Alles im Gleichgewicht? Wie ein molekularer Schalter den Fettstoffwechsel steuert

Unser Fettstoffwechsel ist zur Energiegewinnung für unseren Körper essenziell. Ein Forschungsteam der Universität Basel hat nun einen molekularen Schalter entdeckt, der den Fettstoffwechsel in unseren Zellen reguliert. Er steuert die Speicherung bzw. Umwandlung der Fette in Energie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Studie deckt abrupte Verschiebung des tropischen Pazifikklimas während der Kleinen Eiszeit auf

Ein neuer El Niño hat offiziell begonnen und wird das Wetter auf dem gesamten Planeten für das nächste Jahr oder länger bestimmen – unter anderem mit Hitze und Trockenheit im westpazifischen Raum. Ein El-Niño-ähnliches Verhalten kann auch auf längeren Zeitskalen von Jahrzehnten oder Jahrhunderten auftreten. Das zeigt ein internationales Forschungsteam um Ana Prohaska von der Universität Kopenhagen und Dirk Sachse vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) anhand von Sedimentanalysen eines philippinischen Sees für die Zeit zwischen 1600 und 1900 n.Chr. Ihre Studie erschien heute in Communications Earth and Environment.

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The sacrifice within – how collagen’s weak bonds help protect tissue

HITS researchers publish new findings on collagen, the most abundant protein in our body: So-called „sacrificial bonds“ in collagen break faster than the basic structure and thus protect the tissue as a whole because they track down harmful radicals that are produced during mechanical stress. The work was published in “Nature Communications.”

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Im Einsatz gegen Radikale

Forschende am Heidelberger Institut für Theroretische Studien (HITS) veröffentlichen neue Erkenntnisse zu Kollagen, dem am häufigsten vorkommenden Protein in unserem Körper: Darin enthaltene schwache Bindungen, sogenannte „sacrificial bonds“ reißen schneller als die Grundstruktur und schützen so das Gewebe als Ganzes, weil sie schädliche Radikale aufspüren, die bei mechanischer Beanspruchung entstehen. Die Arbeit wurde in „Nature Communications“ veröffentlicht.

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Herzschwäche: Prognose mit Blick in die Augen?

Lässt sich der Verlauf einer Herzinsuffizienz anhand der Pupillengröße und der Reaktion der Pupille auf einen Lichtreiz vorhersagen? Eine Studie hierzu am Herzzentrum Brandenburg in Bernau unterstützt die Herzstiftung mit rund 68.000 Euro

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Neuer KML-Podcast: Autonomie & Informiertheit beim Hodgkin Lymphom – was wünschen sich junge Betroffene?

In der neuesten KML-Podcastfolge sprechen Peter Borchmann und seine Kollegin Karolin Behringer mit Lotte und Max, die als junge Erwachsene an einem Hodgkin-Lymphom erkrankt waren. Die beiden Betroffenen berichten als Expert:innen ihrer Erkrankung darüber, wie sie ihre Diagnose aufgenommen haben und die dann folgende Behandlung erlebt haben. Im Zentrum steht die Frage, was ihnen neben einer guten medizinischen Versorgung dabei geholfen hat, um ihre Erkrankung möglichst gut bewältigen zu können. Zu finden ist der Podcast unter: <https://lymphome.de/podcasts>

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EHA 2023: Berichte der Expert:innen aus dem Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) sind jetzt online!

In der Reihe „LymphomKompetenz KOMPAKT“ berichten neun ausgewiesene Expertinnen und Experten für das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) vom diesjährigen Jahreskongress der European Hematology Association (EHA2023). Für dieses Meeting, das als hybride Veranstaltung in Frankfurt/Main durchgeführt wurde, haben sich rund 15.000 Ärztinnen und Ärzte aus Europa und aller Welt registriert. Im Mittelpunkt der prägnanten Videoberichte stehen aktuelle Forschungsergebnisse und neue Standards der klinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Lymphomerkrankungen.

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Ein einziges Molekül bringt Symbiose aus dem Gleichgewicht

Eine funktionierende Symbiose zum beiderseitigen Vorteil kann sehr fragil sein, das zeigt eine neue Studie zum Zusammenleben von Bakterien und Pilzen. Forschende des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) in Jena fanden heraus, dass die Bakterienart Mycetohabitans rhizoxinica nur dann unbehelligt in den Hyphen des Pilzes Rhizopus microsporus lebt, wenn sie ein bestimmtes Protein produziert.

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„Living Wall“ facade greening combines densification with flood protection

Climate change is causing temperatures to rise and storms to increase. Especially in inner cities, summers are becoming a burden for people. While densification makes use of existing infrastructure and avoids urban sprawl, it increases the amount of sealed surfaces. This has a negative impact on the environment and climate. Green facades bring more green into cities. If textile storage structures are used, they can even actively contribute to flood protection. The German Institutes of Textile and Fiber Research (DITF) have developed a corresponding „Living Wall“.

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Dem Dresdner Uniklinikum gespendete Avatare bereichern das Familienleben

Das Team des Sächsischen Kinderpalliativzentrums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden unterstützt Familien mit palliativmedizinisch zu versorgenden Kindern beziehungsweise Jugendlichen künftig mit High-Tech: Dank einer Spende des Leipziger Vereins „Paulis Momente“ stehen dem Zentrum seit dem Frühjahr drei so genannte Telepräsenz-Avatare mit den dazugehörigen Tablet-PC zur Verfügung. Die Geräte können überall dort platziert werden, wo die Patientinnen und Patienten aufgrund ihrer Erkrankung nicht sein können. Die Avatare lassen sich über eine App fernsteuern, so dass die Erkrankten nicht passiv bleiben, sondern über das Gerät sprechen und den Blickwinkel ändern können.

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Functional imaging shows how intestinal and liver diseases mutually influence each other

A mechanism underlying several liver diseases is that the bile produced in the liver cannot be secreted into the intestine as intended. This leads to a backlog of bile, which can damage the liver tissue. The research groups of Prof. Trautwein (University Hospital RWTH Aachen) and Prof. Hengstler (Leibniz Research Centre for Working Environment and Human Factors in Dortmund) have made a surprising discovery about the interaction of the liver and the intestine. The course of cholestatic liver disease may be milder when the liver disease is accompanied by an additional disease of the intestine. The team discovered that an inflamed intestine influences the liver to produce less bile acids.

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Froh mit roh? – Zum Internationalen Tag der Früchte 2023

Wie beim Verzehr roher Früchte unerwünschte gesundheitliche Folgen vermieden werden können, gehört zu den Themen des aktuellen „BfR2GO“-Wissenschaftsmagazins.

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Auf dem Fuß´schen Weg zur Juniorprofessur

Carmina Teresa Fuß (29) befindet sich noch in der Facharztausbildung zur Endokrinologin und wurde gerade zur Juniorprofessorin für Translationale Medizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ernannt. Dabei wollte die Halbitalienerin eigentlich Musik studieren.

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104. Deutscher Röntgenkongress: Teilnehmendenzahlen auf Rekordniveau

Mehr als 9.500 Radiolog:innen, Medizinische Technolog:innen für Radiologie (MTR), Medizinphysiker:innen und Medizinstudierende haben am 104. Deutschen Röntgenkongress teilgenommen, der sich auch in diesem Jahr aus einem digitalen (RÖKO DIGITAL) und einem Präsenzteil (RÖKO WIESBADEN) zusammensetzte. 114 Aussteller machten zudem die begleitende Industrieausstellung im RheinMain CongressCenter (RMCC) zu einem erneuten Publikumsmagneten.

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DNA Organization in Real-Time | How the motion of DNA controls gene activity

Despite being densely packed to fit into the nucleus, chromosomes storing our genetic information are always in motion. This allows specific regions to come into contact and thereby activate a gene. A group of scientists from the Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Princeton University, and the Institut Pasteur in Paris now visualized this dynamic process and give novel insights into the physical characteristics of DNA.

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DNA-Organisation in Echtzeit | Wie die Dynamik der DNA die Genaktivität steuert

Obwohl Chromosomen, die unsere genetische Information speichern, dicht gepackt sind, damit sie in den Zellkern passen, sind sie ständig in Bewegung. Bestimmte Regionen müssen in Kontakt kommen, damit ein Gen aktiviert werden kann. Eine Gruppe von Wissenschafter:innen des Institute of Science and Technology Austria (ISTA), der Princeton University und des Pasteur Instituts in Paris hat diesen dynamischen Prozess nun visualisiert. Das gibt uns neue Einblicke in die physikalischen Eigenschaften der DNA.

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Virus-like transposons wage war on the species barrier

Scientists have known for decades that genes can be transferred from one species to another, both in animals and plants. However, the mechanism of how such an unlikely event occurs remained unknown. Now, researchers from Alejandro Burga’s lab at the Institute of Molecular Biotechnology (IMBA) of the Austrian Academy of Sciences identify a vector of horizontal gene transfer (HGT) in worms. The findings, published on June 29 in Science, could lead to the discovery of further vectors of HGT in eukaryotes and might find applications in pathogen control.

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Virusähnliche Transposons überwinden die Artenschranke

Wissenschaftler:innen wissen seit Jahrzehnten, dass Gene von einer Art auf eine andere übertragen werden können, sowohl bei Tieren als auch bei Pflanzen. Der Mechanismus, wie ein solch unwahrscheinliches Ereignis abläuft, war aber bisher unbekannt. Jetzt identifizierten Forschende der Gruppe von Alejandro Burga am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften einen Vektor für horizontalen Gentransfer (HGT) in Fadenwürmer. Die Ergebnisse, die am 29. Juni im Fachjournal Science veröffentlicht wurden, könnten bei der Bekämpfung von Krankheitserregern Anwendung finden.

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Schwämme und ihr Mikrobiom: Seit Jahrmillionen im Gespräch

LMU-Forschende zeigen, dass Schwämme auf Veränderungen ihres Mikrobioms mit weitreichenden Modifikationen der Genregulation reagieren.

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From shelf to bin: Representative study on causes of food waste

In view of a growing world population and the issue of global food security, the following number is staggering: According to the German Federal Ministry of Agriculture, 78 kilograms of food are thrown away per capita every year in Germany alone. Over 50 percent of global waste along the food value chain is generated in private households. People thus spend money on products that then end up in the garbage bin. But what is the background to this irrational behavior, which is more than a private decision in the face of resource scarcity?

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Erneute Beratung über Verschreibungspflicht: DGU und BvDU fordern Sildenafil muss rezeptpflichtig bleiben

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologie e.V. (BvDU) sind alarmiert: Noch im Januar 2022 hatte der Sachverständigen-Ausschuss für Verschreibungspflicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für den Erhalt der Verschreibungspflicht von Sildenafil 50 mg zur oralen Anwendung votiert. Nun steht die Verordnungspflicht für den Wirkstoff Sildenafil in einer niedrigeren Dosierung auf dem Prüfstand.

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Launch of the reviewer link functionality in PsychArchives

PsychArchives now offers the option of sharing content exclusively with peer-reviewers before archiving it.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Einführung der Reviewer-Link-Funktionalität in PsychArchives

PsychArchives bietet ab sofort die Möglichkeit, Inhalte vor der Archivierung ausschließlich mit Gutachter*innen zu teilen.

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Online-Vortrag „Globaler Klimawandel – Regionale Folgen und unsere Handlungsmöglichkeiten“

Im Online-Vortrag mit dem Titel „Globaler Klimawandel – Regionale Folgen und unsere Handlungsmöglichkeiten“ gibt Dr. Jürgen Ritterhoff als Experte auf dem Gebiet Klimaschutz einen Überblick über die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die verschiedenen Regionen der Welt und diskutieren im Anschluss verschiedene Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Die von Prof. Dr. Viviane Scherenberg moderierte Veranstaltung beginnt am 12.07.2023 um 18:00 Uhr.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Chemikalieneinsatz und der Verlust der Artenvielfalt zusammenhängen

Chemikalien in der Umwelt werden in der Wissenschaft nicht ausreichend als eine der Ursachen für den Schwund der Artenvielfalt in den Blick genommen. Dies zeigen 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsnetzwerks RobustNature von Goethe-Universität und kooperierenden Instituten in einer Studie, die jetzt in der Zeitschrift „Nature Ecology and Evolution“ veröffentlicht worden ist. Die Forschenden sehen in einem interdisziplinären Ansatz eine neue Chance, den Verlust der Biodiversität besser zu verstehen, um effizienter Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dazu untersuchen sie die Wechselwirkungen zwischen chemischer Belastung und Biodiversitätsverlust.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft