Invasive superkoloniale Ameise: Schädling oder halb so schlimm?

Görlitz, den 29.10.2015. Der Wissenschaftler Dr. Bernhard Seifert vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz hat die Ausbreitung einer invasiven Waldameisenart in Kanada untersucht. Etwa eine Millionen der Insekten wurden 1971 durch den Menschen in einen kanadischen Wald nahe Quebec eingeführt – die Ameisen haben seitdem ihre Anzahl mindestens verzwanzigfacht. In seiner kürzlich im Fachjournal „Myrmecological News“ veröffentlichten Studie zeigt Seifert, dass die Ameisen nur an einen Ort in Quebec vorkommen und bisher keine Gefahr für das kanadische Ökosystem darstellen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)