Positionspapier zur Sanitär- und Nährstoffwende von REGION.innovativ zirkulierBAR

Recyclingdünger: Rechtliche Anpassungen sind dringend nötig, um Wasser zu sparen, Schadstoffe zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Neues Positionspapier mit forschungsbasierten Lösungsansätzen!

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Opportunities for cancer treatment and wound healing: Microrobots for the study of cells

– Cells are stimulated by robots measuring just 30 micrometers (µm)
– Technological platform developed to produce microrobots
– Ion channel mechanisms can be influenced

A group of researchers at the Technical University of Munich (TUM) has developed the world’s first microrobot (“microbot”) capable of navigating within groups of cells and stimulating individual cells. Berna Özkale Edelmann, a professor of Nano- and Microrobotics, sees potential for new treatments of human diseases.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Chancen für Krebsbehandlung und Wundheilung: Mikroroboter für die Erforschung von Zellen

– 30 Mikrometer große Roboter stimulieren Zellen
– Technologische Plattform zur Herstellung der Mikroroboter entwickelt
– Mechanismen der Ionenkanäle lassen sich beeinflussen

Eine Forschendengruppe der Technischen Universität München (TUM) hat weltweit erstmals einen Mikroroboter entwickelt, der im Zellverbund navigieren und einzelne Zellen gezielt stimulieren kann. Die Professorin für Nano- und Mikrorobotik Berna Özkale Edelmann sieht darin das Potenzial, neue Behandlungsmethoden für den Menschen zu finden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Universität Witten/Herdecke eröffnet psychotherapeutische Ambulanz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Der Bedarf an Therapieplätzen ist nach der Corona-Pandemie weiter gestiegen.

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Pressure in the biliary system leads to tissue changes in the liver

Dresden researchers link excessive pressure in the bile transport network of the liver to the formation of liver cell rosettes, which are observed in many liver diseases.

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New approach in the treatment of non-alcoholic fatty liver disease (NAFLD)

The prebiotic resistant starch could play an important role in the treatment of non-alcoholic fatty liver disease (NAFLD) in the future. Initial indications suggest that a specially adapted diet with resistant starch not only positively influences the intestinal microbiome but also leads to an alleviation of the disease. This is what an international research team from the “Balance of the Microverse” Cluster of Excellence at the University of Jena, Shanghai Sixth People’s Hospital Affiliated to Shanghai Jiao Tong University School of Medicine (SSPH-SJTUSM) and the Leibniz Institute for Natural Product Research and Infection Biology (Leibniz-HKI) found in a recent study.

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Neuer Ansatz zur Behandlung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung

Bei der Behandlung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) könnte resistente Stärke als Präbiotikum künftig eine wichtige Rolle spielen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass eine speziell abgestimmte Ernährungsform mit resistenter Stärke nicht nur das Darmmikrobiom positiv beeinflusst, sondern auch zu einer Linderung des Krankheitsverlaufs führt. Dies fand ein internationales Forschungsteam des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ der Universität Jena, des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut sowie des Shanghai Sixth People’s Hospital heraus.

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DIfE-Jahresbericht 2021-2022 erschienen

Wie essen wir im Einklang mit unserer inneren Uhr? Welche Ernährung fördert ein gesundes Altern? Und welchen Einfluss hatte die Ernährung während der Pandemie auf unser Wohlbefinden? Der neue Jahresbericht des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) informiert im bewährten Magazinstil über diese und andere ausgewählte Forschungshighlights sowie die vielfältigen Aktivitäten des Instituts in den Jahren 2021 und 2022.

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Neue Technologien zwischen Krieg und Frieden: Einladung zur Konferenz „Science Peace Security“ an der TU Darmstadt

Die Konferenz Science · Peace · Security ’23 findet vom 20. bis 22. September 2023 an der Technischen Universität Darmstadt statt. Sie widmet sich dem Wandel von Technologien, deren Rolle in Kriegen und Konflikten sowie Fragen der Rüstungskontrolle. Am 21. September lädt ein öffentliches Dialogpanel vor allem zivilgesellschaftliche Organisationen ein, um den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern. Zu dieser Veranstaltung ist auch die breite Öffentlichkeit eingeladen. Ausgerichtet wird die englischsprachige Konferenz von TraCe, einem hessischen BMBF-Forschungsverbund zu Transformationen politischer Gewalt, vom DFG-Sonderforschungsbereich CROSSING und vom Forschungsverbund FONAS.

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Unterschätzte Gefahr und Ressource am Meeresgrund

Neues Dinoflagellaten-Bestimmungsbuch beleuchtet Bedeutung der marinen Einzeller.
Heute legt die Meeresbiologin Dr. Mona Hoppenrath von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen die zweite, erweiterte Auflage des weltweit umfassendsten Bestimmungsbuchs für marine, benthisch lebende Dinoflagellaten vor: „Marine benthic dinoflagellates – their relevance for science and society“. Neben der Beschreibung zahlreicher neuer Arten, erstmals auch anhand molekulargenetischer Daten, ordnet das Buch die weltweiten Gefahren durch die oftmals toxischen Einzeller ein – aber auch ihren Nutzen für die Wissenschaft und als potenzielle Nährstoff- und Energielieferanten.

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Zur Kommentierung freigegeben: Konsultationsfassung der S3-Leitlinie Pankreaskarzinom

Die Konsultationsfassung der S3-Leitlinie „Pankreaskarzinom“ ist aktuell zur Kommentierung freigegeben. Überarbeitet sind die Themengebiete Risikofaktoren, Risikogruppen und Screening, Chirurgische Therapie sowie Palliativversorgung und supportive Therapien. Expert*innen, aber auch Betroffene und Interessierte sind nun eingeladen, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungshinweise zur Konsultationsfassung mit dem dafür vorgesehenen Kommentierungsbogen bis zum 28. September 2023 abzugeben: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/pankreaskarzinom

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Long-COVID: Besserung ist erreichbar, aber nicht bei allen Betroffenen

In einer Langzeitauswertung des Post-COVID-Zentrums am Universitätsklinikums Jena zeigten über 90% der mehr als 1000 betrachteten Patienten vielfache Langzeitsymptome nach einer COVID-19-Erkrankung. Weit über die Hälfte berichtete von Erschöpfung und Konzentrationsschwäche, die über die Zeit leicht abnahmen. Auch nach über einem Jahr leidet etwa ein Fünftel der Betroffenen an ME/CFS, einer durch Infektionen ausgelösten schweren neuroimmunologischen Erschöpfungserkrankung. Das Autorenteam betont, dass spezifische interdisziplinäre Therapiekonzepte und deren Evaluierung dringend notwendig sind.

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Aktive Kinder sind resilienter

Kaum hat das Schuljahr begonnen, rücken auch schon die ersten Prüfungen näher. Schulkinder stecken den Stress offenbar besser weg, wenn sie sich im Alltag viel bewegen, berichten Forschende der Universität Basel.

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Eizellspende, Leihmutterschaft: Diskussionspapier wertet öffentlichen Meinungsaustausch zur Fortpflanzungsmedizin aus

Für die Verwirklichung eines unerfüllten Kinderwunsches stehen Verfahren der Fortpflanzungsmedizin zur Verfügung, die sich seit der Verabschiedung des Embryonenschutzgesetzes 1990 stetig weiterentwickelt haben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob eine Novellierung des Embryonenschutzgesetzes oder gar ein gänzlich neues Fortpflanzungsmedizingesetz notwendig sind. Nicht nur in Fachkreisen werden Chancen und Risiken der Fortpflanzungsmedizin diskutiert, auch in der Gesellschaft gibt es klare Positionen und Gesprächsbedarf zu Themen wie künstlicher Befruchtung, Eizellspende oder Leihmutterschaft.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Was bei Delir im Körper passiert: Neueste Forschungsergebnisse und deren Auswirkungen

Einer von vier älteren Menschen im Krankenhaus leidet am Delirium, kurz Delir – einem Syndrom, das sich zum Beispiel durch kognitive Defizite, Schläfrigkeit, Unruhe, Wahnvorstellungen oder Stress äußert. Ein höheres Sterberisiko, längere Klinikaufenthalte oder ein höheres Risiko für eine spätere Demenz können Folgen sein. Wie die Auslöser von Delir, die meist außerhalb des Gehirns liegen, auch zu Veränderungen im Gehirn führen und mit Demenz in Verbindung stehen können, wurde erst in den vergangenen zehn Jahren intensiver erforscht. Professor Alasdair MacLullich, Geriater an der University of Edinburgh, hat dazu einen wichtigen Beitrag mit seiner Arbeit geleistet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New ribozyme can make RNA molecules accessible for click chemistry in living cells

Important progress for RNA research: A team led by Würzburg chemistry professor Claudia Höbartner has discovered a new ribozyme that can label RNA molecules in living cells.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neu entdecktes Ribozym macht RNA in lebenden Zellen zugänglich für die Click-Chemie

Wichtiger Fortschritt für die RNA-Forschung: Ein Team um Chemieprofessorin Claudia Höbartner hat ein neues Ribozym entdeckt, das im Zusammenspiel mit einem neu entwickelten Cofaktor RNA-Moleküle in lebenden Zellen markieren kann.

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Die meisten Arten sind selten. Aber nicht sehr selten

Über 100 Jahre Naturbeobachtungen haben ein potenziell universelles Muster der Artenhäufigkeit enthüllt: Die meisten Tier- und Pflanzenarten sind selten, aber nicht sehr selten, und nur wenige Arten sind sehr häufig. Diese sogenannte „globale Artenhäufigkeitsverteilung“ ist für intensiv untersuchte Artengruppen wie die Vögel mittlerweile lückenlos erfasst. Für andere Artengruppen wie die Insekten ist das Muster noch unvollständig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution veröffentlicht wurde. Sie zeigt, wie wichtig das Monitoring der Biodiversität ist, um die globale Artenhäufigkeit zu bestimmen und ihren Wandel zu verstehen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Most species are rare. But not very rare

More than 100 years of observations in nature have revealed a universal pattern of species abundances: Most species are rare but not very rare, and only a few species are very common. These so-called global species abundance distributions have become fully unveiled for some well-monitored species groups, such as birds. For other species groups, such as insects, however, the veil remains partially unlifted. These are the findings of an international team of researchers, published in the journal Nature Ecology and Evolution. The study demonstrates how important biodiversity monitoring is for detecting species abundances on planet Earth and for understanding how they change.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein Klinikum – 17 Ausbildungsberufe: Bewerbungsstart am Universitätsklinikum Dresden

Mit insgesamt 17 verschiedenen Ausbildungsberufen und sechs dualen Studiengängen gilt das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden als einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Anfang September hat die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Herbst 2024 begonnen. 200 Plätze in den unterschiedlichen Fachbereichen sind zu vergeben. Bis Ende November können sich Interessierte informieren und ihre Unterlagen einreichen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome: aktualisierte Leitlinienempfehlungen

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Hepatozellulären Karzinom (HCC) und zu biliären Karzinomen aktualisiert. Neue Empfehlungen gibt es zur bildgebenden Diagnostik, Strahlen- und Systemtherapie. Mit der S3-Leitlinie soll für Patientinnen und Patienten eine angemessene und evidenzbasierte Gesundheitsversorgung sichergestellt werden. Die Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und unter Mitwirkung von 36 Fachgesellschaften und Organisationen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Conservation gardening: Green spaces in Germany could contribute far more to biodiversity conservation

Around 40 per cent of Germany’s declining and endangered native plant species could be planted in private and public green spaces, making them suitable for conservation gardening. This is the conclusion reached by researchers from the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) and Leipzig University, who have collected the latest data on endangered Red List species in all 16 of Germany’s federal states. Their findings have now been published in the journal Scientific Reports. The data collected has been used to develop an app that provides the public with lists of plants suitable for conservation gardening in each federal state.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Grünflächen in Deutschland könnten deutlich größeren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten

Auf privaten und öffentlichen Grünflächen in Deutschland könnten rund 40 Prozent der rückläufigen und gefährdeten heimischen Pflanzenarten gepflanzt werden und seien damit für Conservation Gardening geeignet. Zu dieser Erkenntnis kommen Forschende des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung iDiv und der Universität Leipzig, nachdem sie die neuesten Daten der laut Roter Liste gefährdeten Arten aller 16 deutschen Bundesländer gesammelt haben. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden nun in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Intercropping allows for insect conservation without yield loss

How can we halt biodiversity declines? A new study led by the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB) shows possible solutions for agricultural landscapes. The study shows that intercropping promotes the diversity of insects and other arthropods in agriculture without affecting yields. The study has now been published in the journal Ecological Solutions and Evidence.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mischfruchtanbau bietet Insektenschutz ohne Ertragsverluste

Wie können wir den drastischen Rückgang der Artenvielfalt stoppen? Eine aktuelle Studie unter Federführung des Leibniz-Institutes zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) zeigt Lösungsmöglichkeiten für Agrarlandschaften. Die Untersuchungen belegen, dass Mischfruchtanbau die Vielfalt von Insekten und anderen Gliederfüßlern in der Landwirtschaft fördert, ohne die Erträge zu beeinträchtigten. Die Studie wurde jetzt im Fachmagazin Ecological Solutions and Evidence veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft