Live broadcast from the cell: the dynamic interaction between protein folding helpers and newly produced proteins

Protein folding helpers such as TRiC and prefoldin (PFD) are crucial for the correct folding of many essential proteins. In a Nature study, researchers from the Max Planck Institute of Biochemistry investigated for the first time interactions between newly synthesized proteins and TRiC/PFD in their native cellular environment. Using single-particle tracking in living human cells, they showed how TRiC and PFD search for nascent chains during translation, assist their folding, and guide them to the native conformation. The study proposes a virtual folding compartment, the “protected folding zone”, which slows chaperone diffusion and promotes efficient folding.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Live-Übertragung aus der Zelle: das Zusammenspiel zwischen Proteinfaltungshelfern und neu gebildeten Proteinen

Proteinfaltungshelfer wie TRiC und Prefoldin (PFD) sind entscheidend für die korrekte Faltung vieler essenzieller Proteine. Forschende am MPI für Biochemie untersuchten erstmals die Wechselwirkungen zwischen neu hergestellten Proteinen und TRiC/PFD in lebenden menschlichen Zellen. Mithilfe der Einzelpartikelverfolgung zeigten sie, wie diese Faltungshelfer entstehende Proteinketten während ihrer Herstellung erkennen und ihre Faltung in ihre funktionelle Struktur unterstützen. Es wurde gezeigt, dass es eine geschützte Faltungszone gibt. Die Studie wurde in Nature veröffentlicht.

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Frauenherzen in den Wechseljahren: Auf diese Risiken achten

Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren verlangen für Frauenherzen besondere Aufmerksamkeit. Wie schützen sich Frauen vor möglichen Risiken? Herzstiftung informiert

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Stadtameisen sind weniger wählerisch

Neue Studie zeigt, in Großstädten begnügen sich Ameisen mit verdünnter Nahrung – ein möglicher Indikator für Stress in städtischen Ökosystemen

Das Leben in der Großstadt macht offenbar weniger wählerisch – zumindest bei Ameisen. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Urban Ecosystems zeigt: Die Schwarze Wegameise (Lasius niger), eine der häufigsten Ameisenarten Europas, akzeptiert in der Stadt deutlich häufiger zuckerarme Nahrung als Artgenossinnen vom Land. Das internationale Forschungsteam aus der Ukraine, Deutschland und Polen stellt damit einen ungewöhnlich einfachen Ansatz vor, um Stress in städtischen Ökosystemen sichtbar zu machen.

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Je größer, desto wählerischer?

Ernährungsspezialisten werden evolutionär zu Extremen getrieben und sind häufig besonders groß oder klein. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Konstanz hat belegt, dass die Ernährungsweise von Säugetieren eng mit deren artspezifischer Körpermasse verknüpft ist.

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Artificial Intelligence Accelerates Access to Insect Collections

Researchers at the Museum für Naturkunde Berlin, together with data scientists, have developed a new method to largely automate the extraction of label information from digitized insect specimens. The pipeline, named ELIE, uses artificial intelligence to reliably detect and process printed labels. This significantly reduces the time-consuming manual transcription work and represents an important advance for the digitization of natural history collections worldwide.

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Künstliche Intelligenz beschleunigt die Erschließung von Insektensammlungen

Forschende des Museums für Naturkunde Berlin haben gemeinsam mit Datenwissenschaftler:innen eine neue Methode entwickelt, um Etiketteninformationen aus digitalisierten Insektenpräparaten weitgehend automatisiert auszulesen. Die Pipeline mit dem Namen ELIE nutzt Künstliche Intelligenz, um gedruckte Etiketten zuverlässig zu erkennen und auszuwerten. Damit kann ein Großteil der bisher zeitaufwendigen manuellen Transkriptionsarbeit eingespart werden – ein wichtiger Fortschritt für die Digitalisierung naturhistorischer Sammlungen weltweit.

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Organisation sorgender Gemeinschaften nach regionalen Zielbildern

Fachtag der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz NRW, der Initiative „Daseinsvorsorge vor Ort stärken“ (DavOr) und des Forum Seniorenarbeit NRW zur Gestaltung von Caring Communities.

Die Relevanz freiwilligen Engagements für die Daseinsvorsorge auf kommunaler Ebene und auch im Bereich Pflege ist unumstritten. Sorgende Gemeinschaften setzen hier an und gewinnen durch demografisch bedingte Herausforderungen des aktuellen Versorgungssystems an Bedeutung. Für ein gelingendes Zusammenspiel von kommunaler Verantwortung und freiwilligem Engagement braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und klare Verantwortlichkeiten. Diese praxisnah zu gestalten, war Schwerpunkt des Fachtags.

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Kleine Rodungsflächen führen zu massiven Kohlenstoffverlusten in tropischen Wäldern

Tropenwälder speichern fast die Hälfte des oberirdischen Wald-Kohlenstoffs der Erde. Sie sind jedoch zunehmend durch vom Menschen verursachte Störungen wie Landnutzungsänderungen und durch vom Klimawandel verstärkte Brände und Stürme bedroht. Eine Nature-Studie liefert das bislang detaillierteste räumliche Bild davon, wie sich der Kohlenstoffgehalt tropischer Wälder in den letzten 30 Jahren verändert hat. Während tropische Trockenwälder nahezu kohlenstoffneutral blieben, haben tropische Feuchtwälder rund 15 Mrd. Tonnen Kohlenstoff verloren. Insbesondere sind kleinste Rodungsflächen, oft weniger als zwei Hektar groß, für mehr als die Hälfte der gesamten Kohlenstoffverluste verantwortlich.

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Alarmsignal mit zwei Gesichtern

Chronischer Zellstress fördert Leberkrebs – und macht Tumoren zugleich angreifbar für Immuntherapie

Ein zentraler molekularer Mechanismus treibt das Wachstum von Leberzellkrebs an und bremst zugleich die körpereigene Immunabwehr aus. Das veröffentlichte nun ein Team unter Leitung von Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Universitätsklinikum Tübingen und vom Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute in La Jolla, Kalifornien, in der Fachzeitschrift Nature.

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Special strength training with lighter weights effectively strengthens muscle health and metabolism in type 2 diabetes

Physical training is an important part of type 2 diabetes therapy. A new study by the German Diabetes Center (DDZ) shows that blood flow restriction training (BFRT) offers particular advantages. Despite significantly lower weight loads, BFRT improves muscle strength just as effectively as classic strength training. In addition, BFRT reduces abdominal fat (visceral adipose tissue), improves cellular energy production and increases blood flow. This reduces the risk of diabetes-related comorbidities. BFRT can therefore be an alternative to classic strength training for people with type 2 diabetes. The results of the study were recently published in the renowned journal Cell Metabolism.

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Wie entstehen Angststörungen? Neue Forschungsergebnisse geben Aufschluss über die biologischen Ursachen

Eine neue im Februar 2026 in Nature Genetics veröffentlichte Studie der Texas A&M University (USA), der Dalhousie University (Kanada), des King’s College (UK) und der Universitätsmedizin Würzburg (Deutschland) zeigt: Angsterkrankungen entstehen auf dem Boden einer genetischen Vulnerabilität vergleichbar anderen psychischen Erkrankungen. Durch die Identifizierung robuster genetischer Signale, die neue Einblicke in die biologischen Grundlagen dieser schwerwiegenden Erkrankungen bieten, trägt diese internationale Studie dazu bei, präzisere und wirksamere Ansätze für Prävention und Behandlung zu entwickeln., einer der weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen.

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Paving the Way for the Future of Smart Health Innovation

As 2025 ended, so did the funding period for the Horizon Europe project, SHIFT-HUB. Over the past three years, Steinbeis Europa Zentrum has united stakeholders from across Europe’s health ecosystem – innovation intermediaries, entrepreneurs, technology providers, healthcare practitioners, policymakers, patients, and citizens – to create a thriving Smart Health Community, driving innovation, fostering collaboration, and accelerating the adoption of transformative technologies and services in healthcare.

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Cell lines for national and international cancer research

World Cancer Day 2026 – united by unique – Cell lines for national and international cancer research: leibniz institute dsmz cancer cell lines

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Storing defective energy: How the aging brain remains efficient

An international research team led the Leibniz Institute on Aging – Fritz Lipmann Institute (FLI) in Jena, Germany, and the University of Tennessee Health Science Center, Memphis, USA, has uncovered new insights into healthy brain aging. Researchers found that aging leads to the accumulation of defective energy molecules in the brains of aged mice, like humans, and identified the responsible genetic sequence. Importantly, no evidence was found that this accumulation would impair brain function, highlighting that age-related brain changes are not necessarily harmful.

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Speicherung defekter Energie: Wie das alternde Gehirn leistungsfähig bleibt

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena, Deutschland, und der University of Tennessee Health Science Center, Memphis, USA, hat neue Erkenntnisse zum gesunden Altern des Gehirns gewonnen. Die Forschenden fanden heraus, dass das Altern – ähnlich wie beim Menschen – zu einer Anhäufung defekter Energiemoleküle im Gehirn alternder Mäuse führt. Die verantwortliche Gensequenz konnte identifiziert werden. Zudem lagen keine Hinweise darauf vor, dass diese Anreicherung die Gehirnfunktion beeinträchtigte. Das zeigt, dass alternsbedingte Veränderungen des Gehirns nicht zwangsläufig gesundheitsschädlich sein müssen.

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Uniklinikum erhält Zertifizierung als Exzellenzzentrum für Minimal-Invasive Chirurgie

Schonende „Schlüssellochchirurgie“ für Patientinnen und Patienten aus Dresden, Ostsachsen und darüber hinaus. Robotische Systeme treiben medizinischen Fortschritt in Versorgung, Forschung und Lehre voran. Zertifizierung bestätigt Anspruch eines nationalen und internationalen Spitzenklinikums.

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Marburger iGEM-Team erringt erneut einen Spitzenplatz

Interdisziplinäres Team landet unter den Top 5 bei internationalem Wettbewerb der Synthetischen Biologie

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Protein als Ursache für Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert

Das Protein Dickkopf 3 spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung strahlenindizierter Fibrosen – und könnte ein vielversprechendes Ziel für neue Therapien sein.

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Photosynthese: Neue Einblicke in Mineralstoffhaushalt von Chloroplasten

LMU-Biologen entschlüsseln erstmals das Ionom von Chloroplasten und schaffen Grundlagen für neue biotechnologische Strategien.

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Die soziale Blase spielt auch bei Larven eine Rolle

Fruchtfliegenlarven passen ihr Verhalten an ihr soziales Umfeld an. Ein Forschungsteam der Universität Konstanz deckt die zugrunde liegenden Mechanismen auf.

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Deutsche Leberstiftung schreibt erstmals ein Promotions-Stipendium aus

Hannover, 3. Februar 2026 – Im Andenken an Prof. Dr. Michael P. Manns (1951–2025), einen der Gründer und langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Leberstiftung, wird das „Michael Manns-Promotions-Stipendium“ ausgeschrieben. Mit dem Stipendium werden Promotionen im Bereich der Hepatologie unterstützt.

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Probiotika für Pflanzen

Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben eine Bakteriengattung identifiziert, die das Wurzelwachstum und die Stickstoffaufnahme von Pflanzen fördert. Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Entwicklung maßgeschneiderter „Probiotika“ für Pflanzen. Sie könnten zu einer ressourceneffizienteren Landwirtschaft beitragen, indem sie den Bedarf an Stickstoffdünger reduzieren.

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A clock that measures the aging of nerve cells finds molecules that protect against age-related neurodegeneration

Using an aging clock, researchers from the University of Cologne have used the Caenorhabditis elegans model organism to demonstrate that nerve cells age differently. They identified both the causes of aging and molecules that keep the nervous system healthy in old age / Publication in ‘Nature Aging’

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine Alternsuhr der Nervenzellen findet Moleküle, die vor altersbedingter Neurodegeneration schützen

Forschende aus Köln zeigen im Modellorganismus Caenorhabditis elegans mit Hilfe einer Alternsuhr, dass Nervenzellen unterschiedlich altern. Sie identifizieren sowohl Ursachen des Alterns als auch Moleküle, die das Nervensystem im Alter gesund halten / Veröffentlichung in „Nature Aging“

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft