Research Grants Endowed with €240,000

The application period for the DKMS John Hansen Research Grant 2024 began on August 1, 2023. With this grant, the foundation DKMS Stiftung Leben Spenden supports up to four outstanding research projects in the field of stem cell transplantation or cell therapy each year. A stem cell transplant saves the lives of many blood cancer patients. However, relapses and severe complications continue to pose major challenges. The grant is intended to promote excellent science in this field. The application deadline is November 30, 2023.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschungsstipendien dotiert mit 240.000 Euro

Am 1. August 2023 begann die Bewerbungsfrist für den DKMS John Hansen Research Grant 2024. Die DKMS Stiftung Leben Spenden unterstützt damit jährlich bis zu vier herausragende Forschungsprojekte aus den Bereichen Stammzelltransplantation oder Zelltherapie. Vielen Blutkrebspatient:innen rettet eine Stammzelltransplantation das Leben. Doch Rückfälle und schwere Komplikationen stellen die Medizin weiterhin vor große Herausforderungen. Der Grant dient der Förderung exzellenter Wissenschaft in diesem Bereich. Ende der Bewerbungsfrist ist der 30. November 2023.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Veganer Trend in Europa: In Deutschland kommt Milch-Ersatz aus Pflanzen am besten an

Deutschland besitzt den aktivsten Markt, Südeuropa wünscht sich mehr Vielfalt, und den Menschen in Polen sind Molkerei-Ersatzprodukte zu teuer, so eine aktuelle Studie der Uni Hohenheim

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit der richtigen Ernährung die Nieren schützen

Die chronische Nierenkrankheit ist häufig. Durch eine rechtzeitige medikamentöse Therapie kann sie aber wirksam behandelt werden, so dass vielen Betroffenen die Dialyse erspart bleibt. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, wenn es um den Erhalt der Nierenfunktion geht. Die Faustformel dafür lautet: „Gesunde ballaststoffreiche Mischkost, frisch zubereitet, und zwar aus Zutaten, die nicht industriell verarbeitet wurden.“ Ob vegan, vegetarisch oder flexitarisch, ist egal. Salz und Phosphate sollten weitgehend reduziert werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Auf den Spuren der Ursprünge des Lebens

Moleküle können aktive Cluster bilden, die Stoffwechselprozesse katalysieren, indem sie selbsterzeugten Konzentrationsgradienten folgen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS). Ihr Modell beschreibt die Selbstorganisation von Molekülen, die an Stoffwechselwegen beteiligt sind und fügt so der Theorie über den Ursprung des Lebens einen möglichen neuen Mechanismus hinzu. So lässt sich besser verstehen, wie an komplexen biologischen Netzwerken beteiligte Moleküle, dynamische und funktionale Strukturen bilden können. Die Ergebnisse bieten einen Ansatzpunkt für weitere Experimente zur Entstehung des Lebens.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Exploring the origins of life

Catalytic molecules can form metabolically active clusters by creating and following concentration gradients – this is the result of a new study by scientists from the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization (MPI-DS). Their model predicts the self-organization of molecules involved in metabolic pathways, adding a possible new mechanism to the theory of the origin of life. The results can help to better understand how molecules participating in complex biological networks can form dynamic functional structures, and provide a platform for experiments on the origins of life.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How the hospital pathogen Acinetobacter baumannii quickly adapts to new environmental conditions

Hospital-acquired infections are often hard to treat because the corresponding pathogens become increasingly resistant against antibiotics. Here, the bacterium Acinetobacter baumannii is particularly feared, and there is great pressure to devise novel therapeutic approaches to combat it. Bioinformaticians from Goethe University Frankfurt and Research Unit FOR2251 of the German Research Foundation have now detected an unexpectedly wide diversity of certain cell appendages in A. baumannii that are associated with pathogenicity. This could lead to treatment strategies that are specifically tailored to a particular pathogen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

So passt sich der Krankenhauskeim Acinetobacter baumannii schnell an neue Umweltbedingungen an

Im Krankenhaus erworbene Infektionen sind oft besonders schwer zu behandeln, weil die Erreger Resistenzen gegen gängige Antibiotika aufweisen. In dieser Hinsicht besonders gefürchtet ist das Bakterium Acinetobacter baumannii, für dessen Bekämpfung unter großem Druck neue Therapieansätze gesucht werden. Bioinformatiker der Goethe-Universität und der Forschergruppe FOR2251 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben nun innerhalb von A. baumannii eine unerwartet große Diversität bestimmter Zellanhänge nachgewiesen, die mit der Pathogenität im Zusammenhang stehen. Daraus könnten Behandlungsstrategien resultieren, die spezifisch auf einen bestimmten Keim zugeschnitten sind.

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Wenn die Blutplättchen außer Kontrolle geraten

Das akute Lungenversagen (ARDS für Acute Respiratory Distress Syndrom) ist ein lebensbedrohlicher Zustand. Eine von Thrombozyten befeuerte überschießende Immunreaktion verschlechtert zusätzlich die Lungenfunktion. Forschende der Universitätsmedizin Würzburg haben nun herausgefunden, wie diese schwere Entzündungsreaktion unterdrückt werden kann.

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A promising investigational therapeutic monoclonal antibody to treat chronic hepatitis B and D infections

Affecting hundreds of millions of people, chronic hepatitis B is a widespread global health problem for which there is as yet no cure. In a preclinical study involving the German Center for Infection Research (DZIF), Heidelberg University Hospital, University Medical Center Hamburg-Eppendorf and the US company Vir Biotechnology, the potential of an engineered investigational human monoclonal antibody for the treatment of chronic hepatitis B and hepatitis D has been demonstrated. Based on the results, clinical trials with the monoclonal antibody VIR-3434 are ongoing.

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Ein vielversprechender therapeutischer monoklonaler Antikörper zur Behandlung chronischer Hepatitis B und D

Die chronische Hepatitis B, von der Hunderte von Millionen Menschen betroffen sind, ist ein weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem, für das es bisher keine Heilung gibt. In einer präklinischen Studie, an der das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), das Universitätsklinikum Heidelberg, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und das US-amerikanische Unternehmen Vir Biotechnology beteiligt waren, wurde das Potenzial eines gentechnisch hergestellten monoklonalen Antikörpers für die Behandlung von chronischer Hepatitis B und Hepatitis D nachgewiesen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden derzeit klinische Studien mit dem monoklonalen Antikörper VIR-3434 durchgeführt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pilz hilft Birne: Neue Pilzart wird Verbündeter im Kampf gegen Schadinsekten im Obstbau

JKI-Forscher beschreibt mit internationalem Team erstmals einen neuen insektenpathogenen Pilz, der blattsaugende Insekten befällt, die schwere Bakterienkrankheiten übertragen.

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Gut contractions influence the composition of the microbiome

Research team of the CRC 1182, Helmholtz Munich, and the University of Southern California demonstrates that altered fluid dynamics in the gut affect microbial colonisation

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Darmkontraktionen beeinflussen die Zusammensetzung des Mikrobioms

Forschungsteam des Kieler SFB 1182, vom Helmholtz Zentrum München und der University of Southern California weist nach, dass sich eine geänderte Flüssigkeitsdynamik im Darm auf die Mikrobenbesiedlung auswirkt

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Wie wehrt der Körper Atemwegserkrankungen ab? Forscherteam entdeckt neuen Mechanismus

Wenn Viren oder Bakterien die Atemwege besiedeln, versucht der Körper diese durch Abhusten von Schleim wieder loszuwerden. Diese natürliche Abwehrreaktion ist bei bestimmten Atemwegserkrankungen wie der Mukoviszidose oder COPD gestört. Ein Forscherkonsortium der Universität des Saarlandes und der Universität Gießen hat nun einen grundlegenden Mechanismus entdeckt, der erklärt, wie diese Immunreaktion überhaupt in Gang gesetzt wird. Dies kann helfen, wirksamere Therapien zu entwickeln. Die Studie wurde in dem renommierten Fachmagazin „Science Advances“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mückenbekämpfung über den Hörsinn

Forschende der Universität Oldenburg und des University College London (Großbritannien) haben herausgefunden, dass der Botenstoff Octopamin eine entscheidende Rolle beim Hören von Malariamücken und mittelbar auch bei deren Paarung spielt. Diese Erkenntnis könnte einen neuen Ansatz bieten, die Vermehrung dieser Insekten einzudämmen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Geistig fit im hohen Alter: Widerstandsfähigkeit gegen Abbauprozesse im Hirn

Über-80-Jährige, deren Gedächtnisleistung der von 30 Jahre Jüngeren entspricht, verdanken ihre geistige Fitness vor allem ihrer Widerstandsfähigkeit gegen altersbedingte Veränderungen des Gehirns. Kompensations- und Bewältigungsstrategien von Alterserscheinungen spielen eine untergeordnete Rolle. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die diesen als Super-Ager bezeichneten Menschen im Altersvergleich auch eine deutlich bessere körperliche und seelische Verfassung bescheinigt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Digitale Workshopreihe: Nachhaltigkeit in Lieferketten von Gewürzen und anderen pflanzlichen Rohstoffen

Die Adalbert-Raps-Stiftung und das ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke rufen eine neue Veranstaltungsreihe zur Nachhaltigkeit entlang der Lieferketten von Gewürzen und anderen pflanzlichen Rohstoffen für Vertreter:innen von produzierenden Unternehmen, Handelsunternehmen, Verbänden und Forschungseinrichtungen ins Leben. Die digitale Workshopreihe bringt Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um Nachhaltigkeitsherausforderungen in globalen Lieferketten zu diskutieren und Lösungswege für Unternehmen aufzuzeigen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pneumologie-Kongress 2024: Abstracts zu neuesten Studien und Forschungsdaten können ab sofort eingereicht werden!

Ab sofort können wissenschaftliche Abstracts für den Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) eingereicht werden. Die Veranstaltung findet vom 20. bis 24. März 2024 in Mannheim statt und bietet die beste Gelegenheit, um der pneumologischen Community in Deutschland das eigene wissenschaftliche Engagement vorzustellen. Erwartet werden rund 4.000 Teilnehmende. Die Abstracts zum Pneumologie-Kongress können bis Samstag, den 30. September 2023, über die Kongress-Website eingereicht werden: www.pneumologie-kongress.de

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Bio- und Chemokatalyse für grüne Chemie kombiniert

Der Chemiker Professor Dr. Harald Gröger von der Universität Bielefeld ist Pionier auf dem Gebiet der so genannten chemoenzymatischen Ein-Topf-Synthese. Das Konzept beschreibt die Durchführung mehrerer Reaktionen ohne Trennschritte in einem Reaktor, bei der konventionelle Chemokatalysatoren und umweltfreundliche Biokatalysatoren (Enzyme) kombiniert werden. Diese Verzahnung macht Produktionsprozesse effizienter und reduziert Abfälle. Gemeinsam mit Kollegen der US-amerikanischen University of California, Santa Barbara, und dem Schweizer Pharma-Unternehmen Novartis hat Gröger einen Beitrag über solche effizienten Synthesen im Journal Chemical Reviews veröffentlicht.

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On-off Switch for Enzymes

Researchers at TU Graz have gained new insights into the functioning of a protein found in bacteria, whose enzymatic activity is activated by blue light.

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New early whale is possibly the heaviest animal of all time.

An international team of scientists led by Dr. Eli Amson, paleontologist at the State Museum of Natural History Stuttgart, Germany, has discovered and studied the fossilized skeleton of a new species of early whale. This ancient relative of today’s whales, dolphins and porpoises lived in coastal waters about 39 million years ago and had an enormous body mass. The new species is named Perucetus colossus, „the colossal whale from Peru“. He is a contender for the title of „heaviest animal of all time“. The research results of the team of scientists as well as the description of the new species Perucetus colossus, were published in the scientific journal „Nature“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Urwal ist ein Anwärter auf das schwerste Tier aller Zeiten.

Ein internationales Wissenschaftler*innen-Team um Dr. Eli Amson, Paläontologe Naturkundemuseum Stuttgart, hat das fossile Skelett einer neuen Art der frühesten Wale entdeckt und erforscht. Diese Verwandten der heutigen Wale, Delfine und Schweinswale lebten bereits vor ungefähr 39 Millionen Jahren vollständig in küstennahen Gewässern und hatten enorme Körpermassen. Die neue Art trägt den Namen Perucetus colossus, „der kolossale Wal aus Peru“. Der Urwal ist ein Anwärter auf den Titel des „schwersten Tiers aller Zeiten“. Die Forschungsergebnisse des Wissenschaftler*innen-Teams sowie die Beschreibung der neuen Art Perucetus colossus wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

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Structural insights illuminate the arms race between crop plants and fungal pathogens

Scientists from the Max Planck Institute for Plant Breeding Research shed light on how harmful fungi evade recognition by their plant hosts and aid infection.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Einblicke in die Struktur erklären das Wettrüsten zwischen Nutzpflanzen und Pilzerregern

Forschende des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung klären auf, wie Schadpilze die Erkennung durch ihre Pflanzenwirte umgehen und damit die Infektion begünstigen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft