Magisch! – Wie sich unsere Welt selbst organisiert

Forum Wissen eröffnet am 27. August 2025 interaktive Sonderausstellung – digitales Pressegespräch am 18. August 2025.

Unter dem Titel „Magisch! – Wie sich unsere Welt selbst organisiert“ präsentiert das Wissensmuseum im Forum Wissen der Universität Göttingen eine interaktive Sonderausstellung. Darin geht es um so unterschiedliche Themen wie Wolkenphysik, turbulente Strömungen und die Entstehung von Leben. Die Ausstellung umfasst unter anderem einen Modell-Windpark, eine 3D-Simulation von Bakterien und verschiedene Spiele zum Ausprobieren und Mitmachen. Vom 28. August 2025 bis 1. Februar 2026 kann sie im Forum Wissen, Berliner Straße 28, 37073 Göttingen, besucht werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zucker, Salz, Fett und Energie – Zahlen und Fakten zum Produktmonitoring 2024

Mit dem Bericht „Produktmonitoring 2024“ veröffentlicht das Max Rubner-Institut erneut aktuelle Ergebnisse zu Energie- und Nährstoffgehalten in Fertiglebensmitteln. Im Rahmen der Erhebung 2024 wurden die Produktgruppen „kalte Soßen“, „Fleischersatz- und Wurstersatzprodukte“, „Feingebäck“ sowie „Erfrischungsgetränke“ untersucht. Für die Erfrischungsgetränke liegen mit dem diesjährigen Bericht bereits vier Erhebungszeitpunkte vor, die verglichen werden können (Basiserhebung 2018), für alle anderen Produktgruppen drei (Basiserhebung 2016). Insgesamt wurden 7.290 Produkte untersucht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vom Reaktordesign bis zum gedruckten Schnitzel – KIT kürt die besten Innovationen

Erledigt die Arbeit von Monaten in unter einer Stunde: ReacTUNE, eine neue Software des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), berechnet automatisiert die optimale Geometrie für Chemiereaktoren und erzeugt direkt nutzbare Dateien für deren Herstellung im 3D-Metalldruck-Verfahren. Beim diesjährigen Innovationswettbewerb NEULAND wurde das neue Werkzeug mit Potenzial zum Einsatz in der Industrie mit dem Ideenpreis ausgezeichnet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Less Blood, Earlier Diagnosis: Coupling Two Methods Opens Up New Possibilities in Early Detection of Colorectal Cancer

The number of colorectal cancer cases in people under 50 is rising worldwide, especially in high-income countries. Possible causes include Western diets, obesity, lack of exercise, and the use of antibiotics, especially in early life and adolescence. However, if colorectal cancer is detected early, the chances of recovery are significantly higher. That is why Hahn-Schickard is working with project partners at the University Hospital Schleswig-Holstein and the German Cancer Research Center to develop new methods for detecting cancer in blood samples.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Studienergebnisse: Soziale Unterstützung schützt vor Depressionen bei Demenz

Eine aktuelle Studie von Dr. Iris Blotenberg vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Greifswald zeigt, dass soziale Unterstützung depressive Symptome bei Menschen mit Demenz deutlich verringern kann. Über vier Jahre wurden 334 Demenzkranke im frühen bis mittleren Stadium untersucht. Ergebnis: Wer sich emotional unterstützt, eingebunden und verstanden fühlt, zeigt seltener depressive Symptome. Umgekehrt verstärken sich depressive Symptome bei nachlassender sozialer Unterstützung. Die Studie wurde von der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) finanziert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Energiekrise in Tumorzellen stoppt Zellwachstum

Kombinierte Hemmung von Stoffwechselwegen als möglicher Therapieansatz bei schnell wachsenden Tumorzellen – Studie von Forschenden aus Gießen, Marburg und Frankfurt am Main

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie sich das Ökosystem Wattenmeer in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat

Die Biodiversität im Wattenmeer hat sich seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts merklich umorganisiert, so das Ergebnis einer neuen Studie, die ein Forschungsteam der Partneruniversitäten Oldenburg und Groningen jetzt veröffentlicht hat. Die Forschenden analysierten die biologische Vielfalt erstmals mit einem ganzheitlichen Ansatz. Demnach zählten Fische, pflanzliches Plankton und Pflanzen wie Seegras oder die Vegetation von Salzwiesen zu den Verlierern des Wandels: Ihre Bestände nahmen ab, während die Populationen neu eingewanderter Arten zunahmen. Bei Vögeln kehrte sich vor rund 25 Jahren der bis dahin positive Trend um.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Shaped by paleogeography – a new world map of marine mollusks

Temperature combined with ocean currents have a significant influence on the distribution of marine life. These current patterns are shaped by the constant change in the distribution of land and sea on the Earth’s surface. In a new study, SNSB scientist Thomas A. Neubauer correlated over 3 million observations of modern benthic mollusks from the shelf areas of the world’s oceans with the development of today’s ocean currents during the recent Earth history. The research team recently published its findings in the journal Scientific Reports.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Von der Paläogeografie gezeichnet – eine neue Weltkarte der Meeresmollusken

Temperatur in Kombination mit Ozeanströmungen haben einen wesentlichen Einfluss auf die Verteilung mariner Lebewesen. Der stete Wandel der Land-Meerverteilung auf der Erdoberfläche prägen diese Strömungsmuster. SNSB-Wissenschaftler Thomas A. Neubauer korrelierte in einer neuen Studie über 3 Millionen Beobachtungsdaten heutiger bodenlebender Mollusken aus den Schelfgebieten der Weltmeere mit der Entwicklung heutiger Meeresströmungen während der jüngeren Erdgeschichte. Seine Ergebnisse publizierte das Forscherteam jüngst in der Fachzeitschrift Scientific Reports.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Freizeitschifffahrt auf deutschen Seen

Der motorisierte Wassersport belastet die Ökologie der Seen in Deutschland. Dazu veröffentlichten Wissenschaftler der Universität Konstanz und des brandenburgischen Landesamts für Umwelt jüngst eine umfassende Studie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Änderung des Strahlenschutzgesetzes stärkt Innovation in der Medizinforschung

Neues Medizinforschungsgesetz steht für hohe Patientensicherheit

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Improved Indoor environmental quality in Industrial Workplaces

Researchers at the Fraunhofer Institute for Building Physics IBP have set out to improve the work environment for production employees. They have developed an analytical concept that combines measurements of temperature, air quality, lighting and noise with workers’ subjective perceptions. As people become more comfortable, efficiency and productivity could also increase.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bessere Raumqualität für Industriearbeitsplätze

Die Arbeitsumgebung für Mitarbeitende in der Produktion verbessern wollen Forschende des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP. Sie haben ein Analyse-Konzept entwickelt, das Messwerte zu Temperatur, Luftqualität, Beleuchtung und Lärm mit dem subjektiven Empfinden der Arbeiterinnen und Arbeiter kombiniert. Mit dem größeren Wohlfühlfaktor könnten sich in Zukunft auch Effizienz und Produktivität steigern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Physikalisch-Technische Bundesanstalt bei TRAIN dabei

Nationales Metrologie-Institut wird Partnerinstitution der Translationsallianz in Niedersachsen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Deutschland drastisch unvorbereitet auf extreme Hitzeereignisse: „Zehntausende Todesfälle binnen Tagen zu vermeiden!“

Deutschland ist auf extreme Hitzeereignisse wie einen Hitzedom und anhaltende Temperaturen von mehr als 40 Grad bislang unzureichend vorbereitet. Zu diesem Schluss kommen Experten der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in einer neuen Analyse. „Wenn keine ausreichenden Vorbereitungen getroffen werden, können in extremen Hitzefällen Zehntausende Todesfälle binnen weniger Tage die Folge sein – und die wären zu vermeiden“, sagt DGG-Präsident Professor Markus Gosch. Eine heute veröffentlichte Arbeit dokumentiert erschreckende Versäumnisse in der deutschen Hitzevorsorge.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Lymphom-Sommer: KML-Expert:innen stellen aktuelle Studiendaten vom EHA 2025 und 18-ICML vor

In der gut etablierten Reihe „LymphomKompetenz KOMPAKT“ berichten renommierte Expertinnen und Experten mit kurzen Videovorträgen von den diesjährigen Sommerkongressen – dem 30. Kongress der European Hematology Association (EHA) so wie der 18. International Conference on Malignant Lymphoma (18-ICML) in Lugano. Im Fokus der Vorträge stehen aktuell diskutierte Studiendaten zu neuen Therapieoptionen bei Lymphomen. Das Angebot richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, ist aber für alle Interessierten frei zugänglich. LymphomKompetenz KOMPAKT | KONGRESSE ist ein Informations- & Fortbildungsangebot aus dem Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.: <www.lymphome.de/kongresse>

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Auf den Spuren einer seltenen Krankheit

Ein internationales Forschungsteam unter Würzburger Leitung hat ein weiteres Gen identifiziert, dessen funktioneller Ausfall zu Fanconi-Anämie führt.

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Wie Ameisen sich aktiv vor Wasserverlust schützen

Insekten schützen sich mit einer Wachsschicht vor dem Austrocknen – darüber hinaus dient sie aber auch zur Kommunikation. Während die chemischen Eigenschaften dieser Kohlenwasserstoff-Schicht bereits recht gut untersucht sind, haben Forschende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Universität Paris nun erstmalig die physikalischen Eigenschaften analysiert – genauer gesagt die Viskosität, also die Zähflüssigkeit. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden am 11. Juni 2025 im renommierten Wissenschaftsmagazin Journal of the Royal Society Interface veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hitzewelle: Vorsichtsmaßnahmen für Herzkranke

Hitzetipps der Herzstiftung für ältere Menschen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder Koronare Herzkrankheit (KHK)

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wenn Hund und Katze Kinder krank machen

Die Stiftung Kindergesundheit informiert über Pilzbefall durch Tiere und andere Zoonosen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

EU project PROTEUS: Advancing Flagship Brown Seaweed Biorefinery Project

The PROTEUS consortium gathered in Bréhan, France, on 21–22 May 2025 for its third General Assembly. Hosted by Olmix Group, the meeting brought together all project partners to review progress, align on next steps, and emphasise important themes essential to the success of Europe’s flagship seaweed biorefinery project.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Das Geheimnis der Seneszenz: Würmer bieten einfaches und leistungsstarkes Modell zur Untersuchung der Seneszenz

• Würmer können in einen seneszensähnlichen Zustand übergehen
• Einfache und umfassende Untersuchung des gesamten Organismus
• Grundlage für Erforschung neuer Behandlungsmethoden: Altersbedingte Krankheiten und Krebs im Ruhezustand

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie sich die Wirksamkeit moderner RNA-Therapien verbessern lässt

Eine neue Studie unter Mitwirkung der Universität Basel zeigt, dass sich die Wirksamkeit von RNA-basierten Medikamente deutlich steigern lässt, wenn man ihren Transport innerhalb der Zelle verlangsamt. Derzeit kommen solche Wirkstoffe vor allem bei der Behandlung seltener genetischer Erkrankungen zum Einsatz.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ultrasound Instead of X-Ray: New Catheter Improves Safety and Precision in Anesthesia

Whether for minor orthopedic or surgical procedures – often, it’s sufficient to numb only a specific area of the body. But in these so-called local or regional anesthesias, the precise placement of the catheter is critical. Until now, this has required a great deal of experience, higher doses of anesthetic, or additional X-ray imaging – all of which come with drawbacks for patients. A new project at the Institute for Circular Economy of Bio:Polymers (ibp) at Hof University of Applied Sciences aims to change that.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie sich Harnstoff spontan bildet

Harnstoff ist eine grundlegende Industriechemikalie und könnte bei der Entstehung des Lebens eine zentrale Rolle gespielt haben.

ETH-Forschende entdecken eine neue Reaktion: Kohlendioxid (CO₂) und Ammoniak (NH₃) bilden an wässrigen Oberflächen spontan Harnstoff.

Die Reaktion erfordert weder Katalysatoren noch Druck oder Hitze und zeigt, wie sich Harnstoff in der Frühzeit auf der Erde womöglich anreichern konnte.

Zudem birgt die Reaktion das Potenzial für eine nachhaltige und energiearme Harnstoffsynthese.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft