Satt und bessere Stimmung durch pflanzliche Ernährung?

Welchen Einfluss haben pflanzliche im Vergleich zu tierischen Mahlzeiten auf die Stimmung und das Sättigungsgefühl? Das haben NeurowissenschaftlerInnen des MPI CBS in drei Smartphone-basierten Studien in über 400 Mensen deutschlandweit untersucht und ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Nature Science of Food veröffentlicht.
 

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Was kann Bio außer Rohkost?

Was unterscheidet die ökologische von der konventionellen Landwirtschaft, wann ist eine Ware eigentlich bio und wie geht es den Tieren auf Bio-Höfen? Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Göttingen hat im Projekt „Authentizität und Vertrauen bei Bio-Lebensmitteln“ untersucht, wo bei Verbraucherinnen und Verbrauchern Wissens- und Vertrauenslücken zu Bioprodukten im Lebensmittelhandel bestehen. Eine neue Internetseite gibt nun vielseitige Einblicke in den Alltag der Produzierenden und ergänzende Informationen aus wissenschaftlichen Studien, die die Fragen der Konsumentinnen und Konsumenten beantworten.

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Sustainable and decentralized: Health care in rural areas of the sub-Saharan region

With the aim of being able to ensure comprehensive preclinical care in even the most remote areas of Africa, researchers from the Fraunhofer institutes for Surface Engineering and Thin Films IST and for Solar Energy Systems ISE, in collaboration with Stellenbosch University and South African Medical Research Council (SAMRC) in South Africa, have developed a mobile care platform which, on 3rd March 2023, was handed over to the NGO Rhiza Babuyile during a ceremonial event. The non-profit organization has a number of locations in South Africa and will conduct the one-year test phase of the supply unit in the Mpumalanga region.

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Nachhaltig und dezentral: Gesundheitsvorsorge auch in ländlichen Gebieten der Sub-Sahara-Region

Mit dem Ziel, eine flächendeckende vorklinische Versorgung auch in entlegensten Gebieten Afrikas sicherstellen zu können, haben Forschende der Fraunhofer-Institute für Schicht- und Oberflächentechnik IST sowie für Solare Energiesysteme ISE gemeinsam mit der Stellenbosch Universität und dem South African Medical Research Council (SAMRC) in Südafrika eine mobile Versorgungsplattform entwickelt, die am 3. März 2023 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an die NGO Rhiza Babuyile übergeben wurde. Die gemeinnützige Organisation verfügt über mehrere Standorte in Südafrika und wird die einjährige Testphase der Versorgungseinheit in der Region Mpumalanga durchführen.

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„GO FUTURE!“-Vorlesung: Klima und Ernährung

Um den Hunger von Millionen Menschen weltweit bekämpfen zu können, müsste die Erzeugung von Agrarprodukten nicht nur ausreichend, sondern mit Blick auf Überschwemmungen, Dürrekatastrophen und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen auch nachhaltig sein: Mit dem Zusammenhang von „Klima und Ernährung“ beschäftigt sich die dritte „GO FUTURE!“-Vorlesung, zu der die Universität Heidelberg Schülerinnen und Schüler einlädt. Als Pflanzenwissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Nutzpflanzen spricht dazu Prof. Dr. Thomas Rausch vom Centre for Organismal Studies.

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PARTNER-Studie: Arzneimittel-Risiken durch innovative Kooperationen zwischen Ärzt:innen und Apotheker:innen senken

Die Einnahme von mehreren Medikamenten führt häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen. Das PARTENR-Projekt will die Zusammenarbeit zwischen Praxen und Apotheken etablieren, um die Medikationssicherheit zu steigern.

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IPK-Forscher geben Einblick in den Mechanismus der Ertragsbildung bei Gerste

Blütenbildene Pflanzen mit nicht determinierten Blütenständen produzieren oft mehr Organe als sie benötigen. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des IPK-Leibniz-Instituts hat nunmehr zeigen können, dass die ersten Schritte der Blütchenbildung bei Gerste molekular von ihrer Reifung zu Körnern entkoppelt sind. Während die Blütchenbildung von speziellen Genen diktiert wird, wird das Wachstum der Blütchen durch Lichtsignal-, Chloroplasten- und Gefäßentwicklungsprogramme gesteuert. Dabei spielt das Gerste CCT MOTIF FAMILY 4 (HvCMF4)-Protein eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse geben Einblicke in die molekularen Grundlagen der Ertragsentwicklung bei Getreidepflanzen.

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HörCentrum bündelt Expertise für Hörstörungen und Ohrerkrankungen

Seit wenigen Wochen gibt es mit dem HörCentrum der Hochschulmedizin Dresden eine neue Struktur am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, die Patientinnen und Patienten ein Kompetenzzentrum für die Diagnostik und Therapie von Hörstörungen und Ohrerkrankungen bietet. Künftig können sich Betroffene mit ihren Beschwerden über eine zentrale Nummer melden und werden an die für sie zuständigen Expertinnen und Experten weitergeleitet. „Mit dem HörCentrum haben wir alle Strukturen am Universitätsklinikum rund um das Ohr und das Hören zusammengeführt“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand am Uniklinikum.

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Samenkeimung: Die Doppelrolle der Lichtrezeptoren

Bei vielen Pflanzen hängt die Samenkeimung von Licht ab. Aber nicht immer: Aethionema arabicum, eine an schwierige Umweltbedingungen angepasste Pflanze, macht es auf ihre eigene Weise. Hier spielen die Phytochrome eine unerwartete Rolle bei der Samenkeimung und stimmen diesen Prozess auf die optimale Jahreszeit ab. Diese Erkenntnisse, die jetzt in Plant Physiology veröffentlicht wurden, sind ein überzeugendes Beispiel für die evolutionäre Neuverknüpfung von Signalmodulen, die Pflanzen bei der Anpassung an ihre Lebensräume helfen. Die Studie wurde von ForscherInnen des Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften geleitet.

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The dual face of photoreceptors during seed germination

Seed germination depends on light in many plants. But not always: Aethionema arabicum, a plant adapted to challenging environmental conditions, does it its own way. Here, the phytochromes, the receptors for red and far-red light, play an unexpected role in seed germination and time this process to the optimal season. These findings, now published in “Plant Physiology”, are a compelling example of the evolutionary rewiring of signaling modules that help plants adapt to their habitats. The study was led by researchers at the Gregor Mendel Institute of Molecular Plant Biology (GMI) of the Austrian Academy of Sciences.

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Zahnwale verwenden unterschiedliche Stimmlagen

Delfine, Schwertwal und Pottwale und andere Zahnwale jagen, kommunizieren und orientieren sich mit Hilfe ihrer Stimme. Eine aktuelle Studie im Fachmagazin Science beschreibt drei unterschiedliche Stimmlagen und die Anatomie, die es möglichst macht, die Töne unter Wasser zu erzeugen. Zahnwale erzeugen die lautesten Töne im Tierreich.

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Luftqualitätsgrenzwerte in Deutschland 2022 erneut nahezu überall eingehalten

2022 gab es das fünfte Jahr in Folge keine Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Deutschland. Der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO₂) von 40 µg/m³ Luft wurde nach aktueller Datenlage nur noch an zwei verkehrsnahen Messstationen in München und Essen überschritten. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (Stand 31.01.2023) von bislang rund 500 Messstationen.

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Putting out the fire in the brain

In autoimmune encephalitis, a rare but serious and sometimes life-threatening inflammation of the central nervous system, the body’s own defences are directed against the central nervous system. This disease was first identified in 2007, and the most common type is Anti-NMDA receptor encephalitis. In this autoimmune disease, a protein that plays an important role in signal transmission in the brain is disrupted: the NMDA-type glutamate receptor, or NMDA receptor for short. Researchers from Braunschweig, Jena, Leipzig and Berlin have developed a new potential treatment for this disease.

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Gegen das Feuer im Gehirn

Bei einer autoimmunen Enzephalitis, einer seltenen, aber schwerwiegenden und mitunter lebensbedrohlichen Entzündung des zentralen Nervensystems, richtet sich die körpereigene Abwehr gegen das zentrale Nervensystem. Zum ersten Mal beschrieben wurde diese Krankheit im Jahr 2007. Am häufigsten tritt die anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis auf. Bei dieser Autoimmunerkrankung ist ein Protein gestört, das bei der Signalübertragung im Gehirn eine wichtige Rolle spielt: der Glutamat Rezeptor vom NMDA-Typ, kurz NMDA-Rezeptor. Gegen diese Erkrankung haben Forschende aus Braunschweig, Jena, Leipzig und Berlin ein neues potentielles Therapeutikum entwickelt.

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Kongress Armut und Gesundheit diskutiert über mehr gesundheitliche Chancengleichheit

Wie können derzeitige und kommende gesundheitliche Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden? Welche Veränderungen und welche Anreize braucht es für mehr gesundheitliche Chancengleichheit? Darüber diskutieren unter dem Motto „Gemeinsam Wandel gestalten“ vom 06. bis 07. und vom 21. bis 22. März mehr als 2 000 Teilnehmende auf dem Public-Health-Kongress „Armut und Gesundheit“. Veranstaltet wird der Kongress von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. zusammen mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) mit Sitz in der BZgA.

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Ecological improvement of freshwater ecosystems benefits fish and people

Study: Successful strategy against the worrying loss of biodiversity in inland waters

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Erbgut schädigende Verbindungen in Pflanzenölen nachgewiesen

JLU-Lebenswissenschaftlerin entdeckt erstmalig Genotoxine mit neuartigem Verfahren – Publikation in der Fachzeitschrift „Food Chemistry“

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Krieg in der Ukraine bedroht Süßwasserressourcen und Wasserinfrastruktur

Der anhaltende Krieg in der Ukraine hat auch vielfältige Auswirkungen auf den Wassersektor des Landes. Das zeigt eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), die in der Fachzeitschrift Nature Sustainability veröffentlicht wurde. Neben den verheerenden direkten Kriegsfolgen hat die Zerstörung der Wasserinfrastruktur auch sehr langfristige Folgen und Risiken für die Bevölkerung, die Umwelt und die weltweite Ernährungssicherheit.

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Internationale Projekte an der FH St. Pölten

Vier Projekte an der FH St. Pölten der European University Allianz E³UDRES² fördern Innovation und Unternehmertum: Im Rahmen einer europäischen Exzellenzinitiative koordiniert die Fachhochschule St. Pölten seit zweieinhalb Jahren die European University E³UDRES². Diese Allianz umfasst 9 Hochschulen aus ganz Europa, mehr als 10.000 Mitarbeiter*innen und rund 100.000 Studierende. Mit Unterstützung der Europäischen Union soll sie in den kommenden Jahren schrittweise zu einer vollwertigen europäischen Universität weiterentwickelt werden. Bereits jetzt werden in vier gemeinsamen EU-Projekten zu Zukunftsthemen rund um Innovation, Bildung und Forschung wichtige Teilerfolge erzielt.

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Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen der FH Erfurt erhält Projektmittel von der DFG

Die Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) der Fachhochschule Erfurt erhält Projektmittel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Funktionelle Charakterisierung der Auxin-vermittelten Stimulation der Adventivwurzelbildung in Petunia durch Dunkelheit“ wird die umweltschonende Vermehrung von Zierpflanzen untersucht. Statt über den Einsatz chemischer Wachstumsregulatoren soll das Wurzelwachstum durch Dunkellagerung mobilisiert werden. Das Forschungsprojekt wird mit einer Fördersumme von 406.050 € über drei Jahre gefördert.

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Insights into the evolution of the sense of fairness

A sense of fairness has long been considered purely human – but animals also react with frustration when they are treated unequally by a person. In a study with long-tailed macaques (Macaca fascicularis), researchers at the German Primate Center – Leibniz Institute for Primate Research (DPZ) have now confirmed an alternative explanatory approach. A combination of social disappointment with the human experimenter and some degree of food competition best explains their behavior in an ‚inequity aversion‘ experiment.

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Lebensmittelwerbung: Schutz der Kinder vor ungesunden Lebensmitteln längst überfällig!

Herzstiftung begrüßt Pläne des BMEL zur Beschränkung der Werbung für ungesunde Lebensmittel

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RIANA: Viennese start-up develops novel, precise anti-cancer drugs

RIANA Therapeutics, a promising pharmaceutical start-up recently spun out of the University of Veterinary Medicine Vienna (Vetmeduni), aims to develop novel therapeutics for cancer patients based in part on scientific findings from Vetmeduni’s Moriggl research group (Moriggl Lab). The technological basis is a proprietary platform technology for the discovery of drugs that target cancer-causing protein-protein interactions (PPIs).

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RIANA: Wiener Start-up entwickelt neue, treffsichere Krebsmedikamente

Mit RIANA Therapeutics wurde kürzlich ein vielversprechendes Spin-off der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni) gegründet. Das Pharma-Start-up nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Moriggl-Forschungsgruppe („Moriggl Lab“) der Vetmeduni und will daraus neue Therapeutika für Krebspatient:innen entwickeln. Die technologische Basis ist eine proprietäre Plattformtechnologie zur Entdeckung von Medikamenten, die sich gegen krebsfördernde Protein-Protein-Wechselwirkungen richten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

A New Generation of Instruments for Gas Permeation Measurement

A New Generation of Instruments for Gas Permeation Measurement

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft