Eine neue Gerätegeneration zur Gaspermeationsmessung

Projekt »SimPerm« ermöglicht erstmals eine simultane Bestimmung der Permeationsraten von Sauerstoff und Wasserdampf

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ältestes menschliches Genom aus Südspanien

In einer neuen Studie präsentieren Forschende das Genom eines 23.000 Jahre alten Menschen, der während der kältesten Zeitperiode der letzten Eiszeit am wahrscheinlich wärmsten Ort Europas lebte. Das älteste menschliche Genom vom Südzipfel Spaniens fügt der genetischen Geschichte Europas ein wichtiges Puzzlestück hinzu.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Adaptive Integrated Aqua-Agriculture Research Tackles Food and Nutrition Security in East Africa – Project PrAEctiCe:

International research consortium PrAEctiCE, a Horizon Europe project, has been granted
EUR 7 million by the European Commission over 3.5 years to guide East African
smallholder farmers in their agro-ecological transition. As a project partner, Steinbeis Europa Zentrum supports with the overall coordination of the project, dissemination and communication activities, exploitation of project results as well as data management.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Adaptive integrierte Aquakultur-Forschung zur Lebensmittel- und Ernährungssicherheit in Ostafrika- EU-Projekt PrAEctiCe

Im Rahmen des Horizont Europa Projekts PrAEctiCE erhält ein internationales Forschungskonsortium von der Europäischen Kommission über einen Zeitraum von 3,5 Jahren 7 Millionen Euro, um ostafrikanische Kleinbauern bei ihrem agro-ökologischen Wandel zu unterstützen. Als Projektpartner unterstützt das Steinbeis Europa Zentrum die Koordination des Projekts, die Kommunikation und Verwertung der Projektergebnisse sowie das Datenmanagement.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

LIB researchers discover 172 new species in 2022

The blind spot of biodiversity is getting a little smaller: researchers at the LIB were able to name and describe a total of 172 new animal species last year. From cockchafer to blind long-legged spider species to amber inclusions, species from a total of twelve different animal orders were identified. Nevertheless, according to our experts, not only must efforts be increased, but new forms of descriptions must also be developed so that in the future we can continue to fathom the largely still unknown biodiversity of our planet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschende des LIB entdeckten 172 neue Arten in 2022

Der blinde Fleck der Biodiversität wird etwas kleiner: Forschende des LIB konnten im letzten Jahr insgesamt 172 neue Tierarten benennen und beschreiben. Von Maikäfern über blinde Langbeinspinnenarten bis zu Bernsteininklusen wurden Arten aus insgesamt zwölf verschiedenen Tierordnungen identifiziert. Dennoch müssen nach Ansicht unserer Expertinnen und Experten nicht nur die Anstrengungen erhöht werden, sondern auch neue Formen von Beschreibungen entwickelt werden, damit wir künftig die weitestgehend noch unbekannte Artenvielfalt unseres Planeten weiter ergründen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesunde Ernährung hilft auch der Leber

Mit dem „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März 2023 macht der Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED) zum 26. Mal auf die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung aufmerksam. Das Thema des diesjährigen Aktionstages lautet: „Nachhaltige Ernährung: Regional, saisonal, fair, umweltschonend: gesund und lecker!“ Die Aufklärung über die Bedeutung einer gesunden Ernährung für die Gesundheit der Leber ist eines der etablierten Aktionsfelder der Deutschen Leberstiftung. Im September 2022 gab die Stiftung „Das große Kochbuch für die Leber“ heraus, das alle Interessierten dabei unterstützen kann, jeden Tag zu einem Tag der gesunden Ernährung zu machen.

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Neues KIT-Zentrum für Gesundheitstechnologien gestartet

Die Digitalisierung wirkt sich nicht nur auf das Privat- und Arbeitsleben aus, sondern sie beeinflusst auch die gesamte Gesundheitsversorgung. Um einen nachhaltigen und medizintechnischen Fortschritt zum Erhalt der Gesundheit zu erreichen, müssen künftig Bürgerinnen und Bürger mit Ärztinnen und Ärzten sowie Forschenden immer stärker zusammenarbeiten. Um diesen Transformationsprozess zu fördern, startet am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Zentrum „Health Technologies“ (KIT-HealthTech). Ziel ist es, digitale und technologische Lösungen für Medizinprodukte aus der Perspektive und zum Nutzen der Gesellschaft zu entwickeln und sich auf ihre medizinischen Bedürfnisse zu konzentrieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Darmbakterien sind entscheidend für Leber-Reparatur

Werden Teile der Leber entfernt, kann der Körper fehlendes Gewebe ersetzen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt herausgefunden, dass das Gelingen dieses Prozesses maßgeblich von den Bakterien im Darm abhängt. Die Ergebnisse der Studie könnten dazu beitragen, die Prognosen bei Leber-OPs bei Krebs und anderen Erkrankungen zu verbessern.

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Amerikanische Herzchirurgen betonen die Bedeutung der Koronaren Bypass-Chirurgie

(Berlin, 1. März 2023/DGTHG) Auf der Jahrestagung der amerikanischen herz- und thoraxchirurgischen Fachgesellschaft, der Society of Thoracic Surgeons (STS), vom 21. bis 23.1.23 in San Diego, USA, spielte die Koronare Bypass-Chirurgie eine große Rolle. Nachdem es 2022 in den amerikanischen kardiologischen Fachgesellschaften unter Ausschluss der Herzchirurgie zur Rücknahme der Empfehlung zu einem solchen Eingriff gekommen war, wurden jetzt Daten präsentiert, die diese Entscheidung in ein zweifelhaftes Licht rücken.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Motivation durch wiederholte Wetten gegen sich selbst | Forschungsprojekt zeigt neuartigen Mechanismus

Wiederholt gegen sich selbst zu wetten, kann unter anderem das Erreichen von Zielen guter Vorsätze begünstigen. Das ist eines der Ergebnisse des Forschungsprojekts „On the mixed effects of incentives, and the value of repeated betting on achieving personal goals”, welches im Rahmen der Forschungskooperationen Niedersachsen-Israel mit rund 300.000 Euro von der VolkswagenStiftung gefördert wurde. Teams aus der Universität Vechta (Management Sozialer Dienstleistungen) und der Technischen Universität Israel haben rund vier Jahre an diesem Projekt gearbeitet und konnten bei den Teilnehmenden eine Motivationssteigerung für Sport als auch für Freiwilligenarbeit erzielen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Personalisierte Therapie beim Multiplen Myelom

Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben eine neue Behandlungsmöglichkeit beim Multiplen Myelom erprobt. Bei Patienten, die eine bestimmte Mutation des Signalmoleküls BRAF in sich tragen, wird dieser Signalweg mit zielgerichteten Medikamenten gehemmt. In einer Studie, die die neue Behandlung untersucht, lag die Gesamtansprechrate bei über 83 Prozent.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD).

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33 Jahre im Dienste des Verbraucherschutzes

Dr. Georg Schreiber aus aktivem Dienst des BVL verabschiedet

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In der Aasfresserfalle. Bernstein aus der Kreide konserviert Eidechsen-Kadaver mit nekrophagen Insekten – ohne Ameisen

Ein internationales Wissen- schaftler*innen-Team um Mónica Solórzano Kraemer vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt hat eine Reihe hervorragend erhaltener kreidezeitlicher Bernsteine untersucht, in denen Eidechsen-Kadaver gemeinsam mit aasfressenden Insekten eingeschlossen sind. Die Ergebnisse ihrer jetzt im Fachjournal „Nature Scientific Reports“ erschienenen Studie zeigen: Die in einem frühen Stadium der Zersetzung konservierten Reptilien hatten typische nekrophage Fliegen angelockt – aber keine Ameisen. Die heute als „Gesundheitspolizei des Waldes“ bekannten Insekten spielten offenbar vor 99 Millionen Jahren als Aasfresser noch keine Rolle.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Selten allein“ – Kunst und neue Strukturen machen Betroffenen Mut

Gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE e.V.) und fünf Einkaufsbahnhöfen sowie 21 Zentren für Seltene Erkrankungen in Deutschland setzt das UniversitätsCentrum für Seltene Erkrankungen (USE) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden die bundesweite Aktion „Selten Allein“ fort. Die Ausstellungen mit Bildern Betroffener werden nach und nach in den füng teilnehmenden Bahnhöfen eröffnet. Neben Dresden sind dies die Hauptbahnhöfe in Erfurt, Mainz und Mannheim sowie der Bahnhof Berlin Südkreuz. In Dresden startet die zweite Ausstellung pünktlich zum Welttag der Seltenen Erkrankungen (SE) am heutigen Dienstag (28. Februar).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Invasive plant species will spread even further in Germany

Many invasive plant species have not yet filled their potentially suitable habitat. This is what geographers at Leipzig University established in a recent simulation study. They coupled different data sets to predict the probability of occurrence of selected invasive plant species for any location in Germany. The results have been published in the International Journal of Applied Earth Observation and Geoinformation and will be used in an online portal that will allow user monitoring of these species.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weltnierentag am 9. März 2023: Nierenkrankheiten sind gut behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden

Nierenkrankheiten sind häufig, doch sie lassen sich im Blut und Urin frühzeitig erkennen und dann auch gut behandeln. Die Dialyse ist längst kein unabwendbares Schicksal mehr, es gibt effektive Therapien, die den Nierenfunktionsverlust über eine lange Zeit hinauszögern. Allerdings wirken sie nur, wenn die Nierenkrankheit nicht zu weit fortgeschritten ist. Da Symptome erst sehr spät im Krankheitsverlauf entstehen, verpassen Betroffene oft diesen „Point of no Return”, bis zu dem die Therapien greifen. Das unterstreicht, wie wichtig und effizient die Früherkennung ist. Mit dem Claim „Heute schon an morgen denken“, soll am Weltnierentag für die Nierenvorsorge sensibilisiert werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Art der Verteidigung steuert die Dynamik von Räuber-Beute-Systemen

Fressen und gefressen werden ist ein normaler Vorgang in der Natur. Diese Räuber-Beute-Beziehung stabilisiert die Ökosysteme: Sie sorgt dafür, dass einzelne Arten nicht überhandnehmen, kontrolliert deren Bestände und vermeidet Schaden durch Überpopulation. Wie aber funktioniert es, dass die Räuber nicht einfach alle Beute wegfressen und so das System zusammenbricht? Ein Forschungsteam von UFZ, TU Dresden und Universität Potsdam anhand von Bakterien und Einzellern untersucht, die in Gewässern leben, und Erstaunliches festgestellt: Bakterien wehren sich mit kooperativem Verhalten und der Evolution gegen räuberische Einzeller, schreiben sie im Fachmagazin ISME Journal.

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„Jurassic Shark“ – Hai aus der Jurazeit bereits hochentwickelt

Molekularbiologischer Stammbaum liefert neue Einblicke in die Evolution von Knorpelfischen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verändertes Darmmikrobiom bei Parkinson-Erkrankten mit Blinddarmoperation

Zunehmend wird klar, dass unsere Darmflora eine Rolle bei der Entstehung verschiedener Krankheiten spielt, so auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie dem M. Parkinson. Eine aktuelle Studie [1] ergab, dass bei manchen Parkinson-Betroffenen, bei denen eine Appendektomie erforderlich war, eine phylogenetische Veränderung des Darmmikrobioms nachweisbar ist, also eine andere Zusammensetzung der Bakterienstämme im Darm. Doch auch zahlreiche andere Faktoren beeinflussen die Darmflora, z.B. Ernährung, Antibiotika, Rauchen oder Stress. Die aktuellen Daten deuten vor allem darauf hin, dass eine gesunde Darmflora eine wichtige Säule der Parkinsonprävention ist.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Premiere: Multiprofessionelle Präsidenten-Doppelspitze für DIVI23

Das Motto „Interdisziplinarität stärken – Multiprofessionalität leben!“ des diesjährigen Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) spiegelt sich direkt in einer neuen Personalstruktur: Neben Kongresspräsident Prof. Dr. med. Thorsten Brenner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen, wird es erstmals einen Co-Präsidenten geben, der speziell die Gesundheitsfachberufe vertritt: Klaus Notz, Leiter der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen. Er wird die Pflegeinteressen noch stärker einbringen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bitter substances spoil the appetite of oak moth caterpillars

German research team reveals the molecular basis of the fight between English oaks and their herbivores

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bitterstoffe verderben Eichenwickler-Raupen den Appetit

Forschungsteam entschlüsselt molekulare Grundlagen des Kampfes zwischen Stieleichen und ihren Fressfeinden

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studie belegt Kollision von Finnwal mit Schiff – Lebens- und Leidensgeschichte von Ausstellungsobjekt rekonstruiert

Finnis imposanter Schädel mit der mächtigen Schulterpartie ist im Foyer des Museums der Natur Hamburg nicht zu übersehen. Wer genau hinschaut, erkennt am Schulterblatt des Finnwals allerlei ungewöhnlich knubbelige Verwachsungen. Jetzt belegt eine im Fachjournal PLOS ONE veröffentlichten Studie des Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB), dass Finni die Kollision mit einem großen Schiff mit schweren Knochenbrüchen überlebte und viele Jahre unter posttraumatischen Haltungsschäden und Arthrose litt. Die Analyse ist die erste detaillierte Rekonstruktion einer historischen Wal-Schiff-Kollision in den Meeren der Südhalbkugel, die in die 1940er Jahre zurückreicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zum Tag der Seltenen Erkrankungen: Hoffnungsträger Gentherapie?

Am 28. Februar 2023 ist Tag der seltenen Erkrankungen. Weltweit leiden etwa 350 Millionen Menschen an einer sogenannten Seltenen Krankheit – in Deutschland etwa vier Millionen. Die meisten der Seltenen Krankheiten sind genetisch bedingt oder mitbedingt und bislang nicht heilbar. Hoffnungen bringen die Entwicklungen im Bereich der Gen- und Zelltherapien. Das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) setzt hier einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit. Gemeinsam mit dem Land Berlin, der Bayer AG und der Charité – Universitätsmedizin Berlin soll in Berlin Mitte ein Zentrum für Gen- und Zelltherapie entstehen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft