Hormone entscheiden über Partnerschaft von Pflanzen mit Pilzen
7. März 2025
Neue Studie entschlüsselt, wie Pflanzen Partnerschaften mit Pilzen steuern
Wie entstehen Symbiosen zwischen Pflanzen und Pilzen? Wie entscheiden Pflanzen, ob sie eine Partnerschaft mit Pilzen eingehen oder nicht? Das Team von Prof. Dr. Caroline Gutjahr, Direktorin am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam, bringt mit neuen Erkenntnissen Licht in die unterirdische Partnerbeziehung von Pflanzen. Insbesondere entdeckte ihr Team, was genau mit einer Symbiose passiert, wenn die Pflanze Stresshormone produziert. Ihre Forschung könnte zu einer neuen Landwirtschaft beitragen, in der Pflanzen und Pilze gemeinsam betrachtet werden.
Wie entstehen Symbiosen zwischen Pflanzen und Pilzen? Wie entscheiden Pflanzen, ob sie eine Partnerschaft mit Pilzen eingehen oder nicht? Das Team von Prof. Dr. Caroline Gutjahr, Direktorin am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam, bringt mit neuen Erkenntnissen Licht in die unterirdische Partnerbeziehung von Pflanzen. Insbesondere entdeckte ihr Team, was genau mit einer Symbiose passiert, wenn die Pflanze Stresshormone produziert. Ihre Forschung könnte zu einer neuen Landwirtschaft beitragen, in der Pflanzen und Pilze gemeinsam betrachtet werden.
Artificial Muscles for Tremor Suppression
7. März 2025
Scientists at the Max Planck Institute for Intelligent Systems, the University of Tübingen and the University of Stuttgart developed a biorobotic arm that can mirror human tremors, such as those experienced by individuals that live with Parkinson’s disease. Artificial muscles on either side of the forearm contract and relax to suppress the involuntary shaking of the wrist and hand. The researchers see their biorobotic arm not only as a platform for other scientists in the field to test new ideas in exoskeleton technology. The arm also serves as a test bed to see how well artificial muscles known as HASELs can one day become the building blocks of wearable devices.
Künstliche Muskeln zur Tremor-Unterdrückung
7. März 2025
Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, der Universität Tübingen und der Universität Stuttgart haben einen biorobotischen Arm entwickelt, der den Tremor einer Person, wie er z.B. bei Parkinson-Patienten auftritt, nachahmen kann. Künstliche Muskeln auf beiden Seiten des Unterarms kontrahieren und entspannen sich, um die unwillkürliche Bewegung des Handgelenks und der Hand zu unterdrücken. Das Team sieht seinen Roboterarm nicht nur als Plattform, um neue Exoskelett-Technologien auszuprobieren. Mit dem Arm können die Wissenschaftler*innen testen, wie gut ihre künstlichen Muskeln – als HASELs bekannt – eines Tages zu Bestandteilen tragbarer Geräte werden könnten.
Rudern gegen Krebs: Anmeldestart für Benefizregatta 2025
7. März 2025
Am 14. Juni 2025 gehen Hobby- und Profisportlerinnen und -sportler am Blauen Wunder an den Start. | Mit dem Erlös werden therapiebegleitende Projekte für Onkologie-Patientinnen und -patienten unterstützt. | Im vergangenen Jahr wurden bei der Benefizregatta 24.000 Euro für den guten Zweck gesammelt.
Ethische Aspekte bei der Versorgung mit künstlicher Herzunterstützung
7. März 2025
Publikationspreis für Volker Lauenroth, Fachkrankenpfleger und VAD Koordinator im HDZ NRW, Bad Oeynhausen.
Are gone-wild grapevines a danger to viticulture?
7. März 2025
Flavescence dorée, a dreaded grapevine disease among winegrowers, is spreading beyond cultivated vineyards. A joint study by the federal research institute WSL and Agroscope shows that gone-wild grapevines and related vector insects contribute to the spread of the disease in the forest.
Wie der Menstruationszyklus die Gesundheit von Herz und Gehirn beeinflusst
6. März 2025
Wussten Sie, dass sich der Herzschlag einer Frau während ihres Menstruationszyklus auf subtile Weise verändert? Diese rhythmischen Veränderungen, die durch hormonelle Schwankungen ausgelöst werden, bieten einen einzigartigen Einblick in die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem weiblichen Gehirn und dem Herzen. In einem neuen Paper, das in Science Advances veröffentlicht wurde, erläutern die Max-Planck-Forscher*innen Jellina Prinsen, Julia Sacher und Arno Villringer, wie diese natürlich vorkommenden Schwankungen Stress, Stimmung und die langfristige kardiovaskuläre und neurologische Gesundheit beeinflussen könnten.
600 Millionen Jahre Stress
6. März 2025
Wie haben frühe Landpflanzen die Herausforderungen ihrer neuen Umgebung gemeistert? Und wie haben Pflanzen es geschafft, trotz der Stressoren an Land eine immense Artenvielfalt zu entwickeln? Dazu haben Forschende unter Leitung der Universität Göttingen neue Erkenntnisse gewonnen: Sie verglichen Algen und Landpflanzen, die 600 Millionen Jahre unabhängiger Evolution durchlaufen haben, und entdeckten genetisch ähnliche Stressreaktionen. Die Ergebnisse hat das Team in einem umfassenden Datensatz festgehalten. Sie wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Forschende stellen rudimentäres künstliches Gewebe her
6. März 2025
Die künstlichen Zellverbünde könnten sich etwa zur Beschichtung von Implantaten eignen
– Ein internationales Team von Forschenden unter Federführung der Universität Kiel hat ein Netzwerk aus Millionen von synthetischen „Zellen“ erzeugt
– Die Herstellung galt bislang als schwierig, weil solche rudimentären künstlichen Gewebe stabil sein müssen, ohne dabei zu starr zu werden
– Die Verbünde eignen sich möglicherweise, um Implantate zu beschichten und bioelektrische Signale zu generieren
Licht ins Dunkel: Neue Methode zur Erforschung des Axolotl-Gehirns entwickelt
6. März 2025
Der Axolotl ist ein ausgezeichnetes Modell, um Regeneration zu erforschen. Allerdings gestaltete sich die Untersuchung seines Nervensystems bislang als schwierig, da die geeigneten Werkzeuge zur Visualisierung und Manipulation neuronaler Schaltkreise fehlten. In einer in PNAS veröffentlichten Studie stellen Katharina Lust und Elly Tanaka vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften nun eine Methode vor, mit der Gene gezielt in Axolotl-Neuronen eingeschleust werden können. Dies ermöglicht es, die neuronale Organisation des Axolotl sichtbar zu machen und detailliert zu untersuchen.
Tabuthema Genitalverletzungen bei Männern
6. März 2025
Myriam Raboldts Buch „Schweigen, Scham und Männlichkeit“ ist ein erster Schritt, potenzlosen Männern einen Raum zu geben und sie über das vermeintlich Unsagbare reden zu lassen
Gezüchtete Gewebe aus Nasenknorpelzellen helfen bei komplizierten Knieverletzungen
6. März 2025
Schäden an Gelenkknorpeln sind schmerzhaft und schränken die Beweglichkeit ein. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel entwickeln deshalb Knorpelimplantate aus Zellen der Nasenscheidewand. Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine längere Reifezeit des gezüchteten Knorpels selbst bei komplizierten Knorpelverletzungen eine deutliche Verbesserung bringt. Das deutet darauf hin, dass sich die Methode auch für die Behandlung von Gelenkarthrose eignen könnte.
Engineered cartilage from nasal septum cells helps treat complex knee injuries
6. März 2025
Injuries to the articular cartilage in different joints, including the knee, are painful and limit mobility. Therefore, researchers at the University of Basel and University Hospital Basel are developing cartilage implants using cells from the patient’s nasal septum. A recent study shows that giving these cartilage implants more time to mature significantly improved clinical efficacy, even in patients with complex cartilage injuries. This suggests that the method could also be suitable for the treatment of degenerated cartilage in osteoarthritis.
Beschädigt, aber nicht besiegt: Bakterien wehren sich mit Nano-Harpunen gegen Angriffe
6. März 2025
Einige Bakterien verwenden winzige Harpunen, um sich gegen Angriffe von Rivalen zu wehren. Forschende der Universität Basel haben Bakterien mit einer «Mini-Nadel» gestochen und so einen Angriff simuliert. Auf diese Weise konnten sie zeigen, dass die Bakterien ihre Nano-Waffe erst dann zusammenbauen und abfeuern, wenn ihre Zellhülle bei einem Angriff beschädigt wird.
Damaged but not defeated: Bacteria use nano-spearguns to retaliate against attacks
6. März 2025
Some bacteria deploy tiny spearguns to retaliate against rival attacks. Researchers at the University of Basel mimicked attacks by poking bacteria with an ultra-sharp tip. Using this approach, they have uncovered that bacteria assemble their nanoweapons in response to cell envelope damage and rapidly strike back with high precision.
Touchless tech: Control fabrics with a wave of your finger
6. März 2025
A team of researchers from Nottingham Trent University (UK), Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) and Free University of Bozen-Bolzano (Italy) has created washable and durable magnetic field sensing electronic textiles – thought to be the first of their kind – which they say paves the way to transform use in clothing, as they report in the journal Communications Engineering (DOI: 10.1038/s44172-025-00373-x). This technology will allow users to interact with everyday textiles or specialized clothing by simply pointing their finger above a sensor.
Why aged oocytes struggle to repair DNA damage
5. März 2025
Egg cells need stamina: They are formed in a woman’s body before birth and have to be on standby for decades to possibly be fertilized one day. But as they age, they accumulate more and more DNA damage. Until now, it has been unclear why the cell’s repair mechanisms do not fix the damage. Researchers led by Melina Schuh and Ninadini Sharma at the Max Planck Institute (MPI) for Multidisciplinary Sciences in Göttingen (Germany) have now shown in experiments with mice that aged egg cells repair their DNA less efficiently than young ones, and that repair becomes more error-prone with advancing age.
Warum alternde Eizellen DNA-Schäden schlechter reparieren können
5. März 2025
Eizellen brauchen Durchhaltevermögen: Bereits vor der Geburt werden sie im Körper einer Frau angelegt und müssen sich dann über Jahrzehnte bereithalten, um möglicherweise eines Tages befruchtet zu werden. Doch mit zunehmendem Alter häufen sich immer mehr DNA-Schäden in Eizellen an. Bislang war unklar, warum die zelleigenen Reparaturmechanismen diese Schäden nicht beseitigen. Forschende um Melina Schuh und Ninadini Sharma vom Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften haben jetzt in Versuchen an Mäusen gezeigt, dass ältere Eizellen ihre DNA weniger effizient reparieren als junge und dass die Reparatur mit zunehmendem Alter fehleranfälliger wird.
Drei grüne Alpen-Juwelen aus Moos
5. März 2025
Freising, 5.3.2025: Unter den ca. 985 in Bayern vorkommenden Moosarten gibt es extrem seltene Arten, für die es bislang nur sehr spärliche Nachweise gab. So war das Kärntner Spatenmoos, bisher nur mit einem einzigen Nachweis in Bayern bekannt. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) hat nun erfahrene Mooskundler beauftragt, nach diesem Moos zu suchen. Beeindruckendes Ergebnis: 15 weitere Vorkommen konnten die Experten im bayerischen Alpenraum identifizieren. Auch bei zwei weiteren Moosarten, dem Rudolphis Trompetenmoos und dem Grünen Koboldmoos konnte mehr Licht in die bisher weitgehend unbekannte Verbreitung im Bayerischen Alpenraum gebracht werden.
PM BIÖG: Mit dem Rauchstopp mehr Lebensjahre gewinnen – Starten Sie in den Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“
5. März 2025
Mit dem Rauchen und Dampfen aufhören – dazu motiviert unsere bundesweite Aktion „Rauchfrei im Mai“. Ab dem 1. März können sich Aufhörwillige und die, die sie unterstützen möchten, kostenlos registrieren, um wertvolle Tipps und motivierende Impulse und Infos für den Rauchstopp zu erhalten. Mitmachen lohnt sich doppelt: Wer den rauchfreien Mai meistert, hat die Chance, Preise im Wert von bis zu 1.000 Euro zu gewinnen!
Die Auftaktveranstaltung für den Mitmachmonat findet am 5. März bei Airbus in Hamburg statt. Das Unternehmen unterstützt seine Belegschaft aktiv beim Rauchstopp.
Gleiche Gene, anderes Sehvermögen? Neue Erkenntnisse zur Augenentwicklung
5. März 2025
Was beeinflusst das Sehvermögen? Und können gleiche Gene zu unterschiedlicher Sehfähigkeit führen? Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universitäten Göttingen und Barcelona, der Oxford Brookes University und der Universität Durham hat dazu neue Erkenntnisse gewonnen: Anhand von zwei Fruchtfliegenarten haben die Forschenden entdeckt, dass selbst kleine Unterschiede in der Regulation von Genen die Entwicklung der Augen beeinflussen. Dabei handelte es sich um das gleiche Gen, dessen Aktivierungszeitpunkt maßgeblich die Augengröße und damit das Sehvermögen der Fliegen bestimmte. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift BMC Biology erschienen.
Gesundheit in Deutschland: Hohe Ausgaben, schwache Ergebnisse – eine aktuelle Analyse zeigt auf, woran es hakt
5. März 2025
Deutschland investiert Milliarden in sein Gesundheitswesen – doch die Ergebnisse bleiben hinter denen vieler europäischer Nachbarn zurück. Warum ist das so? Eine aktuelle Analyse der Gesundheitspolitik beleuchtet systematische Schwächen und macht Reformvorschläge.
Smoking and antibiotic resistance: How cigarette waste promotes the spread of resistant germs
5. März 2025
Antibiotic resistance is a major global health problem: it implies that vital drugs are no longer effective. A study led by researchers at the Institute of Hydrobiology at TUD Dresden University of Technology demonstrates that pollutants from cigarette smoke and cigarette waste can promote the growth and spread of resistant bacteria in the environment. The interdisciplinary and international research group also shows that smoking increases the spread of resistant bacteria in the human lung. The study is published in the journal “Environmental Health Perspectives”.
Rauchen und Antibiotikaresistenzen: Wie Zigarettenabfälle die Verbreitung resistenter Keime fördern
5. März 2025
Antibiotikaresistenzen sind weltweit ein großes Problem: Sie führen dazu, dass lebenswichtige Medikamente nicht mehr wirken. Eine Studie unter Federführung von Forscherinnen und Forschern am Institut für Hydrobiologie der Technischen Universität Dresden (TUD) zeigt, dass Schadstoffe aus Zigarettenrauch und -abfällen das Wachstum und die Verbreitung resistenter Keime in der Umwelt fördern können. Die Ergebnisse der interdisziplinären und internationalen Forschungsgruppe belegen zudem, dass Rauchen die Verbreitung resistenter Bakterien in der Lunge verstärkt. Die Studie erscheint im Journal „Environmental Health Perspectives“.
Bessere Satellitendaten für die Landwirtschaft: Forschende fordern freien Zugang
5. März 2025
Forschende fordern einen besseren Zugang zu kommerziellen hochauflösenden Satellitenbildern, um die Forschung zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen und die landwirtschaftliche Praxis voranzutreiben. Genauere Daten könnten nicht nur wissenschaftliche Analysen verbessern, sondern auch Landwirtinnen und Landwirten helfen, Klimarisiken besser einzuschätzen und ihre Felder effizienter zu bewirtschaften. In einer aktuellen Veröffentlichung im Fachjournal PNAS erklären die Forschenden, dass besonders kleine landwirtschaftliche Betriebe von diesen präziseren Daten profitieren könnten. Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) hat an der Arbeit mitgewirkt.