Frühling ist Pollenzeit – warum es nicht immer eine Allergie ist

Universitäts AllergieCentrum Dresden (UAC) setzt auf interdisziplinäre Fallkonferenzen. // Allergien und Allergiesymptome beschäftigen die Medizinerinnen und Mediziner ganzjährig.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Science Slam beim Pneumologie-Kongress: Christian Herzmann gewinnt mit Gedicht „Denk nicht an die Zigarette“

Wissenschaft einmal anders: Beim Science Slam auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgerufen, die Kraft der Performance-Kunst zu nutzen. Die Teilnehmer überraschten mit kreativen Einfällen im verbalen Kampf um den ersten Platz. Das Publikum kürte schließlich Privatdozent Dr. Christian Herzmann mit seinem Gedicht „Denk nicht an die Zigarette“ zum Sieger. Insgesamt wurden 3.500 Euro Preisgeld ausgelobt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vom Spleißen zum Überleben: Wie Pflanzen mit Stress umgehen

Forschungsteam aus Bielefeld untersucht veränderte Genexpression

Pflanzen sind vielen Einflüssen aus ihrer Umwelt ausgesetzt, die auf sie einwirken: Wie warm oder kalt ist es? Wie schattig oder sonnig ist der Standort? Wie trocken oder salzhaltig ist der Boden? „Wenn sich die Bedingungen auf ungünstige Weise verändern, können Pflanzen sich natürlich nicht einfach einen neuen Standort suchen“, sagt die Biotechnologin Dr. Julieta Mateos von der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld. Um mit solchen Herausforderungen umzugehen, können Pflanzen aber die Genexpression verändern, also den Prozess, bei dem Informationen, die in den Genen gespeichert sind, in Proteine umgesetzt werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Warum sich Zika- und Dengue-Viren bevorzugt durch Blut übertragen

Warum erfolgt die Infektion mit dem Zika-Virus und anderen Krankheitserregern eher durch Insektenstiche als über Speichel oder Sperma, obwohl das Virus darin vorkommt? Eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung der Universitäten in Marburg und Ulm hat den Mechanismus aufgeklärt, der die Viren in den genannten Körperflüssigkeiten blockiert. Das Team berichtet im Fachblatt „Nature Microbiology“ über seine Ergebnisse.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How many fish constitute a school?

Physics: Publication in Nature Communications

Physicists are also interested in fish – above all when they are researching the formation of structures. A research team from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) and the University of Bristol (United Kingdom) has examined the schooling behaviour of zebra danio (Danio rerio, also known as “zebrafish”) using methods from the field of multi-particle physics. In the scientific journal Nature Communications, they explain that groups of just three fish already move in a similar way to large schools while, by contrast, two fish display completely different behaviour.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie viele Fische machen einen Schwarm?

Physik: Veröffentlichung in Nature Communications

Auch Physiker interessieren sich für Fische – vor allem, wenn sie die Bildung von Strukturen erforschen. Ein Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Universität Bristol (Vereinigtes Königreich) untersuchte das Schwarmverhalten von Zebrabärblingen (Danio rerio, auch als „Zebrafische“ bekannt) mit Methoden der Vielteilchenphysik. In der Fachzeitschrift Nature Communications erläutern sie, dass sich schon drei Fische ähnlich wie große Fischschwärme bewegen, zwei Fische dagegen ein ganz anderes Verhalten aufweisen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gut microbiota and antibiotics: Missing puzzle piece discovered

HIRI scientists identify small RNA that influences the sensitivity of the intestinal pathogen Bacteroides thetaiotaomicron to certain antibiotics

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Darmmikrobiota und Antibiotika: Fehlendes Puzzlestück entdeckt

HIRI-Wissenschaftler:innen weisen kleine RNA nach, die die Empfindlichkeit des Darmkeims Bacteroides thetaiotaomicron gegenüber bestimmten Antibiotika beeinflusst

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New Leibniz ScienceCampus for the DSMZ in Braunschweig

At its meeting on 19 March 2024, the Senate of the Leibniz Association made major decisions in various cross-institute funding formats: the Leibniz Institute DSMZ-German Collection of Microorganisms and Cell Cultures GmbH in Braunschweig, Germany, is leading one of seven new ScienceCampi. „The Leibniz Association and the state of Lower Saxony are funding the establishment of the Leibniz ScienceCampus EcoPath (Evolutionary Ecology of Zoonotic Pathogens during Agricultural Transformations), which has a total volume of 3.8 million euros, under the leadership of the Leibniz Institute DSMZ.“, announced the Scientific Director of the Institute, Professor Dr Jörg Overmann, today.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New Research Results – Safety of Short-Term Cultivated CAR T Cells in Cancer Immunotherapy

Short-term cultivated, individualised immune cells (CAR T cells) are currently being developed as a therapeutic option for patients with blood cancer. A research team from the Paul-Ehrlich-Institut has shown with mouse and cell models that these cells carry a higher risk for cytokine release syndrome than conventional CAR T cells. The cytokine release is caused by residual components of vector particles on the CAR T cells and is independent of tumour cells. Careful consideration of the safety of this innovative treatment is required to minimise risks to patients. EMBO Molecular Medicine reports on the results in its issue dated 21 March 2024.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Forschungsergebnisse – Sicherheit von kurzzeitig kultivierten CAR-T-Zellen in der Krebsimmuntherapie

Kurzzeitig kultivierte, individualisierte CAR-T-Zellen könnten zukünftig eine Therapieoption für Patientinnen und Patienten mit Blutkrebs bieten. Ein Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Instituts hat mit Maus- und Zellmodellen gezeigt, dass diese neuen Zellen ein höheres Risiko für das Zytokinfreisetzungssyndrom bergen als herkömmliche CAR-T-Zellen. Restbestandteile von Vektorpartikeln an den CAR-T-Zellen verursachen die Zytokinfreisetzung. Sie ist unabhängig von Tumorzellen. Die Sicherheit dieser innovativen Behandlung muss sorgfältig geprüft werden, um Risiken für Patientinnen und Patienten zu minimieren. Über die Ergebnisse berichtet EMBO Molecular Medicine in der Ausgabe vom 21.03.2024.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Krankenhaus-Pneumonie: Neue Leitlinien-Empfehlungen verbessern die Diagnose und Therapie

Lungenentzündungen zählen zu den häufigsten im Krankenhaus erworbenen Infektionen und sind mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden. Um die Erkrankung bei Betroffenen schneller zu erkennen und wesentlich besser behandeln zu können, gibt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) jetzt ein rund 100 Seiten umfassendes Update der S3-Leitlinie „Epidemiologie, Diagnostik und Therapie erwachsener Patienten mit nosokomialer Pneumonie“ heraus. Das Papier bündelt neueste Forschungsergebnisse – beispielsweise über Veränderungen bei Krankheitserregern wie Antibiotikaresistenzen – und macht aktuelle Behandlungsempfehlungen für die klinische Praxis zugänglich.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erste Übersicht der Langzeitfolgen von Krebsimmuntherapien

Krebs-Therapien mit so genannten „Immuncheckpoint-Inhibitoren“ (ICI) sind inzwischen weit verbreitet, doch ihre Langzeitwirkungen noch kaum erfasst. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun
erstmals systematisch Studien zu den Langzeitfolgen dieser Therapien zusammengefasst. Ein signifikanter Anteil der Cancer Survivor berichtet über eingeschränkte Lebensqualität und unerwünschte Nebenwirkungen der Therapie. Allerdings sei noch wesentlich detaillierteres Wissen über die Langzeiteffekte der ICI erforderlich, betonen die Forschenden, um den Betroffenen die bestmögliche Nachsorge zu bieten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Strohhalm oder Blasebalg: Hilfsmittel zum Eier ausblasen schützen vor Lebensmittelinfektionen

Kleinkinder sollten besser gar nicht mit rohen Eiern hantieren

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Decoding the shared genetic toolkit for male sex determination

Researchers from the Max Planck Institute for Biology Tübingen broke new ground by demonstrating that an HMG-box gene in brown algae is crucial for determining male sex. This breakthrough significantly expands our understanding of sex-determination mechanisms in eukaryotic organisms. Until now, master sex-determination genes had been identified in only a select number of vertebrates and plants. Published in Science, this study illuminates the evolutionary parallels in developmental pathways between animals and seaweeds, despite their millions of years of independent evolution. It highlights the use of a shared genetic ‘toolkit’ across lineages and explores distant evolutionary convergences.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Das alternde Gehirn: Protein-Kartierung liefert neue Erkenntnisse

Forschende der LMU und des Exzellenzclusters SyNergy haben analysiert, wie sich das Proteom bestimmter Hirnzellen im Alter verändert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schram-Stiftung vergibt Grants für Neurowissenschaften

Zum 20-jährigen Jubiläum ihres Förderprogramm vergibt die Schram-Stiftung 2024 bis zu drei Schram-Grants für die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden mit bis 120.000 Euro pro Jahr für maximal drei Jahre gefördert. Die Stiftung nimmt Bewerbungen bis zum 15. September entgegen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Leibniz-WissenschaftsCampus für die DSMZ in Braunschweig

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat in seiner Sitzung am 19. März 2024 weitreichende Entscheidungen in verschiedenen institutsübergreifenden Förderformaten getroffen: das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig führt einen von sieben neuen WissenschaftsCampi. „Die Leibniz-Gemeinschaft und das Land Niedersachsen finanzieren den Aufbau des Leibniz-WissenschaftsCampus EcoPath (Evolutionary Ecology of Zoonotic Pathogens during Agricultural Transformations), der ein Gesamtvolumen von 3,8 Millionen Euro hat, unter Leitung des Leibniz-Instituts DSMZ.“, teilt heute der Wissenschaftliche Direktor des Instituts Professor Dr. Jörg Overmann mit.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein neuer Weg zur Wirkstoffvielfalt

Viele wichtige Medikamente, wie Antibiotika und Krebsmedikamente, stammen von Naturstoffen aus Bakterien ab. Die bakteriellen Enzyme, die diese Wirkstoffe produzieren, gelten wegen ihres Baukastenprinzips als ideale Werkzeuge für die Synthetische Biologie. Durch Erforschung der Protein-Evolution fand ein Team um Prof. Dr. Helge Bode „Fusionsstellen“ nach dem Vorbild der Natur, die eine schnellere und gezieltere Wirkstoffentwicklung ermöglichen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Internationale Konferenz für Pflanzenzüchtung an der Hochschule Geisenheim mit großem Zulauf

In dieser Woche fand die zweijährlich stattfindende, international ausgerichtete Tagung der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung e.V. (GPZ), die German Plant Breeding Conference 2024, an der Hochschule Geisenheim statt. Vom 19. bis 21. März trafen sich hier rund 300 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Unternehmen aus insgesamt 30 Ländern, um über beschleunigte, neuartige Pflanzenzüchtung zu diskutieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Maize genes control little helpers in the soil

Tiny organisms such as bacteria and fungi help to promote the health and function of plant roots. It is commonly assumed that the composition of these microbes is dependent on the properties of the soil. However, an international team of researchers led by the University of Bonn has now discovered when studying different local varieties of maize that the genetic makeup of the plants also helps to influence which microorganisms cluster around the roots. The results, which have now been published in the prestigious journal Nature Plants, could help to breed future varieties of maize that are better suited to drought and limited nutrients.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Maisgene kontrollieren winzige Helfer im Boden

Winzlinge wie Bakterien und Pilze helfen Pflanzenwurzeln bei ihrer Arbeit und fördern ihre Gesundheit. Eine gängige Vorstellung ist, dass die Zusammensetzung dieser Mikroben von den Bodeneigenschaften abhängt. Jedoch hat nun ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Bonn an verschiedenen lokalen Maissorten herausgefunden, dass die Erbanlagen der Pflanze ebenfalls dazu beitragen, welche Mikroorganismen sich an der Wurzel tummeln. Die Ergebnisse, die nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Plants veröffentlicht sind, könnten künftig dabei helfen, besser an Dürre und Nährstoffmangel angepasste Maissorten zu züchten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pneumologie-Forschungspreis 2024: Gießener Forscher entdeckt körpereigenes Molekül, das die COPD-Abwehr beeinträchtigt

Die Identifizierung eines neuen Moleküls hat das Potenzial, zukünftig in der Diagnose und Therapie der chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) neue Wege zu eröffnen. Dr. Cheng-Yu Wu von der Justus-Liebig-Universität Gießen identifizierte das carcinoembryonale Antigen Zelladhäsionsmolekül (CEACAM6), welches die antioxidative Abwehr auf Proteinebene im menschlichen Körper reguliert. Hierfür untersuchte der 33-jährige Nachwuchsforscher in biologischen Proben – einschließlich Sputum, Lungengewebe und Blut – aus vier verschiedenen Kohorten die Mechanismen im Körper von COPD-Patientinnen und -Patienten und verglich diese mit gesunden Kontrollproben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März unter dem Motto “Yes! We can end TB!“

Während die Tuberkulose (TB) in Deutschland und anderen Industrienationen relativ selten geworden ist, erkranken vor allem in den ressourcenschwächeren Ländern Südostasiens, Afrikas und im westpazifischen Raum jedes Jahr rund zehn Millionen Menschen an der bakteriellen Infektion. Damit ist die TB derzeit die Infektionskrankheit, die weltweit zu den meisten Todesfällen führt. Aus Anlass des jährlich am 24. März begangenen Welt-Tuberkulose-Tages möchten wir Ihnen einige Beispiele aus der Forschung der letzten Monate am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung zur Behandlung, Diagnose und Überwachung von Behandlungserfolgen sowie der Ausbreitung antibiotikaresistenter Tuberkulose vorstellen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pflegepool schließt Personallücken und bietet höchste Individualität

Mit veränderter Strategie im Pflegepool geht das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus einen neuen Weg, um kurzfristige Personallücken zu schließen und gleichzeitig Mitarbeitenden in der Pflege höchste Flexibilität zu bieten. Der vor über 20 Jahren initiierte Pool hat jetzt eine Neukonzeption erfahren. Ziel ist es, noch individueller auf neue Mitarbeitende einzugehen, sie beim Einstieg in die Pooltätigkeit zu begleiten und ihnen auch in Hinblick auf die persönliche Karriereplanung Perspektiven aufzuzeigen. So wurde unter anderem ein Tandemmodell eingeführt, dass vorsieht, die Neuen im Pflegepool in 1:1-Betreuung in den ersten vier Wochen zu begleiten und zu unterstützen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft