Hochschule Biberach startet kostenfreies Weiterbildungsprojekt „Q4Pharma“ für Quereinsteiger*innen in Laborberufe

Die Hochschule Biberach (HBC) initiiert mit „Q4Pharma“ ein neues Weiterbildungsprojekt, das Quereinsteiger*innen den Zugang zu Laborberufen in der Pharma- und Biotechnologiebranche erleichtern soll. Im Mittelpunkt stehen digitale, kostenfreie Micro-Credentials – kurze, praxisorientierte Lerneinheiten, die gezielt berufliche Kompetenzen vermitteln. Das Projekt, gefördert durch den Europäischen Sozialfonds Plus, läuft von September 2025 bis August 2027 und richtet sich an Menschen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen. Mit „Q4Pharma“ trägt die HBC aktiv zur Fachkräftesicherung in einer wichtigen Zukunftsbranche bei und stärkt die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mehr als ein kleiner Unterschied: Leitlinien-Therapie bei Herzinsuffizienz schützt nur Männer, Frauen nicht

Martina Grote-Wissenschaftspreis „Frauenherzen“ der Deutschen Herzstiftung für überraschende Erkenntnis aus einer Studien-Analyse zur intravenösen Eisengabe bei Herzinsuffizienz

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„Tag der Krebsvorsorge“: Deutsche Leberstiftung stärkt Bewusstsein für Früherkennung von Lebertumoren

Hannover – Um die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge zu betonen, haben die AOK und die Deutsche Krebsgesellschaft den „Tag der Krebsvorsorge“ ins Leben gerufen. Er findet jährlich am 28. November statt und ist der Beginn einer bundesweiten Aktionswoche, die über Nutzen und Ablauf von Früherkennungsuntersuchungen informiert. Mit dem Motto „Früherkennung kann Leben retten“ sollen mehr Menschen zur Nutzung der Angebote motiviert werden. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt den Aktionstag und richtet den Blick auf die Lebergesundheit. Da Lebererkrankungen oft lange symptomlos verlaufen, können Untersuchungen der Leber helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Lebertumoren vorzubeugen.

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Protein factories under heat stress: What archaea can teach us about RNA stability

How heat-loving archaea adapt their cellular machinery to survive, and why this may be important for vaccine development.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Proteinfabriken im Hitzestress: Was Archaeen uns über RNA-Stabilität verraten

Wie hitzeliebende Archaeen ihre Zellmaschinen umbauen, um zu überleben und warum das sogar für Impfstoffe wichtig werden könnte.

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Neue Broschüre informiert über Bluthochdruck im höheren Lebensalter

Jede zweite Person über 60 Jahre ist von Bluthochdruck betroffen – bei den über 65-Jährigen steigt der Anteil sogar auf 63 Prozent. Um ältere Menschen und ihre Angehörigen für die Erkrankung zu sensibilisieren, hat die Deutsche Hochdruckliga eine neue, kostenlose Broschüre veröffentlicht. Sie soll neben den Betroffenen auch deren Angehörige und medizinische Fachkräfte bei der Patientenaufklärung unterstützen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vampire der Tiefsee: Uralte Verbindung zwischen Oktopussen und Tintenfischen

Ein „genomisches lebendes Fossil“ enthüllt, wie die Kraken und Tintenfische vor mehr als 300 Millionen Jahren entstanden sind

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Symposium setzt neue Impulse für Krankenhausarchitektur

Unter dem Titel LA INFIRMITA – Wie heilende Architektur entsteht fand Mitte November auf dem Campus Design der Hochschule Coburg ein Fachsymposium statt, das die Rolle von wissenschaftlich fundierter Architektur im Krankenhausbau beleuchtete. Unter der Leitung von Prof. Gemma Koppen, Professorin für „Entwerfen & Gesundheit“ an der Hochschule Coburg, diskutierten Experten und Expertinnen aus Forschung und Praxis intensiv Aspekte der Heilenden Architektur.

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Small molecules, big impact: Polyamines promote regeneration in aged intestines

With aging, the intestine gradually loses its ability to regenerate after damage. An international research team involving the Leibniz Institute on Aging – Fritz Lipmann Institute (FLI) in Jena and the University of Turin has now found that polyamines, small molecules produced naturally in the body, can play a decisive role in this process. By specifically activating polyamine metabolism prior to injury, the researchers were able to restore the regenerative capacity of aged intestinal cells in a mouse model. A new potential approach for treating age-related tissue damage.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kleine Moleküle, große Wirkung: Polyamine bringen alternden Darm wieder in Schwung

Mit zunehmendem Alter verliert der Darm seine Fähigkeit, sich nach einer Schädigung vollständig zu regenerieren. Ein internationales Forschungsteam unter Mitwirkung des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena und der Universität Turin hat nun herausgefunden, dass Polyamine, kleine Moleküle, die im Körper selbst produziert werden, dabei eine entscheidende Rolle spielen. Durch die gezielte Aktivierung des Polyaminstoffwechsels vor einer Schädigung gelang es den Forschenden, die Regenerationsfähigkeit alternder Darmzellen in einem Mausmodell wiederherzustellen. Ein möglicher neuer Ansatz zur Behandlung altersbedingter Gewebeschäden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gezielte Vererbung des Geschlechts verbessert die Tierzucht

Eine neue Studie aus dem Labor von Bernhard Herrmann am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik zeigt, wie gezielte, nicht-mendelsche Vererbung Probleme der Nutztierzucht lösen könnte.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Targeted inheritance of sex improves animal breeding

A new study from Bernhard Herrmann’s group at the Max Planck Institute for Molecular Genetics shows how targeted, non-Mendelian inheritance could solve problems in livestock breeding.

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Keimbildung in erhitzten Speisen, Sicherheit von Lebensmitteln aus Verteilerstationen, Acrylamid in getrockneten Beeren

Bundesamt stellt aktuelle Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung vor

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Verborgener Schatz der Tiefsee: Neue Korallenart auf Manganknollen entdeckt

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Senckenberg-Wissenschaftlerin Dr. Nadia Santodomingo und Dr. Guadalupe Bribiesca-Contreras vom britischen National Oceanography Centre (NOC) hat eine neue Art von Tiefseekoralle entdeckt, die auf Manganknollen lebt – denselben mineralreichen Gesteinsbrocken, die weltweit zunehmend das Interesse an Tiefseebergbau wecken. Deltocyathus zoemetallicus – jetzt erstmals in einer Studie im Fachjournal „Zoological Journal of the Linnean Society“ beschrieben – wurde in mehr als 4.000 Metern Tiefe in der Clarion-Clipperton-Zone (CCZ) des Pazifischen Ozeans gefunden, als erste bekannte Steinkorallenart, die direkt auf diesen Knollen lebt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Moore auf der Weltagenda: Greifswalder Moorwissen trieb Durchbruch für Moorschutz auf der COP30 voran

Die Klimakonferenz der Vereinten Nationen 2025 (COP30 Brasil Amazônia) bot eine Chance für Moore. Das Team des Greifswald Moor Centrum (GMC) nutzte sie. Vor Ort in Belém setzte sich Dr. Franziska Tanneberger von der Universität Greifswald, Co-Direktorin des GMC und Gewinnerin des Deutschen Umweltpreises 2024, dafür ein, fundiertes Moorwissen in praktische, zukunftsweisende Maßnahmen zu überführen.

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Start der Grippesaison: Impfen und Herz schützen

Grippe (Influenza) und andere Infektionen können das Herz gefährden und das Herzinfarkt-Risiko erhöhen. Schutz vor Influenza und Lungenentzündung ist für Herzkranke besonders wichtig.

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Bats consume pest insects over intensively managed agricultural areas – if there are sufficient natural habitats nearby

Bats such as the common noctule consume pest insects over intensively managed arable land and thereby support sustainable agriculture. A new study led by scientists from the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (Leibniz-IZW) and the University of Potsdam shows that 23 percent of the insect species consumed by common noctules in north-eastern Germany are pests. Yet, agriculture can only benefit from this free service provided by bats if there are sufficient near-natural habitats in the vicinity of agricultural land. This is where common noctules hunt disproportionately often.

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Magnetsinn: Tauben nehmen Magnetfelder über ihr Innenohr wahr

Neurobiologen der LMU haben einen neuronalen Signalweg identifiziert, der für die Verarbeitung magnetischer Informationen aus dem Innenohr zuständig ist.

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Wie das Prinzip von Käsenudeln gegen Alzheimer hilft

Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben geklärt, wie sogenanntes Spermin – ein kleines Molekül, das viele Prozesse in den Zellen des Körpers reguliert – Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson vorbeugt: Es macht bestimmte Eiweisse unschädlich, indem es ähnlich wirkt wie Käse, der Nudeln miteinander verklebt. Die Erkenntnis könnte helfen, solche Krankheiten zu bekämpfen. Nun wurden die Ergebnisse im Fachblatt Nature Communications publiziert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Menschen mit Diabetes oder Fettlebererkrankung können weniger effektiv Energie aus Ketonkörpern gewinnen

Die Leber spielt eine zentrale Rolle für die Energiespeicherung und -versorgung des Körpers. Bei Typ-2-Diabetes und MASLD (umgangssprachlich Fettleber) können die Mitochondrien nicht mehr effizient zwischen verschiedenen Energiequellen wechseln. Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Düsseldorf haben nun erstmals umfassend untersucht, wie gut Mitochondrien in verschiedenen Organen Ketonkörper für die Energiegewinnung nutzen. Die Studie zeigt, dass der ketonkörperbasierte Energiestoffwechsel bei Insulinresistenz eingeschränkt ist – ein möglicher neuer Ansatzpunkt für neue Therapien bei Diabetes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

RWI-Studie: Informationskampagnen reduzieren Fleischkonsum dauerhaft – aber nicht bei allen Konsumenten

Newsletter zu den Themen Klimaschutz und vegetarische Küche können den Fleischkonsum dauerhaft reduzieren. Allerdings nur bei Menschen, die bereits wenig Fleisch essen. Das zeigt eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung mit 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über einen Zeitraum von 14 Monaten. Wer tendenziell mehr Fleisch isst, ändert seine Gewohnheiten hingegen nicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New super pest combines broad spectrum of microbes

The reed leafhopper has evolved rapidly from a reed grass specialist into a dangerous pest that attacks important crops such as sugar beets, potatoes, carrots and onions, as well as reeds. It lives in close symbiosis with seven different bacteria, two of which transmit diseases leading to significant crop losses. These symbiotic bacteria likely play a pivotal role in broadening the cicada’s host range. These findings could help to develop targeted control strategies in the future, based on influencing pathogenic or beneficial bacteria.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Super-Schädling vereint breites Mikrobenspektrum

Die Schilf-Glasflügelzikade hat sich innerhalb kurzer Zeit von einem Schilfgras-Spezialisten zu einem gefährlichen Schädling entwickelt, der neben Schilf auch wichtige Kulturpflanzen wie Zuckerrüben, Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln befällt. Dabei lebt sie in enger Symbiose mit sieben verschiedenen Bakterien, von denen zwei Krankheiten übertragen können, die zu erheblichen Ernteausfällen führen. Vermutlich spielen die symbiotischen Bakterien eine entscheidende Rolle bei der Erweiterung des Wirtsspektrums der Zikade. Diese Erkenntnisse könnten künftig dabei helfen, gezielte Bekämpfungsstrategien zu entwickeln, die auf der Beeinflussung der schädlichen bzw. nützlichen Bakterien basieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DIfE veröffentlicht Jahresbericht 2023-2024

Unter dem Motto „Ernährung erforschen. Gesundheit stärken.“ blickt das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) in seinem aktuellen Bericht auf die Jahre 2023 und 2024 zurück und präsentiert in verständlicher und anschaulicher Weise die Highlights seiner Forschung und Institutsaktivitäten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

HZI im Wissenschaftsschaufenster – Forschung zum Anfassen in der Braunschweiger Innenstadt

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) bringt anlässlich seines 60. Jubiläums seine Forschung vom 3. bis 17. Dezember 2025 mitten in die Braunschweiger Innenstadt. Unter dem Motto „Wissenschaft dort erlebbar machen, wo Menschen ihren Alltag verbringen“ präsentiert das HZI im Wissenschaftsschaufenster am Waisenhausdamm 8 eine interaktive Ausstellung, Mitmach-Stationen, Angebote für Schulklassen in Kooperation mit dem Schülerlabor BioS sowie spannende Feierabend-Talks mit Fachleuten aus dem HZI.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft