Risikofaktor für psychiatrische Erkrankungen wirkt je nach Geschlecht unterschiedlich

FKBP51 gilt als Risikofaktor für psychiatrische Erkrankungen. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun erstmals auch positive Effekte: Statt ängstlich zu machen oder die Denkleistung zu beeinträchtigen, kann das Protein das Gegenteil bewirken und damit Resilienz fördern. Welche Wirkung es entfaltet, hängt davon ab, in welcher Art von Zellen es aktiv wird. Außerdem spielt das Geschlecht eine entscheidende Rolle: Weibliche Modelltiere reagierten ängstlich oder mutig, männliche waren kognitiv geschwächt oder gestärkt. Die Ergebnisse machen die Entwicklung eines Medikaments nicht leichter. Sie zeigen aber umso mehr, wie wichtig Grundlagenforschung und Geschlechter-spezifische Studien sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genomes of 233 primate species sequenced

New insights into the genetic diversity and evolution of our closest relatives and the genetic causes of human diseases

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genome von 233 Primatenarten entschlüsselt

Neue Erkenntnisse über die genetische Diversität und Evolution unserer nächsten Verwandten sowie über die genetischen Ursachen menschlicher Krankheiten

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Erbgut von Primaten als Schlüssel zur menschlichen Gesundheit

Primaten-Genome mittels KI auf klinische Relevanz von individuellen Genvarianten analysiert

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Online-Tutorial von und mit Jugendlichen klärt über Depression auf

6% der Jugendlichen depressiv erkrankt – Jugendliche durch Pandemie psychisch besonders betroffen – Jugendbeirat gestaltet Clips mit

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Forschende aus Bremen kultivieren Archaeen, die auf neuen Wegen Erdöl abbauen

Wie tief im Meeresboden Mikroorganismen Erdöl unschädlich machen

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Intelligent brains take longer to solve difficult problems

Do intelligent people think faster? Researchers at the BIH and Charité – Universitätsmedizin Berlin, together with a colleague from Barcelona, made the surprising finding that participants with higher intelligence scores were only quicker when tackling simple tasks, while they took longer to solve difficult problems than subjects with lower IQ scores. In personalized brain simulations of the 650 participants, the researchers could determine that brains with reduced synchrony between brain areas literally “jump to conclusions” when making decisions, rather than waiting until upstream brain regions could complete the processing steps needed to solve the problem.

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Glückshähnchen in Tachenhausen

Studentisches Forschungs- und Praxisprojekt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) zur mobilen Geflügelhaltung; Oberboihinger Gemeinderat informiert sich vor Ort; neuer hochmoderner mobiler Stall

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Deutsche Leberstiftung zum „NASH Day“: Übergewicht ist auch für die Leber ein „fettes Problem“

Am 8. Juni 2023 findet unter der Leitung des Global Liver Institute (GLI) der Internationale NASH-Tag („International NASH Day“, kurz IND) statt. Seit Juni 2018 wird mit dem IND die Aufmerksamkeit auf die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) und ihre fortgeschrittene Stufe, die nicht-alkoholische Fettleberentzündung (NASH), gelenkt. Nach Angaben des GLI ist die Entwicklung dieser Erkrankung dramatisch und mit weltweit über 115 Millionen NASH-Betroffenen als versteckte Epidemie einzustufen. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt den IND ausdrücklich.

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„Climate change is the greatest challenge facing humanity“ – new status report on climate change and health

More heat-related deaths, new and increasing infectious diseases, increased exposure to allergens, a rise in antibiotic resistance, more lung diseases as a result of increasing air pollution, more skin cancer due to increased UV radiation – these are some of the negative consequences of climate change for public health. A new report, coordinated by the Robert Koch Institute (RKI), provides an overview of the health impacts of climate change and ways to counteract them. The publication was coordinated through the project KlimGesundAkt, which is funded by the Federal Ministry of Health.

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Neuer, vielversprechender Ansatz in der Gentherapie: Schädliche Mutationen erfolgreich überlisten

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Zoya Ignatova von der Universität Hamburg hat eine neuartige Strategie entwickelt, mittels künstlich konstruierter Transfer-RNAs (tRNA) genetisch bedingte Mutationen zu unterdrücken. Diese Mutationen können zu schweren Krankheiten führen. Die Tests, die erfolgreich an Patientenzellen und Mäusen durchgeführt wurden, könnten einen neuen Ansatz zur Bekämpfung verschiedener und heute unheilbarer Krankheiten liefern. Die Ergebnisse der Studie wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

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„Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit“

Neuer Sachstandsbericht zu Klimawandel und Gesundheit erschienen

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Better Health Care Thanks to AI

Medicine is becoming increasingly complex, not least due to new technologies. Artificial Intelligence (AI) aims to help doctors manage the flood of information and make the best possible decisions for their patients. With the recently founded AI Center for Health Care, the state of Bremen is promoting cross-institute cooperation on this future topic through the U Bremen Research Alliance – and is bolstering health research in Bremen.

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Desert ant increase the visibility of their nest entrances in the absence of landmarks

Researchers at the Max Planck Institute for Chemical Ecology report in Current Biology that in the absence of other visual cues, desert ants build higher nest hills to facilitate homing of foraging nest mates.

