Ausgewogene Ernährung kann das Sehvermögen stärken

Eine gute Nährstoffversorgung kommt auch der Augengesundheit zugute: Sie kann das Fortschreiten der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), der diabetischen Retinopathie, des Grünen Stars oder auch des trockenen Auges positiv beeinflussen, eventuell sogar verlangsamen. Darauf weist Professor Dr. med. Andreea Gamulescu von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) hin. Die Leitende Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Regensburg erklärt die Hintergründe.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Biowissenschaften bestmöglich kommunizieren – VBIO legt Positionspapier „Wissenschaftskommunikation“ vor

Wissenschaftskommunikation in der Biologie steht vor spezifischen Herausforderungen. Dazu gehören die Geschwindigkeit des biowissenschaftlichen Erkenntnisgewinns sowie Erwartungen und Diversität der Zielgruppen. Der Verband Biowissenschaften, Biologe und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) hat in diesem Kontext ein Positionspapier vorgelegt, das die Besonderheiten skizziert und Empfehlungen an Forschungsfördernde, Hochschulen, Akademien sowie Wissenschafts- und Bildungspolitik formuliert. Zentrale Forderungen betreffen die stärkere Professionalisierung von Wissenschaftler/-innen sowie grundlegende biologisch-fachliche Qualifikationen von Vermittler/-innen aus dem Kommunikationsbereich.

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Biomolecular condensates – regulatory hubs for plant iron supply

Botany: Publication in the Journal of Cell Biology

Iron is a micronutrient for plants. Biologists from the Institute of Botany at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) describe in a study, which has now been published in the Journal of Cell Biology, that regulatory proteins for iron uptake behave particularly dynamically in the cell nucleus when the cells are exposed to blue light – an important signal for plant growth. They found that the initially homogeneously distributed proteins relocated together into “biomolecular condensates” in the cell nucleus shortly after this exposure.

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Biomolekulare Kondensate – Schaltzentralen für die pflanzliche Eisenversorgung

Botanik: Veröffentlichung im Journal of Cell Biology

Eisen ist ein Mikronährstoff für Pflanzen. Biologinnen und Biologen vom Institut für Botanik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) beschreiben in einer Studie, die nun im Journal of Cell Biology erschien, dass sich regulatorische Proteine für die Eisenaufnahme im Zellkern besonders dynamisch verhalten, wenn die Zellen mit blauem Licht, einem wichtigen Signal für das Pflanzenwachstum, bestrahlt werden. Sie fanden, dass sich die zunächst homogen verteilten Proteine kurze Zeit nach der Bestrahlung eng aneinanderlegten und sich im Zellkern zu „biomolekularen Kondensaten“ vereinten.

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IPK-Team identifiziert Schlüsselprotein bei der Chromatin-Regulierung in Arabidopsis thaliana

Die Kernmatrix, eine Art von Stützgerüst für das Chromatin in eukaryotischen Zellen, ist eine seit Jahrzehnten bekannte Struktur. Wie sie den Chromatin-Status in Pflanzenkernen beeinflusst, war bisher weitgehend unklar. Ein internationales Forschungsteam unter Führung des IPK-Leibniz-Instituts hat nun erstmals die genomweite Verteilung von Regionen untersucht, die in Pflanzen durch die Kernmatrix verankert sind. Außerdem klärten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die besondere Rolle des Proteins AHL22 bei der Steuerung mehrerer Regulatoren auf. Ihre Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

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Ausschreibung für den Systemischen Forschungspreis von SG und DGSF 2024

Die Systemische Gesellschaft (SG) vergibt zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF) einen Forschungspreis an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Arbeiten, die sich durch praxisrelevante systemische Forschungsansätze auszeichnen.

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Paleontologists present a 240 million year old „Chinese dragon“.

Stuttgart, 23.02.2024. An international team of scientists from China, the USA and Europe, including Dr. Stephan Spiekman, paleontologist at the State Museum of Natural History Stuttgart, has studied new fossils of the marine reptile Dinocephalosaurus orientalis. This research has made it possible to fully describe the bizarre, very impressive animal for the first time.

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Forschende stellen einen 240 Millionen Jahre alten „chinesischen Drachen“ vor.

Stuttgart, 23.02.2024. Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen aus China, USA und Europa, darunter Dr. Stephan Spiekman, Paläontologe am Naturkundemuseum Stuttgart, hat neue Fossilien des Meeressauriers Dinocephalosaurus orientalis erforscht. Diese Untersuchungen haben es ermöglicht, das bizarre, sehr eindrucksvolle Tier zum ersten Mal vollständig zu beschreiben.

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An increase in blood-sucking black flies is expected in Germany

The habitat suitability for the medical relevant insects has been modelled over four federal states

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Neurobiology: How bats distinguish different sounds

Bats live in a world of sounds. They use vocalizations both to communicate with their conspecifics and for navigation. For the latter, they emit sounds in the ultrasonic range, which echo and enable them to create an “image” of their surroundings. Neuroscientists at Goethe University Frankfurt have now discovered how Seba’s short-tailed bat, a species native to South America, manages to filter out important signals from ambient sound and especially to distinguish between echolocation and communication calls.

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Neurobiologie: Wie Fledermäuse verschiedene Laute unterscheiden

Fledermäuse leben in einer Hörwelt. Sie nutzen ihre Stimme sowohl zur Kommunikation mit ihren Artgenossen, als auch zur Orientierung in der Umwelt. Dazu stoßen sie Ortungslaute im Ultraschallbereich aus, aus deren Echos sie ein Abbild ihrer Umgebung formen. Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler der Goethe-Universität haben nun herausgefunden, wie es der südamerikanischen Brillenblattnase gelingt, aus einer Geräuschkulisse die wichtigen Signale herauszufiltern und dabei insbesondere zwischen Echoortungs- und Kommunikationsrufen zu unterscheiden.

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“Empathy is socially transmitted“

Prof. Dr. Grit Hein from the University Hospital Würzburg (UKW) has shared insights into the transmission of empathy in a study published the journal PNAS. Observational learning processes influence the degree to which an individual empathizes with another person’s pain. Thus, empathy can be acquired or lost through environmental influences.

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„Jeder Mensch kann lernen, mehr oder weniger empathisch zu sein“

Prof. Dr. Grit Hein vom Universitätsklinikum Würzburg (UKW) hat im Fachjournal PNAS veröffentlicht, wie sich Empathie übertragen lässt. Beobachtungslernprozesse beeinflussen das Ausmaß, in dem sich eine Person in den Schmerz einer anderen Person einfühlt. Wir können also vom Umfeld Empathie lernen oder verlernen.

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Expertise rettet Leben – DDG fordert Verbesserungen in der stationären Diabetesversorgung

„Der Klinikaufenthalt wird für Diabetespatient*innen zunehmend gefährlich“, so die Bilanz von Expert*innen auf der heutigen Jahrespressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin. Betroffene sollten sich daher an DDG-zertifizierte Kliniken wenden, die ein hohes Maß an Diabetes-Expertise und Versorgungssicherheit aufweisen. Um Zertifizierungen zu fördern und Kliniken Anreize zu geben, eine entsprechende Expertise vorzuhalten, muss die Krankenhausreform eine adäquate Finanzierung und Förderung der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Diabetologie ermöglichen. Das sei bislang nicht ausreichend berücksichtigt.

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Deutsche Leberstiftung informiert zum „Tag der Seltenen Erkrankungen“: auch die Leber kann betroffen sein

Hannover – Das Schaltjahr 2024 setzt den „Tag der Seltenen Erkrankungen“ auf seinen angestammten Platz: den seltensten Tag im Kalender. Am 29. Februar 2024 werden unter dem Motto: „Teilt Eure Farben“ bunte und kreative Zeichen gesetzt, um mehr Sichtbarkeit für die Menschen mit einer seltenen Erkrankung zu schaffen. Gleichzeitig stehen die drei wichtigsten Anliegen der Betroffenen im Fokus: Diagnose, Therapie und Forschung. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt den internationalen Aktionstag und informiert über seltene Lebererkrankungen, die Wichtigkeit der frühen Diagnose und spezifischen Therapie sowie über Forschungsfortschritte und neuartige Behandlungsoptionen.

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Noch 1 Woche für 6. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe bewerben

Experten-Jury um Harald Schmidt würdigt erneut Journalisten, die sich in hervorragender Weise mit der Erkrankung Depression auseinandersetzen – Einreichung endet am 1. März 2024

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Datenbank FOGS gegen illegalen Wildtierhandel am Start

Der globale illegale Wildtierhandel bedroht rund 6.000 geschützte Arten und ihre Populationen. Mit der Referenzdatenbank FOGS und neuen Analysemethoden unterstützt das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) Behörden und Artenschutzverbände darin, konfisziertes Material von Wildtieren verschiedenen Arten und Populationen zuzuordnen. Das FOGS-Datenportal steht nun zur Verfügung.
Ergänzend kommen am 22. und 23. Februar 2024 Vertreterinnen und Vertreter aus Artenschutz, kriminalistischer Ermittlung, Wissenschaft und Politik zum Austausch im Museum Koenig Bonn beim FOGS – Symposium „Wildlife Crime in Deutschland“ zusammen.

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Körpereigenes Molekül könnte Leukämietherapie sicherer machen

Forscher*innen aus Freiburg und München haben ein körpereigenes Molekül entdeckt, das in Tierstudien das Immunsystem im Darm und die Darmflora ausgewogener macht und schwere Nebenwirkungen von Stammzelltransplantationen mindert / Bestätigung in Humanproben

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«Graphene Flagship» nach zehn Jahren abgeschlossen / Graphen-Forschung: Zahlreiche Produkte, keine akuten Ge

Die grösste je auf die Beine gestellte EU-Forschungsinitiative ist erfolgreich zu Ende gegangen: Ende letzten Jahres wurde das «Graphene Flagship» offiziell abgeschlossen. Daran beteiligt waren auch Empa-Forschende, etwa der Molekularbiologe Peter Wick, der im «Workpackage Health and Environment» von Anfang an dabei war – und die Erkenntnisse in diesem Bereich soeben mit internationalen Kollegen in einem umfassenden «Review»-Artikel im Fachjournal «ACS Nano» zusammengefasst hat.

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So alt sind Fisch-Esser wirklich

Schleswig/Kiel. Forschende des Exzellenzclusters ROOTS und des LEIZA finden Methode, nahrungsbedingte Fehler bei Kohlenstoff-Datierungen zu korrigieren. Die Studie korrigiert die Datierung eines wichtigen steinzeitlichen Begräbnisplatzes in Westrussland. Der neue Ansatz kann eine generelle Fehlerquelle von Kohlenstoff-basierten Datierungen beheben. Das Exzellenzcluster ROOTS in Kiel und Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz sind führend an der Studie beteiligt.

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This is how old fish eaters really are

Schleswig/Kiel. Researchers from the ROOTS Cluster of Excellence and LEIZA find a method for correcting nutritional errors in carbon dating. The study corrects the dating of an important Stone Age burial site in western Russia. The new approach can eliminate a general source of error in carbon-based dating. The ROOTS Cluster of Excellence in Kiel and the Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz are leading the study.

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Immer ähnlicher oder immer unterschiedlicher? Für die biologische Vielfalt trifft beides zu

Viele Lebensgemeinschaften werden im Laufe der Zeit zwar ähnlicher werden, aber fast ebenso viele auch unterschiedlicher

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Revolutionäre Zelltherapie: Neustart des Immunsystems stellt Autoimmunerkrankungen ab

Einmalige Infusion von CAR-T-Zellen ersetzt immunhemmende Medikamente

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Bartenwale haben einen einzigartigen Kehlkopf entwickelt, um zu kommunizieren

Laborversuche und Computersimulationen erklären erstmals, wie Bartenwale ihre Stimme erzeugen

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Schlafforschung: Wer schläft, erinnert sich besser an komplexe Zusammenhänge

Schlaf hilft dabei, das Gedächtnis für komplexe Zusammenhänge zu festigen und so die Erinnerung an ganze Ereignisse zu vervollständigen.

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