GIP Receptor: Activation and Blockade Support Weight Loss

Drugs that bind to and activate the receptors for the hormones GLP-1 and GIP are effective in the treatment of obesity and diabetes. Surprisingly, active substances are currently being developed that not only activate the GIP receptor (agonists) but also block it (antagonists). They also have a positive effect on body weight. A team from Helmholtz Munich, the German Center for Diabetes Research (DZD) and Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) has now discovered that GIPR agonism and antagonism engage different mechanisms to decrease body weight and food intake. These new findings could pave the way for more targeted medication against obesity.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

GIP-Rezeptor: Aktivierung und Blockade unterstützen Gewichtsverlust

Zur Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes werden auch Medikamente eingesetzt, die an die Rezeptoren für die Hormone GLP-1 und GIP binden und diese aktivieren. Derzeit werden Wirkstoffe entwickelt, die den GIP-Rezeptor nicht nur aktivieren (Agonisten), sondern auch blockieren (Antagonisten). Auch sie reduzieren das Körpergewicht. Ein Team von Helmholtz Munich, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat nun herausgefunden, warum die gleichzeitige Aktivierung und Blockade des GIP-Rezeptors die Gewichtsabnahme fördert. Diese neuen Erkenntnisse könnten den Weg für gezieltere Medikamente gegen Übergewicht ebnen.

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Dicke Luft in Kletterhallen: Bedenkliche Chemikalien im Abrieb der Kletterschuhe

Konzentrationen wie an stark befahrener Straße verdeutlichen die Wichtigkeit von Lösungsvorschlägen

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Ausschreibung für den 8. Jahrgang des Netzwerks Sciana – Schwerpunkt: Gesundes Altern

Das europäische Gesundheitsnetzwerk Sciana sucht Fach- und Führungskräfte, die neue Wege für ein gesundes und würdevolles Altern gestalten wollen. Der Schwerpunkt des diesjährigen Programms: „Systems leadership for ageing in good health“. Angesprochen sind Personen aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, Politik, Patienten- und Berufsverbänden, Wirtschaft, Medien und anderen Bereichen aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Das Netzwerk legt Wert auf Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration, daher sind Einreichungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen ausdrücklich willkommen. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2025.

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Maternale Mortalität: Bundesweites Register zur Dokumentation der Fälle dringend notwendig

Mütterliche Todesfälle werden in Deutschland nicht vollumfänglich registriert, was aktuell zu einem „under-reporting“ führt. Um maternale Mortalität genau erforschen und vorbeugen zu können, ist es dringend notwendig, ein verpflichtendes Register zu schaffen, welches dabei hilft, die Müttersterblichkeit in Deutschland adäquat aufzuarbeiten, betonen die DGGG und die DGPGM in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

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Proteinpudding macht noch keine Diät

Kieler Studie zeigt: Auch „High Protein“-Produkte verleiten zum Überessen

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Projekt zur Entfernung von Medikamentenrückständen aus Abwasser abgeschlossen

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), HAMBURG WASSER und die Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) haben ihr gemeinsames Forschungsprojekt zur Entfernung von Medikamentenrückständen aus Abwasser abgeschlossen. Das Projekt untersuchte die Effizienz verschiedener Reinigungsmethoden zur Entfernung von Medikamentenrückständen, Keimen und anderen Mikroschadstoffen aus Krankenhausabwasser. Dabei wurden in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren biologische Reinigungsstufen sowie erweiterte technische Verfahren wie Behandlung mit Aktivkohle (Adsorption) und Membranfiltration getestet und wissenschaftlich ausgewertet.

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Cell colonies under pressure – how growth can prevent motion

The interaction between growth and the active migration of cells plays a crucial role in the spatial mixing of growing cell colonies. This connection was discovered by scientists from the Department of Living Matter Physics at the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization (MPI-DS). Their results provide new approaches to understanding the dynamics of bacterial colonies and tumors.

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Zellkolonien unter Druck – wie Wachstum Bewegung verhindern kann

Die Wechselwirkung zwischen Wachstum und aktiver Bewegung von Zellen spielt eine entscheidende Rolle für die räumliche Durchmischung von wachsenden Zellverbänden. Diesen Zusammenhang entdeckten Wissenschaftler der Abteilung Physik lebender Materie am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS). Ihre Ergebnisse liefern neue Ansätze zum Verständnis der Dynamik von Bakterienkolonien oder auch Tumoren.

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Dr. KI unter der Lupe

Neue Studien der TU Berlin zeigen Stärken und Schwächen von KI-gestützten Tools zur digitalen Gesundheitsberatung wie ChatGPT oder Symptom-Checker-Apps

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Dr Amber Hartman Scholz selected for Steering Committee of Multilateral Mechanism on Digital Sequence Info/UN CBD

Dr. Amber Hartman Scholz, Leibniz Institute DSMZ, selected for Steering Committee of Multilateral Mechanism on Digital Sequence Information under the UN Convention on Biological Diversity: Dr. Amber Hartman Scholz, Head of the Department of Science Policy and Internationalization at the Leibniz Institute DSMZ-German Culture Collection of Microorganisms and Cell Cultures GmbH, has been selected to represent scientific institutions on the Steering Committee of the Multilateral Mechanism for the Fair and Equitable Sharing of Benefits from the Use of Digital Sequence Information on Genetic Resources (MLM) – including a Global Fund.

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Stressbewältigung in lärmbelasteter Umgebung: Urbane Grünflächen sind Erholungsinseln

Dass Grünflächen in lärmbelasteten Städten den Menschen Erholung von Stress bieten, überrascht kaum. Eine umfassende Studie der Empa und der WSL zeigt jedoch erstmals für die Schweiz, wie stark sich diese Erholungsräume tatsächlich auf die körperliche und mentale Stressbewältigung auswirken.

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Bunt & lecker: Forschende testen Farbweizen-Brote im Backmarathon

Do 8. Mai bis Fr 9. Mai 2025: Herstellung der Test-Brote, professionelle Aroma- und Qualitätsverkostung und Pressegespräch / Backstube BeckaBeck, Unter Lau 3, 72587 Römerstein

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Neuer Biomarker für Parkinson

Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die hauptsächlich auf Basis von klinischen Symptomen, vor allem motorischer Störungen, im Spätstadium diagnostiziert wird. Dann ist das Gehirn jedoch schon massiv und irreparabel geschädigt. Die Diagnosestellung ist zudem schwierig und häufig fehlerhaft, weil die Erkrankung viele Ausprägungen und überlappende Symptome hat. Forschende des Zentrums für Proteinforschung PRODI der Ruhr-Universität Bochum und des Biotech-Unternehmens betaSENSE haben jetzt einen Biomarker in der Rückenmarksflüssigkeit entdeckt.

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Herzinfarkt bei jungen Frauen: Oft steckt Riss im Herzgefäß dahinter

Keine Risikofaktoren – und dennoch plötzlich ein Herzinfarkt? Bei einer kleinen Gruppe von typischerweise relativ jungen Frauen kann das passieren. Sie erleiden einen Riss in der Wand des Herzkranzgefäßes: eine spontane Koronar-Dissektion (SCAD).

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Studie zur Reproduzierbarkeit von Verhaltensexperimenten mit Insekten erschienen

Eine aktuelle Studie von Forscherinnen und Forschern aus Münster, Bielefeld und Jena liefert Hinweise darauf, dass sich auch manche Ergebnisse von Verhaltensexperimenten mit Insekten nicht vollständig reproduzieren lassen. Bisher wurden mögliche Reproduzierbarkeitsprobleme in diesem Kontext wenig thematisiert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Study on the reproducibility of behavioural experiments with insects now published

A recent study by an eleven-member research team from the Universities of Münster, Bielefeld and Jena has provided evidence that some results of behavioural experiments with insects cannot be fully reproduced. So far, possible reproducibility problems have been little discussed in this context.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weltmalariatag: 125 Jahre Forschung zu einer oft tödlichen Krankheit

Hamburg, 25. April 2025 – Malaria gehört nach wie vor zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt: Nach dem jüngsten Weltmalaria-Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkrankten 2023 über 260 Millionen Menschen, mehr als eine halbe Million starben – die meisten davon Kinder unter fünf Jahren in Afrika.

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Research success at Dresden University Hospital: New cell therapy shows promising results in advanced tumor diseases

An international research group led by scientists from the National Center for Tumor Diseases (NCT/UCC) in Dresden has now succeeded for the first time in a phase 1 clinical trial in testing a novel cell therapy approach that also shows promise for solid tumors. The results were now published in the renowned journal Nature Medicine.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Dresdner Hochschulmedizin: Neue Zelltherapie zeigt vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen

Einer internationalen Forschungsgruppe unter Führung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden ist es mit einer neuartigen Zelltherapie nun erstmals gelungen, in einer klinischen Phase-1-Studie einen Ansatz zu erproben, der auch bei soliden Tumoren erfolgversprechend ist. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.

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How methane and CO₂ can help tackle plastic pollution

Country Overshoot Day marks the date each year when a country would have exhausted its annual biocapacity budget, in Germany on 3 May – more than three months earlier than in the previous year. At Leipzig University’s b-ACTmatter research and transfer centre, innovative approaches are being explored to address the growing scarcity of resources in the face of a rising global population — through sustainable production processes and circular economy technologies. The REPLACER project is developing new generations of hybrid living materials. These materials are designed to reduce plastic pollution by using CO₂ and methane, says project lead Dr Rohan Karande in this interview:

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Vom Feind zum Helfer: Immunzellen können Blutgerinnsel auflösen

Ein Forschungsteam des LMU Klinikums München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) hat eine bisher unbekannte Rolle bestimmter Immunzellen bei der Auflösung von Blutgerinnseln (Thromben) entdeckt. Die Ergebnisse wurden heute in der Fachzeitschrift Immunity veröffentlicht.

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Nahrungsergänzungsmittel im Sport – sinnvoll oder nicht?

Die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) ist im Breiten- und Spitzensport weit verbreitet. Bei den meisten ist die wissenschaftliche Evidenz für den Nutzen im Sport unzureichend. Zahlreiche Fachgesellschaften empfehlen zur Gesundheitsförderung und Leistungsoptimierung „Food first-Strategien“, d.h., eine an Training- und Wettkampfbelastungen angepasste, ausgewogene Ernährung. In spezifischen Situationen kann nach gründlicher Risiko-Nutzen-Analyse der Einsatz bestimmter NEM dennoch sinnvoll sein (Food first, but not always food only).

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Dinosaur-eating giant crocodile thrived due to saltwater tolerance

University of Tübingen-led team traces Deinosuchus to its proper place on the crocodilian family tree

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Dinosaurierfressendes Riesenkrokodil Deinosuchus wegen Salzwassertoleranz erfolgreich

Seine Salzwassertoleranz machte es dem ausgestorbenen Riesenkrokodil Deinosuchus möglich, sich in ganz Nordamerika auszubreiten. Das hat ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Márton Rabi aus der Biogeologie der Universität Tübingen in einer detaillierten Abstammungsstudie herausgefunden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft