Postdoc-Förderprogramm „BEN Biodiversity – Ecology – Nature“: Bauer-Hollmann Stiftung startet Bewerbungsphase

Das Förderprogramm „BEN Biodiversity – Ecology – Nature“ der Bauer-Hollmann Stiftung geht in eine neue Runde: Bis zum 31. März 2025 können sich Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus dem Bereich der Lebenswissenschaften mit innovativen Projektideen bewerben, die der Untersuchung der Funktionalität von Küstenökosystemen im Nord- und Ostseeraum dienen. Die Bauer-Hollmann Stiftung fördert entsprechende Vorhaben mit insgesamt bis zu 180.000 Euro über einen Zeitraum von maximal drei Jahren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

A gateway to memory: Paul Ehrlich and Ludwig Darmstaedter Early Career Award 2025 goes to Tobias Ackels

Biologist Prof. Dr. Tobias Ackels (40) from the University of Bonn will be awarded the Paul Ehrlich and Ludwig Darmstaedter Early Career Award 2025, the Scientific Council of the Paul Ehrlich Foundation announced today. The prizewinner has discovered that mammals smell faster than they breathe. He has shown that their nerve cells can derive new information from a dynamic scent cloud up to 40 times per second. Ackels has thus disproved the previously held assumption that the sense of smell is slow. At the same time, his research has opened a new door to understanding brain function as a whole, and he is exploring ways of using this fundamental mechanism for the early diagnosis of dementia.

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GFFA expert panel on the use of biomass energy in China and Germany

Within the framework of the Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), IAMO in cooperation with the Sino-German Agricultural Centre (DCZ) organised a panel discussion entitled “Innovative Biomass Energy Technologies and their policy implications” on 17 January 2025 in Berlin, Germany.

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GFFA-Fachpodium zur Nutzung von Biomasseenergie in China und Deutschland

Im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) organisierte das IAMO gemeinsam mit dem Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ) am 17. Januar 2025 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Innovative Biomasse-basierte Energietechnologien und ihre Auswirkungen auf die Politik“ in Berlin.

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SkinDoc: Explainable AI for teledermatology

With SkinDoc, the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI) presents an AI-based solution for teledermatology. The AI-based application enables a precise and comprehensible evaluation of skin lesions, supported by the latest methods of explainable artificial intelligence. SkinDoc combines ongoing research with practical applicability, making a vital contribution to the early detection of skin cancer. From 28 January 2025, the demonstrator will be permanently exhibited and accessible to the public in the new AI Innovation & Quality Centre (IQZ-Berlin) on the premises of the German Museum of Technology.

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SkinDoc: Erklärbare KI für die Teledermatologie

Mit SkinDoc präsentiert das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eine KI-gestützte Lösung für die Teledermatologie. Die KI-gestützte Anwendung ermöglicht eine präzise und nachvollziehbare Bewertung von Hautläsionen, unterstützt durch modernste Methoden der erklärbaren Künstlichen Intelligenz. SkinDoc verbindet laufende Forschung mit praktischer Anwendbarkeit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von Hautkrebs. Ab dem 28. Januar 2025 wird der Demonstrator im neuen KI-Innovations- & Qualitätszentrum (IQZ-Berlin) in den Räumlichkeiten des Deutschen Technikmuseums permanent ausgestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

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Berufliche Teilhabe von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen im Aufwärtstrend

Rheumapatientinnen und -patienten sind seltener erwerbstätig als der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung. Die gute Nachricht: seit 2010 steigt die Zahl der Erwerb-stätigen mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Dies zeigt eine Studie mit Daten von mehr als 16.000 Betroffenen. Eine fachgerechte, wirksame Behandlung von Rheumakranken vermeide nicht nur Schmerzen und bleibende Schäden, so die Deut-sche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh). Mit Blick auf Arbeitskraft und Renten sei sie auch von wirtschaftlicher Bedeutung. Beides stüt-ze die Forderung der DGRh nach einer bundesweit angemessenen rheumatologischen Versorgung.

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Wie der Mensch die Vergangenheit und Zukunft von Paranusswäldern geprägt hat

Forschende der Max-Planck-Institute für Geoanthropologie und Biologie Tübingen nutzen Genomdaten, um den Rückgang der genetischen Vielfalt, insbesondere bei den Paranussbäumen, im Amazonasbecken zu untersuchen. Die Studie nutzt diese Daten, um die genetische Gesundheit und Anpassungsfähigkeit dieser Schlüsselart zu verstehen, ihre demografische Geschichte zu rekonstruieren und die langfristigen Auswirkungen menschlicher Interaktionen auf Waldökosysteme zu bewerten. Die Ergebnisse heben die Notwendigkeit von Konservierungsstrategien hervor, die sowohl ökologische als auch anthropogene Faktoren berücksichtigen.

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ShrimpWiz: Mehr Tierwohl in der heimischen Garnelenzucht durch KI

Garnelen in deutschen Supermärkten stammen fast ausschließlich aus Zuchtanlagen außerhalb der EU – ohne Nachweis darüber, ob sie artgerecht gehalten wurden. Unter der Leitung des Alfred-Wegener-Instituts untersucht ein Konsortium gemeinsam mit dem Unternehmen Oceanloop im Projekt „ShrimpWiz“, wie eine landbasierte Garnelenzucht in Deutschland aufgebaut werden kann, die das Tierwohl garantiert und dabei wirtschaftlich für Unternehmen ist. Hierfür nutzen sie eine Bilderkennungssoftware, um die Tiere automatisiert zu untersuchen und zu versorgen.

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How human activity has shaped Brazil Nut forests’ past and future

Researchers from the German Max Planck Institutes of Geoanthropology and Biology Tübingen use genomic data to study the decline in genetic diversity in the Amazon Basin, particularly in Brazil Nut trees. The research uses genomic data to understand this keystone species’ genetic health and adaptability, help reconstruct its demographic history, and assess the long-term impacts of human interaction on forest ecosystems. The findings emphasise the need for conservation strategies to consider both ecological and anthropogenic factors.

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MHB eröffnet erstes Nutrition Skills Lab im Land Brandenburg

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) erweitert die medizinische Ausbildung: Im neuen Nutrition Skills Lab lernen Medizinstudierende praxisnah, wie Ernährung die Gesundheit beeinflussen kann.

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Noch fünf Minuten: Neues zur Evolution des Winterschlafs

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Dimitrios-Georgios Kontopoulos und Prof. Dr. Michael Hiller hat die evolutionäre Entwicklung verschiedener Arten des Torpors – der vorübergehenden starken Absenkung von Stoffwechsel und Körpertemperatur zum Einsparen von Energie – bei einer Vielzahl von Säugetieren und Vögeln untersucht. Ihre jetzt im wissenschaftlichen Fachjournal „Functional Ecology“ erschienene Studie zeigt: Der im Tierreich weit verbreitete „Energiesparmodus“ hat sich in der Evolution mehrfach und unabhängig voneinander bei verschiedenen Tiergruppen entwickelt.

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Evolution without sex: How mites have survived for millions of years

An international research team has discovered various mechanisms in asexual mites that generate genetic diversity and thus ensure survival / Publication in ‘Science Advances’

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Evolution ohne Sex: Wie Milben seit Millionen Jahren überleben

Ein internationales Forschungsteam hat bei asexuellen Milben verschiedene Mechanismen entdeckt, die genetische Vielfalt erzeugen und so das Überleben sichern / Veröffentlichung in Science Advances

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CAR T-Cell Therapies: Pharmacovigilance Challenges

Cases of secondary tumours have been reported as a possible adverse reaction to the treatment of certain blood cancers with CAR T-cells. A recent analysis of the cases reported to the Paul-Ehrlich-Institut highlights the challenges in the assessment of these newly diagnosed T-cell diseases. The result: in order to better assess these rare but serious cases and identify possible risk factors, CAR T-cell-specific assessment criteria should be defined in pharmacovigilance activities and specific molecular test methods should be established. These steps will further increase patient safety.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

CAR-T-Zell-Therapien: Herausforderungen in der Arzneimittelüberwachung

Im Zusammenhang mit der Behandlung bestimmter Blutkrebserkrankungen mit sogenannten CAR-T-Zellen wurden Fälle von Zweittumoren als mögliche Nebenwirkung der Behandlung gemeldet. Eine aktuelle Analyse der Fälle, die dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldet wurden, beleuchtet die Herausforderungen im Assessment dieser neu aufgetretenen T-Zell-Erkrankungen. Das Ergebnis: Um diese seltenen, aber ernsten Fälle besser bewerten und mögliche Risikofaktoren identifizieren zu können, sollten CAR-T-Zell-spezifische Bewertungskriterien in der Pharmakovigilanz definiert und bestimmte molekulare Testverfahren etabliert werden. Dies erhöht weiter die Sicherheit für Patientinnen und Patienten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Super Enzyme Helps Regulate Testosterone in Male Birds

New study published in “Science” shows that a single gene determines the mating behavior of male ruffs

In the animal kingdom, testosterone is a necessary hormone for reproduction, and high levels of it are often associated with male dominance and aggression. However, in ruffs – a shore bird that breeds across Europe and Asia – a single gene turns aggressive males into peaceful ones.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fibromyalgie objektiv diagnostizieren

Prof. Dr. Nurcan Üçeyler und Dr. Christoph Erbacher von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) haben ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Fibromyalgie-Syndrom (FMS) in der Fachzeitschrift Pain veröffentlicht. Sie fanden heraus, dass bestimmte kleine Ribonukleinsäuren (RNAs) im Blut und in Hautzellen von FMS-Patientinnen erhöht sind und mit der Schwere der Symptome korrelieren. Dieser Nachweis objektiv messbarer Veränderungen im Vergleich zu gesunden Probandinnen und in Abgrenzung zu anderen Erkrankungen kann dazu beitragen, die mit FMS verbundene Stigmatisierung abzubauen, eine schnellere und sicherere Diagnose zu erhalten und neue therapeutische Ansätze zu finden.

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How Long Covid restricts those affected: EPILOC study examines 1,500 people formerly infected with coronavirus

Chronic fatigue and stress intolerance, cognitive complaints, a limited ability to work, and reduced quality of life: these are the findings of a large-scale, long-term study in Baden-Württemberg on suffering after a coronavirus infection. For EPILOC (Epidemiology of Long Covid), researchers at the university hospitals in Freiburg, Heidelberg, Tübingen and Ulm analysed more than 1,500 formerly infected people and found that two thirds of patients suffering from post-Covid syndrome have barely recovered in the second year of their illness. Despite worsened functional parameters, laboratory tests show almost no pathological findings.

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Krebszell-Cluster auflösen, um Metastasen zu verhindern

Erfolgreicher Test bei Brustkrebs-Patientinnen: Der Wirkstoff Digoxin, bekannt aus der Herzmedizin, löst Klümpchen von zirkulierenden Brustkrebszellen im Blut auf und reduziert so die Gefahr von Metastasenbildung.

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Wie Long Covid Betroffene einschränkt: EPILOC-Studie untersucht mehr als 1500 ehemals Corona-Infizierte

Chronische Müdigkeit, Belastungsintoleranz, kognitive Beschwerden und eine erhebliche Einschränkung von Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität: Das sind die Befunde einer großen baden-württembergischen Langzeitstudie über das Leiden nach einer Corona-Infektion. Für EPILOC (Epidemiologie von Long Covid) haben Forschende in den Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm mehr als 1500 ehemals Infizierte nachuntersucht und festgestellt: Zwei Drittel der am Post Covid-Syndrom leidenden Patientinnen und Patienten haben sich im zweiten Jahr ihrer Erkrankung kaum erholt. Trotz verschlechterter funktioneller Parameter zeigen Laboruntersuchungen beinahe keine pathologischen Befunde.

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Studie zu SARS-CoV-2: Handy- und Genomdaten erlauben gezielte Nachverfolgung von Infektionswegen

Um die Ausbreitung von Krankheitserregern wie SARS-CoV-2 gezielter zu verfolgen, können anonymisierte Mobilfunkdaten und andere Metadaten (wie Postleitzahlen) mit Genomdaten kombiniert werden. Eine systematische Auswertung solcher kombinierten Datenpools wurde nun von Wissenschaftlern des Jenaer Startups nanozoo GmbH und des Universitätsklinikums Jena (UKJ) – beide Partner im InfectoGnostics Forschungscampus Jena – vorgestellt. Die Ergebnisse der Studie hat das Team unter dem Titel „Leveraging mobility data to analyze persistent SARS-CoV-2 mutations and inform targeted genomic surveillance“ im Open-Access-Journal eLife publiziert (DOI: 10.7554/eLife.94045.3).

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A Clever Strategy for Getting Rid of Testosterone

We normally associate high testosterone levels with male dominance and aggression. Among ruffs – a shore bird that breeds across Europe and Asia – some males suffer from too much of it. Together with international colleagues, researchers at the Max Planck Institute for Biological Intelligence have now shown how the birds eliminate the excess: they produce a super enzyme that rapidly breaks down the hormone. The study has revealed that a single gene drives this process and that it happens in the blood – a tissue (yes, blood is a tissue!) that plays a previously overlooked role in the regulation of sex hormones.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine ausgefeilte Strategie, um Testosteron loszuwerden

Hohe Testosteronspiegel verknüpfen wir im Tierreich mit männlicher Dominanz und Aggression. Bei Kampfläufern gibt es jedoch Männchen, für die zu viel Testosteron hinderlich ist. Forschende am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz zeigen nun in Kooperation mit einem internationalen Team, wie diese Männchen das Sexualhormon loswerden: Sie produzieren im Blut ein Superenzym, welches Testosteron schnell abbaut. Damit zeigt die Studie, dass Testosteronspiegel über ein einziges Gen reguliert werden können und dass dies im Blut geschieht – einem Gewebe, dass bisher bei der Regulation von Sexualhormonen wenig in Erscheinung getreten ist.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fraunhofer ZSI präsentiert Ergebnisse zur Halbzeit der aktuellen Förderperiode

Lösungen für die saarländische Wirtschaft im Bereich komplexer Sensorsysteme: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie am Fraunhofer ZSI. Im Saarland vereint seit 2022 das Fraunhofer-Zentrum für Sensor-Intelligenz ZSI die Kernkompetenzen der beiden saarländischen Fraunhofer-Institute. Es deckt die gesamte Innovationskette der Entwicklung intelligenter Sensorik ab und sorgt somit für einen echten Innovationsschub in der Region. Vertreterinnen und Vertreter des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie konnten sich am 23. Januar 2025 zur Halbzeit der aktuellen Förderperiode einen Eindruck von den erreichten Fortschritten verschaffen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft