Neue Gentherapie zur Behandlung von Epilepsie: Körpereigener Wirkstoff wird bei Bedarf freigesetzt

Gemeinsame Pressemitteilung der Charité und der Medizinischen Universität Innsbruck

Vorklinische Studie zeigt langanhaltende Anfallsfreiheit

Forschungsgruppen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Medizinischen Universität Innsbruck haben einen grundlegend neuen Ansatz zur Behandlung von Temporallappen-Epilepsie entwickelt: Eine Gentherapie soll ermöglichen, dass beginnende Krampfanfälle gezielt am Ort ihrer Entstehung und nur bei Bedarf unterdrückt werden. Die Methode erwies sich im Tiermodell als erfolgreich und soll nun für die therapeutische Anwendung bei Patientinnen und Patienten optimiert werden. Veröffentlicht sind die Studienergebnisse in EMBO Molecular Medicine*.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft