Nierenkrankheiten: Häufig, teuer und unterschätzt

Nierenkrankheiten sind häufig und gefährlich, bekommen gesamtgesellschaftlich aber kaum die Aufmerksamkeit, die es benötigt, um die Forschung, Versorgung und vor allem die Prävention zu verbessern. Dabei würden davon alle profitieren: Die Betroffenen, denen viel Leid erspart bliebe, den Kostenträgern, da eine kostenintensive Therapie deutlich seltener zum Einsatz kommen müsste, – und die Umwelt, da die Dialyse viel Energie und Wasser erfordert und viel Abfall verursacht. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) plädiert daher für mehr gesamtgesellschaftlichen Einsatz zur Prävention von Nierenkrankheiten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Avatare für die Glioblastom-Therapie

Welche neuartigen Therapien am besten gegen einen aggressiven Hirntumor ankommen, wollen Forscher*innen künftig mithilfe einer neuen Plattform testen. Dafür pflanzen sie Zellen des jeweiligen Glioblastoms in Zebrafische ein, berichten die Labore von Gerhardt und De Smet in „EMBO Molecular Medicine“.

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Starke Rötung und Schwellung nach Insektenstichen bei Kindern: nicht alles ist eine Allergie!

Der schöne Spätsommer nach einer langen Regenperiode bietet beste Bedingungen für Mücken. In unseren Praxen und Kliniken sehen wir jetzt sehr viele Kinder mit außergewöhnlich starken Reaktionen auf Insektenstiche, wahrscheinlich insbesondere hervorgerufen durch Mückenstiche. Die teilweise sehr großen Schwellungen und Rötungen, die sich um den Stich bilden, lassen an eine allergische Reaktion oder Infektionen denken. Haben wir es nun mit neuen Insektengiftallergien durch Mücken zu tun? Müssen wir alle Kinder mit Notfallmedikamenten ausrüsten? Oder braucht jeder eine antibiotische Therapie?

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Vielversprechende Forschungsergebnisse: Neue Perspektiven für die Therapie von seltenen Lebererkrankungen

Hannover, Gießen, Köln – Als seltene Erkrankung, auch „Orphan Disease“ genannt, wird nach der Definition der Europäischen Union (EU) eine Krankheit eingestuft, die höchstens eine von 2.000 Personen betrifft. In Deutschland leiden insgesamt mehr als vier Millionen Menschen an einer der mehr als 6.000 bekannten seltenen Erkrankungen. Bereits die Diagnostik kann problematisch sein und das gilt auch bei seltenen Lebererkrankungen. Diese meist genetisch oder autoimmun bedingten Krankheiten verursachen häufig keine spezifischen Symptome und sind deshalb schwer zu diagnostizieren. Viele seltene Leberkrankungen sind jedoch behandelbar.

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Herzschrittmacher: Taktgeber für´s Herz wird 65 alt

Herzrhythmusstörungen gehören zu den Volkskrankheiten. Herzschrittmacher als kleine, künstliche Taktgeber des Herzens, haben die Herzmedizin und die Therapie von Herzrhythmusstörungen revolutioniert: Vor 65 Jahren, am 8. Oktober 1958, implantierte der schwedischen Herzchirurg Åke Senning den ersten Herzschrittmacher (HSM) zur Behandlung eines jungen Patienten, der aufgrund einer zu langsamen Herzschlagfolge mehrmals täglich ohnmächtig wurde.

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Neue neurologische Klassifikation für Schluckstörungen: Dr. Bendix Labeit erhält Schiffbauer-Förderpreis

Der mit 3.000 Euro dotierte Förderpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Dr. Bendix Labeit. Der Neurologe am Universitätsklinikum Düsseldorf hat wesentlich zur Entwicklung einer neuen Klassifikation beigetragen, mit deren Hilfe die Forschung, die Diagnosestellung und die Therapie von neurologischen Schluckstörungen – Dysphagie – bei älteren Menschen verbessert wird. Basis dafür ist eine Studie, die eine umfassende Literaturrecherche und eine anschließende interdisziplinäre Auswertung von rund 1.000 Endoskopie-Videos neurologischer Dysphagie-Patientinnen und -Patienten umfasst.

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Eisenmangel bei Frailty-Therapie: Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung geht an Miroslava Valentova

Der mit 2.000 Euro dotierte Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung geht in diesem Jahr an die Kardiologin und Geriaterin in Ausbildung Dr. Dr. Miroslava Valentova (links im Foto) aus Göttingen. Sie erhält den Preis in ihrer Funktion als Koordinatorin der kardiologisch-geriatrischen Studie „Eisenmangel ist ein unabhängiger Prädiktor für Gebrechlichkeit bei Patienten mit Herzinsuffizienz”. Die Studie untersuchte erstmals den Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Frailty, also Gebrechlichkeit, bei Menschen mit Herzinsuffizienz.

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LowCarb und Keto-Diät: Darm-Mikrobiom könnte Hinweis auf Cholesterin-Risiko geben

Vorhersage ja, Therapie nein: Studie unter Leitung der Uni Hohenheim zum Zusammenhang zwischen Darm-Mikrobiom und Blut-Cholesterin beleuchtet neue Möglichkeiten & Grenzen

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COVID-19 und Typ-1-Diabetes: Nach SARS-CoV-2 Infektion treten bei Kleinkindern häufiger Inselautoantikörper auf

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einem gestörten Glukosestoffwechsel führt und eine lebenslange Therapie mit Insulin verlangt. Während die genauen Ursachen der zugrundeliegenden Autoimmunreaktion noch unklar sind, werden Virusinfektionen bei Kleinkindern häufig als entscheidende Umweltfaktoren für die Entstehung von Typ-1-Diabetes angesehen. Ein internationales Forschungsteam der Globalen Plattform für die Prävention des Autoimmunen Diabetes (GPPAD) fand nun einen neuen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Typ-1-Diabetes und dem SARS-CoV-2 Virus.

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Zur Kommentierung freigegeben: Konsultationsfassung der S3-Leitlinie Pankreaskarzinom

Die Konsultationsfassung der S3-Leitlinie „Pankreaskarzinom“ ist aktuell zur Kommentierung freigegeben. Überarbeitet sind die Themengebiete Risikofaktoren, Risikogruppen und Screening, Chirurgische Therapie sowie Palliativversorgung und supportive Therapien. Expert*innen, aber auch Betroffene und Interessierte sind nun eingeladen, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungshinweise zur Konsultationsfassung mit dem dafür vorgesehenen Kommentierungsbogen bis zum 28. September 2023 abzugeben: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/pankreaskarzinom

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Proteine für die Krebstherapie dank raffiniertem Programmierkniff

Neue Proteine für biomedizinische oder andere Anwendungen computergestützt zu entwickeln, erfordert lange Rechenzeiten auf leistungsstarken Servern. Ein Team aus Forschenden des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen und des Universitätsklinikums Tübingen hat nun eine neue Berechnungsmethode entwickelt und getestet, die die notwendigen Energiekalkulationen erheblich beschleunigt. Ihr Ansatz, nun in der Fachzeitschrift Cell Reports Methods veröffentlicht, ermöglicht eine präzise und effiziente Entwicklung von Funktionsproteinen. Die Forschenden demonstrierten darüber hinaus den Nutzen ihrer Ergebnisse, indem sie zwei Klassen von Proteinen für Krebsdiagnostik und -therapie entwickelten.

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Rheuma & Geschlecht: Diagnose bei Frauen später und Erkrankung häufiger als bei Männern

Frauen ernähren sich gesünder, gehen öfter zu Ärztin oder Arzt und nehmen häufiger Vorsor-geangebote in Anspruch als Männer. Dennoch erhalten Sie die Diagnose über eine rheumatische Erkrankung deutlich später. Und dies, obwohl sie häufiger an Rheuma leiden und gegenüber männlichen Patienten eine erhöhte Krankheitslast angeben. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Überblicksstudie zu geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Diagnostik und Therapie von Rheumaerkrankungen. Welche Ursachen dahinterstecken und wie die Erkenntnisse in die Versorgung einfließen können, diskutieren Expert:innen auf der digitalen Vorabpressekonferenz anlässlich des DGRh am Mittwoch, den 23. August 2023.

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Sauerstoffladung gegen multiresistente Keime

Singulett-Sauerstoff-Batterie für die photodynamische Therapie tiefsitzender Infektionen
Bei der antibakteriellen photodynamischen Therapie werden durch Bestrahlung reaktive Sauerstoffspezies erzeugt, die Bakterien abtöten. Da sie externes Licht und Sauerstoff benötigt, ist sie nur für oberflächliche Infektionen geeignet. Ein chinesisches Forschungsteam stellt jetzt in der Zeitschrift Angewandte Chemie eine molekulare „Singulett-Sauerstoff-Batterie“ vor, die mit reaktivem Sauerstoff „beladen“ wird, den sie in tiefen Gewebeschichten freisetzt, und zielgerichtet Methicillin-resistente Staphylokokken angreift.

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Mit der richtigen Ernährung die Nieren schützen

Die chronische Nierenkrankheit ist häufig. Durch eine rechtzeitige medikamentöse Therapie kann sie aber wirksam behandelt werden, so dass vielen Betroffenen die Dialyse erspart bleibt. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, wenn es um den Erhalt der Nierenfunktion geht. Die Faustformel dafür lautet: „Gesunde ballaststoffreiche Mischkost, frisch zubereitet, und zwar aus Zutaten, die nicht industriell verarbeitet wurden.“ Ob vegan, vegetarisch oder flexitarisch, ist egal. Salz und Phosphate sollten weitgehend reduziert werden.

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Melanomforschung: Ob die Immuncheckpoint-Therapie wirkt, entscheidet Interleukin-17

Immun Checkpoint-Inhibitoren (ICI) sind hochwirksame Medikamente in der modernen Krebstherapie. Ihr Einsatz hat auch bei Melanompatient:innen die Überlebenschancen verbessert. Aber nicht alle Erkrankten profitieren gleichermaßen. Ein Team von Forschenden der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und Deutschem Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Partnerstandort Essen/Düsseldorf, hat nun einen Faktor gefunden, der das Ansprechen auf die ICI-Therapie maßgeblich beeinflusst: das Zytokin Interleukin-17, kurz IL-17. Die Ergebnisse wurden kürzlich in „Nature Cancer“ veröffentlicht.

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Zur Kommentierung freigegeben: Version 4 der Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz

Die Version 4 der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz steht ab sofort bis zum 08.09.2023 zur öffentlichen Konsultation bereit. Fachkreise und Interessierte sind eingeladen, das komplett überarbeitete Kapitel „Medikamentöse Therapie“ der Leitlinie kritisch zu begutachten und zu kommentieren.

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Ein Film sagt mehr als tausend Worte

Seit mehreren Jahren verfolgen Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) einen völlig neuen Ansatz zur Therapie neurodegenerativer Erkrankungen, speziell der Amyotrophen Lateralsklerose – kurz ALS. Mit einem Film machen sie auf ihr Forschungsprojekt „ThaXonian“ (Magnetic Axon Therapy) aufmerksam. Sie hoffen, auf diesem Weg „ThaXonian“ bekannter zu machen und neue Finanzquellen zur Fortsetzung des Vorhabens zu erschließen.

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Altersmedizin trifft auf Mikrobiomforschung: Neue Impulse für die Therapie von Immunerkrankungen

Jüngste Fortschritte in der Mikrobiomforschung ermöglichen neue Systemansätze zur Untersuchung des dynamischen Zusammenspiels zwischen Mikrobiota, ihren Metaboliten sowie den Immun- und Stoffwechselreaktionen des Wirts. Dieses Verständnis eröffnet neue Wege für therapeutische Interventionen bezüglich der Behebung altersbedingter Veränderungen in der Mikrobiota-Wirt-Homöostase. „Solche Eingriffe könnten den fäkalen Mikrobiota-Transfer, kurz FMT, definierte Bakterienkonsortien oder Phagen umfassen.

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Welt-Hepatitis-Tag: Deutsche Leberstiftung unterstützt die Elimination der Virushepatitis

Hannover – Am 28. Juli 2023 findet der Welt-Hepatitis-Tag statt. Das diesjährige Motto in Deutschland „Ich warte nicht. Ich handele!“ ist ein Aufruf, aktiv zu werden und sich beispielsweise testen zu lassen oder als Betroffener eine antivirale Therapie zu beginnen. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt den Welt-Hepatitis-Tag und das Erreichen der WHO-Zielsetzung, Hepatitis B und C bis 2030 zu eliminieren.

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Neuer Therapieerfolg bei Alzheimer – dennoch bleibt die Prävention wichtig

Eine gestern in JAMA publizierte Studie zeigt: Donanemab kann die Progression der Alzheimer-Erkrankung um 35 Prozent verlangsamen. Besonders gut scheint die Therapie in den sehr frühen Krankheitsstadien zu wirken, was die Frage nach einfach handhabbaren Alzheimer-Frühtests aufwirft. Doch auch die neue Therapie ist nicht nebenwirkungsfrei und darüber hinaus müsse eine gesamtgesellschaftliche Debatte über die Kosten geführt werden. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) bleibt die Prävention eine wichtige Säule im Kampf gegen Alzheimer: 40 Prozent der Erkrankungsfälle könnten dadurch verhindert werden.

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Bis 31. Juli bewerben: Ausschreibung Forschungsförderung Gesundheitsfachberufe

Bis zum Monatsende können sich Interessierte noch für die Forschungsförderung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe der DIVI bewerben. Auf dem Jahreskongress DIVI23 im Dezember vergibt die DIVI-Stiftung wieder eine Forschungsförderung in Höhe von 5.000 Euro für klinische und wissenschaftliche Projekte von Mitarbeitern im Gesundheitswesen, der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik sowie der Rehabilitation. Die einmalige finanziellen Zuwendung soll als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten in den Gesundheitsfachberufen dienen.

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Neue Wirkstoffe gegen Krebs: Die Ausgabe 2/2023 des „einblick“ ist erschienen

Gelingt es Forschern, eine Schwachstelle der Krebszellen aufzudecken, ist damit im Idealfall auch ein potenzielles Ziel für eine neue Therapie gefunden. Dann stellt sich als nächstes die Frage: Wie lässt sich dieses Ziel angreifen? Hier kommt eine Arbeitsgruppe des DKFZ ins Spiel, die sich auf die Suche nach geeigneten Wirkstoffen und deren Optimierung spezialisiert hat. Das Team vereint Fachwissen in unterschiedlichen Disziplinen und die nötige Erfahrung für das Feintuning der Moleküle. Denn der Weg zu einem neuen Wirkstoff ist anspruchsvoll. Mehr dazu und viele weitere Themen finden Sie in der neuen Ausgabe des einblick.

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Betroffenen mit ADHS schneller helfen – Prototyp ermöglicht digitale Behandlung per Tablet in Heimanwendung

Das Projekt NeFaH – Neurofeedbacksystem zur digitalen Therapie der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) in Heimanwendung – bringt Medizin, Therapie und Technik zusammen. Gemeinsam haben das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, die MedicalSyn GmbH, die Teleconnect GmbH und die Carus Consilium Sachsen GmbH nun einen Prototyp für die digitale, telemedizinische Neurofeedback-Therapie bei ADHS entwickelt, der für die klinische Anwendung zugelassen werden soll. Diese innovative Lösung ermöglicht eine schnelle Versorgung von Betroffenen auch im ländlichen Raum sowie eine Therapie der Störung ohne Medikamente.

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Virushepatitis: Prävention, Diagnose und Therapie – wie die globale Gesundheitskrise eingedämmt werden kann

Köln, Gießen, Hannover – Die Virushepatitis ist ein großes globales Gesundheitsproblem, das aufgrund der bestehenden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten eigentlich – zumindest in Deutschland – kein Problem sein müsste. Weltweit sind über 400 Millionen Menschen mit dem Hepatitis B-, C- und / oder D-Virus infiziert. Betroffene merken oft nichts von der Erkrankung, dabei kann schon ein einfacher Bluttest erste Hinweise geben. Die Ausrichter des 24. Deutschen Lebertages am 20. November 2023, der das Motto: „Kennen Sie Ihre Leberwerte?“ hat, informieren im Vorfeld des bundesweiten Aktionstages über Prävention, Diagnose und Therapie der Virushepatitis.

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Ultraschall in der Krebsimmuntherapie

Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs durch sonodynamische Immuntherapie
Ultraschall ist eine vielversprechende Technik zur Behandlung von Krebs: Im Gegensatz zu Laserlicht dringt er zerstörungsfrei bis zu 12 Zentimeter tief in Körperschichten ein, was ihn besonders für die Therapie tiefer liegender Tumore interessant macht. Ein Forschungsteam beschreibt nun in der Zeitschrift Angewandte Chemie eine sonodynamische Krebsimmuntherapie auf der Grundlage von halbleitenden Polymer-Nanoteilchen, die Immunmodulatoren binden und durch Ultraschall aktiviert werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft