Herzinfarkt-Test könnte helfen, Risikoschwangerschaft früh zu erkennen

Kardiologe des Universitätsklinikums Freiburg hat am 6. März einen innovativen Ansatz zur Vorhersage von Präeklampsie auf großem US-Kongress des American College of Cardiology (ACC) vorgestellt / Troponin-Test könnte helfen, Risiko vor Symptombeginn zu erkennen und besonders gefährdete Frauen gezielt zu unterstützen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genetisches Geheimnis der Ackerbohne gelüftet

Proteinreiche Pflanze verfügt über eines der größten Chromomen der Welt – Neue Ansatzpunkte für Anpassung an den Klimawandel

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Tina Turner macht am heutigen Weltnierentag auf das Schicksal „chronische Nierenkrankheit“ aufmerksam

Heute zum Weltnierentag startet die internationale Informationskampagne „Show your kidneys love“. Tina Turner unterstützt die Kampagne, die über die chronische Nierenkrankheit aufklärt und wichtige Informationen zu Risikofaktoren und Krankheitsverlauf gibt. Die Sängerin, die in Folge von Bluthochdruck nierenkrank wurde, erhielt eine Spenderniere von ihrem Mann. Heute möchte sie anderen Betroffenen helfen und erklärt „Das Ringen um Genesung ist auch immer vom Ringen um die richtige Information bestimmt.“ Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie begrüßt die Kampagne und freut sich über die prominente Unterstützung für das Thema Nierengesundheit.

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Fungal spores hijack lung cells

The pathogenic fungus Aspergillus fumigatus escapes elimination from surface cells of the human lung by binding to a human protein. In doing so, it is able to nest in so called phagosomes, confined areas in the lung cells, and thus prevents cell processes that would kill the fungus from being set in motion. Researchers at the Leibniz Institute for Natural Product Research and Infection Biology (Leibniz-HKI) have thus discovered a possible new target against the fungal infection.

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Pilzsporen kidnappen Lungenzellen

Der krankheitserregende Pilz Aspergillus fumigatus entgeht seiner Vernichtung in Oberflächenzellen der menschlichen Lunge, indem er ein menschliches Protein bindet. Dadurch nistet er sich in abgegrenzten Bereichen – den Phagosomen – in den Lungenzellen ein. So verhindert der Pilz, dass Zellprozesse in Gang gesetzt werden, die ihn abtöten würden. Forschende des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) haben damit einen möglichen neuen Angriffspunkt gegen die Pilzinfektion entdeckt.

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IPK-Forscher erschließen das große Potenzial der Ackerbohne als globale Eiweißpflanze

Ein höherer Anteil an lokal erzeugtem pflanzlichen Eiweiß in der fleischreichen Ernährung könnte die Treibhausgasemissionen und den Verlust an biologischer Vielfalt verringern. Die Erzeugung von pflanzlichem Eiweiß wird jedoch dadurch erschwert, dass es keine Leguminose für die kühlere Klimazonen gibt, deren agronomischer Wert dem der Sojabohne entspricht. Die Ackerbohne (Vicia faba L.) hat ein hohes Ertragspotenzial und eignet sich gut für den Anbau in gemäßigten Regionen, aber bisher fehlten genomische Ressourcen. Ein Forscherteam, an dem auch Wissenschaftler des IPK Leibniz-Instituts beteiligt sind, hat das Genom der Ackerbohne in hoher Qualität auf Chromosomenbasis assembliert.

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How a metabolite causes inflammation and disease

The accumulation of the metabolite fumarate in the mitochondrion, the powerhouse of a cell, can cause inflammation associated with diseases such as cancer and autoimmune diseases / Publication in Nature

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Wie ein Stoffwechselprodukt zu Entzündung und Krankheit führen kann

Die Anhäufung des Stoffwechselproduktes Fumarat im Mitochondrium, dem Kraftwerk der Zelle, kann Entzündungen im Zusammenhang mit menschlichen Krankheiten wie Krebs und Autoimmunerkrankungen auslösen / Veröffentlichung in Nature

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Die Pollenflugsaison 2023 hat begonnen – Denken Sie jetzt an eine Allergen-Immuntherapie!

Die Pollenflugsaison hat begonnen – und jedes Jahr wieder leiden viele Menschen mit Pollenallergie. Die Symptome einer Pollenallergie mit Niesen, geröteten und juckenden Augen, laufender oder verstopfter Nase oder Asthmaanfällen sowie Folgeproblemen, wie Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen, beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig. So sind beispielsweise die Schulnoten nicht ausreichend behandelter Schulkinder in der Pollensaison schlechter. Insgesamt sind Allergien die häufigste Gruppe chronischer Erkrankungen in Deutschland, im Alltag werden sie noch zu wenig wahrgenommen, zu häufig bagatellisiert und nicht ausreichend behandelt.

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Veränderte Hirnstruktur: Warum Infektionen in der Schwangerschaft Autismus begünstigen können

Tübinger Forscherinnen entwickeln ein dreidimensionales Hirngewebemodell, um Umwelteinflüsse auf die embyronale Hirnentwicklung in der Petrischale zu untersuchen

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Projektstart KINLI: Lieferketten optimieren mit Künstlicher Intelligenz

Am 24. Januar 2023 ist das Team des BMEL-geförderten Projekts »Künstliche Intelligenz für nachhaltige Lebensmittelqualität in Lieferketten«, kurz KINLI, am Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven zusammengekommen. Neben den Projektpartnern durfte Fraunhofer FIT auch den Projektträger, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), begrüßen. Zentrum des Projekts bilden eine Datenplattform und KI-Services, die Lebensmittelqualität und Tierwohl in der Fleischindustrie durch die KI-basierte Erkennung von besonders kritischen Stellen steigern möchte. Die Förderung durch das zuständige Bundesministerium beläuft sich auf etwa 1,6 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre.

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Langzeit-Daten zeigen: Alpine Fließgewässer werden wärmer

Alpine Gewässer erwärmen sich schneller als erwartet und besonders in den Wintermonaten. Dies zeigt eine aktuelle Publikation des Innsbrucker Ökologen Georg Niedrist, in der er Langzeit-Messdaten des Hydrologischen Dienstes des Landes Tirol vom Inn und der Großache analysiert hat.

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Cited1 links sex and metabolic hormones to protect against obesity

Sex differences exist in the regulation of energy homeostasis. Current studies indicate for instance that female mammals, including humans, are better protected against metabolic diseases during reproductive age. This is particularly important with regard to obesity, whose prevalence has tripled since 1975. However, it is still not fully understood how hormones, released by sex-specific reproductive glands, signal to the brain to regulate energy metabolism in females versus males. Researchers at Helmholtz Munich pursued the question and discovered a new protein called Cited1 within hypothalamic neurons that is involved in the regulation and sensitivity of satiety pathways.

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Bekannter Krebstreiber mit neuen Funktionen

Im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Tumoren ist der Transkriptionsfaktor SNAIL ein alter Bekannter. Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) und von der Technischen Universität München (TUM) veröffentlichen nun eine bisher noch nicht beschriebene Funktion des Faktors: Bei einer bestimmten Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs beschleunigt SNAIL das Krebswachstum dramatisch, indem es den Zellzyklus antreibt und die Seneszenz umgeht. Diese in Laborexperimenten neu entdeckten Funktionen von SNAIL lassen sich möglicherweise durch zielgerichtete Wirkstoffe bremsen.

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Wie man Essstörungen erkennt und damit umgeht

Prof. Dr. Dorothea Portius von der SRH Hochschule für Gesundheit widmet sich im Rahmen des Gesundheitsdenkertages am 20. April dem Thema Essstörungen.

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Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit und Robert Koch-Instituts

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Pflanzenwurzeln: Treibstoff für tropische Bodentiergemeinschaften

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat neue Erkenntnisse über die Bedeutung von Pflanzenwurzeln für das Leben im Boden, insbesondere in den Tropen, gewonnen. Millionen kleiner Lebewesen wie Regenwürmer, Springschwänze, Milben, Insekten und andere Gliederfüßer, die in einem einzigen Hektar Boden arbeiten, sind für die Zersetzung und die Gesundheit des Bodens von entscheidender Bedeutung. Lange Zeit ging man davon aus, dass Laubstreu die wichtigste Ressource für diese Tiere ist. Die jüngste Studie ist jedoch die erste, die nachweist, dass Ressourcen aus Pflanzenwurzeln die Bodentiergemeinschaften in den Tropen bestimmen.

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Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) wird Teil des globalen JBI-Netzwerkes

Die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) und ihre Universitätskliniken können künftig weltweit anerkanntes Wissen aus den Bereichen Gesundheit, Medizin und Pflege nutzen. Die MHB wird Mitglied im bedeutenden Netzwerk des Joanna Briggs Instituts (JBI). Das JBI ist ein international anerkanntes Forschungsinstitut, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Qualität der Gesundheitsversorgung weltweit zu verbessern, indem es evidenzbasierte Forschung, Bildung und Praxis fördert. Es arbeitet mit einer Vielzahl von Organisationen und Institutionen auf der ganzen Welt zusammen.

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Bodenbakterien als Biokatalysatoren

Forschende haben die molekulare Struktur einer Enzymklasse aufgeklärt und konnten so Bakterien zur Herstellung von Medikamentenvorstufen einsetzen.

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Aachener Schülerinnen und Schüler gewinnen Hauptpreis beim Klassenwettbewerb „Klar bleiben – Feiern ohne Alkoholrausch“

„Klar bleiben“ ist ein bundesweiter Wettbewerb für Schulklassen ab Stufe 9, der ganzjährig stattfindet. Zweimal im Jahr können erfolgreich teilnehmende Klassen als Hauptpreis 1.000 Euro für ihre Klassenkasse gewinnen. Die Klasse 9a der Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen freut sich über den Hauptgewinn, der heute im feierlichen Rahmen überreicht wird.

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Gesund und mobil bleiben: Mit neuer App „Up & Go“ können ältere Menschen jetzt Kraft und Gleichgewicht testen

Mit der neuen kostenlosen App „Up & Go“ können ältere Menschen ab sofort ihre persönliche Kraft und das eigene Gleichgewicht testen. Die App wertet die Ergebnisse aus und weist auf mögliche Probleme hin, beispielsweise die Gefahr eines Sturzes. „Wir wollen damit erreichen, dass auch Menschen im hohen Alter möglichst lange mobil bleiben, ihre individuelle Gesundheitssituation richtig einschätzen und ein Screening oder Monitoring zu Hause durchführen können“, sagt Professor Clemens Becker (Foto), Experte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Leiter der Abteilung Digitale Geriatrie an der Universitätsklinik Heidelberg.

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Wie Zellen sich entleeren

Das Protein EFhD2/Swip-1 trägt bei Fruchtfliegen zur kontrollierten Absonderung von Sekreten bei und könnte beim Menschen an Fehlfunktionen von Nervenverknüpfungen beteiligt sein. Das hat eine Arbeitsgruppe aus der Marburger Hochschulmedizin herausgefunden, indem sie Experimente an Drüsenzellen von Fruchtfliegen durchführte. Das Team berichtet im Fachblatt „Journal of Cell Science“ über seine Ergebnisse.

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Gender Pay Gap großteils ein Pflege- und Fürsorge-Gap: Patrizia Kokot-Blamey über die Gender-Gehaltslücke

Zwischen den Gehältern von Männern und Frauen gibt es einen Unterschied in der Höhe – den sogenannten Gender Pay Gap. An der Entgeltlücke zwischen Mann und Frau hat sich wenig getan. Wie im Vorjahr liegt der Unterschied bei rund 18% oder 8.856 Euro brutto im Jahr, bei einem Durchschnittsgehalt von 49.200 Euro. Das hat Konsequenzen für den Gender Gap in der Eigentums- und Immobilienanschaffung und auch in der Rente. VHB expert Dr. Patrizia Kokot-Blamey, Senior Lecturer an der Queen Mary, University of London, erklärt, warum der Gender Pay Gap vor allem ein Pflege- und Fürsorge-Gap ist und warum Männer mehr Verantwortung in der Versorgung und Pflege Angehöriger übernehmen müssen.

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Genomforschung: Wiege und Weg des Weins

Züchtung und Anbau von Weinreben hat die Entstehung der europäischen Zivilisationen stark geprägt, aber woher die Rebe stammt und wie sie sich verbreitete, ist bisher umstritten. In einem umfassenden Genomprojekt klärten Forschende der chinesischen Yunnan Agricultural University Ursprung und Weg des Weines von der Wildrebe zur heutigen Kulturform mithilfe Tausender Rebengenome, die entlang der Seidenstraße von China bis Westeuropa gesammelt und analysiert wurden. Die Wildrebensammlung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) spielte hier eine wichtige Rolle. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden in Science (DOI: 10.1126/science.add8655).

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Being full and better mood through plant-based nutrition?

What influence do plant-based meals have on mood and on feeling full compared to animal-based meals? Neuroscientists at MPI CBS in Leipzig investigated this in three smartphone-based studies in over 400 university cafeterias across Germany and have now published their findings in the journal Nature Science of Food.
 

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