UV-Strahlung und Klimakrise: Handlungsbedarf für Städte und Gemeinden

Bundesumweltministerium und Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlichen zum Start einer UV-Schutz-Kampagne die Ergebnisse einer Umfrage unter kommunalen Entscheider*innen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Arctic ice algae heavily contaminated with microplastics

The alga Melosira arctica, which grows under Arctic sea ice, contains ten times as many microplastic particles as the surrounding seawater. This concentration at the base of the food web poses a threat to creatures that feed on the algae at the sea surface. Clumps of dead algae also transport the plastic with its pollutants particularly quickly into the deep sea – and can thus explain the high microplastic concentrations in the sediment there. Researchers led by the Alfred Wegener Institute have now reported this in the journal Environmental Science and Technology.

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Arktische Eisalgen stark mit Mikroplastik belastet

Die unter dem arktischen Meereis wachsende Alge Melosira arctica enthält zehnmal so viele Mikroplastikpartikel wie das umgebende Meerwasser. Diese Konzentration an der Basis des Nahrungsnetzes stellt eine Gefahr dar für Lebewesen, die sich an der Meeresoberfläche von den Algen ernähren. Klumpen abgestorbener Algen befördern das Plastik mit seinen Schadstoffen zudem besonders schnell in die Tiefsee – und können so die hohen Mikroplastikkonzentrationen im dortigen Sediment erklären. Das berichten Forschende unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology.

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Wie Vitamin D3 bei allergischem Asthma hilft

FAU-Forschende entschlüsseln, wie das Vitamin die Immunabwehr positiv beeinflusst

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Klima- und Biodiversitätskrise dürfen nicht isoliert betrachtet werden

Der Klimawandel hat zusammen mit dem intensiven Nutzen und Zerstören natürlicher Ökosysteme einen beispiellosen, fortschreitenden Artenschwund ausgelöst. Häufig werden die Klima- und die Biodiversitätskrise aber wie getrennte Katastrophen behandelt. Ein internationales Team aus Forschenden, an dem auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt ist, fordert nun ein Umdenken: In ihrer im Fachmagazin Science veröffentlichten Übersichtsstudie betonen sie die Dringlichkeit, möglichst nahe am 1,5-Grad-Ziel zu bleiben, und unterstützen unter anderem das Vorhaben, mindestens 30 Prozent der Land-, Süßwasser- und Ozeanflächen unter Schutz zu stellen. (DOI: 10.1126/science.abl4881)

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Was uns frühere Vogelgrippe-Ausbrüche lehren

Forschende der ETH Zürich analysierten die Epidemie des Vogelgrippe-​Stamms H7N9, zu welcher es 2013 bis 2017 in China kam. Neue genetische Stammbäume helfen, in Zukunft Vogelgrippe-​Epidemien besser zu überwachen.

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Cheetahs need more space: Reintroduction in India must consider their spatial ecology

In autumn 2022 and winter 2023, a total of 20 cheetahs from Namibia and South Africa were introduced to Kuno National Park in India to establish a free-ranging population – for the first time since their extinction in India 70 years ago. Although the idea may be commendable, getting it right is not so easy. Scientists of the Cheetah Research Project of Leibniz-IZW in Namibia see shortcomings in the reintroduction plan. The cheetah population density planned for Kuno National Park exceeds the usual population densities of cheetahs, the team argues in a letter in the scientific journal “Conservation Science and Practice”.

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Geparde brauchen mehr Platz: Wiederansiedlung in Indien muss deren Raumnutzungsverhalten berücksichtigen

Im Herbst 2022 und Winter 2023 wurden insgesamt 20 Geparde aus Namibia und Südafrika im Kuno Nationalpark in Indien angesiedelt, um eine freilebende Population zu etablieren – zum ersten Mal seit ihrem Aussterben in Indien vor 70 Jahren. Obgleich die Idee zunächst großartig erscheint, ist die richtige Umsetzung nicht einfach. Wissenschaftler:innen des Gepardenforschungsprojekts des Leibniz-IZW in Namibia sehen Versäumnisse bei der Planung der Wiederansiedlung, die von zu hohen Bestandsdichten für die Geparde im Kuno-Nationalpark ausgehen.

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The climate crisis and biodiversity crisis can’t be approached as two separate things

Climate change has sparked an unprecedented loss of biodiversity. In this regard, the climate crisis and biodiversity crisis are often viewed as two separate catastrophes. An international team of researchers led by Hans-Otto Pörtner from the Alfred Wegener Institute calls for adopting a new perspective. In their review study just released in the journal Science, they recommend (in addition to complying with the 1.5-degree target) protecting and restoring at least 30 percent of all land, freshwater and marine zones, establishing a network of interconnected protected areas, and promoting interdisciplinary collaboration between political institutions, which often operate independently.

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Klimakrise und Biodiversitätskrise dürfen nicht isoliert betrachtet werden

Der Klimawandel hat einen beispiellosen Artenschwund ausgelöst, der immer weiter voranschreitet. Dabei werden Klimakrise und Biodiversitätskrise häufig wie zwei getrennte Katastrophen behandelt. Ein internationales Forschungsteam um Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut fordert nun ein Umdenken. In ihrer jetzt im Fachmagazin Science veröffentlichten Übersichtsstudie empfehlen sie neben der Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels den Schutz und die Renaturierung von mindestens 30 Prozent der Land-, Süßwasser- und Ozeanflächen, ein Netzwerk von miteinander verbundenen Schutzgebieten sowie eine verstärkte fachübergreifende Zusammenarbeit der oft zu isoliert agierenden politischen Institutionen.

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Artenvielfalt in der Hauptstadt: Botanischer Garten Berlin ruft zur Beteiligung an iNaturalist City Nature Challenge auf

Vom 28. April bis zum 1. Mai 2023 findet die iNaturalist City Nature Challenge 2023 statt. Bei dem weltweiten Städtewettbewerb geht es darum, möglichst viele Arten (Tiere, Pflanzen, Pilze, Flechten, Algen) innerhalb der Stadtgrenzen zu entdecken, im Bild festzuhalten und auf der Plattform iNaturalist einzustellen. Im Nachgang werden alle Funde von der Online-Community klassifiziert. Auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Botanischen Gartens Berlin begeben sich auf die Suche.

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Auf der Suche nach einer zweiten Erde

Professorin Heike Rauer, Direktorin des Instituts für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin-Adlershof, im Interview mit der GDNÄ über ein neues Weltraumteleskop und ihre Arbeit mit jungen Leuten.

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„Könnten zusätzliche 40 Prozent der Patienten vom Tabak entwöhnen“ – Pneumologen fordern Finanzierung passender Angebote

Die Deutschen rauchen zu viel: 35 Prozent der Bevölkerung greift aktuell zum Tabak und verursacht durch Folgekrankheiten mittelfristig steigende Kosten im Gesundheitssystem. Dabei haben 70 Prozent aller Rauchenden den Wunsch aufzuhören. Die meisten schaffen es nicht, weil passende Unterstützungsangebote zur Rauchentwöhnung fehlen – aus Kostengründen. Das will die Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ändern und macht der Gesundheitspolitik in einem Positionspapier jetzt Vorschläge zur Finanzierung passender Programme, die während eines Krankenhausaufenthaltes beginnen und dann ambulant weitergeführt werden.

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Zi-Studie zu bundesweiten Inzidenztrends diagnostizierter Herzerkrankungen in den Jahren 2013-2021 veröffentlicht

Erkrankungsrisiko kardialer Erkrankungen nimmt schrittweise ab // Deutliche Reduktionen bei Neuerkrankungen // Rückgang vor allem bei Koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz

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How bee-friendly is the forest?

What role do forests play as a feeding habitat for honeybees? A team led by Würzburg biologist Dr. Benjamin Rutschmann investigated this question. For this purpose, the researchers used observation hives inside the Steigerwald.

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Wie bienenfreundlich ist der Wald?

Welche Rolle spielen Wälder als Lebensraum für Honigbienen? Dieser Frage ist ein Team um den Würzburger Biologen Dr. Benjamin Rutschmann nachgegangen. Dazu nutzten die Forscher Beobachtungsstöcke im Steigerwald.

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Diatoms provide an attractive habitat for bacteria

Single-celled algae and marine bacteria live in a complex but largely unexplored relationship. Now, a new study shows that the surface of diatoms is a surprisingly diverse habitat for bacteria. A team from the University of Oldenburg was able to demonstrate for the first time that the surface displays distinct microscale biochemical variations. The colonisation by different bacterial species is finely tuned to this structure. Since diatoms bind large amounts of carbon and form the basis of marine food webs, their relationship with bacteria is of fundamental importance for the climate and ecology of the oceans.

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Zweites Positionspapier der DIVI-Sektion Metabolismus und Ernährung publiziert

Auf das erste folgt jetzt das zweite Positionspapier der Sektion Metabolismus und Ernährung: „In diesem Positionspapier fokussieren wir uns vor allem auf das laborchemische Monitoring der Makro- und Mikronährstoffzufuhr und ergänzen damit unsere erste Empfehlung vom April vergangenen Jahres“, erklärt Sektionssprecher Prof. Gunnar Elke, stellv. Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Auch der klinische Einsatz der indirekten Kalorimetrie im Rahmen der medizinischen Ernährungstherapie ist ein zentraler Aspekt des neuen Papers.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Megaprojekt deckt genetische Ursache eines seltenen Immundefektes bei Kindern auf

Vor über zwei Jahrzehnten wurde am Uniklinikum Ulm ein kranker Säugling mit einem ernsten Immundefekt behandelt. Später wird eine außergewöhnliche Veränderung in der DNA entdeckt. Gibt es einen Zusammenhang? Als die Ulmer Wissenschaftler von ähnlichen Fällen erfahren, entsteht ein internationales Projekt. Der „Ulmer Patient“ ist nicht mehr allein. Mehr als hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – verteilt über vier Kontinente – forschen fortan gemeinsam. Und tatsächlich: Sie finden heraus, dass eine spontane Punktmutation im Transkriptionsfaktor IRF4 zum Versagen der B- und T-Zellen führt. Die hochrenommierte Fachzeitschrift Science Immunology hat die Ergebnisse veröffentlicht.

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Augenschutz beim Fahrradfahren Experte rät zu Brille mit Seitenschutz und UV-Filter

Schätzungsweise 40 Prozent aller Bundesdeutschen fahren regelmäßig Rad. Steigen die Temperaturen im Frühling, wächst auch wieder die Lust auf längere Touren mit Citybike & Co. Doch nicht nur Sonne und Wind, sondern vor allem Insekten und Stürze können den Augen gefährlich werden. Professor Dr. med. Gerd Geerling, Past-Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), gibt Tipps, wie man die Augen beim Fahrradfahren am besten schützt.

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Auftakt der Biotechnologie-Akademie RLP mit erstem Fachkräftedialog an Hochschule Mainz

Die Biotechnologie-Akademie RLP ist ein hochschulübergreifender Zusammenschluss mit engen Kontakten zu Unternehmen, Forschungsinstituten und Bildungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Im Rahmen der Biotechnologie Initiative des Landes Rheinland-Pfalz im Sommer 2022 ins Leben gerufen, soll die Akademie als Vernetzungs- und Kommunikationsplattform Synergien zwischen Schulen, Hochschulen, Universitäten, Unternehmen, Start-Ups, der Politik, Verbänden und der Wissenschaft nutzbar machen. Zum Auftakt richtet die Biotechnologie-Akademie RLP am 24. April 2023 den ersten Fachkräftedialog mit namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an der Hochschule Mainz aus.

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DGU-Jubiläums-Kongress bietet ein Forum für die Transformation der Urologie

Jubiläum in der alten Universitäts- und Bachstadt Leipzig: Vom 20. bis 23. September 2023 begeht die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ihre 75. Jahrestagung im Congress Center Leipzig. Unter dem Motto „#urologie #interdisziplinar #voraus“ setzt DGU-Präsident Prof. Dr. Martin Kriegmair aktuelle Schwerpunkte und macht den Jubiläums-Kongress zu einer Diskussionsplattform für die Transformation der Urologie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Large animals travel more slowly because they can’t keep cool

Whether an animal is flying, running or swimming, its traveling speed is limited by how effectively it sheds the excess heat generated by its muscles, according to a new study led by Alexander Dyer from the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) and the Friedrich Schiller University Jena, published in the open access journal PLOS Biology.

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Große Tiere gehen es langsamer an um nicht zu überhitzen

Ob sich ein Tier nun fliegend, laufend oder schwimmen fortbewegt – das jeweils optimale Tempo ist immer davon abhängig, wie effektiv das Tier sich der überschüssigen Wärme entledigt, die von seinen Muskeln erzeugt wird. Das ist das Ergebnis einer Studie, die nun unter Leitung von Forschenden des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Fachmagazin PLOS Biology veröffentlich wurde.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hungry? Brain tells liver to start recycling

Brain releases hormone after short fasting that boosts autophagy

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft