Schulen spielen bislang eine untergeordnete Rolle in der Verbreitung des Coronavirus

Die Schulferien im Sommer und Herbst hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus in Deutschland. Zudem hat die Rückkehr zum vollen Schulbetrieb nach den Sommerferien nicht zur Erhöhung der Infektionen geführt – weder unter Kindern noch unter Erwachsenen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie von Uta Schönberg, Kirill Borusyak und Clara von Bismarck-Osten, die am University College London und am Centre for Research and Analysis of Migration (CReAM) forschen. Anders als die meisten epidemiologischen Studien, die das Infektionsgeschehen an einzelnen Schulstandorten beobachten, basiert die Studie auf deutschlandweiten Daten des Robert Koch-Instituts.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft