COMPASS für hochsensitive Schnelltests

Nur wenige Sekunden braucht ein neu entwickelter Schnelltest, um Krankheitserreger wie SARS-CoV-2 zuverlässig nachzuweisen. Seine Grundlage sind speziell designte magnetische Nanopartikel.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

COP15: Mehr Artenschutz und Erhalt der Biodiversität in Montreal vereinbart

Statement von Mikrobiologe Prof. Dr. Jörg Overmann

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Neue Erkenntnisse zu Medikamenten bei der Behandlung von Schuppenflechte

Forscher:innen der SRH Hochschule für Gesundheit, der Universität des Saarlandes und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erforschen den Einfluss von Acitretin auf den Fettstoffwechsel.

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Studie zum Omikron-Ursprung zurückgezogen

Am 1. Dezember hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin über neue Erkenntnisse zur Entstehung der SARS-CoV-2-Variante Omikron informiert. Das Team um Studienleiter Prof. Dr. Jan Felix Drexler hat die im Fachmagazin Science* publizierte Publikation nun zurückgezogen. Nach neuesten Erkenntnissen sind Teile der in der Studie gemachten Aussagen wegen Verunreinigungen in Untersuchungsproben nicht mehr ohne begründete Zweifel belegbar. Die Forschenden kommen damit ihrer Verantwortung für die gute wissenschaftliche Praxis nach, der sich die Charité und das internationale Autorenteam verpflichtet fühlen.

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Rückläufiger Trend beim Einsatz von Antibiotika bei Masttieren

BfR wertet Daten zur Therapiehäufigkeit und zum Antibiotikaverbrauch aus

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New study on optimizing microbial fuel cells shows electrode material can make all the difference

At present, microbial fuel cells are mainly used in research laboratories to generate electricity. In order for industrial applications to be considered in the future, the fuel cells must be further developed so that they can produce consistently higher amounts of electricity than is currently the case. In a recent study published in the journal „Biotechnology for Biofuels and Bioproducts“, a research team from the University of Bayreuth has investigated factors playing a role in this. The choice of electrode material was shown to be particularly important for increasing stability and performance.

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Neue Studie zur Optimierung mikrobieller Brennstoffzellen: das Elektrodenmaterial macht den Unterschied

Mikrobielle Brennstoffzellen werden heute hauptsächlich in Forschungslaboren für die Erzeugung von elektrischem Strom eingesetzt. Damit künftig auch industrielle Anwendungen in Betracht kommen, müssen die Brennstoffzellen dahin weiterentwickelt werden, dass sie gleichbleibend höhere Strommengen produzieren können, als dies zurzeit der Fall ist. Welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen, zeigt ein Forschungsteam der Universität Bayreuth in einer neuen, in der Zeitschrift „Biotechnology for Biofuels and Bioproducts“ erschienenen Studie. Als besonders wichtig für die Steigerung der Stabilität und Leistungsfähigkeit der Brennstoffzellen hat sich die Wahl des Elektrodenmaterials erwiesen.

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Häufig schlechterer Gesundheitszustand bei wohnungslosen Menschen

Eine Studie von Wissenschaftler:innen des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) liefert erstmals Daten zum Gesundheitszustand und der medizinischen Versorgung von wohnungslosen Menschen in Deutschland. Demnach leiden wohnungslose Menschen häufiger als die Allgemeinbevölkerung an somatischen und psychischen Erkrankungen. Im Vordergrund stehen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels. Hinsichtlich der vorliegenden psychischen Erkrankungen scheinen insbesondere Suchterkrankungen eine wichtige Rolle zu spielen. Die Migrationshistorie der Studienteilnehmenden wurde zudem als wichtiger Faktor für Gesundheit und Versorgung identifiziert.

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Neues Förderangebot: Zirkularität mit recycelten und biogenen Rohstoffen

Wiederverwertung und Abfallvermeidung entscheiden über die Zukunftsfähigkeit von Industrien und Gesellschaften. Deutschland hat in beidem Nachholbedarf. Mit einer neuen Förderinitiative will die VolkswagenStiftung dazu beitragen, die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft substanziell voranzubringen. Bis zum 1. März 2023 und 1. März 2024 können interdisziplinäre Teams Ideen für Produkte und Prozesse einreichen, die eine möglichst weitreichende Wiederverwertung ermöglichen. Pro Projekt werden bis zu 1,2 Mio. Euro bewilligt.

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Neuer Therapieansatz verhindert Abstoßung von transplantierten Organen

Die Hemmung eines Proteinkomplexes in Zellen des Immunsystems verhindert, dass ein transplantiertes Organ abgestoßen wird – dies zeigt eine Studie von Immunolog*innen der Universität Konstanz, des Biotechnologie Instituts Thurgau (BITg) und des Chongqing Cancer-Universitätsspitals.

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Inselzwerge und ihre Innenohren: Dinosaurier aus Niedersachsen war vermutlich Nestflüchter

Wie sein weltberühmter Verwandter Brachiosaurus war Europasaurus holgeri ein langhalsiger, pflanzenfressender Dinosaurier auf vier Beinen. Beide gehören zur Gruppe der Sauropoden und lebten in der Jurazeit. Doch anders als sein riesiger, ungefähr 15 m hoher Verwandter (heutige Giraffen werden etwa 5 m hoch) aus Nordamerika, gilt Europasaurus aus Niedersachsen mit einer Kopfhöhe von nur etwa 3 m als erster fossiler Dinosaurier, bei dem wissenschaftlich das evolutionsbiologische Phänomen der Inselverzwergung nachgewiesen wurde. Die Spezies lebte vor 154 Millionen Jahren auf einer Insel im heutigen Norddeutschland und ist bisher nur aus einer einzigen Fundstelle bekannt.

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Wenn der Raps früher blüht

In einer aktuellen Publikation befasst sich ein Team um die Würzburger Biologin Dr. Ute Fricke mit den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Schädlingsbefall von Winterraps.

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Less helps more. Mild bee venom shows greater application potential

Honeybee venom has been used in traditional medicine for centuries as an anti-inflammatory. Only its main component, melittin, has been scientifically well researched. However, with its strong effect, the natural substance can also damage healthy cells when used. A team of researchers from Frankfurt am Main and Giessen has now discovered milder melittin variants in evolutionarily older wild bee species that seem to be more usable for pharmacology.

Press release: https://www.senckenberg.de/en/pressemeldungen/less-helps-more/

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„Spritze gegen den Herzinfarkt“: Wie ordnet ein Kardiologe neuartigen Cholesterinsenker ein?

Herz- und Lipidspezialist erläutert im Interview neuartige Cholesterin-Therapie nach dem RNA-Wirkprinzip. Wirkstoff Inclisiran bietet möglicherweise ganz neue Therapieperspektive

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Prävention am Arbeitsplatz: Neue Arbeitsmedizinische Regel rückt die ganzheitliche Vorsorge in den Fokus

Gemeinsame Pressemitteilung DGAUM und VDBW e.V.:

München, Karlsruhe, 19. Dezember 2022 – Arbeitsmedizinische Vorsorgen sollen künftig verstärkt einem ganzheitlichen Prinzip folgen. So sieht es die heute veröffentlichte neue arbeitsmedizinische Regel (AMR) vom Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed im Bundesministerium für Arbeit und Soziales) vor. Ziel ist es, das Präventionspotential der Arbeitswelt in Deutschland besser zu nutzen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Dünger klimafreundlicher produzieren

Forschende der ETH Zürich und der Carnegie Institution for Science zeigen auf, wie sich Stickstoffdünger nachhaltiger herstellen liesse. Dies ist nicht nur aus Klimaschutzgründen nötig, sondern auch um die Abhängigkeit von Erdgasimporten zu reduzieren und um die Ernährungssicherheit zu erhöhen.

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Mehr als die Summe der einzelnen Teile

Die Anzahl gleichzeitig wirkender, sogenannter Global-Change-Faktoren hat einen negativen Effekt auf die Vielfalt von Pflanzengemeinschaften – unabhängig von der Art der Faktoren. Zu diesem und weiteren Ergebnissen kommen Ökologen der Universität Konstanz in ihrer aktuellen Studie.

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Abwärtstrend bei den Versuchstierzahlen setzt sich fort

Deutlicher Rückgang unter anderem bei der Verwendung von Affen und Halbaffen, Kaninchen und Vögeln

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Twin brothers of spotted hyenas are often attracted to the same new group when they disperse from their birth group

In most mammals, males disperse to a new group after reaching sexual maturity. Dispersal often entails costs and is risky. New results from spotted hyenas show that males from the same birth group – and particularly twin brothers – very often disperse together and choose the same group to breed. The coordination is likely the combined result of males having similar preferences when they have a similar social and genetic background, and of related males actively sticking together to support one another.

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Tüpfelhyänen-Zwillingsbrüder zieht es bei Abwanderung aus ihrem Geburtsclan häufig in dieselbe neue Gruppe

Bei Säugetieren wandern die meisten Männchen nach Erreichen der Geschlechtsreife in eine neue Gruppe ab. Diese Abwanderung ist oft mit Gefahren verbunden. Neue Ergebnisse von Tüpfelhyänen zeigen, dass Männchen aus der gleichen Geburtsgruppe – und insbesondere Zwillingsbrüder – sich sehr oft gemeinsam auf Wanderschaft begeben und die gleiche Gruppe für ihr künftiges Leben wählen. Das liegt zum einen daran, dass Männchen mit ähnlichem sozialen und genetischen Hintergrund ähnliche Vorlieben haben. Es gibt aber auch starke Hinweise darauf, dass sich miteinander verwandte Männchen aktiv dazu entscheiden, gemeinsam abzuwandern, um sich in der neuen Umgebung gegenseitig zu unterstützen.

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Heimische Alternativen zu tropischen Fetten – künftiges Weihnachtsgebäck ohne Palmöl?

Das Forscherteam Dr. Bertrand Matthäus und Sharline Nikolay vom Max Rubner-Institut in Detmold sowie Professor Eckhard Flöter von der Technischen Universität Berlin und Till Wettlaufer, ehemals TU Berlin, hat in einem gemeinsamen Forschungsprojekt Alternativen zu tropischen Fetten unter Verwendung von Rapsöl entwickelt und gehört zu den drei Finalisten für den Otto von Guericke-Preis 2022. Die AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. vergibt den mit 10.000 Euro dotierten Preis seit 1997 an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für besondere Innovationsleistungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung.

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New findings on memory impairment in epilepsy

People with chronic epilepsy often experience impaired memory. Researchers at the University of Bonn have now found a mechanism in mice that could explain these deficits. The German Center for Neurodegenerative Diseases (DZNE) was also involved in the study. The results are published in the journal Brain, but a preliminary version is already available online.

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Neue Befunde zu Erinnerungsstörungen bei Epilepsie

Bei Menschen mit chronischer Epilepsie ist oft das Gedächtnis beeinträchtigt. Forschende der Universität Bonn haben nun in Mäusen einen Mechanismus gefunden, der diese Defizite erklären könnte. An der Studie war auch das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) beteiligt. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift Brain, sind aber in einer Vorab-Version bereits online abrufbar.

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Langes, intensives Nachleuchten – Organische Farbstoffe mit anhaltender verzögerter Fluoreszenz und Phosphoreszenz

Ein Forschungsteam aus Litauen hat organische Farbstoffe entwickelt, die unter Lichtanregung besonders lang und intensiv nachleuchten. Möglich ist das intensive Nachleuchten in den Farben rot oder grün-blau durch eine Kombination aus einer thermisch aktivierten verzögerten Fluoreszenz mit anhaltender Phosphoreszenz, wie das Team in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichtet. Mit solchen Farbstoffen dotierte Polymere werden als organische Materialien für optoelektronische Anwendungen in der Datenverschlüsselung, Informationsspeicherung und für Sensoren gesucht.

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Synthetic Biology: Serotonin Enters, Light Exits

Researchers from Bremen, Bochum, Bonn, and Hamburg have succeeded in significantly bettering our understanding of how the important chemical messenger serotonin functions in the central nervous system. They developed innovative genetically encoded “sDarken” sensors. These report with high temporal and spatial accuracy when the chemical messenger docks at a receptor. The researchers published their findings in the renowned journal Nature Communications.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft