Emerging infectious diseases: From reaction to prevention – is it possible?

Prof. Marion Koopmans gives 11th Loeffler Lecture in Greifswald

New infectious agents, especially those originally from animals, are great challenges to science and politics. This was made very clear once again by the COVID-19 pandemic that has just been overcome. But is there any chance at all of getting „ahead of the wave“ in the case of emerging infectious diseases and preventing an epidemic from growing into a pandemic? This question has occupied Prof. Marion Koopmans for years. In this year’s Loeffler Lecture on 3.July, she will shed light on opportunities and needs to detect and contain new infectious diseases at an early stage.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Infektionskrankheiten: Von der Reaktion zur Prävention – ist das möglich?

Frau Prof. Marion Koopmans hält 11. Loeffler-Lecture in Greifswald

Neue Infektionserreger, insbesondere solche, die ursprünglich aus dem Tierreich stammen, stellen Wissenschaft und Politik vor große Herausforderungen. Dies hat die gerade überstandene COVID-19 Pandemie nochmals sehr deutlich gemacht. Gibt es aber überhaupt eine Chance, bei neu auftretenden Infektionskrankheiten „vor die Welle“ zu kommen und eine Epidemie nicht zu einer Pandemie anwachsen zu lassen? Diese Frage beschäftigt Prof. Marion Koopmans seit Jahren. In der diesjährigen Loeffler-Lecture am 03. Juli beleuchtet sie Möglichkeiten und Notwendigkeiten, neue Infektionskrankheiten frühzeitig zu erkennen und einzudämmen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Positive Bilanz nach Start des Informationsangebots für Hausarztpraxen zur Organ- und Gewebespende

Positive Bilanz ziehen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutsche Hausärzteverband e. V. ein Jahr nach Einführung eines neuen gemeinsamen Informationsangebots für Hausärztinnen und Hausärzte zur Organ- und Gewebespende. Nach Bereitstellung eines Informationspakets der BZgA mit Materialien an 34.475 Hausärztinnen und Hausärzte im Februar 2022 hat die Hausärzteschaft die Beratung zur Organ- und Gewebespende im Praxisalltag weiter intensiviert: So wurden von den Praxen zwischen dem 1. März 2022 und dem 31. März 2023 mehr als 600.000 Exemplare der Broschüre „Antworten auf wichtige Fragen“ sowie mehr als vier Millionen Organspendeausweise bei der BZgA bestellt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschungsteam zeigt, wie sich die Zellform reversibel ändern lässt

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Bart Jan Ravoo (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Prof. Dr. Timo Betz (Universität Göttingen) beschreibt erstmals, wie sich lebende Zellen durch eine gezielte Beeinflussung der Zellmembran mittels Lichts reversibel verformen lassen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Research team shows how a cell’s form can be reversed

A research team led by Prof. Bart Jan Ravoo (University of Münster) and Prof. Timo Betz (University of Göttingen) describes for the first time how living cells can be reversibly deformed by specifically influencing the cell membrane using light.

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Wie der Mensch, so der Hund

Hunde und Menschen verarbeiten Körperhaltungen im Gehirn ähnlich

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New gardens in the Sahara: a „Citizen Science“ project at the University of Bayreuth

In the northwest of the Republic of Chad, in a remote desert region of the Tibesti Mountains, there are irrigated gardens divided into floors for the cultivation of fruits, vegetables, herbs and dates. Dr. habil. Tilman Musch, a social anthropologist at the University of Bayreuth, established these Sahara gardens in close cooperation with local residents. He reports on the goals, challenges and successes of the project, which has been funded by the Gerda Henkel Foundation since 2021 and follows on from earlier traditions of oasis horticulture in the Sahara, in the journal „Berichte über Landwirtschaft“ published by the German Federal Ministry of Food and Agriculture (BMEL).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studie zu guter Luft am Arbeitsplatz: Mitmachen und Radon messen

Bundesamt für Strahlenschutz untersucht etwa 2.000 Arbeitsplätze

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kinderschutz in der Lebensmittelwerbung: „Mehr Zugeständnisse an die FDP darf es nicht geben“

In der festgefahrenen Debatte um Regeln zum Kinderschutz in der Lebensmittelwerbung hat das Bundesernährungsministerium einen Kompromissvorschlag vorgelegt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mediterrane Kost, Antientzündliche Diät, Fasten: Wie Ernährung die Rheumatherapie unterstützen kann

Gibt es eine Ernährungsweise, die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen entgegenwirkt? Und gibt es umgekehrt Nahrungsmittel, die Rheuma-Erkrankte besser nicht zu sich nehmen sollten? Empfehlungen zu diesen Fragen füllen viele Buch- und Internetseiten. Wissenschaftliche Belege dafür, dass die Rheumaaktivität sich über die Ernährung beeinflussen ließe, sind dagegen rar. Der Nutzen von Ernährungsinterventionen ist daher auch in Fachkreisen umstritten. Experten der DGRh haben sich nun des Themas angenommen, Studien ausgewertet und daraus wissenschaftlich fundierte Empfehlungen abgeleitet. Die überzeugendsten Belege gibt es demnach für den Nutzen einer mediterranen Ernährung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DIVI zur Krankenhausreform: Ohne Notfallversorgung nur Stückwerk!

Das Grundgerüst der Krankenhausreform stehe, heißt es vor dem nächsten Treffen der Regierungskommission an diesem Donnerstag. Die bereits etablierten Strukturen in Nordrhein-Westfalen (NRW) sollen als Blaupause für Vorhaltepauschalen und Leistungsgruppen dienen. Im Gegensatz zu den Empfehlungen der Regierungskommission ist aber in NRW – und damit geplant demnächst in ganz Deutschland – die Notfallmedizin keine eigene Leistungsgruppe. So wird eine Institution nicht berücksichtigt, in der pro Jahr 15 bis 20 Millionen hilfesuchende Menschen medizinische Leistungen erhalten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hirnstamm-Screening bei Schlaganfall-Patienten – Mit Ultraschall frühzeitig Post-Stroke-Depressionen erkennen

Depressionen gehören zu den häufigsten Komplikationen eines Schlaganfalls. Bisher konnte man nicht sicher voraussagen, welche Patientinnen oder Patienten eine sogenannte Post-Stroke-Depression entwickeln werden. Jetzt zeigt die prospektive Studie „PROMoSD“, dass Veränderungen am Hirnstamm ein Biomarker dafür sein könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) begrüßt diese vielversprechenden Erkenntnisse. Im Rahmen eines Hirnstamm-Ultraschalls könnten Risikopatienten in Zukunft frühzeitig erkannt und behandelt werden. Das schonende Verfahren ist leicht durchzuführen, flächendeckend verfügbar und kostengünstig.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine App, die Gefühle zeigt

Gefühle in Worte fassen – gerade Jugendlichen fällt das schwer. Die kostenlose Smartphone-App «Heavy Mental» hilft dabei, Stimmungen zu visualisieren und dient als spielerischer Einstieg, um eigene Gefühle zu reflektieren und darüber zu kommunizieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Plastik statt Stroh: Störche nutzen menschlichen Abfall zum Nestbau

Die vom Menschen verursachte Umweltverschmutzung hat erhebliche Auswirkungen und beeinflusst sogar den Nestbau von Vögeln. Das zeigt eine aktuelle europäische Studie unter Leitung des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung der Vetmeduni anhand von Störchen. Allerdings unterscheidet sich die Verwendung von menschlichen Abfällen zwischen einzelnen Storch-Populationen erheblich.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Korallenriffe den Klimawandel überstehen können

Einzelne Projekte der Tara-Pazifik-Expedition zur Erforschung der Korallenriffe veröffentlichen erste erstaunliche Ergebnisse – Der gesamte Datensatz wird öffentlich zur Verfügung gestellt – Biologe der Universität Konstanz ist Koordinator

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue europäische Blutdruckleitlinie setzt 140/90 mmHg als „rote Linie“

Die neue Bluthochdruckleitlinie der „European Society of Hypertension“ wurde aktuell publiziert [1] und überrascht durch einen pragmatischen Ansatz im Hinblick auf die Zielwerte: 140/90 mmHg ist die „rote Linie“, die Werte jedes/r Betroffenen sollten also darunter liegen. Wer es verträgt, sollte noch tiefer eingestellt werden, wer nicht, muss es aber nicht. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Hochdruckliga rät insbesondere im letzteren Fall dazu, die nicht-medikamentösen Maßnahmen zur Blutdrucksenkung auszureizen. Jeder kann selbst etwas tun! Neben zahlreichen Empfehlungen wurden in die Leitlinie zwei neue aufgenommen: eine kaliumreiche Kost und Antistresstraining.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

