Alzheimer interprofessionell vorbeugen und behandeln

SRH Hochschule für Gesundheit gründet interprofessionelles Konsortium zur Entwicklung individueller Präventions- und Behandlungsansätze bei der Alzheimer-Erkrankung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Künstliche Intelligenz für die Lymphom-Diagnostik

Gemeinsame Presseinformation der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein:

Die Universität Kiel und das UKSH ist an einem interdisziplinären Projekt beteiligt, das die digitale Analyse von mikroskopischen Bildern erprobt und prüft, ob künstliche Intelligenz molekulare Analysen ersetzen kann.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Langhalsdinosaurier-Schwänze: Sehr schnell, aber doch kein Überschall

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg hat mithilfe von Computermodellen und Methoden aus den Ingenieurwissenschaften die Beweglichkeit von Dinosaurierschwänzen analysiert. Laut einer in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlichten Studie stellten die Forschenden dabei fest, dass diese Schwänze zwar mehr als 100 Kilometer pro Stunde schnell bewegt werden konnten. Anders als bislang angenommen erreichten sie aber keine Überschallgeschwindigkeit.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Krankheiten von Darm und Nerven zusammenhängen

Neue DFG-Forschungsgruppe an der FAU untersucht die „Darm-Hirn-Achse“

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bat diversity and abundance are highest in old deciduous forest stands on the river banks in Eastern Ukraine

European forest-dwelling bats require complex woodland structures at both the micro-habitat and the landscape level for successful breeding in summer. Particularly, the results from Kharkiv region (Eastern Ukraine) demonstrate that large stands of mature forests older than 90 years improved the breeding activity of bats, their abundance and overall species richness. Abundance and species richness increased from upland plots surrounded by agricultural lands to riverine or waterside plots with high forest cover.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fledermaushäufigkeit und -vielfalt in der Ostukraine sind in alten Laubwaldbeständen an Flussufern am höchsten

Waldbewohnende Fledermäuse benötigen komplexe Waldstrukturen, um im Sommer erfolgreich zu brüten. Neue Forschungsergebnisse eines internationalen Teams des Ukrainian Bat Rehabilitation Center (UBRC) und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) aus der Region Charkiw (Ostukraine) zeigen, dass große Bestände von mindestens 90 Jahre alten Wäldern die Brutaktivitäten von Fledermäusen, die Häufigkeit ihres Vorkommens und die Artenvielfalt verbessern. Das zahlenmäßige Vorkommen und die Vielfalt der Fledermausarten stiegen von Hochlandflächen, die von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben sind, zu Flächen am Fluss oder am Wasser mit hohem Waldanteil deutlich an.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erst die Landwirtschaft macht das Unkraut

Intensive Landwirtschaft bewirkt einen evolutionären Wandel nicht nur auf dem Acker, sondern auch bei Wildpflanzen abseits der bewirtschafteten Felder. Eine in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie zeigt, wie der Aufstieg der modernen Landwirtschaft in Nordamerika den Raufrucht-Wasserhanf in ein landwirtschaftlich problematisches Unkraut verwandelt hat. Das internationale Forschungsteam entdeckte seit der Intensivierung der Landwirtschaft in mehreren hundert Genen Mutationen, die in besserer Toleranz gegenüber Trockenheit, Herbizidresistenz und schnellerem Wachstum resultieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Stammplatz für die einfachsten Vielzelligen Tiere

Stammplatz für die einfachsten Vielzelligen Tiere: Erstmals systematische Ordnung und Einordnung eines gesamten Tierstammes durchgeführt

Ein internationales Forschungsteam erstellte erstmals einen vollständigen Stammbaum für den Tierstamm der Plattentiere (Placozoa): Sie analysierten molekulare Merkmale und ganze Genome, um die Verwandtschaftsverhältnisse der Kleinstlebewesen zu entschlüsseln. Damit umgehen sie das Problem, dass Placozoa kaum äußere morphologische Merkmale besitzen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine natur- und menschenfreundliche Zukunft erreichen

Ein internationales Team der „Earth Commission“, dem auch eine Wissenschaftlerin der Universität Hamburg angehört, hat in einem Perspektivpapier in der Fachzeitschrift „One Earth“ erklärt, dass die Biodiversitätsziele für die kommenden drei Jahrzehnte in Gefahr seien, wenn die Fehler der Vergangenheit wiederholt würden, und gibt konkrete Handlungshinweise, um die biologische Vielfalt und eine gerechte Zukunft für alle Menschen zu sichern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Lack of wheat exports due to war in Ukraine: In the long term, wheat production must increase worldwide

Due to the war in Ukraine, wheat exports have declined worldwide. Yield fluctuations and losses due to climate change are additionally hampering the supply situation in individual regions of the world. As a result, wheat prices have risen sharply. In a recent study published in the journal Global Food Security, scientists argue that in the long term, wheat production must increase worldwide to compensate for the lack of exports. Alternatively, they say, the area on which wheat is grown must be increased. The study involved researchers from TU Munich, INRAE, Purdue University and Wageningen University, as well as the Leibniz-Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Großsäugetiere verschwinden vor 11.000 Jahren aus der Eifelregion infolge zunehmender Bewaldung

Sedimentbohrkerne aus Eifelmaaren geben Aufschluss über die Entwicklung der eiszeitlichen Großsäuger in Mitteleuropa während der vergangenen 60.000 Jahre – „Overkill-Hypothese“ nicht bestätigt

Gemeinsame Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

40 Jahre Polarstern

Alfred-Wegener-Institut feiert Ikone der deutschen Polarforschung

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Watching viruses fail

Using a new analytical method, Empa researchers have tracked viruses as they pass through face masks and compared their failure on the filter layers of different types of masks. The new method should now accelerate the development of surfaces that can kill viruses, the team writes in the journal Scientific Reports.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Dem Virus beim Scheitern zusehen

Mit Hilfe eines neuen Analyseverfahren haben Empa-Forschende Viren auf ihrem Weg durch Gesichtsmasken verfolgt und ihr Scheitern an den Filterschichten verschiedener Maskentypen miteinander verglichen. Das neue Verfahren soll nun die Entwicklung von Oberflächen beschleunigen, die Viren abtöten können, wie das Team im Fachmagazin «Scientific Reports» schreibt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Unter Federführung der DGU erstellt: Erste Patientenleitlinie Hodenkrebs ab sofort online verfügbar

Im Frühjahr und Sommer 2022 gingen gleich mehrere junge Fußball-Profis mit ihrer Hodenkrebserkrankung an die Öffentlichkeit. Damit war das Tabuthema Hodenkrebs inmitten der Gesellschaft angekommen: Bis heute klären die Medien bundesweit über die häufigste Tumorerkrankung junger Männer auf.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Besuch von Sozialminister Dr. Magnus Jung am iso-Institut

Das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) in Saarbrücken hat am Montag, den 5. Dezember, Herrn Dr. Magnus Jung, Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit (MASFG) in seinen Räumlichkeiten empfangen. In einem gemeinsamen Gedankenaustausch wurden vielfältige Schnittmengen zwischen den Forschungsthemen des iso-Instituts und den Arbeitsbereichen des MASFG festgestellt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How cells gain control over their bacterial symbionts

Biology: Publication in Current Biology

Modern eukaryotic cells contain numerous so-called organelles, which once used to be independent bacteria. In order to understand how these bacteria were integrated into the cells in the course of evolution and how they are controlled, a research team from the Institute of Microbial Cell Biology at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) has examined the single-celled flagellate Angomonas deanei, which contains a bacterium that was taken up relatively recently. In the journal Current Biology, the biologists now describe how certain proteins in the flagellate control the cell division process of the bacterium, among other things.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Zellen Kontrolle über ihre bakteriellen Symbionten gewinnen

Biologie: Veröffentlichung in Current Biology

Moderne eukaryotische Zellen beinhalten viele sogenannte Organellen, die einstmals eigenständige Bakterien waren. Um zu verstehen, wie diese Bakterien im Laufe der Evolution in die Zellen aufgenommen wurden und gesteuert werden, untersuchte ein Forschungsteam vom Institut für Mikrobielle Zellbiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) den einzelligen Flagellaten Angomonas deanei. der ein erst vor kurzer Zeit aufgenommenes Bakterium enthält. Die Biologen beschreiben jetzt in der Fachzeitschrift Current Biology, wie bestimmte Proteine des Flagellaten unter anderem den Zellteilungsprozess des Bakteriums steuern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Binnengewässer in der Biodiversitätspolitik mit Landflächen und Meeren gleichstellen

Heute beginnt in Montreal der zweite Teil der Weltnaturschutzkonferenz (CBD COP 15). Dem Massenaussterben soll u.a. damit entgegengewirkt werden, dass 30 Prozent der Landfläche und der Meere bis spätestens 2030 unter Schutz gestellt werden. Aber fehlt da nicht etwas? Genau, die Binnengewässer! Sie werden bisher meist den Landflächen zugeordnet, ihre Relevanz dabei nicht ausreichend berücksichtigt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zur Süßwasser-Biodiversität forschen, geben eine Einordnung zu diesem oft übersehenen Thema:

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Antiviral defence regulates intestinal function and overall gut health

New function of a known defence mechanism discovered: RNA interference not only fights viruses, it also regulates the protein balance of intestinal cells / Publication in ‘Nature Cell Biology’

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Anti-virale Abwehr reguliert Darmfunktion und Gesundheit

Neue Funktion eines bekannten Abwehrmechanismus entdeckt: Die RNA Interferenz bekämpft nicht nur Viren, sie reguliert auch das Proteingleichgewicht der Darmzellen / Veröffentlichung in „Nature Cell Biology“

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New biomarkers for coffee consumption

In search of new biomarkers for nutrition and health studies, a research team from the Leibniz Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich (LSB) has identified and structurally characterized three metabolites that could be considered as specific markers for individual coffee consumption. These are degradation products of a group of substances that are formed in large quantities during coffee roasting but are otherwise rarely found in other foods. This and the fact that the potential biomarkers can be detected in very small amounts of urine make them interesting for future human studies.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Biomarker für den Kaffeekonsum

Auf der Suche nach neuen Biomarkern für Ernährungs- und Gesundheitsstudien, hat ein Forschungsteam vom Leibniz-Institut für Lebensmittel- Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB) drei Stoffwechselprodukte identifiziert und strukturell charakterisiert, die als spezifische Marker für den individuellen Kaffeekonsum in Frage kämen. Es handelt sich um Abbauprodukte einer Substanzgruppe, die bei der Kaffeeröstung in größeren Mengen entsteht, sonst aber nur selten in anderen Nahrungsmitteln vorkommt. Dies und die Tatsache, dass sich die potenziellen Biomarker bereits in sehr geringen Urinmengen nachweisen lassen, machen sie für künftige Humanstudien interessant.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Statement: Wenig Wertschätzung gegenüber dem Pflegeberuf

Gesundheitsökonom Prof. Thomas Busse kritisiert geplante Verlegung von Klinikpersonal zur Bewältigung von Engpässen in Kinderkrankenstationen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tipps fürs Tier – Gesund durch die Feiertage

Gefahren in der Weihnachtszeit erkennen und vermeiden

Für Viele gehören eine prachtvolle Deko, glitzernder Christbaumschmuck und ein üppiges Festmahl zum traditionellen Weihnachtsfest. Sind jedoch Katz‘ und Hund im Haus, lautet die Devise: Weniger ist mehr. Denn zerbrochene Glaskugeln, lose Geschenkbänder, weihnachtliche Pflanzendekoration oder das Mitnaschen bei Keksen und Co. können den Tieren rasch zum Verhängnis werden. Die Tipps fürs Tier der Vetmeduni zeigen, wie man Gefahren für Vierbeiner in der Weihnachtszeit vorbeugt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft