Pesticides have greater impacts on animals, plants, and microorganisms than previously thought

Pesticides are used primarily in agriculture to control pests. However, they can also harm many beneficial animal, plant and fungal species that are not the target of the control. An international meta analysis, including contributions from the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB), reveals the significant and previously undocumented impact of various pesticides on different groups of organisms. The synthesis of 1,705 papers has now been published in the journal Nature Communications.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen viel tiefgreifender als angenommen

Pflanzenschutzmittel werden vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt, um Schädlinge zu kontrollieren. Dabei können sie jedoch auch viele nützliche Tier-, Pflanzen- und Pilzarten schädigen, die gar nicht Ziel der Bekämpfung sind. Wie tiefgreifend und bislang unbekannt die tatsächliche Wirkung unterschiedlicher Pestizide auf eine Vielzahl an Organismengruppen ist, zeigt eine internationale Metastudie unter Beteiligung des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB). Die Synthese aus 1.705 Arbeiten wurde im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

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Botanischer Garten der HHU – Was wächst im Winter?

Wer sich warm einpackt, wird auch im Winter seine Freude im Botanischen Garten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) haben. Die Natur scheint zu schlafen, doch an vielen Ecken ist auf den zweiten Blick etwas Spannendes zu entdecken, geht man nur mit offenen Augen durch die Anlagen. Der Garten ist bis Ende Februar von Montag bis Freitag bis 16:00 Uhr und ab März täglich bis 18:00 Uhr geöffnet.

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Zi-Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung 2024“ verliehen

Studie zur Entwicklung von Krebsneuerkrankungen im Kontext sozioökonomischer Ungleichheiten in Deutschland prämiert // Ergebnis: Sozial benachteiligte Regionen profitieren deutlich weniger von allgemein sinkender Krebsinzidenz // „Prävention weiter vorantreiben, um Krebs einzudämmen“

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Covid and wearing masks outdoors: How culture and evolution shape our behavior

University of Tübingen-led international team demonstrates influence of a society’s experiences on how people deal with infection risk to themselves and others

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Covid und die Maskennutzung im Freien: Wie Kultur und Evolution unser Verhalten prägen

Internationales Team unter Leitung der Universität Tübingen belegt Einfluss von Erfahrungen und Selbstverständnis einer Gesellschaft auf den Umgang mit Infektionsgefahr für sich selbst und andere

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Global warming and mass extinctions: What we can learn from plants from the last ice age

Global warming is producing a rapid loss of plant species – according to estimates, roughly 600 plant species have died out since 1750 – twice the number of animal species lost. But which species are hit hardest? And how does altered biodiversity actually affect interactions between plants? Experts from the Alfred Wegener Institute have tackled these questions and, in two recent studies, presented the answers they found buried in the past. This comparison can offer an inkling of what might await us in the future. The researchers have just published their findings in the journal Nature Communications.

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Große Studie zu Telemedizin bei Diabetes und Koronarer Herzerkrankung: „Hype um Medizin-Apps muss relativiert werden“

Lässt sich mithilfe von Telemedizin und Trainings-Apps die Gesundheit von Menschen mit Typ-2-Diabetes und Koronarer Herzerkrankung verbessern? Eine große Studie unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) zeigt: Die positiven Effekte sind gering. Studienleiter Prof. Martin Halle sieht in den Ergebnissen deutliche Hinweise auf falsche Prioritäten in der medizinischen Versorgung. Eine direkte Betreuung durch medizinisches Fachpersonal bleibe unverzichtbar.

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Mehr als die Seele eines Bieres

FAU-Forschende untersuchen die antibiotische und antivirale Wirkung von Hopfen

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Bayreuth and Bristol physicists use AI to resolve a 150 year-old problem

Combining concepts from statistical physics with machine learning, researchers at the University of Bayreuth have shown that highly accurate and efficient predictions can now be made as to whether a substance will be liquid or gaseous under given conditions. They report their findings in the renowned journal Physical Review X.

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Physiker aus Bayreuth und Bristol lösen mittels KI ein 150 Jahre altes Problem

Durch die Kombination von Konzepten aus der statistischen Physik mit maschinellem Lernen haben Forscher der Universität Bayreuth gezeigt, dass sich nun hochpräzise und effiziente Vorhersagen darüber treffen lassen, ob eine Substanz unter bestimmten Bedingungen flüssig oder gasförmig ist. Über ihre Ergebnisse berichten sie in der renommierten Fachzeitschrift Physical Review X.

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Illegale Tötung ist größte Bedrohung für Luchse

• Menschliche Einflüsse bestimmen die Überlebenswahrscheinlichkeit der europäischen Luchse insgesamt stärker als natürliche Faktoren. Die Sterblichkeitsraten von Luchsen in geschützten und in bejagten Populationen unterscheiden sich nicht signifikant.
• Das zeigte ein internationales Team von Forschenden unter Leitung der Universität Freiburg, das Telemetriedaten von 681 Eurasischen Luchsen aus ganz Europa analysierte.
• Zur Erhaltung der Luchspopulationen sind sichere Habitate mit möglichst geringem menschlichem Einfluss und ein besserer Schutz vor illegaler Tötung notwendig.

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Researchers discover new mechanism for male sex hormone

Researchers at Leipzig University’s Faculty of Medicine and Shandong University in China have discovered a new mechanism that is used by a male sex hormone essential for muscle and bone function. The findings could lead to the development of new drugs with fewer side effects, for use in applications such as strengthening the muscles of immobile patients. The researchers have published their findings in the prestigious journal Cell.

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Wie Botox in unsere Zellen gelangt

Forschende des Zentrums für Life Sciences am Paul Scherrer Institut PSI haben erstmals jene Strukturveränderungen von Botulinum Neurotoxin, kurz Botox, aufgeklärt, von denen man vermutet, dass sie beim Eindringen in die Nervenzelle entscheidend sind. Dadurch könnte die lähmende Wirkung dieses potenten Nervengifts in Zukunft gezielter und umfassender therapeutisch etwa in der Schmerztherapie eingesetzt werden. Die Studie ist heute in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

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Microbiome as a potential key to better treatment: Clinical study on new therapy for Crohn’s disease

A special liquid diet, known as exclusive enteral nutrition, is an essential therapy for Crohn’s disease. Patients consume only this formula for six to eight weeks, completely avoiding solid foods. However, the exact reasons why this is helpful were previously unclear. Researchers at the Technical University of Munich (TUM) and the LMU University Hospital Munich have now been able to decipher the mechanism behind this dietary therapy. Based on these results, they are launching a clinical study combining dietary therapy with faecal microbiome transfer to further enhance treatment outcomes.

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Mikrobiom als möglicher Schlüsselfaktor bei der Behandlung: Klinische Studie zu neuer Therapie bei Morbus Crohn

Wesentlicher Bestandteil einer Morbus Crohn-Therapie kann eine spezielle Trinknahrung sein. Betroffene ernähren sich sechs bis acht Wochen ausschließlich von diesem Produkt und verzichten vollständig auf feste Nahrung. Warum genau das hilft, war allerdings bislang unklar. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des LMU Klinikums konnten nun den Mechanismus dahinter entschlüsseln. Aufbauend auf diesen Ergebnissen starten sie jetzt eine klinische Studie zu einer neuartigen Therapie. Hierfür kombinieren sie die Ernährungstherapie mit einem Mikrobiom-Transfer, besser bekannt als Stuhltransfer.

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Herz-CT: Präziser Blick in die Herzkranzgefäße – für wen sinnvoll?

Nicht-invasive CT-Angiographie des Herzens (CCTA) ermöglicht frühes Erkennen von Herzgefäßveränderungen ohne Herzkatheter. Wichtig in der Versorgung von Menschen mit koronarer Herzkrankheit und einem Risiko für Herzinfarkt und Herztod

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Starfish Skeletons Provide Key Insights into Bone Evolution

Researchers at the Biomimetics-Innovation-Center, Hochschule Bremen – City University of Applied Sciences, have made pioneering discoveries about how mechanical stress shapes the ultrastructure of starfish skeletons. Published in the renowned international journal Acta Biomaterialia, their study delivers the first in-depth analysis of how starfish skeletons respond to varying stress conditions, revealing new insights into the evolutionary mechanisms that drive skeletal adaptation.

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Was Seesterne uns über die Evolution von Knochen verraten

Forschende am Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen (HSB) haben neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie mechanische Belastung die Ultrastruktur des Seestern-Skeletts prägt. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Acta Biomaterialia veröffentlicht und liefern die erste detaillierte Analyse dazu, wie sich Seestern-Skelette unter unterschiedlichen Stressbedingungen anpassen. Damit eröffnen sie zugleich neue Perspektiven auf die evolutionären Prozesse, die zur Entwicklung und Anpassung von Skeletten führen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zustimmung zur Organ- und Gewebespende so hoch wie nie: 85 Prozent der Befragten stehen ihr positiv gegenüber

Die positive Einstellung zum Thema Organ- und Gewebespende in der Bevölkerung ist mit 85 Prozent so hoch wie nie zuvor: Das ist eine zentrale Aussage der Repräsentativbefragung „Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende in Deutschland 2024“, deren erste Ergebnisse die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jetzt veröffentlicht hat. Bundesweit wurden 4.001 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren von April bis Mai 2024 befragt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New study sheds light on the causes of fevers of unknown origin in sub-Saharan Africa

A new retrospective, laboratory-based observational study provides detailed insights into the causes of fevers of unknown origin in sub-Saharan Africa. Together with scientists from Guinea and Slovakia, researchers from the German Center for Infection Research (DZIF) at Charité – Universitätsmedizin Berlin examined 550 patients from Guinea who developed a persistent fever at the time of the major Ebola outbreak in 2014, but tested negative for the Ebola virus on site. The goal was to use modern diagnostic methods to better understand the underlying infectious diseases. The study is published today in The Journal of Infectious Diseases.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Studie beleuchtet die Ursachen von Fieber unbekannter Herkunft in Subsahara-Afrika

Eine neue retrospektive, laborbasierte Beobachtungsstudie liefert detaillierte Erkenntnisse über die Ursachen von Fieber unbekannter Herkunft in Afrika südlich der Sahara. Ein Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, aus Guinea und der Slowakei untersuchte 550 Patienten aus Guinea, die zum Zeitpunkt des großen Ebola-Ausbruchs 2014 anhaltendes Fieber entwickelt hatten, aber vor Ort negativ auf das Ebola-Virus getestet wurden. Ziel war es, mit modernen diagnostischen Methoden die zugrunde liegenden Infektionskrankheiten besser zu verstehen. Die Studie wurde im Fachmagazin The Journal of Infectious Diseases veröffentlicht.

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Genetik der Klimaanpassung entdeckt

Um die Probleme des Klimawandels zu lösen, müssen wir verstehen, wie sich Pflanzen an unterschiedliche Bedingungen anpassen. Eine neue Studie der Gruppen von Liam Dolan und Frédéric Berger am Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) verknüpft Klimadaten mit genetischer Variation und erklärt, wie sich das Lebermoos Marchantia polymorpha an unterschiedliche Klimabedingungen anpasst.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Discovering the genetics of climate adaptation 

Understanding how plants adapt to different environments is crucial for addressing climate change. A new study by the groups of Liam Dolan and Frédéric Berger at the Gregor Mendel Institute (GMI) of Molecular Plant Biology links climate data with genetic variation, revealing how Marchantia polymorpha adapts to different climates.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wohin das Fischauge wandert

In der Schwarmforschung ermöglicht ein neues Verfahren, die Augenbewegungen von Fischen automatisiert auszuwerten – ohne Eingriffe am Tier und in 3D. Warum das wichtig ist, um die „Regeln des Schwarms“ zu ergründen, verraten die Konstanzer Forscher des Exzellenzclusters Kollektives Verhalten und des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft