. pneumoniae. They report their findings in the journal “Proceedings of the National Academy of Sciences”.

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Neuer Mechanismus zur Regulation der Zellteilung im bakteriellen Krankheitserreger Klebsiella aufgedeckt

Klebsiella pneumoniae ist einer der häufigsten und gefährlichsten bakteriellen Krankheitserreger, der im Menschen Infektionen des Magen-Darm-Traktes, Lungenentzündungen, Wundinfektionen bis hin zu Blutvergiftungen auslösen kann. Um Klebsiella in Zukunft besser begegnen zu können, hat ein Forschungsteam des Exzellenzclusters Balance of the Microverse der Universität Jena die Bakterien unter die molekularbiologische Lupe genommen: Dabei hat es die Bedeutung einer kleinen, nicht-kodierenden Ribonukleinsäure (kurz: sRNAs, vom Englischen: small ribonucleic acids) für die Genregulation von K. pneumoniae aufgedeckt. Über ihre Erkenntnisse berichten sie im Fachjournal „PNAS“.

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Mehr Hirn als Wesenszug: Entschlüsselung neuronalen Bahnen der Neugier

Die Faszination für das Unbekannte treibt den Fortschritt an. Dank ihr behaupten sich Lebewesen in einer sich stetig wandelnden Umwelt. Somit prägt Neugier die menschliche Entwicklung wesentlich. Doch was steckt dahinter? Forschende vermuten, dass Neugier weniger eine feste Persönlichkeitseigenschaft ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Hirnregionen. Dr. Petra Mocellin und das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Remy am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) haben erstmals einen neuronalen Schaltkreis im Gehirn entschlüsselt, der der Neugier zugrunde liegt.
Die Ergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Neuron veröffentlicht.

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Zecken & FSME: Forschende erwarten hohe Fallzahlen für 2024

Pressekonferenz der Uni Hohenheim offenbart langfristig steigende Fallzahlen, häufigere „Zecken-Jahre“ und eine hohe Dunkelziffer bei Infektionen

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Auch inaktive Raucher dicht mit mikrobiellen Gemeinschaften besiedelt

Internationales Projekt untersucht und weist Kohlenstoffsenken in der Tiefsee nach

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Veränderung der zirkadianen Uhr passt Gerste an kurze Wachstumsperioden an

Botanik: Veröffentlichung in Plant Physiology

Damit Pflanzen zur richtigen Jahreszeit blühen, besitzen sie eine innere Uhr, mit der sie die Tageslichtlänge messen können. Biologinnen und Biologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) beschreiben in einer Studie in der Fachzeitschrift Plant Physiology, dass die Mutation eines bestimmten Gens den Blühzeitpunkt der Gerste nahezu unabhängig von der Tageslänge macht. Diese Mutation kann nützlich für die Züchtung von Sorten sein, die an veränderte Klimabedingungen mit relativ warmen Wintern und heißen, trockenen Sommern angepasst sind.

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Adaptation through symbiosis, sixty-two million years of it

Brightly coloured beetles that feed on a wide range of plants possess robust metabolic capabilities, thanks to bacteria residing in specialised organs in their digestive tract. The bacterium Stammera provides essential enzymes enabling Cassidinae beetles to digest plant cell wall components efficiently. Researchers from the Max Planck Institute for Biology in Tübingen discovered the ancient origin of this specialised relationship. They found symbiotic leaf beetles exhibit greater species diversity than their non-symbiotic relatives. These findings, exposing the timing of symbiosis dating back sixty-two million years and its pivotal role in adaptation, are published in Current Biology.

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Magnetische Effekte am Ursprung des Lebens? Der Elektronen-Spin macht den Unterschied

Biomoleküle wie Aminosäuren und Zucker kommen in zwei spiegelbildlichen Formen vor – in lebenden Organismen findet man hingegen immer nur eine. Warum dem so ist, ist nach wie vor unklar. Nun haben Forscher der Empa und des Forschungszentrums Jülich Hinweise dafür gefunden, dass das Wechselspiel zwischen elektrischen und magnetischen Feldern am Ursprung dieses Phänomens stehen könnte.

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What Our Genetic Information Tells Us About Type 2 Diabetes Risk and Complications

In collaboration with an international team of scientists, Prof. Eleftheria Zeggini from Helmholtz Munich and the Technical University of Munich (TUM) has conducted a comprehensive study with data from millions of individuals. Their research unveiled over 600 disease-associated genetic loci and generated risk scores for diabetes complications.

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Größte Studie zum genetischen Risiko für Typ-2-Diabetes veröffentlicht

In enger Zusammenarbeit mit einem internationalen Forschungsteam führte Prof. Eleftheria Zeggini von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) eine umfassende Studie mit Daten von Millionen von Teilnehmenden durch. Ihre Forschung deckte über 600 genetische Loci auf, die mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung stehen, und ermöglichte die Entwicklung von Risiko-Scores für Diabetes-Komplikationen.

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Kann man den Ausbruch von Rheuma verhindern?

Forschenden der FAU gelingt es, Erkrankung zu hemmen

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Deutsche Herzstiftung und Stiftung für Herzforschung beenden Aktivitäten auf Plattform „X“

Patientenorganisation und Forschungsförderinstitution beenden Aktivitäten wegen vermehrter Desinformation, Hassrede und Rassismus auf „X“

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Zähne schützen und erhalten trotz Essstörung: Carolinum bietet neue Ambulanz bei Bulimie und Magersucht

Essstörungen wie Bulimie und Magersucht werden häufiger, insbesondere bei jungen Menschen. Eine medizinische und psychologische Therapie ist dringend geboten, aber auch die Zahngesundheit sollte man im Blick behalten. Ein neues Angebot des Zentrums der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Goethe-Universität bietet Beratung, Prävention und Therapie,

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Neuer Wirkstoff zur Behandlung der Tuberkulose

Eine aktuelle klinische Studie zeigt, dass Ganfeborol ein vielversprechender Kandidat für eine sichere und effektive Behandlung der Lungentuberkulose sein könnte. Anhand mikrobiologischer Untersuchung und innovativer bildgebender Verfahren konnte ein internationales Forschungsteam die Wirksamkeit dieses neuartigen Wirkstoffs belegen und den Weg für weitere klinische Erprobungen ebnen. Die Ergebnisse wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.

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Covid-19: Doppelte Standards bei Ungeimpften im Job

Studienteam untersuchte Auswirkungen von Impfstatus auf Kündigungen

Was passiert mit Berufstätigen, die sich nicht gegen Covid-19 haben impfen lassen? Müssen sie Nachteile befürchten? Und sind diese Nachteile stärker ausgeprägt, wenn es sich um Personengruppen handelt, die ohnehin bereits benachteiligt werden? Das haben Forschende der Universität Bielefeld untersucht. „Vor etwa zwei Jahren gab es Diskussionen zum Thema Impfpflicht in Deutschland“, sagt Dr. Sebastian Sattler von der Fakultät für Soziologie. „Das haben wir als Anlass genommen und uns gefragt, inwieweit sich Impfen als soziale Norm verstehen lässt und wie sich das auf dem Arbeitsmarkt auswirkt.“

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Thiel Award goes to Philipp Hartmann

Philipp Hartmann, PhD candidate in the group of Prof. Tobias Ritter, has been awarded the Thiel Award. Each year the Max-Planck-Institut für Kohlenforschung honors a young talent in the field of chemistry with this prestigious prize.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Thiel Award geht an Philipp Hartmann

Für seine Publikation in „Nature Chemistry“ ist der Doktorand Philipp Hartmann jetzt mit einem Thiel Award des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung ausgezeichnet worden. Der Preis, der darauf abzielt, chemische Nachwuchstalente zu fördern, ist nach dem 2019 verstorbenen Prof. Walter Thiel benannt.

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DGTHG Jahrestagung 2024: Besondere Forschungsleistungen der Herzmedizin gewürdigt

Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) verlieh am 17. Februar 2024 im Rahmen der 53. Jahrestagung in Hamburg wissenschaftliche Preise und Stipendien an Mediziner:innen und Wissenschaftler:innen aus ganz Deutschland.

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The Hepatitis E Virus – New Insights into Targeted Treatment and Diagnosis

The hepatitis E virus (HEV) is the most common cause of acute viral liver inflammation (viral hepatitis). Every year, there are about 15 to 110 million active cases worldwide, which result in about 70,000 deaths. There are no vaccines against HEV authorised in Europe. The therapeutics available are not specific, have strong side effects, and can lead to resistance. A research team at the Paul-Ehrlich-Institut has identified certain vesicle structures and proteins that could be targets for treatment and contribute to a new understanding of viral genome transmission, also with regard to diagnostics.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft