Ångström-scale optical microscopy deciphers conformational states of single membrane proteins

Our remarkable ability to perform complex tasks—such as thinking, observing, and touch—stems from proteins, the tiny nanometer-sized molecules in the body. Despite decades of research, our understanding of the structure and function of such molecular machines within the cellular environment remains limited. In a new work that appeared in “Science Advances,” scientists at the Max Planck Institute for the Science of Light (MPL) show that optical microscopy under cryogenic conditions can resolve specific sites within the mechanosensitive protein PIEZO1 with Ångström precision – even within native cell membranes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Optische Mikroskopie im Ångström-Maßstab entschlüsselt Konformationszustände einzelner Membranproteine

Unsere bemerkenswerte Fähigkeit zu komplexen Leistungen – wie Denken, Wahrnehmen oder Tasten – beruht auf Proteinen, winzigen Molekülen im Nanometermaßstab, die zentrale Funktionen im Körper übernehmen. Trotz jahrzehntelanger Forschung ist unser Verständnis der Struktur und Funktionsweise dieser molekularen Maschinen in ihrer zellulären Umgebung nach wie vor begrenzt. In einer aktuellen Arbeit zeigen Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL), dass optische Mikroskopie unter kryogenen Bedingungen bestimmte Stellen innerhalb des mechanosensitiven Proteins PIEZO1 mit Ångström-Genauigkeit auflösen kann – sogar innerhalb nativer Zellmembranen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Design trifft Wissenschaft: Interaktives Exponat der HTWD macht Umweltforschung mit allen Sinnen erfahrbar

Forschung mit vielen Sinnen erleben: Das interaktive Exponat der HTWD verbindet Touchscreen, VR und reale Materialien zu einem einzigartigen Zugang, der Wissenschaft anschaulich, greifbar und verständlich macht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Research into Minimising the Risk of Falls in Older Age

A German-Dutch research team, including scientists from the University of Bayreuth, has investigated how age-related changes contribute to an increased risk of falling in older adults. Using computer simulations, they explored specific scenarios involving stepping down from a kerb or stair with varying levels of muscle strength and nerve signal speed—both of which tend to decline with age. Their findings have been published in the journal Scientific Reports.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschung zur Minimierung der Sturzgefahr im Alter

Ein deutsch-niederländisches Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bayreuth hat untersucht, wie altersbedingte Veränderungen zu einem erhöhten Sturzrisiko im Alter führen. Hierfür haben sie mithilfe von Computersimulationen gezielte Szenarien beim Herabtreten von einer Stufe mit unterschiedlicher Muskelkraft und Geschwindigkeit der Nervensignale durchgespielt – beides Faktoren, die im Alter abnehmen. Über ihre Ergebnisse berichten sie im Fachjournal Scientific Reports.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Fantastischen Vier: Offizielle Anerkennung von vier Giraffenarten

In einer wegweisenden Entscheidung hat die International Union for Conservation of Nature (IUCN) heute offiziell vier genetisch unterschiedliche Arten von Giraffen anerkannt. Grundlage für die Neubewertung ist eine zehnjährige Forschungsarbeit unter Leitung des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums Frankfurt und der Giraffe Conservation Foundation (GCF) mit Sitz in Namibia. Die Anerkennung der vier Arten hat direkte Auswirkungen auf den Gefährdungsstatus der Tiere sowie zukünftige Schutzkonzepte.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit Nanotröpfchen zur effizienten Wirkstoffforschung

In der Entwicklung neuer Therapeutika ist die frühe Phase der Wirkstoffforschung bislang überaus kostenintensiv und zeitaufwendig. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine Plattform entwickelt, auf der sich extrem miniaturisierte Nanotröpfchen mit einem Volumen von nur 200 Nanolitern pro Tropfen – vergleichbar mit einem Sandkorn – und 300 Zellen pro Test anordnen lassen. Das ermöglicht die Synthese, die Charakterisierung und das Testen auf demselben Chip und spart Zeit und Ressourcen. Die Plattform leistet so einen Beitrag zur zugänglichen hochdurchsatzfähigen Wirkstoffforschung. Ergebnisse in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie. (DOI: 10.1002/anie.202507586)

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bats Deliver Prey: Spectacular Insights into the Family Life of the Americas’ Largest Bat

A research team from the Museum für Naturkunde Berlin has, for the first time, systematically documented the social behavior of the spectral bat (Vampyrum spectrum) in the wild. Working in Guanacaste, Costa Rica, they observed adult bats bringing captured birds and rodents to other group members—an exceptionally rare behavior in bats.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fledermäuse teilen Beute: Spektakuläre Einblicke in das Familienleben der größten Fledermaus Amerikas

Ein Forschungsteam vom Museum für Naturkunde Berlin hat erstmals systematisch das Sozialverhalten der großen Spießblattnase (Vampyrum spectrum) in ihrem natürlichen Lebensraum untersucht. Dabei beobachteten sie in Guanacaste, Costa Rica, wie erwachsene Tiere erbeutete Vögel und Nagetiere an ihre Jungen und anderen Gruppenmitgliedern übergeben – ein bislang kaum belegtes Verhalten bei Fledermäusen, was auf elterliche Fürsorge und komplexe Sozialstrukturen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Fliegen schlafen – und trotzdem fliehen können

Charité-Studie in Nature deckt grundlegende Vorgänge im Fliegengehirn auf

Auch Fliegen müssen schlafen. Um trotzdem auf Gefahren reagieren zu können, dürfen sie die Umwelt währenddessen aber nicht komplett ausblenden. Wie das Gehirn der Tiere diesen Zustand herstellt, haben Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt entschlüsselt. Wie sie im Fachblatt Nature* beschreiben, filtert das Fliegengehirn im Schlaf visuelle Informationen rhythmisch heraus – sodass starke Seh-Reize das Tier dennoch aufwecken könnten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Expertinnen und Experten fordern Beibehaltung der Mindestmengen

Kliniken müssen mindestens 25 extrem unreif geborene Kinder jährlich behandeln, um sie versorgen zu dürfen. | Gegen die Mindestmengen-Regelung des Gemeinsamen Bundesausschusses klagen drei Bundesländer. | Kinderärztinnen und -ärzte sowie Geburtshelfende am Uniklinikum warnen vor Gefahren für Frühgeborene.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weltmoskitotag: Klimawandel und Virusausbrüche – Stechmückenforschung wichtiger denn je

Hamburg, 20. August 2025 – Zum Weltmoskitotag macht das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) auf eine drängende Frage aufmerksam: Welche Gefahren gehen in Zeiten des Klimawandels von Stechmücken in Deutschland aus? Forschende des BNITM untersuchen, welche Arten sich etablieren, welche Krankheitserreger sie übertragen können und wie Künstliche Intelligenz hilft, ihre Ausbreitung zu überwachen. Am 4. September 2025 lädt das BNITM die Öffentlichkeit ein, mehr über diese Forschung zu erfahren und mit Expert:innen ins Gespräch zu kommen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nicht nur der Verdauungstrakt: Gewässer brauchen das richtige Mikrobiom

Studie zeigt: Berliner Gewässer tragen bakterielle Spuren der Stadtbevölkerung – mit potenziellen Risiken für ihren ökologischen Status. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben an Berliner Kleingewässern untersucht, wie die Herkunft des Wassers und die mikrobielle Gemeinschaft zusammenhängen. Dabei entdeckten sie Mikroorganismen, die auf einen hohen anthropogenen Einfluss hindeuten und beispielsweise im menschlichen Darm vorkommen. Der Grund: Kleine Fließgewässer wie die Panke oder die Erpe, führen hauptsächlich geklärtes Abwasser. Das Gewässermikrobiom beeinflusst den ökologischen Status, die Wasserqualität und die Biodiversität.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Welcher Lebensstil-Score sagt chronische Krankheiten am besten vorher?

Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes deutlich senken. Doch wie lässt sich ein „gesunder Lebensstil“ wissenschaftlich erfassen und bewerten? Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun 13 sogenannte Lebensstil-Scores systematisch verglichen. Sie analysierten, welche darunter das Krankheitsrisiko am besten vorhersagen. Die Ergebnisse zeigen, dass bestimmte einfache Lebensstil-Scores nicht nur zur Einschätzung einzelner Krankheiten, sondern auch zur Bewertung des allgemeinen chronischen Erkrankungsrisikos und der damit verbundenen Sterblichkeit geeignet sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Abkühlung vor der Haustür: Wie können öffentliche Gewässer in NRW legal zum Schwimmen genutzt werden?

In den aktuellen Debatten um Badeverbote stehen die Gefahren des ungesicherten Schwimmens in Flüssen und Seen im Mittelpunkt – zurecht, denn zu viele Menschen sind dieses Jahr schon ertrunken. Allerdings scheint diese Diskussion mit Blick auf die Potenziale der Gewässer für sicheres Schwimmen auch verkürzt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Wohlstand für Alle” braucht “Gesundheit für Alle” – Zeit für eine Präventionswende in Deutschland

Kommentar zum Koalitionsvertrag im Fachjournal „Health Policy“ erschienen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Long-term observation: Growing Namib Desert threatens biodiversity hotspot

An international research team led by the University of Hamburg has documented desertification on a scale never before seen in sub-Saharan Africa. This change threatens the South African Richtersveld, a globally significant biodiversity hotspot with many endemic plants, also highly valuable for local pastoralism. The study has now been published in the Journal of Arid Environments.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Langzeitbeobachtung: Wachsende Namib-Wüste gefährdet Hotspot der Artenvielfalt

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Hamburg hat im subsaharischen Afrika eine Wüstenausbreitung in einem dort nie zuvor beobachteten Ausmaß dokumentiert. Diese bedroht das südafrikanische Richtersveld, einen global bedeutenden Hotspot der Artenvielfalt mit vielen nur dort vorkommenden Pflanzen. Die Studie erschien im Fachjournal „Journal of Arid Environments“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How Cells Build Complex Structures as a Team

Researchers from Bielefeld and Cambridge make the geometry of multicellular life visible.
How does the collective interplay of many individual cells give rise to a perfectly shaped organism? This question lies at the heart of a new study published in the prestigious journal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS, USA). An international research team involving Bielefeld University has investigated how cells, despite heterogeneous protein production, work together to create an ordered structure outside themselves: the extracellular matrix (ECM).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

25 Jahre Pflicht zur Grundpreis-Angabe: Hohenheimer Studie trug zur Einführung im Einzelhandel bei

Eine Studie der Uni Hohenheim wies bereits 1991 auf unzureichende Preisangaben bei Fertigpackungen von Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs hin.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tumortherapie: Schlüsselveröffentlichung aus ERC-Projekt BARB zu radioaktiven Ionenstrahlen in „Nature

Das mit einem renommierten ERC Advanced Grant für Professor Marco Durante, dem Leiter der Abteilung Biophysik am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, geförderte Forschungsprojekt „BARB – Biomedical Applications of Radioactive ion Beams“ hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die erste Behandlung eines Tumors bei einem Tier mit radioaktiven Ionenstrahlen wurde demonstriert und in „Nature Physics“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DDG und diabetesDE würdigen Prof. Haak: Jahrzehnte für eine patientennahe Diabetologie und moderne Versorgung

Mit Leidenschaft für die Sache, Blick für das Machbare und Herz für die Menschen: Professor Dr. med. Thomas Haak hat sich über Jahrzehnte für eine laienverständliche, lebensnahe Diabetologie eingesetzt – als Chefarzt des Diabetes Zentrums Mergentheim, Mitgründer der gemeinnützigen Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe e.V. und medizinischer Kommunikator mit bundesweiter Ausstrahlung. Jetzt geht er in den Ruhestand. DDG und diabetesDE danken ihm für sein herausragendes Wirken – und erinnern zugleich an die Bedeutung spezialisierter Diabetesfachkliniken wie Bad Mergentheim für die stationäre Versorgung in Deutschland.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

MINT-Bildung zum Anfassen für alle überall

Förderung der Klaus Tschira Stiftung ermöglicht dem Mannheimer TECHNOSEUM Naturwissenschaft und Technik vor Ort zu bringen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Rethinking research: sustainability for climate-friendly science

The Leibniz-HKI is committed to sustainable research and is developing a concept to make work processes in science and administration more resource-efficient.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Produktrückrufe übersichtlich in einer App

BVL stellt beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung das Portal lebensmittelwarnung.de vor

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft