Gene für Augenfarbe wichtig für eine gesunde Netzhaut

Dresdner Forscher untersuchten, wie vier Gene der Fruchtfliege Drosophila, die für die Farbgebung der Augen verantwortlich sind, auch für die Gesundheit des Netzhautgewebes essentiell sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

One world, one collection

Embargoed: Not for Release Until 2:00 pm U.S. Eastern Time Thursday, March 23, 2023.

A global database for meeting the challenges of the 21st century: For the first time, an international initiative links more than one billion natural history objects in scientific collections of 73 museums in 28 countries. It also shows: there are dramatic gaps. The results are published in the current issue of the journal Science.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine Welt, eine globale Sammlung

Embargoed: Not for Release Until 2:00 pm U.S. Eastern Time Thursday, March 23, 2023.

Weltweit eine Datenbank für die Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Erstmalig verbindet eine internationale Initiative mehr als eine Milliarde naturkundlicher Objekte in wissenschaftlichen Sammlungen von 73 Museen in 28 Ländern. Sie zeigt auch: Es gibt dramatische Lücken. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Science veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Researchers discover a way to fight the aging process and cancer development

Damage in the human genome can be repaired. But this works better in germ cells, sperm and eggs, than in normal body cells. Responsible for this is the DREAM protein complex, which prevents the activation of all available repair mechanisms. A research team at the University of Cologne has now shown that normal body cells can also be repaired better once this complex has been deactivated. In the long run, the scientists hope to develop better therapies to prevent cancer and aging-associated diseases. They describe their results in ‘Nature Structural & Molecular Biology’

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Personalia: Mikrobiologe Prof. Dr. Jörg Overmann zum Sektionssprecher der Leibniz-Gemeinschaft gewählt

Am 16. März 2023 ist der Wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen Jörg Overmann zum Sprecher der Sektion C – Lebenswissenschaften – der Leibniz-Gemeinschaft gewählt worden. Damit ist der renommierte Mikrobiologe gleichzeitig auch Mitglied des Präsidiums der Leibniz-Gemeinschaft.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Microbiologist Prof. Dr. Jörg Overmann elected section spokesperson of the Leibniz Association

On 16 March 2023, the Scientific Director of the Leibniz Institute DSMZ-German Collection of Microorganisms and Cell Cultures, Jörg Overmann, was elected speaker of Section C – Life Sciences – of the Leibniz Association. The renowned microbiologist is thus also a member of the Leibniz Association’s Presidential Board.

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Many genes are involved in “resurrection”

Some plants can survive months without water, only to turn green again after a brief downpour. A recent study by the Universities of Bonn and Michigan shows that this is not due to a “miracle gene.” Rather, this ability is a consequence of a whole network of genes, almost all of which are also present in more vulnerable varieties. The results have already appeared online in advance in the journal „The Plant Journal“. The print edition will be published soon.

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An der „Auferstehung“ sind viele Gene beteiligt

Manche Pflanzen können Monate ohne Wasser überleben, um dann nach einem kurzen Regenguss wieder zu ergrünen. Eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn und Michigan zeigt, dass dafür kein „Wunder-Gen“ verantwortlich ist. Stattdessen ist diese Fähigkeit Folge eines ganzen Netzwerks von Erbanlagen, die fast alle auch in empfindlicheren Arten vorkommen. Die Ergebnisse sind bereits vorab online in der Zeitschrift „The Plant Journal“ erschienen. Die Printausgabe wird demnächst veröffentlicht.

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Energieeffizienz im Krankenhaus – Ein Handlungsleitfaden zu energiesparenden Ansätzen und Technologien

Die Stiftung Münch hat einen Leitfaden herausgegeben, wie Kran-kenhäuser ihre Energieeffizienz erhöhen können. Damit kann nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet, sondern ins-besondere Geld eingespart werden. Dabei sind viele Technologien und Maßnahmen einfach umsetzbar und amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren. Der Leitfaden wurde vom Institute for Health Care Business GmbH (hcb) erarbeitet und ist kostenfrei abrufbar unter https://www.stiftung-muench.org/wp-content/uploads/2023/03/Leitfaden-Energieeffizienz.pdf

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

So beginnt das Sehen

Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben den molekularen Vorgang entschlüsselt, der als Allererstes im Auge abläuft, wenn Licht auf die Netzhaut trifft. Die Vorgänge, die in einem Bruchteil einer billionstel Sekunde ablaufen, sind die Voraussetzung dafür, dass wir sehen können. Die Studie ist im Fachjournal Nature erschienen.

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Competition between brain hemispheres during sleep

Human beings are bilaterally symmetrical. As such, our brains are made of two halves called hemispheres, that communicate with each other with specialized fiber tracts running across the midline. While each hemisphere tends to deal with the senses (vision, hearing, touch) and motor control of the opposite side of the body, we are generally not aware of this partitioning of function, thanks to constant inter-hemispheric communication. In humans, the two hemispheres are also specialized for certain functions: language areas, for example, are typically in the left hemisphere.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wettbewerb zwischen den Gehirnhälften im Schlaf

Der Mensch ist beidseitig symmetrisch. Unser Gehirn besteht aus zwei Hälften, den so genannten Hemisphären, die über spezielle Faserbahnen, die durch die Mittellinie verlaufen, miteinander kommunizieren. Jede Hemisphäre ist für die Sinneswahrnehmungen (Sehen, Hören, Tasten) und die motorische Steuerung der gegenüberliegenden Körperhälfte zuständig, aber dank der ständigen Kommunikation zwischen den Hemisphären sind wir uns dieser Aufteilung der Funktionen im Allgemeinen nicht bewusst. Auch beim Menschen sind die beiden Hemisphären auf bestimmte Funktionen spezialisiert: So befinden sich beispielsweise die Sprachbereiche in der Regel in der linken Hemisphäre.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Durchbruch auf dem Weg zur biologischen Solarzelle.

Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Rostock und der Ruhr-Universität Bochum:
Forschende stellen bisherige Funktionsweise der Fotosynthese infrage.
Einem Forschungsteam der Universität Cambridge, der Universität Rostock sowie der Ruhr-Universität Bochum ist es erstmals gelungen, Elektronen direkt aus den Anfangsstadien der Fotosynthese zu gewinnen. Dieser Durchbruch stellt das bisherige Modell zur grundlegenden Funktionsweise der Fotosynthese infrage und besitzt das Potenzial, die Entwicklung von Solarzellen auf Basis von biologischen Katalysatoren zu revolutionieren. Die Forschungsarbeit wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ vom 22. März 2023 online veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Sweets change our brain

Why we can’t keep our hands off chocolate bars and co.

Chocolate bars, crisps and fries – why can’t we just ignore them in the supermarket? Researchers at the Max Planck Institute for Metabolism Research in Cologne, in collaboration with Yale University, have now shown that foods with a high fat and sugar content change our brain: If we regularly eat even small amounts of them, the brain learns to consume precisely these foods in the future.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The benefit of redundancy in biological systems

When viewed from an engineer’s perspective, biology is often messy and imperfect. For example, redundancy is a common feature of biological systems, with the job of one biological component overlapping with that of another. This work investigates whether some types of biological redundancy can – despite the apparent inefficiency – actually be beneficial.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Der Vorteil von Redundanz in biologischen Systemen

Aus der Perspektive eines Ingenieurs betrachtet, ist Biologie oft chaotisch und unvollkommen. So ist Redundanz beispielsweise ein häufiges Merkmal biologischer Systeme, wobei sich die Aufgaben einer biologischen Komponente mit denen einer anderen überschneiden. Die Untersuchung, ob einige Arten biologischer Redundanz – trotz ihrer scheinbaren Ineffizienz – tatsächlich von Vorteil sein könnten, ist Inhalt der hier vorgestellten Arbeit.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

KI in der Medizin: Hochschule Koblenz hat mit Praxispartnern Vorhersage-Tool für Covid-19-Verlauf entwickelt

Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) ein Vorhersagesystem für schwere Verläufe von Covid-19-Erkrankungen entwickeln: Dieser Aufgabe widmete sich seit Anfang 2021 ein Forschungsverbund, in dessen Zentrum das Team um Biomathematiker Prof. Dr. Maik Kschischo vom Remagener RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz stand. Jetzt konnte das Forschungsteam das Projekt erfolgreich abschließen und stellte in einer wissenschaftlichen Publikation ein sogenanntes Global-Trigger-Tool mit großer Vorhersagekraft für den Krankheitsverlauf von hospitalisierten Covid-19-Patienten vor.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Spezialisierte Versorgung am Sarkomzentrum Dresden kommt zunehmend mehr Betroffenen zugute

Interdisziplinäres Zentrum zieht ein Jahr nach Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft Bilanz

Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die von der Expertise des „Sarkomzentrums Dresden“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) profitieren, wächst. Erstmals konnte 2022 – im ersten vollständigen Jahr seit der Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) – bei mehr als einhundert Sarkompatientinnen und -patienten eine operative Tumorentfernung vorgenommen werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie angehende Lehrkräfte kontroverse Themen diskutieren

Forschende empfehlen, die Fähigkeit zur Argumentation besser in der Ausbildung zu verankern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Digitalisierung rettet Leben

Besonders Herz-Kreislauf-Patienten profitieren von digitalen Lösungen und können durch neue Wege in der Gesundheitskommunikation besser versorgt werden. Die Herzstiftung ist Partner im digitalen Forschungs-Großprojekt CAEHR. Warum CAEHR für Herzpatienten von Vorteil ist, erläutert der klinische Projektleiter in HERZ heute

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New eyes discovered in trilobites

Researchers at the Universities of Cologne and Edinburgh have detected previously overlooked eyes whose form and function could help to improve the evolutionary classification of archaic arthropods / publication in ‘Scientific Reports – Nature’

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Augen bei Trilobiten entdeckt

Wissenschaftler*innen der Universitäten Köln und Edinburgh entdecken bisher übersehene Augen / Form und Funktion der Augen können in Zukunft helfen, auch archaische Gliedertiere besser in den evolutionären Stammbaum einzuordnen / Veröffentlichung in „Scientific Reports – Nature“

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Welche Folgen können dauerhafte Frustrationen in der frühen Kindheit auf unser Gesundheitswesen haben?

Kati Voigt von der SRH Hochschule für Gesundheit hält im Rahmen des Gesundheitsdenkertages am 20. April einen Online-Vortrag zum Thema Entwicklungspsychologie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet den Kongress Armut und Gesundheit 2023

Der Kongress Armut und Gesundheit – Der Public Health-Kongress in Deutschland geht in die zweite Runde. Der digitale erste Teil fand am 6. und 7. März statt, heute, am 21. März, und morgen finden sich Teilnehmende aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Zivilgesellschaft im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin zusammen, um diesmal in Präsenz über soziale Determinanten der Gesundheit zu sprechen und wirksame Strategien zur Verbesserung gesundheitlicher Chancen in Deutschland zu diskutieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Fichte stirbt weiter, die anderen Baumarten leiden stark

Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2022 zeigen: Kronenverlichtungen für alle Baumarten weiterhin hoch. Fichtenbestände mit sehr hohen Absterberaten. Verlichtungswerte bei Buche bleiben auf sehr hohem Niveau. Weitere Verschlechterung bei der Kiefer.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft