Promotion zum Problem der Diskriminierung im Gesundheitswesen erfolgreich verteidigt

Maximiliane Hädicke hat Ihre Promotion zum Thema „Die medizinische Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsinkongruenz/Geschlechtsdysphorie und das Problem der Diskriminierung im Gesundheitswesen“ erfolgreich verteidigt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zur Kommentierung freigegeben: Version 4 der Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz

Die Version 4 der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz steht ab sofort bis zum 08.09.2023 zur öffentlichen Konsultation bereit. Fachkreise und Interessierte sind eingeladen, das komplett überarbeitete Kapitel „Medikamentöse Therapie“ der Leitlinie kritisch zu begutachten und zu kommentieren.

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Cell biology: How cellular powerhouses call for help when under stress

Originally, the powerhouses of higher cells, the mitochondria, were independent organisms. Researchers at Goethe University Frankfurt have investigated to what extent their metabolism has blended with that of their host cells in the course of evolution, using the example of a mitochondrial stress response. They have discovered that mitochondria send two different biochemical signals. These are processed together in the cell and trigger a support mechanism to restore cellular balance (homeostasis). The work was partly done within the ENABLE cluster initiative (now EMTHERA) at Goethe University Frankfurt.

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Zellbiologie: Wie zelluläre Kraftwerke unter Stress Hilfe anfordern

Die Kraftwerke höherer Zellen, die Mitochondrien, waren ursprünglich eigenständige Lebewesen. Wie sehr sich ihr Stoffwechsel im Laufe der Evolution mit dem ihrer Wirtszellen verschränkt hat, haben Wissenschaftler:innen der Goethe-Universität Frankfurt am Beispiel einer Stressreaktion von Mitochondrien untersucht. Sie fanden heraus, dass die Mitochondrien zwei unterschiedliche biochemische Signale senden. Diese werden in der Zelle miteinander verarbeitet und starten ein Unterstützungsprogramm, um das zelluläre Gleichgewicht (Homöostase) wiederherzustellen. Die Arbeiten wurden unter anderem im Rahmen der Clusterinitiative ENABLE (fortgeführt als EMTHERA) der Goethe-Universität gemacht.

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Wasserreinigung mit Biotechnologie: Forschende finden neuen Ansatz durch Kombination von Pilzen und Bakterien

Stickstoff, vor allem in Form von anorganischem Nitrit und Nitrat, ist eine der größten stofflichen Belastungen in Süßgewässern und menschlichen Abwässern. Forscherinnen und Forscher des chinesischen Ministeriums für Natürliche Ressourcen in Xiamen und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben eine natürliche Pilz-Bakterien-Kombination identifiziert, die Nitrat besonders effizient und konstant verstoffwechselt. Dies könnte für die Weiterentwicklung der Biotechnologie in der Wasseraufbereitung entscheidend sein und ist ein weiterer Beleg für die wichtige Rolle von Pilzen in aquatischen Ökosystemen.

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Studie der TH Deggendorf belegt den Erfolg von Klinikclowns in Seniorenheimen

In den vergangenen drei Jahren untersuchte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die Wirkung von Klinikclowns auf Seniorinnen und Senioren in Langzeitpflegeeinrichtungen in der CAsHeW- Studie (Studie zu Clownsinterventionen in Altenhilfeeinrichtungen – soziale Hilfeleistung unter Berücksichtigung emotionaler Wesensaspekte), in Kooperation mit dem Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. und finanziert vom Bundesministerium für Gesundheit.

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Voreilige Schlussfolgerung: das haben psychotische Störungen und Verschwörungstheorien gemeinsam

Publikationspreis 2022/2023 der Frankfurter Stiftung für Forschung und Bildung: Artikel zu Verschwörungstheorien und paranoidem Wahn ausgezeichnet

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Das genetische Erbe unserer ausgestorbenen Ahnen

Genfluss einer extinkten Gorilla-Population zu rezenten Berggorillas entdeckt

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Cochrane Review: So lassen sich freiheitsentziehende Maßnahmen im Pflegeheim reduzieren

Organisationsbezogene Interventionen können den Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen in Pflegeheimen reduzieren, ohne das Sturzrisiko zu erhöhen, so das Hauptergebnis eines aktuellen Cochrane Reviews. Für andere Interventionen, fand der Review dagegen keine überzeugenden Belege.

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Genome analysis of 46,000-year-old roundworm from Siberian permafrost reveals novel species

International research team shows that a newly discovered nematode species from the Pleistocene share a molecular toolkit for survival with the nematode Caenorhabditis elegans.

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Genomanalyse eines 46.000 Jahre alten Fadenwurms aus sibirischem Permafrost enthüllt eine neue Spezies

Ein internationales Forschungsteam zeigt, dass eine neu entdeckte Fadenwurmart aus dem Pleistozän einen ähnlichen molekularen Baukasten zum Überleben hat wie der Fadenwurm Caenorhabditis elegans.

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Das Überlebensprogramm von Krebszellen abschalten

Tumorzellen können mitunter Chemo- und Strahlentherapien entgehen: Sie aktivieren einen Signalweg, der ihr Absterben verhindert. Forschende um Claus Scheidereit am Max Delbrück Center beschreiben nun in „Cell Chemical Biology“ zwei neue Substanzen, die den Krebszellen diesen Ausweg abschneiden.

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Neue Alzheimer-Therapien stellen Gesundheitsbudget und Versorgungsstrukturen vor enorme Herausforderungen

Neurodegenerative Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson nehmen zu, z.T. sogar mehr, als durch die Überalterung der Gesellschaft erklärt werden kann. In jüngster Zeit wurden im Bereich der Alzheimerbehandlung verschiedene Durchbrüche vermeldet. Doch die Therapiekosten sind hoch, ebenso die Anzahl derjenigen, die für diese Behandlungen in Frage kommen. Und selbst wenn genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stünden, bleiben enorme versorgungsstrukturelle Herausforderungen, die zeitnah gelöst werden müssen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie mahnt gemeinsam mit den Berufsverbänden an, dass nun die Gesundheitspolitik handeln muss.

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Selbstheilender Kunststoff wird biologisch abbaubar

Konstanzer Chemiker*innen entwickeln Mineralplastik mit zahlreichen positiven Eigenschaften aus nachhaltigen Grundbausteinen und weisen gemeinsam mit Kollegen aus der Biologie dessen sehr gute mikrobiologische Abbaubarkeit nach.

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Competition for food? Jaw analyses show what cave bears and brown bears ate

The differences are in the details: Special 3D shape analyses of the jaws and dentitions of cave bears and brown bears living at the same time from the fossil site in the caves of Goyet in Belgium show their clearly different food spectrum. In contrast, the diet of brown bears living around 30,000 years ago differs only slightly from that of their North American relatives still living today. SNSB zoologist Anneke van Heteren has now published her comparative study together with a colleague from the Royal Belgian Institute of Natural Sciences (RBINS) in the scientific journal Boreas.

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Konkurrenz um Nahrung? Kieferanalysen zeigen was Höhlenbären und Braunbären fraßen

Die Unterschiede liegen im Detail: Spezielle 3D-Formanalysen der Kiefer und Gebisse von Höhlenbären und zeitgleich lebenden Braunbären aus der Fossilfundstelle in den Höhlen von Goyet in Belgien zeigen deren deutlich unterschiedliches Nahrungsspektrum. Der Speiseplan der vor rund 30.000 Jahren lebenden Braunbären unterscheidet sich dagegen nur leicht von dem ihrer heute noch lebenden Artgenossen aus Nordamerika. SNSB-Zoologin Anneke van Heteren veröffentlichte ihre Vergleichsstudie nun gemeinsam mit einer Kollegin des Royal Belgian Institute of Natural Sciences (RBINS) in der Fachzeitschrift Boreas

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Looking deep into the Network

Artificial neural networks are everywhere in research and technology, as well as in everyday technologies such as speech recognition. Despite this, it is still unclear to researchers what is exactly going on deep down in these networks. To find out, researchers at the Göttingen Campus Institute for Dynamics of Biological Networks (CIDBN) at Göttingen University, and the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organisation (MPI-DS) have carried out an information-theoretic analysis of Deep Learning, a special form of machine learning.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

In die Tiefen des Netzwerks geblickt

Künstliche neuronale Netze sind in Forschung und Technik ebenso wie in Technologien des Alltags heute allgegenwärtig, zum Beispiel bei der Spracherkennung. Trotzdem ist bislang unklar, was genau in den tieferen Bereichen dieser Netzwerke passiert. Um dies zu ergründen, haben Forschende des Göttingen Campus Instituts für Dynamik biologischer Netzwerke (CIDBN) der Universität Göttingen und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) eine informationstheoretische Analyse des Deep Learning, einer speziellen Form des maschinellen Lernens, vorgenommen.

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Materialforschung: Biokatalytische Schäume mit enormer Haltbarkeit und Aktivität

Die industrielle Biokatalyse mit Enzymen gilt als „Gamechanger“ bei der Entwicklung einer nachhaltigen chemischen Industrie. Mithilfe von Enzymen kann eine eindrucksvolle Bandbreite an komplexen Molekülen wie pharmazeutische Wirkstoffe unter umweltfreundlichen Bedingungen synthetisiert werden. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun eine neue Klasse von Materialien entwickelt, indem sie Enzyme als Schäume hergestellt haben, die eine enorme Haltbarkeit und Aktivität besitzen. Über ihre Ergebnisse berichten die Forschenden in der Fachzeitschrift Advanced Materials. Das neuartige Herstellungsverfahren der Enzym-Schäume wurde bereits zum Patent angemeldet.

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Essential cell death-regulating mechanisms important for recovery from SARS-CoV infection and skin injury discovered

University of Cologne Scientists discover that cleavage of the protein cFLIP is crucial to limit cell death and promote tissue regeneration / Publication in Science Advances

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie der Zelltod während Wundheilung und SARS-CoV 2 Infektionen reguliert wird

Kölner Wissenschaftler*innen entdecken, dass die Spaltung des Proteins cFLIP als Bremse für den Zelltod und für die Fähigkeit des Gewebes, Schäden zu überwinden, unerlässlich ist / Veröffentlichung in „Science Advances“

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Stammbäume aus Europas Jungsteinzeit

Die Bestattungen eines jungsteinzeitlichen Gräberfeldes, Gurgy ‘les Noisats’ im heutigen Frankreich, offenbarten unerwartet große Familienstammbäume, mit deren Hilfe es einem deutsch-französischen Forschungsteam gelungen ist, erste Einblicke in die Sozialstruktur frühbäuerlicher Gemeinschaften vor 6.700 Jahren zu gewinnen. Die Forschenden fanden Hinweise auf eine enge verwandtschaftliche Linie, die durch Monogamie, „Außenheirat“ mit Partnergemeinschaften und generell stabile Zeiten geprägt war.

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New insights into the evolution of the plague pathogen

– Joint press release by Kiel University and the Max Planck Institute for Evolutionary Biology, Plön –

A research team from Kiel University and MPI-EB identifies genetic factors that were acquired by the pathogen Yersinia pestis during its recent evolution and contribute to our understanding of the emergence of the modern plague pandemic in the 19th century

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Erkenntnisse zur Evolution des Pesterregers

– Gemeinsame Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie Plön –

Forschungsteam von CAU und MPI Plön identifiziert genetische Faktoren, die der Erreger Yersinia pestis während seiner jüngsten Entwicklung erworben hat und die zum Verständnis der Entstehung der modernen Pestpandemie im 19. Jahrhundert beitragen

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Ein Film sagt mehr als tausend Worte

Seit mehreren Jahren verfolgen Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) einen völlig neuen Ansatz zur Therapie neurodegenerativer Erkrankungen, speziell der Amyotrophen Lateralsklerose – kurz ALS. Mit einem Film machen sie auf ihr Forschungsprojekt „ThaXonian“ (Magnetic Axon Therapy) aufmerksam. Sie hoffen, auf diesem Weg „ThaXonian“ bekannter zu machen und neue Finanzquellen zur Fortsetzung des Vorhabens zu erschließen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft