Forscherteam entdeckt in Arabidopsis thaliana neuen Signalweg bei niedrigem Sauerstoffgehalt

Der Klimawandel führt zu einem vermehrten Auftreten von Wetterextremen. Im Fokus stehen bisher vor allem lange Dürre- und Hitzeperioden. Doch auch intensive Niederschläge stellen eine Bedrohung dar, da ein Übermaß an Wasser zu Staunässe oder im Extremfall zu Überschwemmungen führt. Das wiederum ruft bei Pflanzen einen Sauerstoffmangel hervor. Ein Forscherteam unter der Leitung des IPK Leibniz-Instituts und der Universität Bielefeld hat nun in der Modellpflanze Arabidopsis thaliana einen neuen Signalweg entdeckt. Dieser verbindet bei Sauerstoffmangel ein Stresssignal mit der Initiierung einer transkriptionellen Anpassungsreaktion. Im Journal PNAS wurden jetzt die Ergebnisse veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Providing care right when it is needed – Radar system can recognize and track people and objects in room

Recognizing when senior citizens are at risk in the home or helping them find misplaced objects they presumed lost: The technology developed in the successful OMNICONNECT project can help people lead independent lives for longer. The researchers of Fraunhofer IZM have integrated a miniature radar system into an LED ceiling light that can track and recognize movement patterns and locate people or objects in a room.

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Pflegebedürftigen schneller helfen – Radarsystem erkennt erstmals deren Gesten und Raumposition

Das rechtzeitige Erkennen von Gefahrensituationen bei alleinstehenden älteren Menschen und die Unterstützung bei der Suche nach vermeintlich verlorenen Gegenständen ist das Ergebnis des erfolgreich abgeschlossenen Projekts OMNICONNECT. Die Wissenschaftler*innen am Fraunhofer IZM haben zur Aufnahme und Auswertung von Bewegungsprofilen sowie zur Lokalisierung von Personen und Gegenständen in einem Raum ein miniaturisiertes Radarsystem entwickelt und in eine LED-Deckenleuchte integriert.

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Achtsamkeitsmeditation verbessert Leistung von Studierenden

Studie belegt einen positiven Effekt auf Noten

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Pigs as Organ Donors – New Findings on the Prevention of Retrovirus Infections

Intensive research is being carried out to enable the transplantation of organs from specially bred pigs to humans. However, the pig genome contains the genomes of various endogenous retroviruses (PERV-A, B and C) that could potentially cause infectious diseases. A research team at the Paul-Ehrlich-Institut has demonstrated in the Yucatan miniature pig breed (haplotype SLA D/D) that the retrovirus PERV-C could be reproductive and therefore infectious. The identification of the PERV-C genome now makes it possible to remove the PERV-C retrovirus genome from the pigs‘ genome via gene editing (Journal of Virology, 8 March 2023).

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Schweine als Organspender – neue Erkenntnisse zur Prävention von Infektionen durch Retroviren

Intensiv wird daran geforscht, die Transplantation von Organen speziell gezüchteter Schweine auf den Menschen zu ermöglichen. Im Schweinegenom befinden sich allerdings die Genome verschiedener endogener Retroviren (PERV A, B and C), die möglicherweise Infektionskrankheiten verursachen könnten. Ein Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Instituts hat bei der Schweinerasse (Yucatan-Miniaturschwein „Haplotyp SLA D/D“) nachgewiesen, dass das Retrovirus PERV-C vermehrungsfähig und daher infektiös sein könnte. Die Identifizierung des PERV-C-Genoms ermöglicht es jetzt, durch Gen-Editierung das PERV-C-Retrovirusgenom aus dem Genom dieser Schweine zu entfernen (Journal of Virology, 08.03.2023).

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Muscle health depends on lipid synthesis

Muscle degeneration, the most prevalent cause of frailty in hereditary diseases and aging, could be caused by a deficiency in one key enzyme in a lipid biosynthesis pathway. Researchers at the Institute of Molecular Biotechnology (IMBA) of the Austrian Academy of Sciences characterize how the enzyme PCYT2 affects muscle health in disease and aging in laboratory mouse models. The findings are published on March 20 in Nature Metabolism.

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Die Muskelgesundheit hängt von der Lipidsynthese ab

Muskeldegeneration, die häufigste Ursache für Gebrechlichkeit bei Erbkrankheiten und im Alter, könnte durch einen Enzymmangel in einem Lipid-Biosyntheseweg verursacht werden. Forscher:innen am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beleuchten anhand von Labormausmodellen, wie das Enzym PCYT2 die Muskelgesundheit bei Krankheit und Alterung beeinflusst. Die Ergebnisse der Studie erscheinen am 20. März in Nature Metabolism.

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Wie digital ist die Pflege der Zukunft in Deutschland?

120 Pflegeexpert*innen diskutierten auf der Take Care in Bochum Konferenz über innovative technische Lösungen für den Pflegealltag

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Landwirtschaftliches Versuchswesen und Beratung stärken

Kollegiale Beratung und das Feldversuchswesen zum Ökolandbau werden mit dem Projekt „Gemeinsam packen wir es an. Gruppenberatung in der Landwirtschaft“ (AnpaG) ab Mai 2023 in Brandenburg gestärkt. Beratungsgruppen zu verschiedenen Themen suchen gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen.
Das Projekt AnpaG wird von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (Leadpartner) gemeinsam mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin/Brandenburg (FÖL), dem Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung (ILU) und drei Landwirtschaftsbetrieben durchgeführt, gefördert vom Land Brandenburg, kofinanziert mit EU-Mitteln.

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Widespread species gaining ground

Human activities are accelerating biodiversity change and promoting a rapid turnover in species composition. A team of researchers has now shown that more widespread species tend to benefit from anthropogenic changes and increase the number of sites they occupy, whereas more narrowly distributed species decrease. Their results, which were published in Nature Communications, are based on an extensive dataset of over 200 studies and provide evidence that habitat protection can mitigate some effects of biodiversity change and reduce the systematic decrease of small-ranged species.

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Weitverbreitete Arten auf dem Vormarsch

Das menschliche Handeln treibt den Wandel der Biodiversität und Veränderungen in der Zusammensetzung der Arten rapide voran. Ein Forschungsteam konnte nun zeigen, dass weiterverbreitete Arten eher von anthropogenen Veränderungen profitieren und sich weiter ausbreiten, wohingegen viele Arten mit einem kleinen Verbreitungsgebiet sich noch weiter zurückziehen. Die Ergebnisse, die im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht wurden, basieren auf den Daten aus über 200 Studien und beweisen, dass Schutzgebiete einige Auswirkungen des Biodiversitätswandels abmildern und den systematischen Rückgang wenig verbreiteter Arten ausbremsen können.

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Bacterial weapons against viral diseases

Discovery of two novel classes of natural products with activity against RNA viruses

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Bakterielle Waffen gegen virale Erkrankungen

Zwei neue Naturstoffklassen mit Wirksamkeit gegen RNA-Viren entdeckt

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DGN warnt vor Botoxspritzen in die Magenwand zur Appetitzügelung und initiiert eine wissenschaftliche Aufarbeitung

Nach einer Behandlung mit „Magen-Botox“ sind mehrere Menschen schwer an Botulismus, einer lebensbedrohlichen Botox-Vergiftung, erkrankt und werden in Deutschland neurointensivmedizinisch behandelt. Die DGN möchte Betroffene sowie Ärztinnen und Ärzte für die Symptome sensibilisieren, damit möglichst schnell eine Therapie eingeleitet werden kann. Fälle wie diese könnten zunehmen – Prof. Dr. Tim Hagenacker, Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Essen, Mitglied der Kommission Motoneuron- und Neuromuskuläre Erkrankungen der DGN, hat nun eine Fallserie zur wissenschaftlichen Auswertung dieses Botulismus-Ausbruchs initiiert und bittet Kolleginnen und Kollegen, ihre Fälle zu melden.

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Forests mapped from space

The Thünen Institute of Forest Ecosystems publishes for the first time national forest maps of Germany based on current satellite imagery and terrestrial data from the 2012 National Forest Inventory.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Was der Adipositaschirurg über die Psyche des Patienten wissen muss

Studierende und Professorinnen der SRH Hochschule für Gesundheit publizieren gemeinsam einen Fachartikel in der Zeitschrift „Allgemein- und Viszeralchirurgie up2date“.

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Wie Tumore Blutgefässe umwandeln

Im immer dichter werdenden Zellhaufen von wachsenden Tumoren verwandeln sich Blutgefässe in Kanäle, die mit Fasern vollgestopft sind. Das schwächt die Abwehrkraft von Immunzellen, wie Resultate von Forschenden an der ETH Zürich und der Universität Strassburg nahelegen.

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Klara – A transparent fish for research on aging

For in vivo studies of internal processes in an organism, body pigmentation is a considerable limitation. To circumvent this, various transparent fish models have already been generated, and are used in cancer research, among other things. In research on aging, however, these fish are rarely being used due to their relatively long lifespan of up to five years. Researchers at the Leibniz Institute on Aging – Fritz Lipmann Institute (FLI) in Jena have now succeeded, with the help of the CRISPR/Cas9 technology, in generating a transparent killifish (N. furzeri) called “klara”, which, with a maximum lifespan of only one year, is ideal for in vivo studies of age-related processes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Klara – Ein transparenter Fisch für die Alternsforschung

Für in-vivo-Untersuchungen wichtiger Prozesse in einem Organismus stellt die Körperpigmentierung eine erhebliche Einschränkung dar. Um dies zu umgehen, wurden bereits diverse Fischmodelle generiert, die u.a. in der Krebsforschung Anwendung finden. In der Alternsforschung können diese Fische aufgrund ihrer Lebensspanne von bis zu fünf Jahren jedoch kaum genutzt werden. Forschenden des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) in Jena ist es mit Hilfe der CRISPR/Cas9-Technologie nun gelungen, einen transparenten Killifisch (N. furzeri) namens „klara“ zu generieren, der mit einer Lebensspanne von maximal nur einem Jahr in-vivo-Untersuchungen alternsbedingter Prozesse möglich macht.

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TU Ilmenau: „Tage des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts“

Vom 21. bis zum 23. März finden an der Technischen Universität Ilmenau die 29. „Tage des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts“ statt – die größte Tagung Thüringens ihrer Art. Schwerpunkt in diesem Jahr: „iM INTernet – Die Schule in einer digitalen Welt“. Die rund 250 teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer, die in den sogenannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik unterrichten, erwarten 58 Workshops und Vorträge sowie zahlreiche Präsentationsstände mit zeitgemäßen Impulsen für eine kontinuierliche Entwicklung ihres Unterrichts. Die Veranstaltung findet zum Teil vor Ort an der TU Ilmenau und zum Teil online statt.

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Paola Arlotta erhält Gutenberg Research Award 2023

Johannes Gutenberg-Universität Mainz vergibt ihren bedeutendsten Forschungspreis an Stammzellbiologin der Harvard University

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Würzburger Universitäts-HNO-Klinik: Neues Mediennetzwerk ermöglicht OP-Live-Übertragungen auf Spitzenniveau

In 3D und mit 4K: Nach umfangreichen Entwicklungs- und Installationsarbeiten verfügt die HNO-Klinik des Uniklinikums Würzburg jetzt über ein neues Mediennetzwerk, mit dem Operationen zu Schulungszwecken nach höchsten Standards übertragen werden können – innerhalb der Klinik und weltweit. Seine erfolgreiche Feuertaufe erlebte das System beim diesjährigen Mikrochirurgischen Mittelohr-Kurs.

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Im Kampf gegen Leukämie bei Kindern: Begehrtes Stipendium geht an Wissenschaftlerin der Universitätsmedizin Magdeburg

Für ihre Forschung zu Leukämie bei Kindern erhält die Doktorandin Elisa Felix eines von sechs vergebenen Promotionsstipendien der José Carreras Leukämie-Stiftung und der Fachgesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH).

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Presseinformation der DGSM zum WORLD SLEEP DAY® am 17. März 2023

„Sleep is Essential for Health“ lautet das diesjährige Motto des World Sleep Day™, initiiert von der World Sleep Society (WSS). Als Mitglied der WSS unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) die Botschaft dieses Aktionstages und unterstreicht die Wichtigkeit von erholsamem Schlaf für die menschliche Gesundheit. Die DGSM veranstaltet jährlich am 21. Juni einen eigenen Aktionstag und informiert anlässlich dessen über aktuelle Aspekte zum Thema.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft