Anhörung zu unheilbar Kranken: DGP warnt eindringlich vor Abgabe von Betäubungsmitteln zum Suizid

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) nimmt bei der heutigen Anhörung im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages fachlich Stellung:

Statt behördlicher Suizidassistenz: Unheilbar erkrankten Menschen in extremer Notlage sofortigen Zugang zu weitgefächerter Palliativversorgung ermöglichen

DGP-Präsident Radbruch: Dem Sterbewunsch belastbare Gesprächsangebote entgegensetzen – Patienten haben Recht auf Verzicht oder Abbruch lebensverlängernder Therapie – Auch Freiwilliger Verzicht auf Essen und Trinken kann ärztlich begleitet werden – Linderung schwerst erträglicher Symptome nötigenfalls mittels palliativer Sedierung

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft