Kontrolle der Fruchtbarkeit – Neue Rolle des Entwicklungsgens WT1

Etwa 6 Millionen Paare in Deutschland haben einen unerfüllten Kinderwunsch. Bei jedem 10. Paar sind die Ursachen dafür unklar. Forschern vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena ist es in Zusammenarbeit mit klinischen Partnern nun gelungen, eine neuartige Genmutation nachzuweisen, die bei Frauen offenbar zu Unfruchtbarkeit führt. Das mutierte WT1-Gen spielt eine wichtige Rolle bei der frühen Entwicklung des Embryos und steuert Proteine, insbesondere Proteasen, die für die erfolgreiche Einnistung des Embryos in die Gebärmutter verantwortlich sind. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Human Molecular Genetics veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)