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Wüstenameisen erhöhen in Abwesenheit von Landmarken die Sichtbarkeit ihres Nesteingangs

Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie berichten in der Zeitschrift Current Biology, dass Wüstenameisen höhere Nesthügel bauen, um futtersuchenden Arbeiterinnen die Rückkehr ins Nest zu erleichtern, wenn andere visuelle Orientierungshilfen fehlen.

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Von der Methode zur Haltung: Eine Heranführung an die aktive Patientenbeteiligung in der Gesundheitsforschung

Um Gesundheitsforschung bedarfsgerechter zu gestalten, ist es wichtig, Patientinnen und Patienten aktiv am Forschungsprozess zu beteiligen. Eine neue Veröffentlichung des DLR Projektträgers bietet hierfür Anregungen und praktische Tipps. Sie richtet sich insbesondere an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der klinischen Forschung.

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Neuer Leitlinienbeauftragter für Altersmedizin: „Wir können für die Bedürfnisse multimorbider Menschen sensibilisieren“

Neuer Leitlinienbeauftragter der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) ist Dr. Klaus Friedrich Becher, Chefarzt der Allgemeinen und Geriatrischen Rehabilitation an der Klinik Wartenberg in Oberbayern. Er übernimmt diese Aufgabe zusätzlich zu seiner Funktion als DGG-Beauftragter der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

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Franco-German AI Partnership: DFKI and Inria at Viva Technology 2023

In the 60th anniversary year of the signing of the Élysée Treaty, DFKI and Inria will present partner projects, startups, and their concept for Europe’s digital sovereignty at Viva Technology 2023, Paris, June 14-17. The French national research institute for computer science and the German Research Center for Artificial Intelligence will demonstrate computer-brain interfaces for use outside the lab, among other things. Together with eight other academic partners and the states of North Rhine-Westphalia and Saarland, they form the Franco-German Tech Lab in Hall 1, Stand D11 of the Tech and Start-up Fair.

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Intelligente Gehirne nehmen sich mehr Zeit für schwierige Aufgaben

Haben intelligente Menschen ein „schnelleres“ Gehirn? Forschende des BIH und der Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit einem Kollegen aus Barcelona machten den überraschenden Befund, dass Versuchspersonen die bei Intelligenztests besser abschnitten zwar einfache Probleme schneller lösen konnten, sie für schwierige Aufgaben jedoch mehr Zeit benötigten als Teilnehmende, die mit niedriger Punktzahl abschnitten.

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Nutzungsaufgabe verändert die Natur

Forschende diskutieren Entwicklung der Artenvielfalt auf brachliegenden Flächen

In den vergangenen 50 Jahren sind immer mehr Menschen vom Land in die Stadt gezogen. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in oder nahe einer Stadt. Bis 2050 wird ein Anstieg auf etwa 70 Prozent erwartet. Zurück bleiben verlassene Felder, Weiden, Minen, Fabriken und ganze Dörfer. Seit den 1950er Jahren ist die Fläche der brachliegenden Landschaft weltweit auf ungefähr 400 Millionen Hektar angewachsen. Kriege und der Klimawandel treiben die Entwicklung zusätzlich voran. Wie sich die Veränderung auf die Natur auswirkt, ist noch wenig verstanden.

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Health information increases whole grain consumption – a little bit

Whole grain products are healthy, but not particularly popular. However, providing information of their benefits can change that, at least a little bit. This is demonstrated by a recent study conducted by the University of Bonn, involving over 300 people between the ages of 18 and 39. But despite receiving relevant information daily for two weeks, the effect was relatively small. The researchers therefore believe that education alone is unlikely to achieve the recommended consumption levels. The study has now been published in the journal „Appetite.“

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Gesundheits-Informationen steigern Vollkorn-Konsum – ein wenig

Vollkorn-Produkte sind gesund, aber nicht sonderlich populär. Mit einer besseren Aufklärung über ihre Wirkung lässt sich das jedoch zumindest ein wenig ändern. Das belegt eine aktuelle Studie der Universität Bonn, an der gut 300 Personen zwischen 18 und 39 Jahren teilnahmen. Obwohl sie zwei Wochen lang täglich entsprechende Informationen erhielten, war der Effekt allerdings relativ gering. Mit Aufklärung allein lassen sich die empfohlenen Verzehrmengen daher wohl kaum erreichen, meinen die Wissenschaftlerinnen. Die Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift „Appetite“ erschienen.

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Microbes powered by electricity

In microbial electrosynthesis, microorganisms use CO2 and electricity to produce alcohol, for example. How this process works biologically, however, has only been speculated about until now. Researchers at the Leibniz Institute for Natural Product Research and Infection Biology (Leibniz-HKI) have now been able to confirm experimentally for the first time that the bacteria use electrons from hydrogen and can produce more chemical substances than previously known.

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A rapid diagnostic test to detect multiple resistance determinants against the important carbapenem antibiotics

In 2050, the number of people dying as a result of infection with antibiotic-resistant bacteria could rise to ten million, according to WHO forecasts. For targeted therapies and to prevent the spread of antibiotic resistance, rapid and accurate diagnosis of resistance is essential. A new rapid test developed by DZIF researchers in cooperation with the company Coris BioConcept now makes it possible to detect over 95 percent of carbapenem resistance in patients infected with the widespread pathogenic bacterium Acinetobacter baumannii.

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Früherkennung der Sepsis durch Maschinelles Lernen

Verbundprojekt SCIDATOS zeigt, dass klinische „Ground Truth“ einen Goldstandard für die Sepsis-Diagnose darstellen kann

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft