Einfach (alles) schlucken?

Prof. Dr. Stefanie Duchac von der SRH Hochschule für Gesundheit hält im Rahmen des Gesundheitsdenkertages am 20. April einen Online-Vortrag zu Schluckstörungen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Braunbären in der Winterruhe liefern Hinweise auf Schutzmechanismus gegen Thrombose

Braunbären entwickeln in der Winterruhe trotz wochenlanger Schlafphasen keine Thrombose. Eine zentrale Rolle dabei spielt das Protein hsp47. Diese Erkenntnis soll nun bei der Entwicklung neuer Therapien für immobilisierte Akutpatienten helfen. Besonders interessant ist, dass es sich hierbei um einen artenübergreifend konservierten Mechanismus bei Säugetieren handelt, da dieser auch bei Schweinen und Mäusen zu finden ist. Die internationale Studie unter Leitung von Kardiologen des LMU Klinikums in Zusammenarbeit mit Forschenden aus Schweden, Dänemark, Norwegen und England ist im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht worden.

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Das Paradoxon der Thrombose

Bären im Winterschlaf und auch querschnittsgelähmte Menschen verbringen Monate, oder gar Jahre, nahezu bewegungslos liegend. Bei gesunden Menschen geht Bettlägerigkeit jedoch auch immer mit dem Risiko einer Thrombose einher. Paradox, aber dennoch alltäglich. Diesem Widerspruch ging nun ein internationales Forschungsteam um Matthias Mann, Direktor am MPI für Biochemie, und Dr. med. Tobias Petzold des Klinikums der LMU München nach. Dabei fanden sie einen Mechanismus, der in Braunbären, wie auch Querschnittsgelähmten vorkommt und der die Entstehung von Blutgerinnseln verhindert. Diese Ergebnisse könnten neue Therapiemöglichkeiten eröffnen und wurden im Journal Science veröffentlicht.

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The Paradox of Thrombosis

Bears in hibernation and also paraplegic people spend months or even years lying almost motionless. In healthy people, however, bedriddenness is always accompanied by the risk of thrombosis. A paradox, but nevertheless an everyday occurrence. This contradiction has now been investigated by an international research team led by Matthias Mann, Director at the Max Planck Institute of Biochemistry, and PD Dr. med. Tobias Petzold, cardiologist at the LMU Hospital Munich. They found a mechanism that occurs in brown bears, as well as paraplegics, and that prevents the formation of blood clots. This discovery could open up new therapeutic options. The results were published in the journal Science.

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Unique discovery: The ‚big little fish‘: Researchers find a new fish species in the deep-sea off Ireland

Wageningen/Stuttgart, 13.04.2023. It is five centimetres long, but larger than all its relatives: Microichthys grandis, literally ‚big little fish‘. Researchers from the State Museum of Natural History Stuttgart in Germany and Wageningen Marine Research in the Netherlands discovered this new fish species during a survey off the Irish coast last year. This finding in the Northeast Atlantic is something special for the scientists and has now been published in the scientific journal „Ichthyological Research“.

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Physics against cancer

«Physics against cancer» ist ein Buch über die Entstehung der Protonentherapie am Paul Scherrer Institut PSI.

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Studienbereich Physiotherapie der HS Gesundheit fördert digitale Rehabilitation in Ostafrika

Ziel des Gemeinschaftsprojekts mit sieben internationalen Universitäten ist es, den digitalen Wandel vor Ort zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung und Rehabilitation zu unterstützen

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Inhalations-Anästhetika machen Blut-Hirn- Schranke durchlässiger

In einem erfolgreich abgeschlossenen Förderprojekt der Wilhelm Sander-Stiftung
untersuchten Forschende um Gesine Saher vom Max-Planck-Institut (MPI) für
Multidisziplinäre Naturwissenschaften gemeinsam mit Kolleg:innen aus Freiburg,
Göttingen, Münster und Oldenburg, ob das Inhalations-Anästhestikum Isofluran
einen speziellen Importweg über die Blut-Hirn-Schranke anschaltet. Dies
unterstützt die Chemotherapie von Hirntumoren in Mäusen und könnte zur
Behandlung von vielen Erkrankungen des Nervensystems genutzt werden.

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Neues Kinderbuch für Soldatenfamilien thematisiert psychische Erkrankungen

„Wie Papa wieder lachen lernt“ – unter diesem Titel hat das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der KU ein neues Kinderbuch herausgegeben. Es versteht sich als „Mutmachbuch für Soldatenfamilien, wenn ein Elternteil seelisch erkrankt ist“. Der im Herder-Verlag erschienene Band ist entstanden im Rahmen des „Mutmacher“-Projektes, für das die Deutsche Härtefallstiftung und die Katholische Familienstiftung für Soldaten mit dem Psychotraumazentrum der Bundeswehr kooperieren. Ziel ist es dabei, für die Behandlung der Krankheitsbilder Angst und Depression ergänzende Hilfsangebote zu entwickeln und umzusetzen.

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Herbizidresistenz durch bereits vorhandene genetische Variation verursacht

Das Unkraut Ackerfuchsschwanz verursacht aufgrund von Herbizidresistenzen europaweit immense wirtschaftliche Schäden. Ein Team unter Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen und der Universität Hohenheim in Stuttgart hat nun herausgefunden, dass diese Resistenz hauptsächlich auf genetische Varianten zurückzuführen ist, die schon vor der Verwendung von Herbiziden auf den Feldern existierten. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in den Fachzeitschriften Proceedings of the National Academy of Sciences und Plant Biotechnology Journal erschienen.

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Herbicide resistance caused by pre-existing genetic variation

Blackgrass has become the most economically damaging herbicide-resistant weed in Europe. A team led by researchers of the Max Planck Institute for Biology Tübingen and the University of Hohenheim in Stuttgart has now found out that these resistances are mostly attributable to genetic variants which predate the use of herbicides. Their results now appear in the journals Proceedings of the National Academy of Sciences and Plant Biotechnology Journal.

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Genetic heritage from the Stone Age influences our chance to have a long life

Researchers at Kiel University have studied the evolutionary history of the longevity gene APOE. To do this, they analysed data obtained from human skeletons that are up to 12,000 years old.

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Genetisches Erbe aus der Steinzeit beeinflusst unsere Chance, lange zu leben

Forschende der Uni Kiel haben die Evolutionsgeschichte des Langlebigkeitsgens APOE untersucht. Dazu analysierten sie Daten, die aus bis zu 12.000 Jahre alten menschlichen Skeletten gewonnen wurden.

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Wie Rochen gelernt haben, durchs Wasser zu gleiten

Gene sind nicht die einzigen Triebkräfte der Evolution. Die charakteristischen Flossen der Rochen entstanden, weil sich die nicht-kodierenden Teile des Genoms und seine dreidimensionale Struktur verändert hatten, berichtet ein Forschungsteam um Darío Lupiáñez vom Max Delbrück Center in „Nature“.

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HfWU unterstützt ukrainische Agrarunis

Hochschule koordiniert EU-Projekt zur Verbesserung der universitären Ausbildung im Bereich der tierwohlgerechten und nachhaltigen Tierproduktion in der Ukraine; EU fördert Projekt mit 800.000 Euro

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Unterschätztes Risiko: Bluthochdruck bei Kindern

Rechtzeitig entdeckt, kann Bluthochdruck bei Kindern erfolgreich behandelt werden. Wie frühzeitiges Eingreifen schwere Folgen für Herz und Gefäße verhindern kann, erläutert der Kinderherzspezialist Prof. Dr. Robert Dalla Pozza im aktuellen herzblatt-Sonderdruck der Deutschen Herzstiftung

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Nanoröhren als optische Stoppuhr für den Nachweis von Botenstoffen

Ein interdisziplinäres Forschungsteam aus Bochum und Duisburg hat einen neuen Weg gefunden, um den wichtigen Botenstoff Dopamin im Gehirn nachzuweisen. Die Forschenden nutzten Kohlenstoff-Nanoröhren dafür. In früheren Studien hatte das Team um Prof. Dr. Sebastian Kruß bereits gezeigt, dass die Röhren in Anwesenheit von Dopamin heller leuchten. Nun zeigte die interdisziplinäre Gruppe, dass sich auch die Dauer des Leuchtens verändert. „Es ist das erste Mal, dass ein so wichtiger Botenstoff wie Dopamin auf diese Art und Weise nachgewiesen werden konnte“, sagt Sebastian Kruß.

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Wie Kreativität trotz Frustration möglich ist

Das Erkennen und Kontrollieren unserer Emotionen ist entscheidend für die volle Entfaltung unserer Kreativität. Forschende um Dr. Radwa Khalil, Neurowissenschaftlerin an der Constructor University in Bremen, fanden kürzlich heraus, wie unsere Fähigkeit der Reaktionshemmung negative Emotionen und kreatives Denken beeinflusst. Die Ergebnisse wurden diese Woche im Creativity Research Journal veröffentlicht.

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How creativity is possible despite frustration

Recognizing and controlling our emotions is crucial to enhance our creativity. Researchers around Dr. Radwa Khalil, a Neuroscience Researcher at Constructor University in Bremen, recently found out how our response inhibition skill facilitates the effects of negative emotions on creative thinking. The results have been published in the Creativity Research Journal this week.

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Waagerechte Bäume: Bundesgartenschau eröffnet mit surrealer Fassade aus Hohenheim

Drei rotierende Bäume, mitten in einem vertikalen Garten: Die Bundesgartenschau begrüßt ihre Besucher:innen mit einer Technik des Hohenheimer Startups Visioverdis 2.0

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Mangelnde Vitamin-D-Versorgung bei älteren Menschen

Neue Studie der SRH Hochschule für Gesundheit und der Universität des Saarlandes untersucht die Bedeutung von Vitamin-D-Analoga im Vergleich zu Vitamin D bei geriatrischen Patient:innen.

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Nahrungsergänzungsmittel hilft gegen Resistenzen bei Brustkrebs

Bei fortgeschrittenem Brustkrebs scheitert die Behandlung oft daran, dass die Krebszellen resistent gegen die Therapie werden. Basler Forschende haben nun einen Mechanismus dahinter aufgedeckt und eine mögliche Lösung für das Problem gefunden: eine Therapie in Kombination mit einem bekannten Antioxidans, das oft auch als Schleimlöser zum Einsatz kommt.

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Blinde Pas­sagiere im Erb­gut

An der Universität Innsbruck haben Wissenschaftler:innen mit Hilfe des Hochleistungscomputer-Clusters „Leo“ und detaillierter Detektivarbeit über 30.000 Viren entdeckt. Diese verstecken sich in den Genomen einzelliger Organismen. In manchen Fällen besteht bis zu 10% der mikrobiellen DNA aus eingebauten Viren.

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Künstliche Bauchspeicheldrüse: Ulmer Forschende gewinnen Pankreas-Organoide aus Stammzellen

Forschenden des Uniklinikums und der Universität Ulm ist es gelungen, erstmals sowohl exokrine als auch endokrine Organoide der Bauchspeicheldrüse zu „züchten“. Die Pankreaszellen wurden aus pluripotenten Stammzellen entwickelt, die zu einer besonderen Pankreas-Vorläuferzelle differenziert wurden. In der Diabetes- und Krebsforschung kann die „künstliche Bauchspeicheldrüse“ wertvolle Dienste leisten – sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse der Studie in der Fachzeitschrift Theranostics.

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Neutronen für bessere Impfstoffe gegen multiresistente Keime

Neutronen der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) lassen sich nutzen, um die Struktur von Biomolekülen aufzuspüren. Der jüngste Erfolg: die präzise Analyse eines erfolgversprechenden Impfstoffs gegen multiresistente Keime.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft