Wie entstand Leben auf der frühen Erde? Neue Stickstoffquelle entdeckt

Forschende unter Beteiligung der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) entschlüsseln Rätsel einer längst vergangenen Zeit: Im Rahmen von aktuellen Studien untersuchen sie, wie sich Leben auf der frühen Erde entwickelt haben könnte. Demnach scheint, anders als bislang angenommen, biologisch verfügbarer Stickstoff kein limitierender Faktor gewesen zu sein.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

20. Krebspatiententag des NCT Heidelberg am 22. März

Am 22. März 2025 lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zum 20. Krebspatiententag ein. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr wieder in Präsenz statt, zudem werden die Vorträge online live übertragen. Der Patiententag bietet Fachvorträge, eine Podiumsdiskussion und Expertenforen zu verschiedenen Krebserkrankungen. Zudem können Patientinnen und Patienten, Angehörige und alle Interessierten an Informationsständen mit zahlreichen Selbsthilfegruppen und Partnern des NCT Heidelberg ins Gespräch kommen. Die Anmeldung ist bis zum 17. März unter diesem Link möglich: https://indico.dkfz.de/e/Krebspatiententag2025

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Blutgerinnsel verhindern – Medikamenten-Leitfaden für Herzpatienten

Besser geschützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Moderne Therapien erlauben eine maßgeschneiderte „Blutverdünnung“. Die Herzstiftung erleichtert Herzpatienten die Übersicht mit verschiedenen Info-Angeboten.

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Forschungsprojekt schafft Datenbasis für eine effektive und Biodiversität fördernde Gebäudebegrünung

Der Klimawandel macht sich bemerkbar, die Auswirkungen sind in vielen Städten deutlich spürbar: Hitze, Starkwetterereignisse, hohe Luftschadstoffkonzentrationen, aber auch mangelnde Park- und Grünanlagen machen den Menschen zunehmend zu schaffen. Eine dem Klimawandel entgegenwirkende Maßnahme ist die Begrünung von Gebäuden. Im Forschungsvorhaben »Verbesserung der Datengrundlage für die Vertikal- und Extensivdach-Begrünung – Green Follows Function Attribute« wurden Pflanzenarten gezielt auf ihre Eignung für die Gebäudebegrünung hin untersucht. Das Projekt wurde kürzlich erfolgreich abgeschlossen.

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Künstliche Kohlenstoff-Fixierung überholt die Natur

Eine internationale Kooperation hat erstmals gezeigt, dass synthetische Kohlenstoff-Fixierung im lebenden System effizienter arbeiten kann als die Natur. Forschende im Labor von Tobias Erb am Max-Planck-Institut für Terrestrische Mikrobiologie bauten einen synthetischen Stoffwechselweg in ein Bakterium ein und zeigten im direkten Vergleich, dass er aus Ameisensäure und CO2 deutlich mehr Biomasse bilden kann als der natürliche Bakterienstamm.

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Mit Physik gegen Krebs

«Mit Physik gegen Krebs» ist ein Buch über die Entstehung der Protonentherapie am Paul Scherrer Institut PSI.

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Hidden allies

Endophytic fungi inside the leaves strengthen the chemical defenses of black poplars and influence the interactions between insect populations living on the trees.

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Verborgene Verbündete

Im Blattinneren lebende endophytische Pilze verstärken die chemische Abwehr von Schwarzpappeln und beeinflussen die Wechselwirkungen zwischen baumbesiedelnden Insektenpopulationen.

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Neuer räumlicher Mechanismus zur Koexistenz von Baumarten

Warum in artenreichen Wäldern so viele Baumarten koexistieren und wie dies mit bestimmten räumlichen Mustern der Baumarten zusammenhängt, wird in der Ökologie schon länger diskutiert. Die Klärung der Frage ist wichtig, weil sich daraus wertvolle Rückschlüsse zur Stabilität von artenreichen Wäldern gewinnen lassen. Ein internationales Wissenschaftler:innen-Team unter Leitung des UFZ hat unerwartete Muster in der räumlichen Verteilung von Baumarten entdeckt und in Nature veröffentlicht. Um die Koexistenz von Baumarten zu sichern, setzen tropische und gemäßigte Wälder erfolgreich auf entgegengesetzte Strategien, die auf der Clusterung von Bäumen und der Häufigkeit von Baumarten beruhen.

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Hidradenitis suppurativa: Betroffene profitieren von zusätzlicher Bestrahlung mit Lichtpuls und Radiofrequenz

Hidradenitis suppurativa: Betroffene profitieren von zusätzlicher Bestrahlung mit Lichtpuls und Radiofrequenz
Hautschäden bessern sich deutlich stärker durch die Kombinationstherapie als ohne Bestrahlung. Nebenwirkungen treten nur vorübergehend auf und sind nicht schwerwiegend.

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DGAI-Datenbank ermöglicht Patienten mit seltenen Erkrankungen mehr Sicherheit in der anästhesiologischen Versorgung

Nürnberg. Wenn Patientinnen oder Patienten an einer seltenen Krankheit leiden, stellt es sie wie auch ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte stets vor große Herausforderungen. „Hier gilt es, über alles bisher Gelernte hinaus zu denken“, erklärt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Prof. Dr. Gernot Marx, anlässlich des Tages der seltenen Erkrankungen, der am 28. Februar 2025 begangen wird. Zur Verbesserung der Patientensicherheit hat die DGAI deshalb die Datenbank OrphanAnesthesia aufgebaut, die standardisierte Handlungsempfehlungen für die anästhesiologische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen bietet.

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Deutsche Leberstiftung warnt zum Welt-Adipositas-Tag: Lebererkrankungen durch Übergewicht immer häufiger

Hannover – Der Welt-Adipositas-Tag 2025 findet am 4. März unter dem internationalen Motto „Changing Systems, Healthier Lives“ statt. Das Motto unterstreicht die Notwendigkeit, gesundheitspolitische Maßnahmen und individuelle Gesundheitsförderung zu verbessern. Weltweit und auch in Deutschland sind immer mehr Erwachsene und Kinder adipös (stark übergewichtig) – und die Zahlen steigen weiter. Prognosen gehen von 1,9 Milliarden Menschen aus, die bis 2035 mit Adipositas leben werden. Anlässlich des Aktionstages betont die Deutsche Leberstiftung die enge Verbindung zwischen Adipositas und Fettlebererkrankungen, die als Teil des Metabolischen Syndroms ein großes Gesundheitsrisiko darstellen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Umweltbelastung durch Altmunition in der Ostsee: GEOMAR-Studie weist giftige Munitionschemikalien in Wasserproben nach

26.02.2025/Kiel. Aus Altmunition in der südwestlichen Ostsee sind bereits rund 3000 Kilogramm gelöste giftige Chemikalien freigesetzt worden, wie eine neue Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt. In Wasserproben aus den Jahren 2017 und 2018 wurden die Substanzen in fast allen Fällen nachgewiesen, insbesondere in der Kieler und der Lübecker Bucht. Noch liegen die Werte unterhalb der Schwelle für ein Gesundheitsrisiko, die Ergebnisse unterstreichen jedoch den Handlungsbedarf bei der Munitionsräumung, um die langfristigen Risiken zu minimieren. Die Studie ist jetzt im Fachmagazin Chemosphere erschienen.

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Impact of Unexploded Ordnance in the Baltic Sea: GEOMAR-Study Detects Toxic Munitions Chemicals in Water Samples

26.02.2025/Kiel. The south-western Baltic Sea has about 3,000 kilograms of dissolved toxic chemicals released from unexploded ordnance, according to a new study by the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel. The substances were detected in almost all water samples taken in 2017 and 2018, with particularly high concentrations in the Bights of Kiel and Lübeck. The levels are still below thresholds for health risk, but highlight the urgent need for munitions clearance to minimise long-term risks. The study has now been published in the journal Chemosphere.

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COVID-19: Mehr Schutz für immungeschwächte Patienten durch langwirksame Antiköper-Gabe

Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind besonders gefährdet, an COVID-19 zu erkranken. Da ihr Immunsystem jedoch häufig nur unzureichend auf Impfungen anspricht, sind alternative Schutzmaßnahmen ergänzend zur Impfung besonders wichtig. Die soeben veröffentlichte Phase-III-Studie SUPERNOVA an immungeschwächten Personen zeigt, dass die passive Immunisierung mit dem lang wirksamen monoklonalen Antikörper Sipavibart diese Risikogruppen bis zu 6 Monate vor einer schweren Erkrankung an COVID-19 schützen kann (1).

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Unterdrückung des pflanzlichen Immunsystems verschafft Bakterien einen Wettbewerbsvorteil

Forschende des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln konnten zeigen, dass viele Bakterien, die auf gesunden Pflanzenwurzeln leben, Immunreaktionen der Pflanzen unterdrücken können. Durch die Immunsuppression werden Bakteriengemeinschaften an Wurzeln, die sogenannte Wurzelmikrobiota, gegen den Einfluss durch das pflanzliche Immunsystem geschützt.

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Pulseday: Puls messen und vor Risiken durch unbemerkte Herzrhythmusstörungen schützen

Awareness-Kampagne #PULSEDAY: Herzstiftung ruft gemeinsam mit Fußball-Legende Felix Magath zum Pulsmessen am 1. März auf. Niederschwellige Herz-Diagnostik senkt Schlaganfallrisiko durch unbemerkte Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern.

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Nanopartikel koordinieren Zellwachstum

Insbesondere in den ersten 72 Stunden sind extrazelluläre Vesikel – von Zellmembranen umschlossene Nanopartikel – maßgeblich an der Embryonalentwicklung von Zebrafischen beteiligt. Das zeigt eine Studie der FAU und des UKER, die im renommierten Journal „Cell Communication and Signaling“ veröffentlicht wurde. Die Forschenden haben erstmals die Dynamik extrazellulärer Vesikel über einen Zeitraum von vier Tagen untersucht, um ihre Bedeutung für Zelldifferenzierung und Organbildung zu entschlüsseln. Die Ergebnisse bergen Potenzial für die Humanmedizin, da extrazelluläre Vesikel unter anderem zum gezielten Medikamententransport genutzt werden könnten.

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Fehlgeleitete Nervenzellen bringen Hirn aus dem Takt

Forschende zeigen, warum fehlgeleitete Nervenzellen im Gehirn überaktiv sind und zu Entwicklungsstörungen führen.

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Immunzellen mit Doppelrolle: Wechsel zwischen Schutz und Angriff

LMU-Forschende zeigen, dass ein bestimmter Typ von Immunzellen flexibler agiert als gedacht – mit Potenzial für neue therapeutische Ansätze.

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Atherosklerose: Wie Immunzellen in Plaques wandern

In atherosklerotischen Plaques reichern sich CD8+ T-Zellen an. LMU-Forschende identifizieren einen entscheidenden Signalweg dabei – mit therapeutischem Potenzial.

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Ramadan: Herausforderung für Menschen mit chronischen Krankheiten

Für die über 5 Millionen in Deutschland lebenden Musliminnen und Muslime beginnt am 28. Februar der religiöse Fastenmonat Ramadan. Rund 180.000 von ihnen leben mit der Diagnose Typ-2-Diabetes.1/2 Doch das Fasten birgt gesundheitliche Risiken für Betroffene. Das veränderte Essverhalten zwischen Sonnenuntergang und -aufgang kann den Blutzuckerspiegel stark beeinflussen – besonders auch bei Menschen mit Typ-1-Diabetes. Experten der AG Diabetes & Migration der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) geben Tipps, welche Maßnahmen Musliminnen und Muslime mit Diabetes unbedingt treffen sollten – und wann sie auf das Fasten besser verzichten.

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Zecken & FSME: Forschende erwarten 2025 erneut zeckenreiches Jahr

Pressekonferenz der Uni Hohenheim: Viele FSME-Fälle auch in Landkreisen, die nicht als Risikogebiet gelten / Im Jahr 2024 zweithöchste Zahl an FSME-Fällen

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Protein with contradictory properties: secret revealed

A protein with contradictory properties sparked the interest of scientists at the Max Planck Institute for Medical Research: Despite its large negative surface charge, it has a strong tendency to take up electrons, which are also negatively charged. The researchers discovered positively charged calcium ions inside the protein very near the electrons, counteracting their charge. They see this as a natural way of handling opposing electrical charges and allowing the protein to optimally fulfill its biological function.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Protein mit widersprüchlichen Eigenschaften: Geheimnis gelüftet

Ein Protein mit widersprüchlichen Eigenschaften weckte das Interesse von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung: Trotz seiner großen negativen Oberflächenladung hat es eine starke Tendenz, ebenfalls negativ geladene Elektronen aufzunehmen. Das Forscherteam entdeckte positiv geladene Calciumionen im Inneren des Proteins in unmittelbarer Nähe der Elektronen, die deren Ladung entgegenwirken. Darin sehen sie einen natürlichen Mechanismus, mit entgegengesetzten elektrischen Ladungen umzugehen und dem Protein zu ermöglichen, seine biologische Funktion optimal zu erfüllen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft