Gutless marine worms on a Mediterranean diet: Animals can synthesize phytosterols

Phytosterols are good for your health, but humans and other animals are not able to make them themselves. To acquire phytosterols, humans are increasingly turning to supplements, green smoothies, or a Mediterranean diet with plenty of plant-based foods. Researchers from the Max Planck Institute for Marine Microbiology in Bremen, Germany have now discovered that tiny gutless worms from the Mediterranean can synthesize phytosterols on their own. Their study, now published in Science, provides evidence that many other animals also have the genes needed to make their own phytosterols.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Darmlose Meereswürmer auf Mittelmeerdiät: Tiere können Pflanzensterole herstellen

Pflanzensterole (Phytosterole) sind gesund; aber leider können Menschen und Tiere sie nicht selbst herstellen. Immer mehr Menschen nutzen Nahrungsergänzungsmittel, um an Phytosterole zu kommen, oder greifen zu grünen Smoothies oder einer Mittelmeerdiät mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln. Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen haben nun winzige darmlose Würmer im Mittelmeer entdeckt, die selbst Phytosterole herstellen können. Sie zeigen außerdem, dass auch viele andere Tiere die erforderlichen Gene zur Biosynthese eigener Phytosterole haben. Ihre Ergebnisse erscheinen im Fachjournal Science.

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Alternative Fuel for String-Shaped Motors in Cells

Researchers from Dresden and Bangalore discover a unique two-component molecular motor that uses a kind of renewable chemical energy to pull vesicles toward membrane-bound organelles.

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Kostenfreies Online-Angebot zur psychischen Gesundheit von Rettungskräften

Jeder 7. Beschäftigte im Rettungsdienst berichtet von Depression // Teilnehmende für Studie gesucht

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Schimpansen kombinieren Rufe zu neuen Bedeutungen

Ähnlich wie Menschen hängen auch Schimpansen einzelne Rufe zu grösseren, kommunikativ sinnvollen Strukturen zusammen. Laut UZH-Forschenden könnte diese Fähigkeit somit evolutionär älter sein als Sprache selbst.

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Chimpanzees Combine Calls to Communicate New Meaning

Similar to humans, chimpanzees combine vocalizations into larger communicatively meaningful structures. UZH researchers suggest that this ability might be evolutionarily more ancient than previously thought.

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Gamma-Delta-T-Zellen können aggressiven Brustkrebs bekämpfen

– Forschende aus Freiburg entdecken einen Prozess, durch den Krebszellen dem Immunsystem entkommen. Dem entgegenzuwirken ist ein Ansatz für die Entwicklung neuer Immuntherapien gegen Triple-negativen Brustkrebs.
– Aktuell gibt es keine zielgerichteten Therapien gegen Triple-negativen Brustkrebs. Diese Kreabsart ist besonders aggressiv und kehrt auch nach Chemotherapie häufig zurück. Die aktuelle Studie zeigt, dass eine kombinierte Immuntherapie mit Gamma Delta T-Zellen und dem klinisch zugelassenen Wirkstoff Zoledronat gegen den Krebs wirksam sein könnte. Gamma-Delta-T-Zellen sind aktuell noch nicht als Immuntherapie zugelassen, werden aber in laufenden klinischen Studien untersucht.

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Wie das Betrachten von Kunst online unser Wohlbefinden beeinflussen kann

Dass sich Kunst positiv auf unser Gemüt auswirken kann, ist bekannt. Aber inwiefern funktioniert das auch beim Betrachten von Gemälden am Bildschirm? Dieser Frage ist ein internationales Forschungsteam der Universität Wien, des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik in Nijmegen und des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main nachgegangen. Die Ergebnisse der vom EU Horizon ART*IS Project finanzierten Studie wurden soeben als Open-Access-Artikel im Fachmagazin Computers in Human Behavior veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Medien-Akkreditierung für die 72. Lindauer Nobelpreisträgertagung

Medienhinweis für Journalist*innen, Blogger*innen, Wissenschafts-Influencer*innen
#LINO23 mit Fokus Physiologie/Medizin: 25. – 30. Juni 2023
Akkreditierung für Teilnahme in der Lindauer Inselhalle
Programmübersicht in der Lindauer Mediathek
Interviewmöglichkeiten mit Nobelpreisträger*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen aus fast 100 Nationen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Media Accreditation for the 72nd Lindau Nobel Laureate Meeting

Media Advisory for Journalists, Bloggers, Science Influencers
#LINO23 with focus on Physiology/Medicine: 25 – 30 June 2023
Accreditation for participation in the Lindau Inselhalle
Programme overview in the Lindau Mediatheque
Opportunities for interviews with Nobel Laureates and Young Scientists from almost 100 nations

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Spuren aus der Vergangenheit: Forschende gewinnen uraltes Erbgut einer Frau aus einem 20.000 Jahre alten Anhänger

Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist es erstmals gelungen, menschliche DNA von der Oberfläche eines Gegenstands aus der Steinzeit, eines durchbohrten Hirschzahns aus der Denisova-Höhle in Südsibirien, zu gewinnen. Um diesen nicht zu beschädigen, entwickelte das Team eine neue, zerstörungsfreie Methode zur Isolierung von DNA aus alten Knochen und Zähnen. So ist es ihnen gelungen, ein genetisches Profil der Frau zu rekonstruieren, die den Anhänger trug oder benutzte, sowie des Hirsches, dem der Zahn einst gehörte.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Was wächst in der Nordsee? AWI stellt erste App für Bestimmung von Großalgen der deutschen Nordsee vor

Eine neue App erfasst, bebildert und beschreibt ab heute alle Großalgen, die im westlichen und östlichen Wattenmeer sowie um die Insel Helgoland wachsen. An den Start geht SeaKey als Bestimmungsschlüssel jetzt mit 68 Braunalgen; die Gruppen der Grün- und Rotalgen werden folgen. Die App, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts entwickelt wurde, bietet Fachleuten aus Wissenschaft und Behörden, Studierenden sowie interessierten Laien mithilfe eines neu entwickelten Matrix-Konzeptes eine übersichtliche Möglichkeit, um Algen zu bestimmen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Rapeseed makes more than just oil – it’s a source of proteins too

At the Fraunhofer Center for Chemical-Biotechnological Processes CBP in Leuna, Germany, representatives from politics, research and industry opened a novel pilot plant for the mild processing of rapeseed to increase the added-value potential of rape as a raw material. Based on a biorefinery, the plant not only delivers high-grade, pre-raffinate-quality rapeseed oil, but also a high-grade, protein-rich rapeseed kernel concentrate, secondary plant substances dissolved in ethanol and rapeseed hulls, which represent further products. The plant was built as part of the joint research project EthaNa, which has been funded by the German Federal Ministry of Food and Agriculture (BMEL).

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Leading the way in regenerative medicine: cell-specific properties of novel spider silk materials

Materials made of spider silk can be specifically modified or processed in such a way that living cells of a certain type adhere to them, grow and proliferate. This has been discovered by researchers at the University of Bayreuth under the direction of Prof. Dr. Thomas Scheibel. Cell-specific effects of the materials can be generated by biochemical modifications of the silk proteins, but also by surface structuring of spider silk coatings. The research findings, published in „Advanced Healthcare Materials“ and „Advanced Materials Interfaces“, are pioneering for regenerative medicine and the production of artificial tissue.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wegweisend für die regenerative Medizin: Zellspezifische Eigenschaften neuartiger Spinnenseiden-Materialien

Materialien aus Spinnenseide können gezielt so verändert oder verarbeitet werden, dass lebende Zellen eines bestimmten Typs an ihnen haften bleiben, wachsen und sich vermehren. Dies haben Forscher*innen der Universität Bayreuth unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Scheibel herausgefunden. Zellspezifische Effekte der Materialien können durch biochemische Modifikationen der Seidenproteine, aber auch durch die Oberflächenstrukturierung von Beschichtungen aus Spinnenseide erzeugt werden. Die in „Advanced Healthcare Materials“ und „Advanced Materials Interfaces“ veröffentlichten Forschungsergebnisse sind wegweisend für die regenerative Medizin und die Herstellung von künstlichem Gewebe.

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Welthändehygienetag 5. Mai 2023: Händewaschen schützt vor Infektionen

Viele Infektionskrankheiten wie Magen-Darm-Infekte oder Erkältungen werden über die Hände von einer Person auf andere übertragen. Um diese Infektionsketten zu unterbrechen, ist die einfache und wirksame Methode gründliches Händewaschen. Zum Welthändehygienetag am 05. Mai 2023 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Bedeutung regelmäßigen Händewaschens hin und gibt Tipps zum „Wann“ und „Wie“. Wie aber vermittelt man Kindern wichtige Hygieneregeln im Alltag? Dazu hat die BZgA mit dem Carlsen-Verlag das Pixi-Buch „Nico macht sich gesund“ entwickelt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie sich Zellen und ihre Umgebung während des Wachstums beeinflussen

Die Zellen unseres Körpers wechselwirken mit dem Raum, der sie umgibt. Forschende haben diese wechselseitige Beeinflussung nun im Detail untersucht. In Zukunft möchten sie das Wissen nutzen, um Wundheilungsstörungen und Krebs zu diagnostizieren und heilen.

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WIdOmonitor: Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung findet große Zustimmung

Die Kernelemente des Solidarprinzips der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) finden große Akzeptanz in der Bevölkerung. Das gilt sowohl für gesetzlich wie auch für privat Krankenversicherte. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Wissenschaftlichen Instituts der AOK befürworten aktuell 82 Prozent der gesetzlich Versicherten und 80 Prozent der privat Versicherten, dass Gesunde den gleichen Beitrag für ihre gesundheitliche Absicherung zahlen wie Kranke. Im Vergleich zu einer Befragung aus dem Jahr 2012 hat die Zustimmung noch einmal deutlich zugenommen: Damals lag diese bei 71 bzw. 74 Prozent.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

5. Rheinland-Pfälzischer Krebstag an der Universitätsmedizin Mainz

Unter dem Motto „Medizin – Psychoonkologie – Selbsthilfe: Ein Netz, das trägt“ findet am 13. Mai 2023 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz) der 5. Rheinland-Pfälzische Krebstag statt. Die gemeinsame Veranstaltung des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen der Universitätsmedizin Mainz (UCT Mainz) und der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. informiert über das umfassende Spektrum der onkologischen Versorgung – von der Krebsvorsorge über die stationäre und ambulante Behandlung bis hin zur psychoonkologischen sowie psychosozialen Unterstützung und der Nachsorge.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zertifizierte Zentren in der Onkologie als Vorbild für die Krankenhausreform

Bereits seit 20 Jahren können Brustkrebszentren von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) zertifiziert werden. Das Brustkrebszentrum im Vivantes Klinikum Am Urban (Berlin) ist seit 2008 fortlaufend zertifiziert. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach begleitete das diesjährige Überwachungsaudit: Ein Einblick in ein erprobtes, komplexes Qualitätssicherungssystem, das die bestmögliche Behandlung für Patient*innen bietet und beispielhaft für die anstehende Krankenhausreform sein kann.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DGS-Umfrage: Zwischenergebnis zeigt hohe Bereitschaft bei Ärztinnen und Ärzten zu Suizidassistenz

Von 444 Ärztinnen und Ärzten befürworten rund 82 Prozent den ärztlich assistierten Suizid – ca. 18 Prozent lehnen die Unterstützung beim Sterben gänzlich ab. So lautet das Zwischenergebnis einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) zum ärztlich assistierten Suizid. Seit September 2022 ist die Umfrage online. Noch bis September 2023 können Ärztinnen und Ärzte teilnehmen. Besonders für Palliativpatienten, deren Versorgung nicht erfolgreich war, sowie für chronisch Erkrankte ist die Bereitschaft zum ärztlich assistierten Suizid hoch.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Welthypertonietag 2023: Bluthochdruck erfordert eine sorgfältige Diagnostik und Therapieüberwachung

Am 17. Mai 2023 ist Welthypertonietag. Bluthochdruck ist in Deutschland die Volkskrankheit Nummer 1. Die Deutsche Hochdruckliga ermutigt Ärztinnen und Ärzten daher dazu, an dem Thema „dranzubleiben“, und besonders genau hinzuschauen. Denn manchmal verbirgt sich hinter Normalwerten in der Arztpraxis eine maskierte Hypertonie. Auch bei der „Weißkittelhypertonie“ sollte man sich nicht in falscher Sicherheit wägen. Ebenso wichtig wie die Diagnostik ist das Therapiemonitoring, um Folgekrankheiten zu vermeiden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Post-Covid: keine falschen Versprechungen!

Im Gesundheitsausschuss wurde im April 2023 über die Versorgungssituation von Post-Covid- und ME/CFS-Betroffenen diskutiert – das ist wichtig, allerdings fanden die Beratungen unter Ausschluss der wissenschaftlichen Expertise der Allgemeinmedizin statt. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) empfiehlt, diese Expertise künftig von Beginn an in solche Debatten und strukturelle Überlegungen einzubeziehen. Gleichzeitig warnt die DEGAM davor, spezialisierte Ambulanzen flächendeckend aufzubauen, die zum jetzigen Zeitpunkt (noch) kein erfolgversprechendes und evidenzbasiertes Therapieangebot machen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Künstliche Intelligenz für die Osteoporose-Diagnostik

Forschende der Uni Kiel haben eine Software entwickelt, die Wirbelbrüche auf CT-Bildern automatisch erkennt und prognostisch bewertet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fallow land promotes biodiversity

Bird populations benefit significantly from agricultural fallows, especially in landscapes with medium structural complexity

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft