Ragweed und Co: Zahl der Neophyten in den letzten 20 Jahren um fast die Hälfte gestiegen

Checkliste der gebietsfremden Pflanzen Österreichs nach 20 Jahren aktualisiert: 549 Arten neu erfasst

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The oldest insect plague in the history of the Earth

Palaeontologists, including researchers from the Museum für Naturkunde Berlin (MfN), has described the oldest insect larval feeding tunnels inside leaves, also known as leaf mines, along with associated egg deposits, based on plant fossils. The frequency of leaf mine infestation in fossil plants is spectacular and can be described as the oldest insect infestation in the history of the Earth. The finds, which are housed in the collection of the MfN, among others, show that this highly specialised behaviour of insect larvae already existed 295 million years ago, around 40 million years earlier than previously assumed. This once again underlines the relevance of natural history collections.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die älteste Insektenplage der Erdgeschichte

Forschende unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat an Pflanzenfossilien die ältesten Fraßgänge von Insektenlarven im Inneren von Blättern, auch Blattminen genannt, mit dazugehörigen Eiablagen beschrieben. Spektakulär ist die Häufigkeit des Befalls der fossilen Pflanzen mit Blattminen, was als älteste Insektenplage der Erdgeschichte bezeichnet werden kann. Die Funde, die sich u.a. in der Sammlung des Berliner Naturkundemuseums befinden zeigen, dass dieses hoch spezialisierte Verhalten von Insektenlarven bereits vor 295 Mio. Jahren existierte und damit rund 40 Mio. Jahre früher als bisher angenommen. Dies unterstreicht einmal mehr die Relevanz naturkundlicher Sammlungen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Einladung zur hybriden Kongress-Pressekonferenz anlässlich der DOG 2025

+++ Therapie des Grünen Stars: Manchmal ist Abwarten besser +++ Beeinflusst das Mikrobiom unsere Augengesundheit? +++ Grauer-Star-Operation trotz AMD? +++ Nebenwirkungen am Auge durch neue Krebstherapien: Versorgungslücke droht

Einladung zur hybriden Kongress-Pressekonferenz der DOG 2025
123. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG)
vom 25. bis 28. September 2025 in Berlin, Estrel Congress Center

Hybrid-Kongress-Pressekonferenz
Termin: Donnerstag, 25. September 2025, 12.30 bis 13.30 Uhr
Präsenz: Estrel Congress Center, Raum IX, Sonnenallee 225, 12057 Berlin
Online: Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/1896601931676768862

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Colitis ulcerosa: Vergleichende Studie liefert wichtige Erkenntnisse

Colitis ulcerosa: Vergleichende Studie liefert wichtige Erkenntnisse
Die Daten zeigen keinen Zusatznutzen von Guselkumab gegenüber Golimumab.

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Zelluläre Sauerstoffreaktionen mit Licht schalten

Forschende entwickeln einen molekularen Lichtschalter

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Gefahr im Wald und auf der Wiese: Deutsche Leberstiftung warnt vor dem Verzehr giftiger Pilze

Hannover – Nach Ansicht von Pilzexperten gibt es streng genommen keine feste „Pilzsaison“: Pilze wachsen das ganze Jahr über. Der sichtbare Schwerpunkt im Spätsommer und somit die klassische Zeit für Pilzsammler im Herbst ist vor allem durch das Wetter bedingt. Viele Menschen zieht es dann in die Wälder und auf die Wiesen – auf der Suche nach frischen Speisepilzen. Diese eigentlich harmlosen Naturerlebnisse können lebensbedrohliche Folgen haben: Immer wieder kommt es zu Pilzvergiftungen, die insbesondere die Leber schwer schädigen können. Die Deutsche Leberstiftung warnt eindringlich vor den Gefahren durch den Verzehr unbekannter oder falsch bestimmter Pilze.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fraunhofer TLZ-RT sichert Verfügbarkeit von epiCS®-Epidermismodellen für OECD 439-Tests

Das Fraunhofer-Translationszentrum für Regenerative Therapien (TLZ-RT) übernimmt die epiCS®-Technologie von der Henkel AG & Co. KGaA und sichert damit die weitere Verfügbarkeit von international standardisierten Epidermismodellen. Diese OECD-validierten Gewebemodelle bieten eine zuverlässige Alternative zur Bewertung der Hautreaktionen chemischer Substanzen und tragen zur Sicherheit von Kosmetika und Pharmazeutika bei.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fraunhofer TLZ-RT ensures availability of epiCS® epidermis models for OECD 439 tests

The Fraunhofer Translational Center for Regenerative Therapies (TLC-RT) is taking over the epiCS® technology from Henkel AG & Co. KGaA, thereby ensuring the continued availability of internationally standardized epidermis models. These OECD-validated tissue models offer a reliable alternative for evaluating the skin reactions of chemical substances and contribute to the safety of cosmetics and pharmaceuticals.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Experte für Gedächtnisforschung zum Honorarprofessor der Universität Magdeburg ernannt

Dr. Michael Kreutz stärkt Lehre und Forschung im Bereich der Neurowissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

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Jeder siebte Todesfall ist eine Folge des Rauchens – neuer Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums erschienen

Wo wird in Deutschland am meisten geraucht? Und hängt das Rauchverhalten vom Bildungsstand ab? Welche Altersgruppen greifen am häufigsten zur Kippe und nutzen am intensivsten E-Zigaretten? Mit der Neuauflage des Tabakatlas Deutschland stellen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe zum Start der Nationalen Krebspräventionswoche eine Zusammenfassung aktueller Daten und Fakten rund um den Tabakkonsum sowie der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen zur Verfügung. Die Erstellung des Tabakatlas wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit und die Deutsche Krebshilfe finanziell gefördert.

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AF burden on early rhythm control modulates patient outcomes

An analysis of patient-operated ECGs from the EAST – AFNET 4 trial revealed: A low AF burden below 6% in the first year of early rhythm control therapy was associated with low cardiovascular event rates during the subsequent 4 years of follow-up. Patients with a higher AF burden on early rhythm control suffered more AF-related events. Today the findings were presented by AFNET board member Prof. Ulrich Schotten, Maastricht University, in a hotline session at the annual congress of the European Society of Cardiology (ESC) in Madrid (1,2).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vorhofflimmerlast während früher rhythmuserhaltender Behandlung beeinflusst Therapieerfolg

Eine Analyse von Tele-EKG-Daten aus der EAST – AFNET 4 Studie ergab: Eine niedrige Vorhofflimmerlast von weniger als sechs Prozent im ersten Jahr der frühen rhythmuserhaltenden Therapie war mit niedrigen Raten kardiovaskulärer Ereignisse in den folgenden vier Jahren der Nachbeobachtung verbunden. Patient:innen mit einer höheren Vorhofflimmerlast während der frühen rhythmuserhaltenden Behandlung erlitten mehr Komplikationen. Die Ergebnisse wurden heute von AFNET Vorstandsmitglied Prof. Ulrich Schotten, Universität Maastricht, in einer Hotline Sitzung auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Madrid vorgestellt (1,2).

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BfR-Verbrauchermonitor: Rohmilch beunruhigt eher wenige

BfR-Verbrauchermonitor 05/2025 erschienen

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Tyre Wear Particles in the Rhine: How Microplastics are Changing River Ecology

A study by researchers at the universities of Duisburg-Essen and Cologne shows for the first time how microplastics from tyre particles are changing the microbial world in the Rhine. For a period of four weeks, different types of tyre particles were exposed to the river’s current, which resulted in clear findings. The journal Environmental Pollution reports.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Strahlenforschung zeigt erfolgreich Wege für mehr Gesundheitsschutz

Vom BfS koordiniertes EU-Projekt RadoNorm liefert medizinische Erkenntnisse und stärkt Wissen über Schutz vor Radon und Uran

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Brain Research Milestone: Bremen Team Deciphers Information Processing

Researchers at the University of Bremen have shown for the first time that the exact moment at which a signal hits receptive nerve cells determines how it is processed – and that attention uses this timing specifically for processing relevant information.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Meilenstein der Hirnforschung: Bremer Team entschlüsselt Informationsverarbeitung

Erstmals haben Forschende der Universität Bremen gezeigt, dass es nicht nur auf den Inhalt einer Information ankommt, sondern entscheidend darauf, ob sie im richtigen Moment auf aufnahmebereite Nervenzellen trifft. Die Entdeckung dieses grundlegenden Mechanismus der selektiven Informationsverarbeitung ist ein wichtiger Meilenstein für das Verständnis von Aufmerksamkeitsstörungen, Demenz und für die Entwicklung neurotechnologischer Anwendungen. Die Studie wurde im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

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Advances in Cancer Treatment: CAR T Cells Fight Solid Tumors

A new generation of CAR T cell therapy is bringing hope in the fight against cancer, targeting not only blood cancers but also solid tumors such as ovarian and breast cancer. Fraunhofer researchers teamed up with the University Hospital of Würzburg to streamline the complicated process of manufacturing these therapies as well. This could make them much more available.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fortschritt in der Krebstherapie: CAR-T-Zellen gegen solide Tumore

Eine neue Generation der CAR-T-Zelltherapie macht Hoffnung im Kampf gegen Krebs. Damit sollen nicht nur Blutkrebs, sondern auch solide Tumore wie Eierstock- oder Brustkrebs gezielt bekämpft werden. Fraunhofer-Forschende haben gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Würzburg auch den aufwendigen Herstellungsprozess der Therapeutika effizienter gestaltet. Das könnte die Verfügbarkeit der Therapie deutlich erhöhen.

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Nationale Krebspräventionswoche 2025: Rauchen und Dampfen

Allein im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 131.000 Menschen an den gesundheitlichen Folgen des Rauchens. Daten aus dem heute veröffentlichten Tabakatlas 2025 zeigen, dass Krebserkrankungen mit 42 Prozent den größten Anteil an tabakbedingten Todesfällen ausmachen.

Zum Start der Nationalen Krebspräventionswoche 2025 mit dem Schwerpunktthema „Fakten gegen Dampf und Rauch“ fordern das Deutsche Krebsforschungszentrums (DKFZ), die Deutsche Krebshilfe und die Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) daher eine konsequente Tabakprävention.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fett-Mikroskopie: Lipide in Zellen sichtbar machen

Dresdner Forscherteam entwickelt ein neuartiges bildgebendes Verfahren, um individuelle Lipide in Zellen zu erkennen, und entdeckt den wichtigsten Transportmechanismus für Lipide innerhalb der Zelle.

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Fat microscopy: Imaging lipids in cells

Dresden research team develops novel imaging approach to visualize individual lipids in cells and uncovers the main transport mechanism for lipids within the cell.

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30 Jahre Transplantation am Universitätsklinikum Dresden

Mit einem Festakt feiert das Uniklinikum das 30-jährige Jubiläum der Nieren- und Stammzelltransplantation. Seit 1995 wurden mehr als 1.400 Nieren- und 4.000 Stammzelltransplantationen durchgeführt. 2024 ermöglichte das Uniklinikum die meisten Organspenden in Deutschland.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New Study: Cold Winters Stop Species from Moving Northward Due to Climate Change

With temperature rises due to climate change, the wall brown butterfly is spreading into regions that were previously too cold. However, even rapid evolutionary adaptations are reaching their natural limits.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft