Gedenktafel 200 Jahre GDNÄ am Gründungsort Leipzig enthüllt

Im Jahr 1822 gründete der Arzt und Naturforscher Lorenz Oken in der Grimmaischen Straße in Leipzig die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Die Gedenktafel zur Erinnerung an die Gründung und an die Feier des 200-jährigen Jubiläums in der Kongresshalle am Zoo Leipzig wurde heute am Ort der Gründung von GDNÄ Präsident Heribert Hofer zusammen mit dem Geschäftsführer der Jubiläumsversammlung, Zoodirektor Jörg Junhold, und GDNÄ Generalsekretär Michael Dröscher enthüllt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Smelly sludge: A happy place for worms and microbes

Kiel research team uses near-natural compost mesocosm experiment to demonstrate that worm hosts and the associated microorganisms jointly mediate adaptation to a novel environment

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Der Bildung von Herzglykosiden in Pflanzen auf der Spur

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena erforschen den bislang weitgehend unbekannten Biosyntheseweg, der in Pflanzen zur Bildung von Herzglykosiden führt. In einer in der Zeitschrift Nature Plants veröffentlichten Studie stellen sie zwei Enzyme aus der Familie CYP87A als Schlüssel-Enzyme vor, die in zwei verschiedenen Pflanzenfamilien die Bildung von Pregnenolon, dem Ausgangsstoff für die Biosynthese der pflanzlichen Steroide, katalysieren. Die Entdeckung solcher Enzyme soll dazu beitragen, Plattformen für eine günstige und nachhaltige Herstellung hochwertiger Steroidverbindungen für die medizinische Nutzung zu entwickeln.

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Stinkender Schleim, Wohlfühlort für Würmer und Mikroben

Kieler Forschungsteam untersucht am Beispiel von Fadenwürmern in einem naturnahen Kompost-Experiment, welchen Beitrag Wirtslebewesen und Mikroorganismen zur gemeinsamen Anpassung an einen neuen Lebensraum leisten

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Depression gehört in die Lehrpläne

Ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse an Depression erkrankt / kostenfreie Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte

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Nachhaltigkeit auf dem Teller: BiTe-Projekt präsentiert Ergebnisse auf Abschlusskonferenz

Forschungsprojekt stellt sich der Frage, wie mehr biodiversitätsschonende Gerichte auf die Tische in Mensen und Kantinen kommen und Gäste bei ihren täglichen Konsumentscheidungen positiv beeinflusst werden können.

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Weltweiter Standard soll Qualität mikroskopischer Bilder in wissenschaftlichen Publikationen verbessern

In einer weltweiten Initiative haben Forschende Richtlinien für die Veröffentlichung mikroskopischer Bilder in wissenschaftlichen Publikationen erarbeitet. Die in Form von Checklisten zusammengefassten Kriterien bilden die Grundlage dafür, dass veröffentlichte Bilder im Bereich der Lebenswissenschaften verständlich und nachvollziehbar sind. Nur so lässt sich ihr vollständiges Potential für die Forschung nutzen. Die unter Leitung einer Wissenschaftlerin am NCT/UCC Dresden und an der Hochschulmedizin Dresden erzielten Ergebnisse dürften Einfluss auf die weltweite Publikationspraxis mikroskopischer Bilder haben. Sie wurden in der Fachzeitschrift Nature methods veröffentlicht.

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Neue Darmmikrobe produziert stinkendes Giftgas, schützt aber vor Krankheitserregern

Taurin abbauende Bakterien beeinflussen Darmmikrobiom

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Saison akuter Atemwegserkrankungen beginnt – Bundesgesundheitsminister und RKI-Spitze rufen zur Impfung auf

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts

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Suchtkongress 2023 – BZgA informiert zu Folgen des Cannabiskonsums für junge Menschen

Jugendliche sind durch den Konsum von psychoaktiven Substanzen deutlich gefährdeter als Erwachsene – das gilt auch für den Konsum von Cannabis.

Aktuelle Studiendaten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) belegen, dass neun Prozent der 12- bis 17-Jährigen und etwa die Hälfte der 18- bis 25-Jährigen schon mindestens einmal in ihrem Leben Cannabis konsumiert haben. Darauf weist die BZgA anlässlich des Deutschen Suchtkongresses 2023 hin, der vom 18. bis 20. September in Berlin stattfindet. Im Rahmen der Veranstaltung stellt die BZgA ihre Angebote der Cannabisprävention vor.

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Diesel exhaust gases harm insects: Bayreuth animal ecologists study the effects on bumblebees for the first time

The decline of insects threatens many ecosystems worldwide. While the effects of pesticides are well researched, there has been a lack of knowledge about the effects of other anthropogenic pollutants. Animal ecologists at the University of Bayreuth have now studied the effects of diesel exhaust particles on bumblebees for the first time. In two new studies, they show that these fine dust particles can significantly damage the organism of bumblebees if they are permanently ingested through food. The Bavarian State Ministry for the Environment and Consumer Protection funded the research work as part of the BayÖkotox project network.

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Dieselabgase schädigen Insekten: Bayreuther Tierökolog*innen erforschen erstmals die Auswirkungen auf Hummeln

Der Rückgang der Insekten bedroht weltweit viele Ökosysteme. Während die Auswirkungen von Pestiziden gut erforscht sind, fehlte es bisher an Erkenntnissen über die Folgen anderer anthropogener Schadstoffe. Tierökolog*innen der Universität Bayreuth haben jetzt erstmals die Auswirkungen von Dieselabgaspartikeln auf Hummeln untersucht. In zwei neuen Studien zeigen sie, dass diese Feinstaubpartikel den Organismus der Hummeln erheblich schädigen können, wenn sie dauerhaft über die Nahrung aufgenommen werden. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat die Forschungsarbeiten im Rahmen des Projektverbunds BayÖkotox gefördert.

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Cochrane Review: Gutes Timing beim Sex hilft, schwanger zu werden

„Auf die Plätze, fertig, los!“ – Besonders romantisch ist auf den Eisprung abgestimmter Sex nicht. Um schnell schwanger zu werden ist er einem aktuellen Cochrane Review zufolge aber vermutlich tatsächlich effektiv, wenn man für die Vorhersage de Eisprungs einen Urintest verwendet.

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DIVI begrüßt Empfehlungen der Regierungskommission zur Reformierung des Rettungsdienstes

Als wichtigen Meilenstein hat die Regierungskommission in der vergangenen Woche ihre 15 Seiten umfassende 9. Stellungnahme und Empfehlung zum Rettungsdienst und dessen Finanzierung vorgelegt. Damit werden die Reformvorschläge zur Notfall- und Akutversorgung vom Februar diesen Jahres sinnvoll ergänzt. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) begrüßt die veröffentlichten Vorschläge ausdrücklich. „Viele schon lange diskutierten und notwendigen Neuerungen werden in der vorliegenden Stellungnahme thematisiert“, sagt DIVI-Präsident Professor Felix Walcher.

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How Hessian researchers unveil the venomous secrets of European snakes

Not only in the tropics do snake bites lead to dangerous envenoming – bites from European venomous snakes can also cause severe physical damage. But their venom also contains active substances that could be used against bacterial pathogens in the future. Scientists from the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME in Giessen and the Hessian LOEWE Centre for Translational Biodiversity Genomics are investigating the venoms of European snakes and have recently decoded the venom cocktail of the Milos viper native to Greece. Their study was published in the journal „Frontiers in Molecular Biosciences“.

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Wie hessische Forschende Giftschlangen auf den Zahn fühlen

Nicht nur in den Tropen führen Schlangenbisse zu gefährlichen Vergiftungen – auch Bisse europäischer Giftschlangen können ernste körperliche Beschwerden hervorrufen. Doch ihr Gift enthält auch Wirkstoffe, die künftig gegen bakterielle Krankheitserreger eingesetzt werden könnten. Wissenschaftler*innen des Gießener Fraunhofer Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME und des hessischen LOEWE-Zentrums für Translationale Biodiversitätsgenomik erforschen die Gifte europäischer Schlangen und haben kürzlich den Giftcocktail der in Griechenland heimischen Milosviper entschlüsselt. Ihre Publikation ist in der Fachzeitschrift „Frontiers in Molecular Biosciences“ erschienen.

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Start des bürgerwissenschaftlichen Projektes „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“

Vom 15. September bis zum 24. September 2023 startet ein deutschlandweites Igel- und Maulwurfmonitoring mit einem Aktionszeitraum für BürgerwissenschaftlerInnen. Das neue Projekt soll erstmals flächendeckend belastbare Zahlen zu den Beständen von Igel und Maulwurf generieren und wird wissenschaftlich vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) geleitet. Freiwillige können über die Plattform https://nabu-naturgucker.de/igel Sichtungen melden und Fotos hochladen. Organisiert und unterstützt wird das Monitoring durch zahlreiche Organisationen wie der Deutschen Wildtier-Stiftung, der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft und dem NABU/Naturgucker.

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Eisenmangel bei Frailty-Therapie: Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung geht an Miroslava Valentova

Der mit 2.000 Euro dotierte Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung geht in diesem Jahr an die Kardiologin und Geriaterin in Ausbildung Dr. Dr. Miroslava Valentova (links im Foto) aus Göttingen. Sie erhält den Preis in ihrer Funktion als Koordinatorin der kardiologisch-geriatrischen Studie „Eisenmangel ist ein unabhängiger Prädiktor für Gebrechlichkeit bei Patienten mit Herzinsuffizienz”. Die Studie untersuchte erstmals den Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Frailty, also Gebrechlichkeit, bei Menschen mit Herzinsuffizienz.

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Exercise can prevent neck pain

Engaging in physical exercise can prevent neck pain, especially among office workers. This is the finding from a recent systematic review with meta-analysis conducted by researchers from the University of Health Sciences in Bochum, Germany.

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Wegweisende CAR-T-Zelltherapie für Blutkrebs-Erkrankungen

Akute Myeloische Leukämie ist ein schwer behandelbarer Blutkrebs. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören intensive Chemotherapien und die allogene Stammzelltransplantation, die mit Nebenwirkungen verbunden sind. Fortschritte in der zellbasierten Immuntherapie, bei der das Abwehrsystem angeregt wird, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen, geben Hoffnung auf bessere Heilungschancen. Neue Entwicklungen bei modularen, umschaltbaren chimären Antigenrezeptor (CAR)-T-Zellen könnten eine personalisierte Krebstherapie ermöglichen. Ein Forschungsteam aus Dresden hat nun aussichtsreiche Ergebnisse einer präklinischen Studie im British Journal of Haematology (DOI: 10.1111/bjh.18971) veröffentlicht.

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Hereon für die Ohren

Der neue Wissenschafts-Podcast „Klima, Mensch, Wandel“ beleuchtet, wie sich unser Klima und die Umwelt verändern und wie die Gesellschaft gegensteuern kann. Er ist ein Audio-Produkt der Funke Mediengruppe mit dem Helmholtz-Zentrum Hereon. In der ersten Staffel begrüßen wir sechs spannende Gäste aus der Hereon-Forschung. Ab heuite wird alle zwei Wochen jeweils donnerstags eine neue Folge des Podcasts erscheinen. Die 6 Folgen dauern alle zwischen 30 und 50 Minuten.

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Körperliches Training kann Nackenschmerzen vorbeugen

Körperliches Training hilft gegen Nackenschmerzen, insbesondere bei Büroangestellten. Das ist das Ergebnis einer systematischen Übersichtsarbeit mit Metaanalyse von Wissenschaftler*innen der Hochschule für Gesundheit.

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Fraunhofer UMSICHT auf der VertiFarm: Nachhaltige Lebensmittelproduktion in der Stadt

Zwei aktuelle Trends: Leben in der Stadt und nachhaltige Ernährung. Mit den neuen Entwicklungen des Fraunhofer UMISCHT lassen sie sich kombinieren. Auf der VertiFarm in Dortmund stellt das Oberhausener Forschungsinstitut u. a. ein innovatives Agrarsystem vor, das eine regionale Produktion von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln in urbanen Räumen ermöglicht. Des Weiteren können sich Messebesucherinnen und -besucher über den ALMARKTgarten und die Optimierung der Pflanzenbelichtung mittels KI informieren.

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LowCarb und Keto-Diät: Darm-Mikrobiom könnte Hinweis auf Cholesterin-Risiko geben

Vorhersage ja, Therapie nein: Studie unter Leitung der Uni Hohenheim zum Zusammenhang zwischen Darm-Mikrobiom und Blut-Cholesterin beleuchtet neue Möglichkeiten & Grenzen

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Kontaktlinsenbehälter sind Bakterienfallen – Gefahr der Augeninfektion

Mindestens 3,4 Millionen Menschen in Deutschland tragen Kontaktlinsen. Angenehmer Tragekomfort dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Sehhilfen ein Fremdköper im Auge bleiben, die das Risiko für teils schwere Infektionen der Hornhaut erhöhen. Darauf weisen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) anlässlich ihres bevorstehenden Jahreskongresses in Berlin hin. Wie sich Kontaktlinsenträger*innen vor zunehmend häufiger vorkommenden Erregern wie Pilzen und Amöben am besten schützen, berichtet Professor Dr. med. Gerd Geerling am 21. September 2023 auf der Vorab-Online-Pressekonferenz zur DOG 2023.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft