Tumortherapie: Schlüsselveröffentlichung aus ERC-Projekt BARB zu radioaktiven Ionenstrahlen in „Nature
19. August 2025
Das mit einem renommierten ERC Advanced Grant für Professor Marco Durante, dem Leiter der Abteilung Biophysik am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, geförderte Forschungsprojekt „BARB – Biomedical Applications of Radioactive ion Beams“ hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die erste Behandlung eines Tumors bei einem Tier mit radioaktiven Ionenstrahlen wurde demonstriert und in „Nature Physics“ veröffentlicht.
DDG und diabetesDE würdigen Prof. Haak: Jahrzehnte für eine patientennahe Diabetologie und moderne Versorgung
19. August 2025
Mit Leidenschaft für die Sache, Blick für das Machbare und Herz für die Menschen: Professor Dr. med. Thomas Haak hat sich über Jahrzehnte für eine laienverständliche, lebensnahe Diabetologie eingesetzt – als Chefarzt des Diabetes Zentrums Mergentheim, Mitgründer der gemeinnützigen Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe e.V. und medizinischer Kommunikator mit bundesweiter Ausstrahlung. Jetzt geht er in den Ruhestand. DDG und diabetesDE danken ihm für sein herausragendes Wirken – und erinnern zugleich an die Bedeutung spezialisierter Diabetesfachkliniken wie Bad Mergentheim für die stationäre Versorgung in Deutschland.
MINT-Bildung zum Anfassen für alle überall
19. August 2025
Förderung der Klaus Tschira Stiftung ermöglicht dem Mannheimer TECHNOSEUM Naturwissenschaft und Technik vor Ort zu bringen.
Rethinking research: sustainability for climate-friendly science
19. August 2025
The Leibniz-HKI is committed to sustainable research and is developing a concept to make work processes in science and administration more resource-efficient.
Produktrückrufe übersichtlich in einer App
19. August 2025
BVL stellt beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung das Portal lebensmittelwarnung.de vor
Wie Zellen im Team komplexe Strukturen aufbauen
18. August 2025
Forschende aus Bielefeld und Cambridge machen Geometrie von
Zellverbänden sichtbar
Wie entsteht durch das kollektive Zusammenspiel von vielen einzelnen Zellen ein perfekt geformter Organismus? Diese Frage steht im Zentrum einer neuen Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS, USA) erschienen ist. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Bielefeld hat untersucht, wie Zellen trotz uneinheitlicher Proteinproduktion gemeinsam eine geordnete Struktur außerhalb ihrer selbst erzeugen: die extrazelluläre Matrix (ECM).
Zellverbänden sichtbar
Wie entsteht durch das kollektive Zusammenspiel von vielen einzelnen Zellen ein perfekt geformter Organismus? Diese Frage steht im Zentrum einer neuen Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS, USA) erschienen ist. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Bielefeld hat untersucht, wie Zellen trotz uneinheitlicher Proteinproduktion gemeinsam eine geordnete Struktur außerhalb ihrer selbst erzeugen: die extrazelluläre Matrix (ECM).
Was Graugänse uns über Influencer und Follower lehren
18. August 2025
Mutige Gänse werden oft zu „Influencern“, erkundungsfreudige zu „Followern“
Nationales Ernährungsmonitoring – erste Ergebnisse der repräsentativen nemo-Online-Befragung veröffentlicht
17. August 2025
Das Max Rubner-Institut (MRI) hat die Ergebnisse des ersten Moduls des Nationalen Ernährungsmonitorings (nemo) veröffentlicht. Mehr als 3.000 Personen im Alter von 18 bis 80 Jahren wurden zwischen September und November 2024 online zu ihren Ernährungs- und Verzehrsgewohnheiten befragt. Die Stichprobe wurde bevölkerungsrepräsentativ für Deutschland hinsichtlich der Kriterien Alter, Geschlecht, Schulbildung und Bundesland gezogen.
Wasseramseln senden stille Signale am lauten Fluss
16. August 2025
• Anstatt am rauschenden Fluss lauter zu singen, reduzieren Wasseramseln die Lautstärke und blinzeln häufiger mit ihren weißen Augenlidern. Sie nutzen diese visuellen Signale anstatt der Stimme, um anderen Vögeln in der Nähe Botschaften zu vermitteln.
• Wasseramseln ändern ihre Kommunikation je nachdem, wie laut es ist und ob Artgenossen anwesend sind. Dadurch ist ihr Verhalten ungewöhnlich flexibel.
• Dies ist bislang eines der deutlichsten Beispiele dafür, dass ein Wildtier zwischen verschiedenen Sinnen bei der Kommunikation wechselt. Es liefert neue Einblicke, wie Tiere ihre Signale an schwierige Umgebungen anpassen.
• Wasseramseln ändern ihre Kommunikation je nachdem, wie laut es ist und ob Artgenossen anwesend sind. Dadurch ist ihr Verhalten ungewöhnlich flexibel.
• Dies ist bislang eines der deutlichsten Beispiele dafür, dass ein Wildtier zwischen verschiedenen Sinnen bei der Kommunikation wechselt. Es liefert neue Einblicke, wie Tiere ihre Signale an schwierige Umgebungen anpassen.
In the blink of an eye: How river noise shapes the dipper’s silent signals
16. August 2025
• Switching senses: Instead of just singing louder when the river roars, white-throated dippers lower their volume and start blinking their bright white eyelids more – using sight instead of sound to get their message across when other birds are nearby.
• Context matters: Dippers change how they communicate in real time depending not just on the noise around them, but also on whether they have an audience – showing an unusual level of behavioral flexibility.
• Evolutionary clues: Researchers say this is one of the clearest examples yet of a wild animal switching between senses to communicate, offering new insights into how animals adapt their signals to challenging environments.
• Context matters: Dippers change how they communicate in real time depending not just on the noise around them, but also on whether they have an audience – showing an unusual level of behavioral flexibility.
• Evolutionary clues: Researchers say this is one of the clearest examples yet of a wild animal switching between senses to communicate, offering new insights into how animals adapt their signals to challenging environments.
Studie zeigt: Positive Stimmung nach morgendlichem Kaffee
15. August 2025
Forschende aus Bielefeld und Warwick erheben Daten über vier Wochen
Menschen, die regelmäßig Koffein konsumieren, sind nach einer Tasse Kaffee meist in besserer Stimmung – besonders am Morgen. Das belegt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bielefeld und der britischen University of Warwick, die in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht wurde. Die Befragten fühlen sich laut eigener Angabe nach morgendlichem Kaffeekonsum in der Regel deutlich glücklicher und enthusiastischer als ohne Kaffee an anderen Tagen um die gleiche Uhrzeit.
Kopfverletzungen / Schädel-Hirn-Traumen im Sport und die möglichen Spätfolgen
15. August 2025
In Deutschland erleiden im Schnitt 44.000 Menschen jährlich eine Kopfverletzung im Sport. Trotz ärztlicher Checklisten werden beispielsweise Gehirnerschütterungen häufig übersehen. So gibt es unter anderem viele Beispiele von Fußballern, die nach Zusammenstößen im Kopfball-Duell im Spiel blieben, sich gut fühlten und hinterher keine Erinnerung mehr an das Spiel hatten. Ob Gehirnerschütterung, Schädelprellung oder schwerere Schädel-Hirn-Traumen (SHT) – es gilt unverzüglich eine adäquate Behandlung einzuleiten, da mögliche Spätfolgen gravierend sein können.
Einblicke in Riechstörungen bei Alzheimer
15. August 2025
Ein nachlassender Geruchssinn kann eines der frühesten Anzeichen für eine Alzheimer-Erkrankung sein, noch bevor kognitive Beeinträchtigungen auftreten. Untersuchungen von Forschenden des DZNE und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) geben neue Einblicke in dieses Phänomen. Demnach spielt die Immunantwort des Gehirns eine wichtige Rolle, da sie offenbar Nervenfasern angreift, die für die Geruchswahrnehmung von Bedeutung sind.
Insights into Smelling Problems Associated with Alzheimer’s
15. August 2025
A fading sense of smell can be one of the earliest signs of Alzheimer’s disease even before cognitive impairments manifest. Research by scientists at DZNE and Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sheds new light on this phenomenon, pointing to a significant role for the brain’s immune response, which seems to fatally attack neuronal fibers crucial for the perception of odors. The study, published in the journal “Nature Communications”, is based on observations in mice and humans, including analysis of brain tissue and so-called PET scanning. These findings may help to devise ways for early diagnosis and, consequently, early treatment.
Neue Erkenntnisse zur Immunabwehr bei Krebs: Polyamine schwächen das körpereigene Abwehrsystem
15. August 2025
Forscherteams der Universitätsmedizin Mainz decken Mechanismus der Immunregulation im Krebsgeschehen auf. Die Anti-Tumor-Immunantwort von regulatorischen T-Zellen lässt sich verstärken, ohne dabei die lebenswichtige Verhinderung von Autoimmunerkrankungen einzuschränken. Die Ergebnisse der Studie „Polyamines regulate adaptive antitumor immunity by functional specialization of regulatory T cells“ sind nachzulesen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Immunity.
Künstliche Intelligenz in der Klinik
15. August 2025
Strukturierte Roadmap als Schlüssel zur erfolgreichen Integration von KI in Krankenhäusern: Prof. Dr. Anderie legt in Statement dar, wie KI-gestützte, gamifizierte Ansätze Prozesseffizienz und Patient*innenwohl in Kliniken steigern können
Hirntumorzellen im Schlafmodus einfrieren
14. August 2025
Jeder Hirntumor ist aus Zellen in aufeinander abfolgenden Aktivierungsstadien aufgebaut. Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Universität Heidelberg haben nun bei bösartigen Hirntumoren erstmals den individuellen Aufbau dieser Aktivierungs-Pyramiden analysiert. Dabei stießen sie auf ein Signalprotein, das den Übergang vom ruhenden zum aktivierten Zustand verlangsamt, indem es die Krebszellen epigenetisch umprogrammiert. Die Hoffnung ist, Krebszellen damit dauerhaft in einem Ruhezustand einzufrieren und damit das Tumorwachstum aufzuhalten.
Reduced genome – flexible performance: How symbiotic bacteria with minimal genetic information support their host
14. August 2025
Despite having only a tiny genome, the symbionts of reed beetles can adapt their gene activity flexibly to the developmental stages and ambient temperatures of their hosts.
Reduziertes Genom – flexible Leistung: Wie Symbiose-Bakterien mit reduzierter Erbinformation ihre Wirte unterstützen
14. August 2025
Obwohl sie nur über ein winziges Genom verfügen, können Symbionten der Schilfkäfer ihre Genaktivität flexibel an Entwicklungsstadien und Umgebungstemperaturen ihrer Wirte anpassen.
New toolbox for breeding climate-resilient crop plants
14. August 2025
An international research team headed by Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) and the Max Planck Institute for Plant Breeding Research in Cologne (MPIPZ) has developed a new and very precise method for identifying so-called genomic regulatory switches. These switches are responsible for the manifestation of plant traits. In Nature Genetics, they describe that, although these regulatory switches make up only a small fraction of the genome, they can have a significant influence on plant traits. The team demonstrated the method on regulatory switches relating to drought stress, identifying promising starting points for the breeding of new maize varieties adapted to e.g. climate change.
Rapeseed protein for vegan burger patties and nutritious chicken feed
14. August 2025
Food products containing proteins from plants, fungi or algae are becoming increasingly popular. Researchers at the Fraunhofer Center for Chemical-Biotechnological Processes CBP in Leuna, Germany, have now shown that previously rarely used rapeseed proteins are also a valuable source of protein alternatives: using the EthaNa process, they extract not only high-quality rapeseed oil from rapeseed but also a protein-rich rapeseed kernel concentrate, which can be processed for instance into burger patties and pasta or used as a nutritious feed in poultry fattening.
Östrogene schützen vor einer akuten Nierenschädigung
14. August 2025
Hormonabhängiger weiblicher Schutz der Nieren funktioniert über ein vielschichtiges Abwehrsystem gegen Ferroptose / Aktuelle Arbeit im renommierten Journal Nature veröffentlicht / Dimension der neuen Erkenntnisse weitreichend
Estrogens protect against acute kidney injury
14. August 2025
Hormone-dependent protection of the kidneys via multiple defense mechanisms against ferroptosis / Recent findings published in Nature / Broad implications for clinical applications
Blood cancer therapy: DKMS John Hansen Research Grant supports innovative research projects with almost €1 million
13. August 2025
Tuebingen, August 13, 2025. The DKMS Stiftung Leben Spenden is starting the new application round for the DKMS John Hansen Research Grant: up to four exceptional research projects by young scientists from around the world will be awarded funding of up to €240,000 each over three years. The projects to be funded should focus on hematopoietic stem cell transplantation and cell therapy for hematological diseases. Applications for the 2026 DKMS John Hansen Research Grant can be submitted until November 20, 2025.
All information can be found at: https://professional.dkms.org/research-grant
Contact: grant@dkms.org
Blutkrebstherapie: DKMS John Hansen Research Grant unterstützt innovative Forschungsprojekte mit fast 1 Million Euro
13. August 2025
Tübingen, 13. August 2025 – Die DKMS Stiftung Leben Spenden startet die neue Bewerbungsrunde für den DKMS John Hansen Research Grant: Bis zu vier exzellente Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern weltweit werden mit jeweils bis zu 240.000 Euro über drei Jahre gefördert. Im Fokus der zu fördernden Projekte sollte die hämatopoetische Stammzelltransplantation und Zelltherapie bei hämatologischen Erkrankungen liegen. Bewerbungen für den DKMS John Hansen Research Grant 2026 sind bis zum 20. November 2025 möglich.
Alle Details unter https://professional.dkms.org/research-grant
Kontakt: grant@dkms.org