The fascinating microbiome: “We are planet Earth for micro-organisms”

When you hear the word microbiome, the chances are you will think of the gut. But the microbiome is so much more, namely the total of all microorganisms living on and in the human body. Skin, lungs or the digestive system, the mouth, throat, nose or the genital tract: they are all home to tiny living organisms such as bacteria, viruses or fungi. When the balance is correct, they are beneficial to human health. But what does the ideal microbiome look like? And what influence do quintillions of invisible organisms have on human health and disease?

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tag der seltenen Erkrankungen: Kinderneuroradiologisches Netzwerk für seltene Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Rund drei bis vier Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger leiden unter einer seltenen Erkrankung, darunter auch Kinder und Jugendliche. Um das Wissen über seltene Erkrankungen bei dieser Patientengruppe zu erweitern, wurde 2021 das „Kinderneuroradiologische Netzwerk“ gegründet. Am Netzwerk beteiligen sich neben Klinikerinnen und Klinikern aus der Radiologie auch solche aus anderen medizinischen Fachrichtungen. Das Ziel ist, sich interdisziplinär über seltene Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen auszutauschen, Wissen zu sammeln und sich fortzubilden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Market Report: Role of biowaste as essential resource for a growing cirular bio-based economy

The market assessment details the high relevance and impact of biowaste-derived materials in an expanding bioeconomy and demonstrates how novel value chains and markets are created from biowaste by the CAFIPLA project. The CAFIPLA technology presents a radically new approach to biowaste pretreatment via two integrated platforms to achieve maximum valorisation into bioproducts and consequent creation of new bioeconomic value chains.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fluoreszierendes Protein bringt Licht ins Bienengehirn

Biologie: Veröffentlichung in PLoS Biology

Ein internationales Team von Bienenforschenden unter Beteiligung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat einen Calcium-Sensor in eine Biene integriert. Mit seiner Hilfe kann die neuronale Informationsverarbeitung bei der Honigbiene, unter anderem die Reaktion auf Gerüche, untersucht werden. Dies gibt auch Aufschlüsse darüber, wie soziales Verhalten im Gehirn verortet ist, wie die Forschenden in der Fachzeitschrift PLoS Biology erläutern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kognitive Fähigkeiten des Oktopus

Acht Arme und eine Tarnkappenhaut – Kraken erscheinen uns aufregend fremdartig, ihre kognitiven Fähigkeiten faszinieren uns, weil sie mit denen von Wirbeltieren vergleichbar sind. Dabei haben sich unsere Entwicklungslinien vor etwa 550 Millionen Jahren getrennt. Die Kombination von Intelligenz und Fremdartigkeit veranlasste Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bereits vor 150 Jahren, das Gehirn von Oktopoden zu studieren. Einem internationalen Team mit Beteiligung der Universität Göttingen sind nun die ersten Hirnstrommessungen in freischwimmenden Kraken gelungen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genomics for biodiversity conservation. Genomic analyses provide important insights for conservation management

Conserving nature’s biodiversity is one of the great challenges of our time. The field of biodiversity genomics can make an important contribution to the development of strategies and effective measures. Therefore, genomic data should always be considered in far-reaching assessments and decisions in nature conservation management – this is what an international team of scientists advocates in a new publication in the scientific journal „Trends in Genetics“.

Press release:
https://www.senckenberg.de/en/pressemeldungen/genomics-for-biodiversity-conservation/

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genomik für den Artenschutz. Genomische Analysen liefern wichtige Erkenntnisse für das Naturschutzmanagement

Die biologische Vielfalt der Natur zu erhalten, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Bei der Entwicklung von Strategien und effektiven Maßnahmen kann das Feld der Biodiversitätsgenomik einen wichtigen Beitrag leisten. Genomische Daten von Arten, Artgemeinschaften und ganzer Ökosysteme sollten bei weitreichenden Bewertungen und Entscheidungen im Naturschutzmanagement immer berücksichtigt werden – dafür plädiert ein internationales Team von Wissenschaftler*innen in einer neuen Veröffentlichung im Fachjournal „Trends in Genetics“.

Pressemitteilung: https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/genomik_fuer_den_artenschutz/

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ernährung und Sport können Entzündungsgeschehen bei älteren Menschen positiv beeinflussen

Langfristig erhöhte Konzentrationen bestimmter entzündungsfördernder Zytokine gelten als Indiz für das Entzündungsaltern und begünstigen im fortgeschrittenen Alter die Entwicklung einer Sarkopenie. Ein Forscherteam vom DIfE konnte nun in einer 8-wöchigen Pilotstudie zeigen, dass sich eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren und Proteinen ist, in Kombination mit regelmäßigem Sport positiv auf das Entzündungsgeschehen älterer Menschen auswirken kann. Die Ergebnisse wurden im International Journal of Molecular Sciences veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The price of cancer

A new study calculated the economic cost of cancers around the world, helping policymakers allocate resources appropriately and enact policies to curb the increase in cancer-related death and disability.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Study: Poorly substantiated health claims on infant formula

Most health and nutrition claims on food products for infants, i.e. substitutes for breast milk, are hardly or not at all supported by high-quality scientific evidence. This is the conclusion of an international study from 15 countries in which scientists from Leipzig University Hospital took part. The data was recently published in the prestigious journal “The BMJ”.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Warum hungrige Mäuse Sex dem Fressen vorziehen

Stimulierung durch das Hormon Leptin führt in Mäusen dazu, dass Hunger kurzzeitig unterdrückt wird, wenn sich die Möglichkeit zu sozialer Interaktion mit dem anderen Geschlecht und zur Fortpflanzung eröffnen. Ist der Hunger jedoch zu stark, wird die Nahrungsaufnahme vorgezogen / Veröffentlichung in „Cell Metabolism“

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Aus Fehlern lernt man: Feedback-Mechanismen im Gehirn funktionieren auch ohne Belohnung

Beim Lernen spielen Belohnungen oft eine Rolle, weil man glaubt, dadurch den Erfolg unterstützen zu können. In der Schule bekommen Kinder gute Noten oder werden gelobt. In wissenschaftlichen Lernexperimenten wird in der Regel mit Belohnungsreizen wie Geld gearbeitet. Dr. André Brechmann und Dr. Susann Wolff vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg haben nun herausgefunden: Auch ohne positives Feedback durch Belohnung können Versuchspersonen durchaus schnell Strategien erlernen, um richtige von falschen Tönen zu unterscheiden. Ihre Studie ist im Fachmagazin Cerebral Cortex erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wo Giftstoffe aus Tabak die DNA angreifen

Dass Toxine in Tabakrauch die DNA verändern können, ist bekannt – bisher allerdings nicht, an welchen Stellen des Erbguts sie dies tun. Ein neuer Ansatz von ETH-​Forschenden schafft nun Abhilfe. In Zukunft könnte man damit die Sicherheit vieler chemischer Stoffe einfacher als bisher bestimmen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schädigende Immunzellen bei Bluthochdruck

Bluthochdruck schädigt Herz, Gehirn und Blutgefäße. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Immunsystem, schreibt Suphansa Sawamiphak vom Max Delbrück Center im Fachjournal „Cardiovascular Research“. Bei Zebrafischen bewirken Entzündungen, dass Makrophagen, Blutgefäße nicht schützen, sondern sie angreifen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vorhofflimmern im hohen Alter: Katheterablation oder Herzschrittmacher?

Alltag und Lebensqualität von älteren Patienten mit dauerhaftem Vorhofflimmern sind oft stark belastet. Wiesbadener Herzspezialisten untersuchen mit Forschungsförderung der Herzstiftung, was über 75-jährigen Betroffenen mehr hilft: eine Katheterablation oder eine Schrittmacher-Therapie?

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Akute Myeloische Leukämie: Zuerst Stammzelltransplantation oder Chemotherapie?

Bei einer Akuten Myeloischen Leukämie (AML) mit mittlerer Risiko-Prognose und Verfügbarkeit eines potentiellen Stammzellspenders gilt: Eine unmittelbare Stammzelltransplantation während der ersten Komplettremission – einer vorläufigen vollständigen Zurückdrängung der Erkrankung – führt verglichen mit einer fortgesetzten Chemotherapie und möglichen Transplantation bei Krankheitsrückfall nicht zu einem verbesserten Gesamtüberleben. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutschlandweite Studie unter Leitung von Forschenden der Hochschulmedizin Dresden, am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung von Orthorexie

SRH Hochschule für Gesundheit forscht in den Studiengängen Ernährungstherapie und -beratung sowie Psychische Gesundheit und Psychotherapie zum Störungsbild der Orthorexie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Warum Migräne häufig während der Menstruation auftritt

Werden Frauen von Migräneattacken heimgesucht, passiert das häufig kurz vor oder während der Monatsblutung. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt eine mögliche Erklärung dafür gefunden. Der im Fachmagazin Neurology* veröffentlichten Studie zufolge bilden betroffene Frauen während der Menstruation besonders große Mengen an CGRP. Der Botenstoff trägt bekanntermaßen entscheidend zur Entstehung einer Migräne bei.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Studien im Rahmen des Verbundprojektes ZOWIAC ordnen die Übertragungsgefahr von Krankheiten durch Waschbären ein

Der ursprünglich aus Nordamerika stammende und in Deutschland mittlerweile weit verbreitete Waschbär gilt als wichtiger potenzieller Überträger von Infektionskrankheiten auslösenden Erregern und Parasiten. Im Rahmen des Verbundprojektes ZOWIAC (Zoonotische und wildtierökologische Auswirkungen invasiver Carnivoren) hat ein Team rund um den Parasitologen Prof. Dr. Sven Klimpel die potenzielle Übertragung des Coronavirus (SARS-CoV-2), des West-Nil-Virus (WNV) und des Usutu-Virus sowie die Rolle von Waschbären als Zwischenwirte und Wirte für Ekto- und Endoparasiten untersucht. Die Studien erschienen in den Fachjournalen „Viruses“ und „International Journal for Parasitology“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Perspektiven auf Herausforderungen des Agrar- und Ernährungssystems

Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der Jungen Akademie veröffentlicht einen Debattenbeitrag zum Thema Ernährungwende.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mapping unknown territory

When one travels through rough terrain, maps come in handy. They also help researchers to study the complex organization of the brain. Scientists at the Max Planck Institute for Biological Intelligence have created a new set of maps for the zebrafish brain. They determined the activity of hundreds of genes with single-cell resolution and assembled the maps into an interactive atlas. The online resource supports researchers in finding their way around the brain of this vertebrate and provides new insights into neural structure and function.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Per Mausklick durch das Fischgehirn

Bei einer Reise durch unbekanntes Gebiet sind Karten sehr nützlich. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verlassen sich auf Karten, wenn sie den komplexen Aufbau des Gehirns verstehen wollen. Forscher am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz haben nun einen neuen Kartensatz für das Zebrafischgehirn erstellt. Sie bestimmten die Aktivität hunderter Gene und stellten sie in einem interaktiven Atlas zusammen. Das Online-Tool erlaubt es, sich im Gehirn dieses Wirbeltiers zurechtzufinden, und bietet neue Einblicke in die Funktion und zelluläre Struktur des Gehirns.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Sex-specific differences in response to reduced insulin activity

Study on mice shows male-specific effects on health

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Geschlechtsspezifische Antwort auf verminderte Insulinaktivität

Studie an Mäusen zeigt verbesserte Gesundheit im Alter nur bei Männchen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Missbrauchsaufarbeitung in Mecklenburg – Forschungsteam des Universitätsklinikums Ulm lädt zur Ergebnisvorstellung ein

Ein Team um Professorin Manuela Dudeck, Ärztliche Direktorin der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm, hat den sexuellen Missbrauch von katholischen Priestern an Minderjährigen in Mecklenburg von 1946 bis 1989 aufgearbeitet. Zur öffentlichen Präsentation der Ergebnisse laden die Forschenden am Freitag, 24. Februar (11:00 Uhr), in die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin ein. Die Veranstaltung wird auch online übertragen. Betroffene sowie Medienvertreter/innen sind herzlich zur Ergebnispräsentation eingeladen!

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft