For a bright tomorrow: Thünen Institute launches EiLT
10. September 2025
The Thünen Institute now has its own landscape laboratory, starting out with nine experimental fields. At the Trenthorst site (Schleswig-Holstein), models for future land use are being developed, researched, and tested on an area of 600 hectares. The researchers aim to overcome traditional forms of land use and system boundaries.
Für ein Gutes Morgen: Thünen-Institut startet mit EiLT
10. September 2025
Das Thünen-Institut verfügt ab sofort über ein eigenes Landschaftslabor mit zunächst neun Experimentierfeldern. Am Standort Trenthorst (Schleswig-Holstein) werden auf 600 Hektar Fläche Modelle für die Landnutzung der Zukunft entwickelt, erforscht und erprobt. Dabei wollen die Forschenden gezielt hergebrachte Landnutzungformen und Systemgrenzen überwinden.
DGAI-Bericht über innerklinische Reanimation: Frühmaßnahmen steigern Chancen, Überleben bleibt auf niedrigem Niveau
10. September 2025
Nürnberg. In deutschen Krankenhäusern wird bei Herz-Kreislauf-Stillständen schnell reagiert: In 91,6 Prozent der Fälle beginnen Pflegekräfte oder andere Anwesende bereits mit Reanimationsmaßnahmen, noch bevor das Notfall- oder Reanimationsteam eintrifft. Das zeigt der jetzt veröffentlichte achte Jahresbericht zur innerklinischen Reanimation des Deutschen Reanimationsregisters der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI).
Mehr Diagnosen für seltene Erkrankungen durch „Solvathons“ – Europäische Zusammenarbeit bringt neue Diagnosewege
10. September 2025
Dank eines neuen Workshop-Formats, den sogenannten „Solvathons“, haben europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über 100 Familien mit seltenen Krankheiten zu einer Diagnose verholfen. Bei diesen Solvathons kommen Ärztinnen und Ärzte sowie Expertinnen und Experten aus Genetik und Bioinformatik aus ganz Europa zusammen, um gemeinsam ungelöste Krankheitsfälle zu bearbeiten. Das Konzept wurde im europäischen Forschungsprojekt Solve-RD entwickelt, das vom Universitätsklinikum Tübingen koordiniert wurde. Die Ergebnisse wurden nun im Fachjournal Nature Genetics veröffentlicht.
Von Luxturna bis Ixo-Vec: Gentherapie bietet Patientinnen und Patienten mit Netzhauterkrankungen neue Chancen
10. September 2025
Gentherapie ist längst Realität in der Augenheilkunde und entwickelt sich rasant weiter. Ihre Fortschritte sind ein Schwerpunkt auf dem Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG). Über Ergebnisse der Gentherapie mit Luxturna®, die besonders gut bei erblindenden Kindern anschlägt, aber auch über neue Strategien berichtet DOG-Präsident Professor Dr. med. Siegfried Priglinger auf der Vorab-Pressekonferenz am 18. September 2025. Dazu zählen innovative Ansätze bei der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), die körpereigene Zellen zu Medikamenten-Herstellern umprogrammieren und so in Studien die Anzahl der notwendigen Augen-Injektionen extrem reduzieren konnten.
Signals from the brain reveal what color a person is seeing
10. September 2025
Researchers at the University of Tübingen succeed in predicting the color seen by an observer using the activity patterns measured in the visual cortex of other subjects
Signale aus dem Gehirn verraten, ob die Person Rot sieht
10. September 2025
Forschern der Universität Tübingen gelingt im Experiment die Übertragung der gemessenen Aktivitätsmuster aus der Sehrinde von Probanden bei der Farbwahrnehmung auf neue Individuen
Die Überlebensstrategie des „Einfrierens“ bei der Flucht vor einem Raubtier
10. September 2025
Wenn Caenorhabditis elegans, ein Modellorganismus aus der Familie der Fadenwürmer, in den klebrigen Fallen des räuberischen Pilzes Arthrobotrys oligospora gefangen wird, stellt er schnell seine Bewegung und Nahrungsaufnahme ein und geht in einen schlafähnlichen Ruhezustand über. Forschende haben die Nervenschaltkreise und molekularen Signalwege hinter dieser drastischen Verhaltensänderung aufgedeckt und dabei einen ausgeklügelten Mechanismus enthüllt, der für die Interaktionen zwischen Raubtier und Beute von entscheidender Bedeutung sein könnte.
Spielerische Prävention mit PowerKids – neue App zur Unterstützung bei kindlichem Übergewicht
9. September 2025
München, 01.09.2025 – Die Stiftung Kindergesundheit veröffentlicht mit PowerKids ein innovatives und niederschwelliges Unterstützungsangebot für übergewichtige Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sowie deren Eltern. Die App vermittelt spielerisch Impulse für einen gesunden Lebensstil und steht ab sofort kosten- und werbefrei in den App Stores (Android und iOS) zur Verfügung.
Wie Lipide die Vermehrung von Coronaviren beeinflussen
9. September 2025
Virologie-Forschungsteam aus Gießen und Berlin entschlüsselt die Rolle von Sphingolipiden für die Bildung von Replikationsorganellen
Fachkräftemangel in der Nephrologie: Potenzial der Heimdialyse mehr nutzen
9. September 2025
In Deutschland sind rund 100.000 Menschen auf eine regelmäßige Dialyse angewiesen, da ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt oder vollständig ausgefallen ist. Diese Behandlung ist lebensnotwendig und gleichzeitig kosten- und personalintensiv. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in der ambulanten und stationären Patientenversorgung weist die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) auf die Heimdialyse hin, eine Therapieform, die im Gegensatz zur Dialysebehandlung in Zentren und Kliniken hierzulande noch viel zu wenig genutzt wird, aber großes Potenzial birgt.
Neues Diagnoseinstrument zur Suizidprävention: Reduziertes Vertrauen in Körpersignale als Risikomarker
9. September 2025
Zum Welttag der Suizidprävention am 10. September: Forschende der MHB haben eine neue Methode entwickelt, um das Suizidrisiko bei Depressionen frühzeitig zu erkennen.
1. Deutscher Schlaganfallkongress war ein voller Erfolg!
9. September 2025
Zum Schluss nur zufriedene Gesichter: Den 1. Deutschen Schlaganfallkongress, den DSG25, kann man nur als einen wirklich großen Erfolg bezeichnen. „Die Atmosphäre war vom ersten bis zum letzten Tag einfach sehr gut“, freut sich Kongresspräsident Professor Stefan Schwab über die gelungene Premiere. „Diese gute Stimmung und die regen Diskussionen über alle Professionen und Fächer hinweg haben mir noch einmal gezeigt, dass es diesen Kongress wirklich brauchte.“
DGNI vergibt vier Preise – Bewerbung für innovative Projekte in der NeuroIntensivmedizin läuft noch bis 30. September!
9. September 2025
Bewerben Sie sich jetzt! Die Deadline für die Preisbewerbungen bei der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin rückt näher. Nachwuchswissenschaftler:innen, Forscher:innen, Pflegekräfte und Therapeut:innen haben die Chance auf einen der vier begehrten Preise. Diese werden auf der 40. Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin ANIM 2026 verliehen, die vom 5. bis 7. Februar 2027 in Dortmund stattfinden wird.
Long-term effects of cancer: Research from Dresden & Leipzig shows ways to provide follow-up care for young adults
9. September 2025
Physicians and psychologists from the university hospitals of Leipzig and Dresden, as well as from the NCT/UCC Dresden, analyzed more than 13,000 publications on this subject. From these, the researchers extracted 32 recommendations for long-term, efficient, and tailored follow-up care for young patients.
Interdisciplinary handbook highlights opportunities and challenges of digitization in public health
9. September 2025
A new, comprehensive handbook shows how digital technologies influence our health—and what new questions this raises. Edited by Prof. Dr. Hajo Zeeb and colleagues from Bremen, the work “Digital Public Health—Interdisciplinary Perspectives” brings together perspectives from health, information, and social sciences. It has now been published by Springer in the “Series on Epidemiology and Public Health.”
Interdisziplinäres Handbuch beleuchtet Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung von Gesundheit
9. September 2025
Ein neues, umfassendes Handbuch zeigt, wie digitale Technologien unsere Gesundheit beeinflussen – und welche Fragen sich dabei neu stellen. Herausgegeben von Prof. Dr. Hajo Zeeb und Kolleg:innen aus Bremen, vereint das Werk „Digital Public Health – Interdisciplinary Perspectives“ Perspektiven aus Gesundheits-, Informations- und Sozialwissenschaften. Es ist jetzt im Springer Verlag in der „Series on Epidemiology and Public Health“ erschienen.
Langzeitfolgen von Krebs: Arbeit aus Dresden und Leipzig zeigt Wege zur passgenauen Nachsorge junger Menschen
9. September 2025
Ärztinnen und Psychologinnen der Universitätskliniken Leipzig und Dresden sowie dem NCT/UCC Dresden analysierten über 13.000 Publikationen zu diesem Themenbereich. Daraus extrahierten die Wissenschaftlerinnen 32 Empfehlungen für eine langfristige, effiziente und passgenaue Nachsorge junger Betroffener.
Uni Osnabrück: Schimpansen in Ost-Afrika behandeln Wunden mit Insekten
8. September 2025
Schimpansen im Kibale-Nationalpark in Uganda verblüffen Forschende der Uni Osnabrück mit einem Verhalten, das bisher kaum dokumentiert wurde: Sie fangen fliegende Insekten und tragen sie gezielt auf eigene und Wunden von Gruppenmitgliedern auf. Diese Beobachtung könnte wichtige Hinweise auf die Verhaltensvielfalt von Schimpansen, ihre Kognition und die Ursprünge menschlicher Heilpraktiken liefern.
Curcumin: Mögliche Risiken für die nächste Generation?
8. September 2025
Epigenetische Effekte des bioaktiven Kurkuma-Inhaltsstoffs könnten Einfluss auf Nachkommen haben – Studie von JLU-Forschungsteam mit Modellorganismus
Rheuma und Gender: Frauen später diagnostiziert, Männer schwerer betroffen – DGRh-Kongress vom 17. bis 20.09.2025
8. September 2025
Zwar haben Frauen häufiger entzündlich-rheumatische Erkrankungen als Männer, dennoch werden die Erkrankungen bei ihnen oft später erkannt. Dass männliche Betroffene die Diagnose früher im Krankheitsverlauf erhalten, liegt allerdings nicht daran, dass sie öfter zum Arzt gehen. Vielmehr machen sich Kollagenosen bei Männern häufiger mit schweren Organbeteiligungen bemerkbar. Das zeigen aktuelle Daten aus Beobachtungsstudien. Über diese und weitere Erkenntnisse zu geschlechtsspezifischen Aspekten in der Rheumatologie diskutieren Expertinnen und Experten auf der Vorab-Pressekonferenz am 11. September 2025 anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses 2025.
Trainieren gegen das Vergessen
8. September 2025
Spielerisches Training verbessert nicht nur die kognitive Fähigkeit von Menschen mit ersten Anzeichen für die Entwicklung einer Demenz, sondern führt auch zu positiven Veränderungen im Gehirn. Dies zeigen zwei neue Studien von Forschenden der ETH Zürich und der Ostschweizer Fachhochschule (OST).
Potenziale des Meeres für die Gesundheit erschließen: Weitere 6,75 Millionen Euro Bundesförderung für BlueHealthTech
8. September 2025
Das regionale Forschungsbündnis BlueHealthTech erhält für seine Umsetzungsphase bis Ende 2028 weitere 6,75 Millionen Euro Fördermittel vom Bundesforschungsministerium und damit insgesamt 15 Millionen Euro. Koordiniert wird das Bündnis von Prof. Dr. Anton Eisenhauer vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Ziel von BlueHealthTech ist es, die Potenziale des Ozeans für die Entwicklung innovativer Gesundheitstechnologien zu nutzen und damit langfristig neue wirtschaftliche Perspektiven für Norddeutschland zu schaffen.
Structure of clusterin decoded: New insights into the function of a risk factor for Alzheimer’s disease
6. September 2025
Carriers of clusterin risk alleles have an increased likelihood of developing late-onset Alzheimer’s disease (LOAD). In order to better understand the function of the associated protein, researchers at the Max Planck Institute of Biochemistry have deciphered the molecular basis for the chaperone function of clusterin. The researchers were able to determine the crystallographic three-dimensional structure of human clusterin for the first time and discovered that two disordered, hydrophobic peptide tails are crucial for the diverse binding and protective functions of clusterin. The findings have now been published in the journal Nature Structural and Molecular Biology.
Struktur von Clusterin entschlüsselt: Neue Einblicke in die Funktionsweise eines Risikofaktors für Alzheimer
6. September 2025
Träger von Clusterin-Risikoallelen haben ein erhöhtes Risiko, an spät einsetzender Alzheimer-Demenz (LOAD, engl.: Late-onset Alzheimer disease) zu erkranken. Um die Funktion des assoziierten Proteins besser zu verstehen, haben Forschende des MPIs für Biochemie die molekularen Grundlagen für die Chaperonfunktion von Clusterin entschlüsselt. Die Forschenden konnten erstmals die kristallographische dreidimensionale Struktur von menschlichem Clusterin ermitteln und entdeckten, dass zwei ungeordnete, hydrophobe Peptidfortsätze entscheidend für die verschiedenartigen Bindungs- und Schutzfunktionen von Clusterin sind.