72. Lindauer Nobelpreisträgertagung (Physiologie/Medizin) eröffnet – Diversität, KI und Klimawandel auf der Agenda

Rund 40 Nobelpreisträger*innen und an die 600 Nachwuchswissenschaftler*innen aus
90 Ländern in Lindau
Programm rund um die Tagungsdisziplin Physiologie/Medizin
Ausgewählte Programmpunkte im öffentlichen Livestream
Marius Müller-Westernhagen neu im Ehrensenat der Stiftung
Highlights auf Social Media, z.B. Twitter: #LINO23

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Opening of the 72nd Lindau Nobel Laureate Meeting (Physiology/Medicine) – Diversity, AI and Climate Change on the Agenda

Around 40 Nobel Laureates and close to 600 Young Scientists from 90 countries in Lindau
Programme focusing on the meeting’s discipline Physiology/Medicine
Public livestream covering selected programme sessions
New member of the Foundation’s Honorary Senate: Marius Müller-Westernhagen
#LINO23 highlights on our social media wall

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

ESH-Leitlinie: Pragmatische Blutdruckziele, Vermeidung von Folgekrankheiten und neue Risikofaktoren stehen im Fokus

Heute am späten Nachmittag wurde auf dem Kongress der „European Society of Hypertension“ Einblick in die neue europäische Leitlinie zur Behandlung von Bluthochdruck gegeben. Die wichtigsten Neuerungen umfassen eine vereinfachte Zielwertdefinition, eine verbesserte Bluthochdruckklassifikation, basierend auf dem Grad der vorliegenden hochdruckbedingten Organschädigungen, und neue Risikofaktoren, darunter u. a. Schlafstörungen, Migräne, Depression, Luftverschmutzung, Migrationshintergrund sowie die geschlechtsangleichende Hormontherapie bei transsexuellen Menschen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Molekulare Täuschung treibt Tumorzellen in den Selbstmord

Ein maßgeschneidertes Molekül behindert Krebswachstum, indem es einen Proteinkomplex blockiert, dessen Bindungspartnern es täuschend ähnelt. Die betroffenen Zellen schalten daraufhin ein Selbstmordprogramm an. Das hat eine fachübergreifende Forschungsgruppe aus der Marburger Krebsmedizin und Chemie mit Unterstützung aus München herausgefunden. Das Team berichtet in der Juliausgabe des Fachblatts „Cell Chemical Biology“ über seine Ergebnisse.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Autonome Erntehelfer – HHN nimmt am Field Robot Event teil und gewinnt 3. Platz

• Beim dreitägigen Field Robot Event geht es um die Landwirtschaft von morgen: Mit Einsatz von KI sollen Ackerfelder präzise von Schädlingen befreit werden.

• Teams aus aller Welt zeigen in Slowenien, was ihre autonomen Mini-Roboter dazu leisten können.

• Die Hochschule Heilbronn landet in der Disziplin „Hindernis umfahren“ auf dem Siegertreppchen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Herpes-Enzephalitis mit Mini-Hirnen analysieren

Das Herpes-simplex-Virus-1 verursacht mitunter Gehirnentzündungen. Ein entzündungshemmendes Mittel mit einem antiviralen zu kombinieren, könnte in dieser gefährlichen Situation helfen. Das berichten die Gruppen Rajewsky und Landthaler sowie die Organoid-Plattform des MDC-BIMSB in „Nature Microbiology“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Magdeburg researchers discover a new mechanism of cancer immune defense

An interdisciplinary team of researchers at the Otto-von-Guericke University in Magdeburg has gained new insights into how inflammatory mediators of pathogen defense can remotely drive cancer cells into death – an important contribution to improving cancer immunotherapies.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie ein Ozean-düngendes Bakterium Verbände bildet

Trichodesmium, ein häufiges und ökologisch bedeutendes Bakterium, düngt nährstoffarme Ozeane und ermöglicht so höheres Leben. Entscheidend für seinen Erfolg ist die Fähigkeit, Verbände zu bilden, um rasch auf Veränderungen in ihrer Umwelt zu reagieren. ETH-​Forschende zeigen auf, wie sich die Mikroben dabei organisieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erstmals nicht-invasive Diagnostik für Hochrisiko- Herzpatient*innen

Ultra-hochauflösende volldigitale Photon-Counting-Computertomografie ermöglicht bei Hochrisikopatient*innen erstmals eine präzise nicht-invasive Untersuchung von Herzkrankheiten / Studie im Fachmagazin Radiology

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft