Neue Studie: Kalte Winter stoppen die Ausbreitung von Arten nach Norden im Zuge des Klimawandels

Mit steigenden Temperaturen infolge des menschengemachten Klimawandels besiedelt der Mauerfuchs-Schmetterling neue, vormals zu kalte Lebensräume. Doch wie eine Studie der Universitäten Bremen und Stockholm zeigt, stößt selbst eine schnelle evolutionäre Anpassung dabei an natürliche Grenzen – insbesondere an kalte Winter.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Einladung zur Vorab-Pressekonferenz anlässlich der DOG 2025

Einladung zur Vorab-Online-Pressekonferenz
anlässlich des 123. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG)
vom 25. bis 28. September 2025 in Berlin, Estrel Congress Center

+++ Erfolge der Gentherapie am Auge +++ Ernährung gegen Grünen Star und Trockenes Auge +++ Lidtumoren sprechen gut auf neue Systemtherapien an

Online-Vorab-Pressekonferenz
Termin: Donnerstag, 18. September 2025, 11.00 bis 12.00 Uhr
Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/3468318619210152279

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Transforming capacities, building bridges: Capacity2transform empowers Central Europe’s green & digital transition

The Capacity2Transform (C2T) project – co-funded by the Interreg Central Europe Programme – is breaking new ground in helping Central Europe’s cultural and creative industries (CCIs) and sustainable tourism businesses embrace the twin green and digital transition. Through two ambitious pilot action strands, Transforming Capacities and Building Bridges, C2T is equipping entrepreneurs with new skills, forging cross-sector collaborations, and delivering innovative solutions for a more sustainable, competitive future. In an era when many companies struggle to go green and digital, C2T’s pilots offer a beacon of innovation, turning bold ideas into action across the region.

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Sleeping beauties: the biology behind oocyte dormancy

The maturation process of oocytes remains paused for several years. Researchers from Konstanz and Göttingen have now found out which protein ensures this state is maintained over such a long period.

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Eizellen im Dornröschenschlaf

Eizellen verharren während ihrer Reifung mehrere Jahre in einem Pausenzustand. Forschende aus Konstanz und Göttingen fanden nun heraus, welches Protein dafür sorgt, dass dieser Zustand über einen derart langen Zeitraum aufrechterhalten bleibt.

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Biotechnologie: Müll zu Wertstoffen umbauen

Unser gegenwärtiger Lebensstandard verschlingt Energie und Ressourcen und belastet das Klima durch enormen CO2-Ausstoß. Ein Ausweg könnte die Rückgewinnung von Kohlenstoffdioxid aus Abfallströmen sein. Das würde einen Kreislauf seiner Nutzung ermöglichen. Optionen für eine solche Nutzung umreißt ein internationales Team der Biotechnologie um Prof. Dr. Dirk Tischler von der Ruhr-Universität Bochum in einem Perspektivartikel, der am 1. August 2025 in der Zeitschrift Nature Communications erschienen ist.

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Innovatives Projekt zur Grundwasserentsalzung der Hochschule Karlsruhe ausgezeichnet

HKA-Forschungsprojekt „SmaCuMed“ gewinnt in Wettbewerb 10.000 € zur Markteinführung

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Nikotinbeutel – ein gefährlicher Trend unter Jugendlichen

Stiftung Kindergesundheit stuft Konsum von Snus als ernstzunehmende Gefahr ein

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When sharks lose their bite

Marine biology: Publication in Frontiers in Marine Science

Climate change is causing the oceans to become notably more acidic. This could become a problem for sharks, as a team of biologists headed by Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) has discovered. In the scientific journal Frontiers in Marine Science, the research team describes that a more acidic environment weakens the teeth of sharks, causing them to break more easily, which in turn causes the predators to lose their bite.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Blockade der Zellteilung erzeugt immunaktive Peptide in Krebszellen

Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Netherlands Cancer Institute hat eine bislang unerkannte Schwachstelle von Krebszellen entdeckt: Unter Blockade der Zellteilung mit Chemotherapeutika wie z.B. Paclitaxel produzieren die Tumorzellen kleine immunogene Peptide, die neue Wege für immunbasierte Krebstherapien eröffnen könnten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How plants rot: New method decodes hidden decomposers of wood and leaves

When millions of tiny organisms decompose dead plant material, they keep the global carbon cycle going. Together with colleagues from the Senckenberg – Leibniz Institution for Biodiversity and Earth System Research (SGN) and Justus Liebig University (JLU) in Giessen, researchers from Goethe University Frankfurt have developed a new method to identify the molecular tools that different species use for this process. Their analysis of over 18,000 species brought surprising discoveries to light: In addition to fungi and bacteria, some invertebrates also evidently have a whole range of such tools at their disposal, while the one or other fungus lost them when it became parasitic.

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Bakterien, die Steine und Schwefel „atmen“ können

Mikroben entfernen giftiges Sulfid und nutzen Eisenmineralien für ihr Wachstum

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When trees can protect against avalanches

A question of height: SLF research shows when protection forests really work – 50 years of data from Stillberg.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ab wann Bäume vor Lawinen schützen

Eine Frage der Höhe: SLF-Forschung zeigt, wann Schutzwälder wirklich wirken – 50 Jahre Daten vom Stillberg.

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Two big steps toward the evolution of bipedality

The pelvis plays a key role in the evolution of human upright locomotion and has changed radically over millions of years to allow humans to walk on two legs.
However, which steps were involved in this evolutionary transformation has remained mysterious. A new study of international scientists under the lead of two Harvard scientists and with contributions from scientists from the Museum für Naturkunde Berlin now sheds new light on the steps that were involved in this transformation.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zwei große Schritte Richtung aufrechten Gangs

Das Becken spielt eine Schlüsselrolle in der Evolution des aufrechten Gangs des Menschen. Über Millionen von Jahren hat sich seine Anatomie radikal verändert und letztlich zum Gang auf zwei Beinen geführt. Eine neue internationale Studie unter Leitung von Wissenschaftler:innen der Harvard University – mit wesentlichen Beiträgen des Museums für Naturkunde Berlin – konnte nun die Schritte entschlüsseln, die das menschliche Becken im Laufe von Millionen von Jahren so veränderten, dass zweibeiniges Gehen möglich wurde. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

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„Jugend forscht“-Preisträgerinnen diskutieren an Uni und MPI über Bakteriophagen im Pflanzenschutz

Von der Schule ins Forschungslabor: Austausch über Phagen in der Marburger Mikrobiologie

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Lemurs in Madagascar: Diversity through repeated evolutionary bursts

The diversity of lemurs did not come about through a one-off “explosion in the number of species”, also known as radiation, but dynamically through several radiations and hybridization.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Lemuren auf Madagaskar: Vielfalt durch wiederholte Evolutionsschübe

Die Artenvielfalt der Lemuren entstand nicht durch eine einmalige „Explosion der Artenzahl“, auch Radiation genannt, sondern dynamisch durch mehrere Radiationen und Hybridisierung.

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Die Vorlieben der Darmbakterien

Wie eine aktuelle Studie zeigt, sind die sensorischen Fähigkeiten nützlicher Bakterien im Darm sowohl präzise als auch evolutiv anpassungsfähig

Ein internationales Forscherteam hat sich mit einer bislang wenig erforschten Frage befasst: Wie nehmen Mikroorganismen in unserem Darm ihre Umgebung wahr? Unter der Leitung von Prof. Dr. Victor Sourjik, Direktor am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg, untersuchte das Team, welche chemischen Signale Darmmikroben erkennen und welche sie bevorzugen.

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And yet they move

Researchers reveal the movements of large molecular machines by combining a variety of biophysical techniques

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Und sie bewegen sich doch

Forschende enthüllen die Bewegungen großer molekularer Maschinen durch die Kombination verschiedener biophysikalischer Techniken

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Older species tend to have large ranges – unless they live on islands

Every living species on Earth has a unique geographical range, with some being widespread and others being very narrow. Several factors shape a species’ range size – and one of them is the evolutionary age of a species. To investigate how evolutionary age is related to present-day range size, a research team led by scientists from the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) compared over 26,000 species of mammals, birds, reptiles, amphibians, reef fishes, and palms. The study was published in Nature Communications.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Alte Arten sind weiter verbreitet – außer auf Inseln

Jede Art auf der Erde verfügt über ein einzigartiges geografisches Verbreitungsgebiet: Einige Arten sind weit verbreitet, während andere nur kleinflächig vorkommen. Die Größe des Verbreitungsgebietes wird von mehreren Faktoren bestimmt – einer davon ist das evolutionäre Alter, also wie lange es eine Art bereits gibt. Doch wie hängen das evolutionäre Alter und die Größe des heutigen Verbreitungsgebietes einer Art zusammen? Um das herauszufinden, verglich ein Forschungsteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) über 26.000 Arten von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien, Rifffischen und Palmen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tagging vultures can reveal vulture poisoning and prevent mass mortalities in endangered vulture species

Mortalities at poisoned carcasses significantly contribute to the population decline of many vulture species. As vultures employ social strategies and follow each other in their search for food, one poisoned carcass can kill hundreds of individuals of endangered species such as the white-backed vulture. Scientists from the GAIA Initiative at the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (Leibniz-IZW) have now shown that tagging vultures allows for an early detection of poisoning events and for the carcass to be removed.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft