Translationales Arbeiten und Forschen als (Zukunfts-)Vision der Pflege?!

Prof. Dr. Tamara M. Gehring-Vorbeck hält am 31. Januar 2023 ihre Online-Antrittsvorlesung an der SRH Hochschule für Gesundheit.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit einer Kombination aus alter Methode und moderner Technologie zu neuen Pflanzensorten

Forschenden des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie ist es gelungen mittels einer von ihnen entwickelten cleveren Kombination aus klassischer Pflanzenveredelung mit hochmoderner Molekularbiologie stabile geneditierte Pflanzen herzustellen, die nicht von klassisch gezüchteten oder natürlich entstandenen Mutationen zu unterscheiden sind. Diese neu entwickelte Methode ist außerdem geeignet schneller Pflanzen mit den gewünschten Eigenschaften zu züchten und kann bei einer Vielzahl von Pflanzen genutzt werden, bei denen bisher die Geneditierung nicht eingesetzt werden konnte. Veröffentlicht haben die Forscher*innen ihre Ergebnisse aktuell im Fachjournal Nature Biotechnology.

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Breakthrough in plant breeding: Grafting and mobile CRISPR for genome editing in plants

A ground-breaking twist to the CRISPR tool – aka “genetic scissors” – is being put to use to edit plant genomes by scientists from the Max Planck Institute of Molecular Plant Physiology, signalling a methodology change. The discovery that was recently published in the prestigious journal Nature Biotechnology could simplify and speed up the development of novel, genetically stable commercial crop varieties by combining grafting with a ‘mobile’ CRISPR tool.

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Babies form a memory for grammatical relationships – even without sleep

From an early age, children learn to name things and events, but also how to combine words according to the rules of their language. Scientists at the Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences (MPI CBS) Leipzig and the Humboldt-Universität zu Berlin have now found that even six-month-old babies store relationships between speech elements in memory.

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Babys bilden Gedächtnis für grammatische Beziehungen – auch ohne Schlaf

Bereits früh lernen Kinder, Dinge und Ereignisse zu benennen, aber auch, wie Wörter nach den Regeln ihrer Sprache kombiniert werden. WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) Leipzig und der Humboldt-Universität zu Berlin haben nun herausgefunden, dass sogar sechs Monate alte Babys Beziehungen zwischen sprachlichen Elementen im Gedächtnis speichern.
 

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1.000 Pflanzen sequenziert – Protein reguliert Crossoverprozesse in Pflanzen

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg hat durch die Sequenzierung von 1.000 Pflanzen herausgefunden, dass wichtige Prozesse in der Meiose – „crossover interference“ und „crossover assurance“ – durch das Protein ASYNAPTIC 1 (ASY1) reguliert werden. Die Ergebnisse könnten unter anderem für die Züchtung von Nutzpflanzen relevant sein und wurden in der Fachzeitschrift „PNAS nexus“ veröffentlicht.

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Geburtshilfe des Dresdner Uniklinikums registriert 2022 insgesamt 2.414 Neugeborene

In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden wurden 2022 insgesamt 2.333 Geburten durch das aus Hebammen sowie den Expertinnen und Experten der Gynäkologie, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderkrankenpflege sowie Anästhesiologie bestehende Team betreut. Dabei kamen 2.414 Babys zur Welt. Darunter sind 76 Zwillingsgeburten sowie je eine Drillingsgeburt (2022: 2) und eine Vierlingsgeburt. Die insgesamt recht stabile Entwicklung der Geburtenzahlen ist ein Vertrauensbeweis junger Eltern in die Hochschulmedizin Dresden.

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Heribert Hofer ist neuer Präsident der GDNÄ

Zum Jahreswechsel tritt der renommierte Wildtierforscher Professor Heribert Hofer das Amt des Präsidenten der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) an. Er löst den Pharmakologen Professor Martin Lohse ab, der die GDNÄ durch die schwierigen Jahre der Pandemie und das Jubiläumsjahr 2022 mit einer glanzvollen 200-Jahrfeier geführt hat.

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Open Source: Bioinformatik-Tools aus Jena erleichtern Phagen-Detektion und PCR-Design

In zwei wissenschaftlichen Publikationen haben InfectoGnostics-Forscher kürzlich neue bioinformatische Tools vorgestellt, deren Open-Source-Code nun kostenlos genutzt und weiterentwickelt werden kann. Die Software „What the Phage“ ermöglicht die Detektion von Phagen, während „ConsensusPrime“ für die Entwicklung von verschiedenen molekularen Tests genutzt werden kann. Entwickelt wurden die Tools von Forschern des Universitätsklinikums Jena (UKJ), des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) sowie des Startups nanozoo.

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Zahlen zur Gewebespende 2022: Mangel an Herzklappen immer größer

3.070 Menschen spendeten in 2022 Gewebe – ein neuer Rekord. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) die Gewebespende erneut steigern: 53 Gewebespendekoordinator:innen bearbeiteten knapp 45.000 Spendermeldungen, führten 7.915 Aufklärungsgespräche und erhielten 3.367 Zustimmungen. 42,5 Prozent aller Spender:innen und Angehörigen stimmten einer Gewebespende zu. Spendenstärkstes Bundesland in 2022 ist mit 448 Gewebespenden Nordrhein-Westfalen, dicht gefolgt von Sachsen mit 446 Gewebespenden. Insgesamt erhielten 7.111 Patient:innen ein Gewebetransplantat aus dem Netzwerk der DGFG.

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Neue Studie zur inneren Uhr bei Taufliegen

Es ist eine spannende Frage, warum die innere Uhr trotz schwankender Temperaturen nahezu unverändert gleichmäßig läuft. Ein Team um den Biologen Prof. Dr. Ralf Stanewsky von der WWU hat nun ein wichtiges Puzzlestück der Antwort auf diese Frage gefunden.

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New study on the circadian clock of the fruit fly

It is an exciting question why the internal clock runs almost unchanged at the same rate despite fluctuating temperatures. A team led by biologist Prof. Ralf Stanewsky from the University of Münster has now found a piece of the puzzle to answer this question.

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The vertebral column develops in the same way in modern animals as it did 300 million years ago

A study conducted by researchers from the Museum für Naturkunde in Berlin revealed the evolution of ossification patterns in the backbones of four-legged vertebrates. Antoine Verrière and his colleagues were able to reconstruct the patterns of how the bones in the vertebral column formed in the ancestor to all land vertebrates based on a large dataset of modern and fossil vertebrates with the inclusion of rare new data from the 300 Ma old reptile Mesosaurus tenuidens. The results are published this week in Scientific Reports.

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Fossilien zeigen Evolutionsgeschichte der Wirbelsäulenentwicklung

Forschende des Museums für Naturkunde Berlin untersuchten die Entwicklung der Wirbelsäule von vierbeinigen Wirbeltieren anhand eines großen Datensatzes moderner und fossiler Wirbeltiere. Einbezogen wurden neue Daten des 300 Millionen Jahre alten Reptils Mesosaurus tenuidens. Obwohl Wirbeltiere extrem vielfältige Körperformen und Lebensweisen haben, sind die Verknöcherungsmuster der Wirbelsäule viel einheitlicher als erwartet. Die Studie ist ein weiteres großartiges Beispiel dafür, wie Daten von Fossilien und modernen Tieren zusammengeführt werden können, um die Evolution von Körperbauplänen zu verstehen. Die Ergebnisse sind in Scientific Reports veröffentlicht.

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Deutsche Leberstiftung zum Jahreswechsel: So wird 2023 zum Jahr der Lebergesundheit

Bereits jetzt wird das Leben in Deutschland nur noch durch sehr wenige Corona-Maßnahmen bestimmt. Und anscheinend wird es auch über den Jahreswechsel hinaus keine Einschränkungen wie beispielsweise die Schließung von Sportstätten oder Fitness-Studios geben. Somit gibt es keine Ausrede mehr, warum im neuen Jahr ausreichende Bewegung und sportliche Betätigung – neben der Ernährung wichtige Faktoren für die Gesundheit – zu kurz kommen sollten.

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Fachgesellschaft erkennt Dresdner Uniklinikum als Hämophilie-Betreuungs-Zentrum der höchsten Kategorie an

Das im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden angesiedelte Universitäts HämophilieCentrum (UHC) wurde Anfang Dezember als Behandlungszentrum für Bluter – das sind an Hämophilie erkrankte Menschen – der höchsten Kategorie anerkannt. Es wurde hierzu als umfassendes Hämophilie-Betreuungs-Zentrum – Hemophilia-Comprehensive Care Center (HCCC) zertifiziert. Damit ist es eines von zehn Zentren in dieser Kategorie in Deutschland und bisher das einzige in den neuen Bundesländern, das die harten Kriterien der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) erfüllt.

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Mikrobe des Jahres 2023: Bacillus subtilis – für Gesundheit und Technik

Die Mikrobe des Jahres 2023 kann man sogar in der Apotheke kaufen. Bacillus subtilis gilt als gesundheitsfördernd und ist daher als Probiotikum im Handel. Als Nahrungsbestandteil ist die Mikrobe in Asien schon lange bekannt. In der Tierhaltung wird dieses Bakterium als Antibiotika-Alternative eingesetzt. Zudem produziert Bacillus subtilis Vitamine und Enzyme im industriellen Maßstab, etwa für Waschmittel. Und er heilt sogar Risse im Beton. Dieses mikrobielle Multitalent wählte die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) zur zehnten Mikrobe des Jahres.

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Microbe of the Year 2023: Bacillus subtilis – for health and technology

The microbe of the year 2023 can even be purchased in pharmacies. Bacillus subtilis is considered to be health-promoting and is therefore sold as a probiotic. As a food ingredient, the microbe has long been known in Asia. In livestock farming, this bacterium is used as an alternative to antibiotics. Bacillus subtilis also produces vitamins and enzymes on an industrial scale, for example used in detergents. And it even heals cracks in concrete. This microbial all-rounder was chosen as the tenth Microbe of the Year by the Association for General and Applied Microbiology (VAAM).

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A glimpse of a cell’s sense of touch

Professor Otger Campàs together with his colleagues from the Physics of Life (PoL) Cluster of Excellence at Technische Universität Dresden and from the University of California Santa Barbara (UCSB) have now been able to unravel another mystery surrounding the question of how cells use their sense of touch to make vital decisions during embryogenesis. Their paper has now been published in the journal Nature Materials.

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Forschende der TU Dresden entdecken den Tastsinn der Zelle

Zellkommunikation fasziniert seit Jahrzehnten Forschende auf verschiedenen Gebieten. Professor Otger Campàs konnte mit den Kolleg:innen des Exzellenzclusters Physics of Life (PoL) an der Technischen Universität Dresden und der University of California Santa Barbara (UCSB) nun ein weiteres Rätsel um die Frage lösen, wie die Zellen ihren Tastsinn nutzen, um während der Embryogenese lebenswichtige Entscheidungen zu treffen.Ihr Paper wird nun in der Fachzeitschrift Nature Materials veröffentlicht.

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Zwischen Desinfektionsmittel, Homeoffice und Kinderbetreuung: Die Arbeitssituation von Beschäftigten in der Pandemie.

Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung NRW 2021

Die COVID-19-Pandemie hat zu tiefgreifenden Veränderungen in der nordrhein-westfälischen Arbeitswelt geführt. Die Beschäftigtenbefragung NRW 2021 gibt einen Überblick über Arbeit, Sicherheit und Gesundheit in Nordrhein-Westfalen in dieser außergewöhnlichen Zeit. Hierfür wurden zwischen April und Juni 2021 mehr als 2.000 abhängig Beschäftigte mit Wohn- und Arbeitsort in Nordrhein-Westfalen im Auftrag des Landesinstituts für Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung Nordrhein-Westfalen (LIA) befragt.

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New Year’s resolution: Safety and good communication for our new-borns

Make 2023 about communicating effectively! The TeamBaby web app, developed at Constructor University in Bremen, Germany, is designed to support parents in their resolution to communicate safely in the new year. The app is now available for free.

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Gute Neujahrsvorsätze: Geborgenheit und sichere Kommunikation für das Neugeborene

Machen Sie 2023 zum Jahr der effektiven Kommunikation! Die TeamBaby App, entwickelt an der Constructor University in Bremen, unterstützt werdende Eltern bei ihrem Vorsatz „sichere Kommunikation“ im neuen Jahr. Die App steht allen Interessierten derzeit kostenlos zur Verfügung.

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What mechanisms are at work in paracetamol poisoning of the liver?

Acetaminophen poisoning (APAP) is the second most common cause of liver transplantation worldwide. However, not all the correlations that lead to liver damage from APAP are yet known. With the help of functional imaging, the Leibniz Research Centre for Working Environments and Human Factors in Dortmund (IfADo) is therefore investigating in a new research project, on the one hand, how temporary bile stasis after APAP poisoning contributes to liver damage. On the other hand, research is being conducted to find out whether this liver damage can be reduced by medication. The project is funded by the German Research Foundation (DFG) and will run for three years.

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Welche Mechanismen wirken bei einer Paracetamol-Vergiftung der Leber?

Vergiftungen mit Paracetamol (APAP) sind die zweithäufigste Ursache für Lebertransplantationen weltweit. Doch noch sind nicht alle Zusammenhänge bekannt, die zu einer Leberschädigung durch APAP führen. Mit Hilfe funktioneller Bildgebung untersucht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) daher in einem neuen Forschungsprojekt zum einen, wie eine vorübergehende Gallenstauung nach einer APAP-Vergiftung zur Leberschädigung beiträgt. Zum anderen wird erforscht, ob diese Leberschädigung durch Medikamente reduziert werden kann. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft