COVID-19 und Typ-1-Diabetes: Nach SARS-CoV-2 Infektion treten bei Kleinkindern häufiger Inselautoantikörper auf

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einem gestörten Glukosestoffwechsel führt und eine lebenslange Therapie mit Insulin verlangt. Während die genauen Ursachen der zugrundeliegenden Autoimmunreaktion noch unklar sind, werden Virusinfektionen bei Kleinkindern häufig als entscheidende Umweltfaktoren für die Entstehung von Typ-1-Diabetes angesehen. Ein internationales Forschungsteam der Globalen Plattform für die Prävention des Autoimmunen Diabetes (GPPAD) fand nun einen neuen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Typ-1-Diabetes und dem SARS-CoV-2 Virus.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Big fish are shrinking and small fish are multiplying, a new study shows

Organisms are becoming smaller through a combination of species replacement, and changes within species. Published in Science, the research looked at time series covering the past 60 years, from many types of animals and plants around the world.

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Kartoffeln mit den richtigen Antennen

Forschungsteam findet Rezeptor bei wilden Kartoffelsorten, der für neuartige breite Resistenz gegen Knollenfäule verantwortlich ist

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10. Jubiläum der Mainzer Graduiertenschule TransMed

Im Rahmen des TransMed Science Day hat die Graduiertenschule TransMed der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Sogar aus Singapur reiste der Hauptredner zum Jubiläum der erfolgreichen Institution an. Neben dem rheinland-pfälzischen Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch waren Redner:innen von renommierten Institutionen zu Gast. TransMed wurde 2013 gegründet, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschenden und Kliniker:innen zu fördern. Die Forschenden beschäftigen sich mit der Umsetzung von wichtigen Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung – also mit translationaler Medizin.

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Neues Alzheimer-Medikament Leqembi: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Düsseldorf, 7. September 2023 – In Deutschland wird es vermutlich bald eine neues Alzheimer-Medikament geben. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA entscheidet in den nächsten Monaten über die Zulassung des Wirkstoffes Lecanemab. Ein positives Votum gilt als wahrscheinlich. Vor dem Welt-Alzheimertag am 21. September beantwortet die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative (AFI) gemeinsam mit Prof. Stefan Teipel die wichtigsten Fragen zum neuen Medikament. Teipel ist Leiter der Klinischen Forschung des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Rostock/Greifswald und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der AFI.

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Zum Weltsuizidpräventionstag: 25 Menschen versterben in Deutschland jeden Tag durch Suizid

Neuregelung zum assistierten Suizid birgt Gefahr erhöhter Suizidfälle/
4-Ebenen-Interventionsansatz wirkungsvolles Instrument im Kampf gegen Suizidversuche und Suizide

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The Bernstein Conference attracts brain scientists from all over the world to Berlin

From September 26-29, international neuroscientists will meet in the facilities of the Humboldt University of Berlin and Charité to discuss the latest findings in Computational Neuroscience. This marks the end of an era, as the Bernstein Conference will move to Frankfurt am Main for the following years after several years in Berlin.

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Die Bernstein Conference bringt Neurowissenschaftler:innen aus aller Welt in Berlin zusammen

Vom 26.-29. September werden sich internationale Neurowissenschaftler:innen in den Räumlichkeiten der Humboldt-Universität zu Berlin und der Charité treffen, um über die neuesten Erkenntnisse aus der Computational Neuroscience zu diskutieren. Damit geht eine Ära zu Ende, denn die Bernstein Conference wird nach mehreren Jahren in Berlin für die darauffolgenden Jahre nach Frankfurt am Main umziehen.

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Neuer Wirkstoff lässt das Immunsystem auf Metastasen los

Ein internationales Forschungsteam um Dr. Johannes Karges von der Fakultät für Chemie und Biochemie der Ruhr-Universität Bochum hat einen nanoverkapselten Wirkstoff entwickelt, der sich in Krebszellen anreichert und sie nach einer Lichtaktivierung beseitigt. Darüber hinaus markiert er sie so, dass Immunzellen gleichartige Zellen im ganzen Körper beseitigen lernen. So lassen sich selbst unbekannte Metastasen behandeln. Die Forschenden berichten in der Zeitschrift Nature Communications vom 2. September 2023.

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When lush deciduous forests covered the Arctic

University of Tübingen team studies plant growth in the northern polar region some 50 million years ago – paleoclimate with parallels to current global warming

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Als üppige Laubwälder die Arktis bedeckten

Forschungsteam der Universität Tübingen untersucht das Pflanzenwachstum im nördlichen Polargebiet vor rund 50 Millionen Jahren – Paläoklima mit Parallelen zur aktuellen globalen Erwärmung

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Neue Studie aus dem HDZ NRW findet internationale Beachtung

Ablation sichert Überlebensvorteile bei terminaler Herzschwäche

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From eye problems and thunderstorm asthma to anxieties about the future – Part 2 of the Status Report on Climate Change

The second part of the new German status report „Climate Change and Health“ focuses on non-communicable diseases. The six articles in the fourth issue of the Journal of Health Monitoring ( S4/2023) range from health risks due to heat and other extreme weather events, the influence of climate change on allergic diseases and mental health, tothe health consequences of changed UV radiation and increased air pollution. The 37 authors from 23 institutions review diverse risk and protective factors, risk groups, the impact of climate change on health care and infrastructures, and provide recommendations for action.

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Calculations by researchers show: Nearly two-thirds of all coral reefs are overfished

An international team of researchers has used an extensive dataset of more than 2,000 coral reef sites to determine how fish populations and diversity of fish species are faring on the world’s ocean reefs. One finding of the study, recently published in Nature Communications, is that nearly two-thirds of the sites studied are overfished below reference points aimed at maximizing catch.

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Berechnungen von Forschenden zeigen: Fast zwei Drittel aller Korallenriffe werden überfischt

Ein internationales Team von Forschenden hat mit einem umfangreichen Datensatz aus über 2000 Korallenriff-Standorten ermittelt, wie es um die Fischbestände und Vielfalt der Fischarten in den Riffen der Weltmeere bestellt ist. Ein Ergebnis der Studie, die kürzlich in Nature Communications publiziert wurde: fast zwei Drittel der untersuchten Standorte werden überfischt.

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Spannende Wettkämpfe und abwechslungsreiches Programm bei der Benefizregatta Rudern gegen Krebs am 9. September 2023

Am 9.9. um 9 Uhr heißt es wieder „Achtung – los!“: Zum 12. Mal tragen die Stiftung Leben mit Krebs, die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg gemeinsam die Benefizregatta Rudern gegen Krebs auf dem Neckar aus. Neben packenden Ruderwettkämpfen gibt es für Besucher ein buntes Angebot auf der Heidelberger Neckarwiese. Der Erlös geht an das Patientenprogramm Bewegung und Krebs am NCT Heidelberg.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD).

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Positionspapier zur Sanitär- und Nährstoffwende von REGION.innovativ zirkulierBAR

Recyclingdünger: Rechtliche Anpassungen sind dringend nötig, um Wasser zu sparen, Schadstoffe zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Neues Positionspapier mit forschungsbasierten Lösungsansätzen!

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Opportunities for cancer treatment and wound healing: Microrobots for the study of cells

– Cells are stimulated by robots measuring just 30 micrometers (µm)
– Technological platform developed to produce microrobots
– Ion channel mechanisms can be influenced

A group of researchers at the Technical University of Munich (TUM) has developed the world’s first microrobot (“microbot”) capable of navigating within groups of cells and stimulating individual cells. Berna Özkale Edelmann, a professor of Nano- and Microrobotics, sees potential for new treatments of human diseases.

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Chancen für Krebsbehandlung und Wundheilung: Mikroroboter für die Erforschung von Zellen

– 30 Mikrometer große Roboter stimulieren Zellen
– Technologische Plattform zur Herstellung der Mikroroboter entwickelt
– Mechanismen der Ionenkanäle lassen sich beeinflussen

Eine Forschendengruppe der Technischen Universität München (TUM) hat weltweit erstmals einen Mikroroboter entwickelt, der im Zellverbund navigieren und einzelne Zellen gezielt stimulieren kann. Die Professorin für Nano- und Mikrorobotik Berna Özkale Edelmann sieht darin das Potenzial, neue Behandlungsmethoden für den Menschen zu finden.

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Universität Witten/Herdecke eröffnet psychotherapeutische Ambulanz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Der Bedarf an Therapieplätzen ist nach der Corona-Pandemie weiter gestiegen.

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Pressure in the biliary system leads to tissue changes in the liver

Dresden researchers link excessive pressure in the bile transport network of the liver to the formation of liver cell rosettes, which are observed in many liver diseases.

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New approach in the treatment of non-alcoholic fatty liver disease (NAFLD)

The prebiotic resistant starch could play an important role in the treatment of non-alcoholic fatty liver disease (NAFLD) in the future. Initial indications suggest that a specially adapted diet with resistant starch not only positively influences the intestinal microbiome but also leads to an alleviation of the disease. This is what an international research team from the “Balance of the Microverse” Cluster of Excellence at the University of Jena, Shanghai Sixth People’s Hospital Affiliated to Shanghai Jiao Tong University School of Medicine (SSPH-SJTUSM) and the Leibniz Institute for Natural Product Research and Infection Biology (Leibniz-HKI) found in a recent study.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Ansatz zur Behandlung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung

Bei der Behandlung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) könnte resistente Stärke als Präbiotikum künftig eine wichtige Rolle spielen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass eine speziell abgestimmte Ernährungsform mit resistenter Stärke nicht nur das Darmmikrobiom positiv beeinflusst, sondern auch zu einer Linderung des Krankheitsverlaufs führt. Dies fand ein internationales Forschungsteam des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ der Universität Jena, des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut sowie des Shanghai Sixth People’s Hospital heraus.

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DIfE-Jahresbericht 2021-2022 erschienen

Wie essen wir im Einklang mit unserer inneren Uhr? Welche Ernährung fördert ein gesundes Altern? Und welchen Einfluss hatte die Ernährung während der Pandemie auf unser Wohlbefinden? Der neue Jahresbericht des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) informiert im bewährten Magazinstil über diese und andere ausgewählte Forschungshighlights sowie die vielfältigen Aktivitäten des Instituts in den Jahren 2021 und 2022.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Technologien zwischen Krieg und Frieden: Einladung zur Konferenz „Science Peace Security“ an der TU Darmstadt

Die Konferenz Science · Peace · Security ’23 findet vom 20. bis 22. September 2023 an der Technischen Universität Darmstadt statt. Sie widmet sich dem Wandel von Technologien, deren Rolle in Kriegen und Konflikten sowie Fragen der Rüstungskontrolle. Am 21. September lädt ein öffentliches Dialogpanel vor allem zivilgesellschaftliche Organisationen ein, um den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern. Zu dieser Veranstaltung ist auch die breite Öffentlichkeit eingeladen. Ausgerichtet wird die englischsprachige Konferenz von TraCe, einem hessischen BMBF-Forschungsverbund zu Transformationen politischer Gewalt, vom DFG-Sonderforschungsbereich CROSSING und vom Forschungsverbund FONAS.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft