Forschungsteam identifiziert genetischen Anteil an der Zusammensetzung des Mikrobioms um die Mais-Wurzeln

Bakterien und Pilze sind für die Funktion der Pflanzenwurzeln von großer Bedeutung. Ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Bonn und unter Beteiligung des IPK Leibniz-Institutes hat nun an Maispflanzen herausgefunden, dass nicht nur die Eigenschaften des Bodens, sondern auch die Erbanlagen der Pflanze dazu beitragen, welche der Mikroben sich an der Wurzel tummeln. Dies wurde auch durch den Einsatz des Werkzeugkastens der quantitativen Genetik ermöglicht. Die Ergebnisse, die heute im Journal „Nature Plants“ veröffentlicht wurden, könnten helfen, besser an Dürre und Nährstoffmangel angepasste Maissorten zu züchten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Experiencing Flow: A Natural Shield Against Mental and Cardiovascular Disease?

Can the proneness to experience flow protect against certain health problems? This question was investigated by an international team of researchers from the Max Planck Institute for Empirical Aesthetics (MPIEA) in Frankfurt am Main, Germany, and the University of Melbourne, Australia. Their findings were recently published in the journal Translational Psychiatry. They provide new evidence for a potentially protective effect of flow, but also underscore the need to consider confounding factors when researching probable health benefits.

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Flow-Erleben: Ein natürlicher Schutzschild gegen psychische und Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Kann die Neigung zum Flow-Erleben bestimmten Gesundheitsproblemen entgegenwirken? Dieser Frage ist ein internationales Team aus Forscher:innen des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main und der University of Melbourne, Australien, nachgegangen. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal Translational Psychiatry veröffentlicht. Sie liefern neue Belege für eine potentiell schützende Wirkung von Flow, betonen gleichzeitig aber auch die Notwendigkeit, Störfaktoren bei der Erforschung möglicher positiver Gesundheitseffekte zu berücksichtigen.

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Ancient Giant Dolphin Discovered in the Amazon

Measuring between 3 to 3.5 meters, 16 million years old: Paleontologists from the University of Zurich have announced the discovery of a new species of freshwater dolphin in the Peruvian Amazon region. Surprisingly, its closest living relatives can be found in the river dolphins of South Asia.

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Urzeit-Riesendelfin im Amazonas entdeckt

Zwischen 3 bis 3,5 Meter lang und 16 Millionen Jahre alt: Paläontologen der Universität Zürich haben im peruanischen Amazonasgebiet eine neue Süsswasserdelfinart entdeckt. Ihre nächsten lebenden Verwandten sind überraschenderweise die Flussdelfine Südostasiens.

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Genomsequenz der Schattenmorelle entschlüsselt

Forschungsteam unter Federführung des Julius Kühn-Instituts untersucht mit neuartigen Technologien das komplexe Erbgut der bedeutenden Sauerkirschsorte und zieht Rückschlüsse auf Entstehung der Obstart.

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Keine Resilienz ohne Allgemeinmedizin!

Mit Befremden nimmt die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) zur Kenntnis, dass die evidenzbasierte Allgemeinmedizin im neu berufenen Expertenrat „Gesundheit und Resilienz“, der am Kanzleramt angesiedelt ist, nicht vertreten ist. Damit haben die Hausärztinnen und Hausärzte als größte medizinische Berufsgruppe, die sich Tag für Tag für die Gesundheit der breiten Bevölkerung einsetzt, in einem nationalen Beratergremium erneut keine Stimme.

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Track and trace members of the plant microbiome with DNA barcodes

A research team led by Paul Schulze-Lefert from the Max Planck Institute for Plant Breeding Research in Cologne, Germany, developed a modular toolkit for tracking bacterial strains colonising plant tissue in competition with other microbiome members. The study is now published in Nature Microbiology.

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UV-Schutz schon im Frühling beachten

Bundesamt für Strahlenschutz informiert zu UV-Strahlung

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HTW Berlin erfolgreich bei DATI-Pilotprojekten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat aus rund 3.000 eingereichten Skizzen 300 Transfer- und Innovationsprojekte ausgewählt, darunter vier Projekte der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). Zusammen mit externen Partnern arbeiten die Projektteams an KI-gestützter Analyse-Software antidemokratischer Bewegungen online, einem KI-Rechtsberatungsassistenten, der Verbesserung von Pflege und dem Einsatz von Augmented Reality (AR) für die Stadtentwicklung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bioinformatiker entschlüsseln essenzielle biochemische Signalwege bei der Reizübertragung im Gehirn

Die reibungslose Weiterleitung neuronaler Impulse im Gehirn ist auf eine spezielle Kaskade eingespielter molekularer Prozesse angewiesen, die mit zunehmendem Alter aus dem Gleichgewicht gerät. Diese hat nun ein Team um den Saarbrücker Bioinformatiker Fabian Kern vom Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) genauer erforscht. In Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Stanford University fanden sie heraus, welche Gene die Aktivierung zentraler Gehirnzellen, der Oligodendrozyten, steuern. Die Studie wurde im Fachjournal PNAS veröffentlicht.

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Wie Sauerstoffmangel Gebärmutterhalskrebszellen vor Chemotherapie schützt

Gebärmutterhalskrebs stellt weltweit die vierthäufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen dar. Abhängig vom Tumorstadium spielt die Chemotherapie eine wichtige Rolle bei der Behandlung des Gebärmutterhalskrebses. Forschende um Prof. Felix Hoppe-Seyler vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) zeigen nun, dass eine bestimmte Form von Sauerstoffmangel Gebärmutterhalskrebszellen vor Chemotherapie besonders wirksam schützt. Dieser erhöhten Resistenz von Tumorzellen liegt die Hemmung eines Proteins zugrunde, das maßgeblich an der Auslösung des Zelltods unter Chemotherapie beteiligt ist. Die Wilhelm Sander-Stiftung hat das Projekt mit 130.000 € gefördert.

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Krebs: Rauchen und auch E-Zigaretten verändern die Software der Zelle

Raucher:innen und Konsument:innen von E-Zigaretten teilen nicht nur eine Gewohnheit, sondern auch ähnliche, mit Krebs assoziierte Veränderungen an Zellen, so eine neue Studie von Wissenschaftler:innen der Universität Innsbruck und dem University College London (UCL), veröffentlicht in der Fachzeitschrift Cancer Research.

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In der Grundschule für Naturwissenschaften begeistern

Das Engagement von Schülerinnen und Schülern kann durch Methoden des geöffneten Experimentierens und das Lösen noch unstrukturierter Probleme deutlich erhöht werden. Dies konnte Dr. Christine Waldenmaier von der PH Schwäbisch Gmünd durch die Evaluation des Projekts „Heidenheimer Kinder und Wissenschaft“ (HeiKiWi) im Rahmen ihrer Promotion belegen.

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Infarktmarker im Blut nach Herzoperation: OP-Effekt oder Herzinfarkt?

Mehr Patientensicherheit durch neue Biomarker: Forscher des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg erhalten renommierte Dr. Rusche-Projektförderung der Deutschen Stiftung für Herzforschung

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500. Clever in Sonne und Schatten-Kita ausgezeichnet

Am 19. März 2024 überreichte die Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebspräve-tion in Leipzig der Einrichtung „UniKidsLeipzig“ die 500. Auszeichnung als „Clever in Sonne und Schatten-Kita“. Das bundesweite, von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt ermöglicht es Kleinkindern, spielerisch richtiges Sonnenschutzverhalten zu erlernen. Bis zu 500.000 Kinder wurden bereits erreicht. Um Hautkrebs vorzubeugen, wird UV-Schutz immer bedeutender, denn durch den Klimawandel steigt auch hierzulande die Zahl der jährlichen Sonnenstunden. Kitas erhalten die Programmpakete kostenfrei unter www.cleverinsonne.de.

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Feenkreise: Pflanzen-Wasserstress verursacht Namibias Löcher im Gras

Namibias berühmte Feenkreise sind geheimnisvolle kreisförmige Kahlstellen im trockenen Grasland am Rande der Namib-Wüste. Ihre Entstehung wird seit Jahrzehnten erforscht und in jüngster Zeit viel diskutiert. Mit umfangreicher Feldarbeit haben Forschende der Universität Göttingen und der Ben-Gurion-Universität (Israel) untersucht, wie frisch gekeimte Gräser im Feenkreis absterben. Ihre Ergebnisse zeigen, dass sie durch Wassermangel im Feenkreis verkümmern.

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Entzündliche Darmerkrankung nach Stammzell-Transplantation

Eine Stammzellspende rettet einem Leukämie-Betroffenen das Leben. Fünf Jahre später tritt bei ihm eine chronisch entzündliche Darmerkrankung auf, was nach Transplantation sehr selten vorkommt. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben den Fall aufgearbeitet und plädieren für umfassendere Erbgutanalysen bei Knochenmarkspenden.

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Three-dimensional image of the symbiotic communities around plant roots

Biology: Publication in Cell Host & Microbe

Animals and plants form complex symbiotic communities with microorganisms, the so-called microbiome. A research team from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) and the Max Planck Institute for Plant Breeding Research (MPIPZ) in Cologne has now investigated the three-dimensional microbiota structure around plant roots. In the scientific journal Cell Host & Microbe, they report that microbial community composition varies along the root and that this is influenced by the root spatial metabolism.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Plastik im Meer: Große Ansammlungen auch abseits sogenannter Müllstrudel

Gelangt Plastik ins Meer, verwittert es und zerfällt in kleine Bruchstücke. Wenn Meerestiere diese Plastikpartikel aufnehmen, kann dies ihre Gesundheit massiv beeinträchtigen. Große Plastikansammlungen können daher das biologische Gleichgewicht der Meeresökosysteme stören. In einer aktuellen Studie hat ein Forschungsteam des UFZ in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), in einem entlegenen Meeresschutzgebiet im Pazifischen Ozean nun ebenso große Mengen Plastikmüll und Mikroplastik nachgewiesen wie in einem der größten bekannten Müllstrudel. Die Forschenden warnen: Plastik ist viel großräumiger verteilt als vermutet.

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Telepräsenzroboter Temi verbessert Versorgungsqualität im betreuten Wohnen

Verbundprojekt der Frankfurt UAS erhält Distr@l-Qualitätssiegel „GOLD“ des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation

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Wie lässt sich in Zukunft mehr nach inneren Uhren leben?

Im Projekt CIRCADIA untersuchten das Fraunhofer ISI und die FOM Hochschule, wie sich Technologien und ein entstrukturierter Alltag auf die circadianen Rhythmen, also die inneren Uhren der Menschen, auswirken könnten. Zu den Empfehlungen der Studie gehören die Abschaffung der Uhrumstellung im März, die Anpassung der Schulzeiten und mehr Wertschätzung des Tageslichts.

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Dreidimensionales Bild der Lebensgemeinschaften um Pflanzenwurzeln

Biologie: Veröffentlichung in Cell Host & Microbe

Tiere und Pflanzen bilden komplexe Lebensgemeinschaften mit Mikroorganismen, das sogenannte Mikrobiom. Ein Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ) in Köln hat nun die dreidimensionale Struktur bei Pflanzenwurzeln untersucht. In der Fachzeitschrift Cell Host & Microbe berichten sie von unterschiedlichen räumlichen Zusammensetzungen, die sich auch auf den Stoffwechsel auswirken.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Citizen-Science-Projekt: Hummeln melden per App

In diesem Jahr findet erneut die bundesweite Hummel-Challenge statt. Ziel ist es, so viele Hummeln wie möglich in der freien Natur zu fotografieren und über die Bestimmungs-App ObsIdentify zu melden.

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Universitätsmedizin Leipzig: Neues Zentrum für Personalisierte Medizin ermöglicht maßgeschneiderte Krebstherapien

Der wissenschaftliche Fortschritt in der Krebsmedizin bietet noch nicht allen Erkrankten eine optimale Therapie. Mit finanzieller Förderung durch das Staasministerium für WIssenschaft und Kunst (SMWK) wird nun ein Zentrum für Personalisierte Medizin (ZPM) an der Universitätsmedizin Leipzig etabliert. Dieses hat die Aufgabe, Betroffenen einer Krebserkrankung eine individuell passgenaue Behandlung zu ermöglichen. Verschiedene Fachdisziplinen aus der Grundlagen- und klinischen Forschung arbeiten dafür unter einem Dach zusammen. Das Zentrum für Personalisierte Medizin eröffnet damit eine erfolgversprechende Perspektive für die Versorgung von Krebspatient:innen in der Region.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft