Prolonged super-microscopy: Nanographenes allow longer observation times

The 2014 Nobel Prize in Chemistry was awarded for the development of super-resolved fluorescence microscopy, including STED (Stimulated Emission Depletion) microscopy. This method can be used to observe processes, e.g. in cells, at particularly high resolution. Researchers at the Max Planck Institute have now enhanced this method by replacing traditional fluorophores with nanographenes, enabling the observation of longer-duration processes, overcoming a limitation of STED microscopy to date.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Alter(n) & Altersgrenzen“ – Vortrag in der Reihe „Science & Society“

Im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Science & Society“ wird sich Prof. Dr. Harald Künemund vom Institut für Gerontologie der Universität Vechta mit den gesellschaftlichen Vorstellungen vom Alter auseinandersetzen und hinterfragen, ob Altersgrenzen, die in vielen Lebensbereichen wie Berufsleben, Ehrenamt und sozialen Leistungen eine entscheidende Rolle spielen, tatsächlich geeignete Kriterien für den Eintritt in neue Lebensphasen darstellen. Der Vortrag „Alter(n) & Altersgrenzen“ findet am 27. Februar 2025 im Hörsaal des Abbe-Zentrums Beutenberg in Jena statt (Beginn: 16:00 Uhr). Der Eintritt ist kostenfrei.

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Wie Pflanzen ihre Wirkstoffe epigenetisch steuern

Eine neue Studie weist nach, wie die Produktion pharmazeutisch relevanter Stoffe in Nachtschattengewächsen funktioniert und epigenetisch reguliert wird.

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Zufallsentdeckung schreibt Geschichte der Atmung neu

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entdeckten eine Variante eines Chinon-Moleküls, das Methylplastochinon. Sie konnten diese in einem stickstoffverwertenden Bakterium (Nirtospirota) nachweisen und aufzeigen, dass sich die Grundlagen der Sauerstoff-Atmung bereits früher als vor 2,3 Milliarden Jahren entwickelt haben, also lange bevor es Sauerstoff in der Atmosphäre gab. Die Ergebnisse, die unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) entstanden sind, wurden in der internationalen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) veröffentlicht.

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Ein Werkzeugkasten für die ökologische Forschung

Ökosysteme stehen weltweit unter Druck, immer mehr Tier- und Pflanzenarten sterben aus oder sind bedroht. Die Ökologie als wissenschaftliche Disziplin soll das nötige Wissen liefern, um gegenzusteuern. Doch der Schritt von den Ergebnissen ökologischer Studien hin zu wirkungsvollen Maßnahmen ist groß. Die internationale Forschungsgruppe „Mapping evidence to theory in ecology: Addressing the challenges of generalization and causality“ hat sechs Monate lang am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld daran gearbeitet, diese Kluft zu überbrücken. In dieser Woche findet nun der Abschlussworkshop der Forschungsgruppe statt.

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Neue Studie identifiziert einzigartige Astrozyten der weißen Substanz mit regenerativem Potenzial

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Judith Fischer-Sternjak von Helmholtz Munich und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sowie Prof. Magdalena Götz von Helmholtz Munich, der LMU und dem SyNergy-Exzellenzcluster hat verschiedene Subtypen von Astrozyten in der weißen Substanz (WM) identifiziert – darunter eine besondere Zellart mit der Fähigkeit zur Vermehrung, die möglicherweise zur Regeneration des Gehirns beitragen kann.

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New Study Identifies Unique White Matter Astrocytes with Regenerative Potential

A research team led by Dr. Judith Fischer-Sternjak from Helmholtz Munich and Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, alongside Prof. Magdalena Götz from Helmholtz Munich, LMU and the Munich Cluster for Systems Neurology (SyNergy), has identified different subtypes of white matter (WM) astrocytes, including a unique type with the ability to multiply and potentially aid in brain repair. Using single-cell RNA sequencing and spatial transcriptomics, the scientists mapped astrocyte diversity across different brain regions and species, providing the first detailed molecular profile of WM astrocytes.

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Nicht alle Herzmuskelentzündungen sind gleich

Herzmuskelentzündungen unterscheiden sich je nach Auslöser – seien es COVID-19, die mRNA-Impfung gegen COVID-19 oder andere Ursachen. Diese Ergebnisse ebnen den Weg für passgenauere Therapien, berichten Berliner Forschende gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen in „Nature Cardiovascular Research“.

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Invasive Raubfische aus dem Meer: Nicht nur Schiffe, auch viele Fische nutzen den Panamakanal

Jährlich durchqueren 14.000 Schiffe den Panamakanal. Aber auch für invasive Fischarten ist er eine mögliche Passage von einem Ozean in den anderen. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), der FU Berlin, des Smithsonian Tropical Research Institute in Panama und der US-amerikanischen Harvard University haben die Fischgemeinschaften des Gatúnsees im Wasserkorridor des Panamakanals vor und nach der Kanalerweiterung 2016 verglichen: Seit den baulichen Veränderungen am Schleusensystem des Kanals gelangen deutlich mehr marine Fischarten in den Süßwassersee, darunter vor allem große Raubfische. Die eingewanderten Arten machen 76 % des Fischbestandes aus.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Superglue Made from the Body’s Own Mucus

An international team of engineers from MIT and the Collaborative Research Center “Dynamic Hydrogels at Biointerfaces,” located at Freie Universität Berlin, has developed a new type of glue that combines the waterproof stickiness of the mussels’ plaques with the germ-proof properties of another natural material: mucus.

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Where coastal upwelling and Saharan dust support marine life

21.02.2025/Kiel/Mindelo. Last weekend, the expedition M208 led by the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel started. The expedition with the research vessel METEOR is investigating the physical, chemical and biological processes in the coastal upwelling region off Northwest Africa. The aim is to gain a better understanding of the interactions between the ocean, atmosphere and marine ecosystems. The expedition also serves as preparation for the large-scale FUTURO project, which will focus on the further development of the ecosystem off Northwest Africa from 2027.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wo Küstenauftrieb und Saharastaub das Leben im Meer fördern

21.02.2025/Kiel/Mindelo. Am Wochenende ist die Expedition M208 unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel gestartet. Die Fahrt mit dem Forschungsschiff METEOR untersucht die physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse im küstennahen Auftriebsgebiet vor Nordwestafrika. Ziel ist es, das Zusammenspiel von Ozean, Atmosphäre und marinen Ökosystemen besser zu verstehen. Die Expedition dient zudem als Vorbereitung für das Großprojekt FUTURO, das sich ab 2027 mit der weiteren Entwicklung des Ökosystems vor Westafrika beschäftigen wird.

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Blood proteins during development from childhood to adolescence

Large-scale study maps how genetics and development shape children’s blood proteins. Data can be accessed on the new web portal proteomevariation.org.

Blood proteins serve as crucial indicators of health and disease risk throughout development. Now, researchers at the University of Copenhagen and the Max Planck Institute of Biochemistry revealed how these proteins are regulated during childhood and adolescence, providing a vital foundation for understanding disease mechanisms and developing better diagnostic tools.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tag der Seltenen Erkrankungen: Deutsche Leberstiftung stellt Herausforderungen seltener Lebererkrankungen in den Fokus

Hannover – Am letzten Tag im Februar wird seit 2008 weltweit der Tag der Seltenen Erkrankungen (Rare Disease Day) begangen. In diesem Jahr riefen die Veranstalter gemeinsam mit internationalen Partnerallianzen den ganzen Monat Februar zum „Rare Disease Month“ aus, der mit dem Aktionstag am 28. Februar 2025 seinen Höhepunkt erreicht. Die global koordinierte Bewegung lenkt die Aufmerksamkeit auf diese seltenen Erkrankungen, von denen einige das lebenswichtige Organ Leber direkt betreffen und andere durch eine Lebermitbeteiligung zu einer Schädigung der Leber führen. Die Deutsche Leberstiftung möchte anlässlich des Aktionstages das Bewusstsein für seltene Lebererkrankungen schärfen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Blutproteine in der Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen

Groß angelegte Studie zeigt, wie Genetik und Entwicklung die Blutproteine von Kindern formen. Daten können im neuen Webportal proteomevariation.org abgerufen werden.

Proteine im Blut dienen während der gesamten Entwicklung als wichtige Indikatoren für Gesundheit und Krankheitsrisiken. Forschende der Universität Kopenhagen und des Max-Planck-Instituts für Biochemie haben nun herausgefunden, wie diese Proteine im Kindes- und Jugendalter reguliert werden – eine wichtige Grundlage für das Verständnis von Krankheitsmechanismen und die Entwicklung besserer Diagnosewerkzeuge.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verlust des Y-Chromosoms als neuer Risikofaktor für Herzerkrankungen entdeckt

Männer, die in einem Teil der Blutzellen ihr Y-Chromosom verlieren, haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – insbesondere für einen tödlichen Herzinfarkt. Das zeigt eine neue Studie mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

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Auszeichnung für Forschung zu schonenderer Therapie bei Blinddarmentzündungen

Die Appendizitis, umgangssprachlich Blinddarmentzündung, gehört zu den häufigsten Gründen für operative Eingriffe weltweit. Doch nicht alle Fälle erfordern zwingend eine Operation. Dr. med. Maximilian Dölling, Assistenzarzt an der Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie Magdeburg, arbeitet an einer medikamentösen Behandlung, die Betroffenen eine schonendere Alternative zur Operation bieten könnte. Für diese wegweisende Forschung wurde er mit dem Graduiertenstipendium der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung ausgezeichnet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New sauropod species from Romania transform our understanding of dinosaur island life in Europe

The end of the Cretaceous Period, 66 million years ago, marked the dramatic extinction of the dinosaurs. Until now, our understanding of this mass extinction has been largely shaped by fossils from North America. However, a recent study led by Verónica Díez Díaz from the Museum für Naturkunde Berlin, identifying two new dinosaur species from Romania, highlights the crucial role of European fossil discoveries in providing a more comprehensive picture of this extinction episode.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Insights into Evolutionary Dynamics: New Study Reveals the Evolution of Evolvability

• Evolvability and natural selection: Study shows how natural selection optimises genetic systems for future adaptations.
• Hypermutable locus: Discovery of a locus that generates mutations 10,000 times faster and enables rapid adaptation.
• Adaptation with foresight: Study shows how natural selection enables organisms to anticipate and adapt to future environmental changes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Einblicke in die Evolutionsdynamik: Neue Studie enthüllt die Evolution der Evolvierbarkeit

• Evolvierbarkeit und natürliche Auslese: Studie zeigt, wie natürliche Auslese genetische Systeme für zukünftige Anpassungen optimiert.
• Hypermutierbarer Locus: Entdeckung eines Locus, der Mutationen 10.000-mal schneller erzeugt und schnelle Anpassungen ermöglicht.
• Anpassung mit Voraussicht: Studie zeigt, wie natürliche Auslese Organismen befähigt, zukünftige Umweltveränderungen vorherzusehen und sich anzupassen.

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Neues Wissensportal Adiposetissue.org stärkt die Adipositas- und Stoffwechselforschung durch zentralisierte Daten

Die neue Plattform Adiposetissue.org erleichtert die Forschung zu Adipositas und Stoffwechselerkrankungen, indem sie den Zugang zu Daten über Fettgewebe zentralisiert und vereinfacht. Entwickelt von Wissenschaftler:innen von Helmholtz Munich, des Karolinska Instituts und des Steno Diabetes Center Copenhagen, vereint das benutzerfreundliche Portal molekulare und klinische Daten von mehr als 6.000 Personen – und eröffnet so neue Möglichkeiten für wissenschaftliche Entdeckungen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New Knowledge Portal Adiposetissue.org Enhances Obesity and Metabolism Research with Centralized Data

A new platform, Adiposetissue.org, is set to enhance obesity and metabolism research by centralizing and simplifying access to adipose tissue data. Developed by researchers from Helmholtz Munich, Karolinska Institutet, and Steno Diabetes Center Copenhagen, this user-friendly portal consolidates molecular and clinical data from over 6,000 individuals, unlocking new possibilities for scientific discovery.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verbot von Junkfood-Werbung für Kinder findet breiten Rückhalt in der Bevölkerung

Studie an der Medizinischen Fakultät Mannheim zeigt hohe Akzeptanz ernährungspolitischer Maßnahmen in der deutschen Bevölkerung

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New mathematical model shows: Heterotrophic bacteria account for around 10% of global marine nitrogen fixation

Using a mathematical model, an international team of researchers has been able to show that heterotrophic bacteria inside sinking particles can fix nitrogen in nearly every part of the global ocean. The scientists from Bremen (Germany) and Copenhagen (Denmark) estimate that these types of specialised bacteria account for 10% of global marine nitrogen fixation. Their findings have just been published in the high-impact journal Science Advances.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mathematisches Modell zeigt:Heterotrophe Bakterien für rund 10% der globalen marinen Stickstofffixierung verantwortlich

Mit einem neuen mathematischen Modell konnte ein internationales Forschungsteam zeigen, dass heterotrophe Bakterien in sinkenden Partikeln den Stickstoff in fast allen Regionen der Weltmeere fixieren können. Nach Berechnungen der Forschenden aus Bremen und Kopenhagen sind diese speziellen Bakterien für rund 10% der globalen marinen Stickstofffixierung verantwortlich. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im renommierten Fachmagazin Science Advances veröffentlicht. Beteiligt an der Studie waren Forschende des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT), der Universität Kopenhagen und der Technischen Universität Dänemark.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft