Unraveling female resilience: Leveraging organ-on-chip technology to study the impact of menopause on re

Dynamic resilience, the ability of humans to withstand unexpected changes and stressors, is pivotal for maintaining bodily functions and overall health. Aging adults and especially women after menopause are at higher risk of adverse health outcomes (including frailty) in response to external stress situations such as cancer therapies or infections due to reduced dynamic resilience. Addressing the impact of female menopause on dynamic resilience and exploring preventive and therapeutic strategies is the aim of an international and interdisciplinary research group led by Prof. Dr. Peter Loskill from the NMI Natural and Medical Sciences Institute and the Eberhard Karls University of Tübingen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ausstellungseröffnung „Pilze in Kunst und Wissenschaft“

Am 29. September 2023 wird die Ausstellung „Pilze in Kunst und Wissenschaft“ im Nobelpreismuseum in Stockholm mit einer Bioreaktor-Installation eröffnet

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Weiblicher Resilienz auf der Spur: Organ-on-Chip-Technologie ermöglicht neue Einblicke

Dynamische Resilienz – dahinter verbirgt sich die Widerstandskraft menschlicher Körper gegenüber unvorhergesehenen Veränderungen oder Stressfaktoren. Ältere Menschen und speziell Frauen nach der Menopause sind aufgrund einer verminderten dynamischen Resilienz einem erhöhten Risiko ausgesetzt gravierende gesundheitliche Folgen zu erleiden als Reaktion auf äußere Stresssituationen wie Krebstherapien oder Infektionen. Der Frage, welche Rolle die weibliche Menopause auf die dynamische Resilienz bei Frauen spielt und wie präventive und therapeutische Maßnahmen dagegen entwickelt werden können, widmet sich eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Loskill.

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Was Miesmuscheln über die Entwicklung von Biodiversität verraten

Forschende der Universität Trier haben Muscheln als natürliche Umwelt-DNA-Sammler entdeckt und können nun Veränderungen in Ökosystemen über mehrere Jahrzehnte beobachten.

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Bakterien im Boden trotzen Dürreperioden

Freilandexperiment zum Zukunftsklima zeigt überraschende Reaktion des Bodens

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Ein neuer Takt für molekulare Uhren

Sogenannte Molekulare Uhren haben die Evolutionsbiologie revolutioniert: Anhand von DNA-Mutationen zwischen den Arten lässt sich auch ohne datierte Fossilien abschätzen, wann genau sich neue Äste im Stammbaum des Lebens bilden. Für kurze Zeiträume sind solche Uhren allerdings nicht brauchbar, da sie zu langsam getaktet sind. Forschende der Technischen Universität München (TUM), des GEOMAR und der Universität Georgia stellen im Fachjournal Science eine neuartige, schnell tickende molekulare Uhr vor, die auf Epimutationen – zufälligen Veränderungen im Erbgut – beruht. Diese neue Uhr wird dazu beitragen, die Veränderungen der biologischen Vielfalt in der jüngsten Vergangenheit zu verfolgen.

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Podiumsdiskussion zu Biofilmen: „Bacterial Communities in Health and Environment“

Bakterien haben einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn. Sie bilden Lebensgemeinschaften, wo immer sie sich aufhalten. Ein Beispiel sind sogenannte Biofilme. Sie finden sich auf Leitungen im Meereswasser, an den Wurzeln von Pflanzen, auf den Zähnen von Menschen, an den Handläufen in Hotels – keine Oberfläche ist vor ihrem Einfallsreichtum sicher. Unter der Überschrift „The Sticky Science of Microbial Cities – Bacterial Communities in Health and Environment” diskutieren in englischer Sprache auf Einladung vom Centre for Structural Systems Biology (CSSB) und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg ausgewiesene Experten am 4. Oktober 2023 um 19:00 Uhr im Gartensaal vom Baseler Hof in Hamburg.

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MICROBELIX conquers the Saarland

Interdisciplinary research project wins funding award for citizen science

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MICROBELIX erobert das Saarland

Interdisziplinäres Forschungsprojekt gewinnt Förderpreis für Mitmach-Wissenschaft

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Capturing CO2 with electricity: A microbial enzyme inspires electrochemistry

Humans continuously emits greenhouse gases, worsening global warming. For example, carbon dioxide (CO2) accumulates dramatically over the years and is chemically very stable. Yet, some microbes capture CO2 using highly efficient enzymes. Scientists from the Max Planck Institute for Marine Microbiology in Bremen together with the Universities of Geneva and Radboud isolated one of these enzymes. When the enzyme was electronically branched on an electrode, they observed the conversion of CO2 to formate with perfect efficiency. This phenomenon will inspire new CO2-fixation systems because of its remarkable directionality and rates. The results are now published in “Angewandte Chemie”.

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Studie zur Bodenplastisphäre: Forschungsteam warnt vor Folgen der Mikroplastikverschmutzung in Böden

Plastik ist in der Umwelt mittlerweile allgegenwärtig: Während sich frühere Forschungsarbeiten vor allem mit den Auswirkungen von Kunststoffpartikeln in Ozeanen und aquatischen Systemen befassten, rückt nun der plastikverschmutzte Boden zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus – insbesondere Böden in landwirtschaftlichen Ökosystemen, wo Lebensmittel angebaut werden. Der Biologe Prof. Dr. Matthias C. Rillig von der Freien Universität Berlin hat zusammen mit den Koautoren Dr. Shin Woong Kim (Postdoc in Rilligs Labor) und Prof. Yong-Guan Zhu (China) nun ein Konzept der Bodenplastisphäre beschrieben, also dem Boden, der unter dem unmittelbaren Einfluss von Kunststoffpartikeln steht.

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Leberfibrose: Riesenzellen springen ein, wenn die Immunfunktion ausfällt

Forschende der Charité und der Universität Calgary entdecken neue Art von Zellen

Es ist ein Kompensationsmechanismus der kranken Leber und er war bislang unbekannt: Verlieren Immunzellen in der Leber, die Kupffer-Zellen, durch eine Vernarbung des Gewebes ihre Funktion, strömen Immunzellen aus dem Knochenmark in das Organ und bilden größere Zellcluster, um ihre Aufgaben zu übernehmen. Wissenschaftler:innen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Medizinischen Fakultät der Universität Calgary konnten erstmals beobachten, wie die geschädigte Leber ihre bakterielle Filterfunktion aufrechterhält. Ihre grundlegenden Erkenntnisse sind kürzlich im Fachmagazin Science* erschienen.

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27. Heidelberger Ernährungsforum: Vielfältige Perspektiven für Gewissheit im Ernährungskontext

Das 27. Heidelberger Ernährungsforum fand am 22. und 23. September 2023 nach dreijähriger Online-Ausgabe wieder am Standort der Dr. Rainer Wild-Stiftung in Heidelberg statt. Mit dem diesjährigen Ernährungsforum rief die Stiftung das Thema „Mehrheiten und Wahrheiten. Gewissheit im Ernährungskontext“ auf die Agenda der beiden Veranstaltungstage. Die Geschäftsführerin und wissenschaftliche Leitung der Stiftung, Dr. Silke Lichtenstein, durfte über 50 Teilnehmende im Conference Center willkommen heißen.

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Interprofessionelle Lehrmethoden: eine Voraussetzung bei der Behandlung komplexer Krankheitsbilder wie Demenz

In einer gemeinsamen Studie im renommierten Journal „Frontiers in Medicine“ haben die SRH Hochschule für Gesundheit und die Universität des Saarlandes die Bedeutung fachübergreifender Zusammenarbeit im Gesundheitswesen untersucht.

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Radiologische Weiterbildung mit digitalen Fallsammlungen – Bundesärztekammer modifiziert Musterweiterbildungsordnung

In diesem Juni hat die Bundesärztekammer die Musterweiterbildungs-ordnung modifiziert und dabei festgelegt, dass in der radiologischen Weiterbildung auch zertifizierte, digitale Fallsammlungen genutzt werden können. Konkret dürfen nun bis zu einem Drittel der 1.500 in der radiologischen Weiterbildung zu bearbeitenden Fälle im Bereich Mammadiagnostik durch digitale Fallsammlungen angerechnet werden. Allerdings muss für die Fallsammlungen das Einverständnis der jeweiligen Landesärztekammer vorliegen.

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Vision in the brain – hardwired for action

Animals possess specialized networks of neurons in the brain that receive signals about the outside world from the retina and respond by initiating appropriate behavior. Researchers at the Max Planck Institute for Biological Intelligence studied a genetic mutation in zebrafish that eliminates all connections between retina and brain throughout development. The team found that in these ‘deep-blind’ fish the brain circuits are fully functional, as direct brain stimulation with optogenetics can drive normal visual behavior. This shows that the assembly of the brain in zebrafish requires little, if any, visual experience.

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Sehzentren im Gehirn – genetisch auf Action getrimmt

Im Gehirn wandeln spezialisierte Zellnetzwerke von der Netzhaut kommende Reize in angepasste Verhaltensweisen um. Doch was passiert, wenn diese Reize fehlen? Ein Team am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz untersuchte eine genetische Mutation bei Zebrafischen, die jegliche Verbindung zwischen Netzhaut und Gehirn kappt. Bei diesen gänzlich blinden Zebrafischen entwickeln sich voll funktionsfähige Gehirnschaltkreise für die Verhaltenskontrolle – eine künstliche Stimulierung der Schaltkreise mithilfe der Optogenetik löst normales Verhalten aus. Die Studie zeigt, dass das Gehirn von Zebrafischen sich unabhängig von visuellen Erfahrungen entwickelt.

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Molekulare Mechanismen von Pilzinfektionen aufgeklärt

Biologie: Veröffentlichung in PNAS

Pilzinfektionen bedrohen Menschen, Tiere und auch Pflanzen, mit teilweise ernsten Folgen. Ein Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Frankfurt/Main und Aachen einen wichtigen Mechanismus aufgeklärt, wie auf molekularer Ebene solche Infektionen reguliert werden. In der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) beschreiben sie, dass sich hieraus auch Angriffspunkte für neue Antipilzmittel ergeben können.

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Wie Spurenelemente die CO2-Speicherung im Ozean verändern

Der richtige Mix von Spurenelementen ist entscheidend für eine gesunde Ernährung. Diese Devise gilt auch für das Phytoplankton. Die winzigen Algen im Südpolarmeer haben als Kohlendioxid-Speicher maßgebliche Effekte auf das Weltklima. So zeigt eine neue Studie des AWI und der Uni Bremen einen interessanten Zusammenhang: Wenn das Phytoplankton gleichzeitig mehr Eisen und Mangan bekommt, verändert sich seine Lebensgemeinschaft. Die Algen können dann mehr CO2 binden und bilden mehr klebrige, kohlenstoffreiche Kolonien, die besser auf den Meeresgrund sinken. Dadurch holen sie den Kohlenstoff effizienter aus der Atmosphäre, berichtet das Forschungsteam im Fachjournal Current Biology.

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Wichtiger zusätzlicher Treiber des Insektensterbens identifiziert

Treten ungünstige Witterungsbedingungen kombiniert und über Jahre auf, kann das Insektenbiomassen langfristig schrumpfen lassen. Das zeigt ein Team um Professor Jörg Müller im Journal „Nature“.

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Weltherztag: Volkskrankheit Vorhofflimmern frühzeitig erkennen und behandeln

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden an Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET) forscht seit 20 Jahren für eine frühere Erkennung und bessere Behandlung dieser Volkskrankheit und klärt über Risiken und Behandlungsmöglichkeiten auf. Eine neue Broschüre bietet Informationen für Betroffene und interessierte.

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Transgene T-Zellen gegen bösartige Hirntumoren

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) erprobten an Mäusen erstmals erfolgreich eine neue Form der zellulären Immuntherapie gegen Hirntumoren.

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7. BZgA-Bundeskonferenz am 11. Oktober 2023 – Hitze: Wie lässt sich die Gesundheit älterer Menschen besser schützen?

Schutzmaßnahmen vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze sind zentrales Thema der 7. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die am 11. Oktober 2023 in Berlin stattfindet. Durch immer heißere Sommer infolge des Klimawandels sind vor allem ältere Menschen im städtischen Raum einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Die BZgA-Konferenz gibt Fachleuten aus Wissenschaft, Politik und Praxis einen Überblick über bereits vorhandene konkrete Schutz- und Präventionsansätze, bietet eine Plattform zur Diskussion der Umsetzung am Beispiel Hitzeschutz und unterstützt die Vernetzung.

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Das Wettrennen mit einem „stummen Killer“: WHO veröffentlicht globalen Bericht zu Bluthochdruck

Der aktuell von der WHO publizierte Bericht zu Bluthochdruck zeigt auf erschreckende Weise die globale Krankheitslast dieser Erkrankung auf. Die Zahl der Patientinnen und Patienten steigt, insbesondere in armen Ländern, große Sorge bereitet darüber hinaus der Anteil der Betroffenen, deren Blutdruckwerte nicht adäquat eingestellt sind. Dieser ist auch in Deutschland mit fast 50 Prozent zu hoch. Die Deutsche Hochdruckliga hofft daher, dass der WHO-Report aufrüttelt und die Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik für die Notwendigkeit verstärkter Präventionsbemühen gegen Bluthochdruck sensibilisiert.

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Rückgang von Wirbellosen wirkt sich negativ auf Schädlingsbekämpfung und Zersetzungsprozesse aus

Der Rückgang wirbelloser Tierarten beeinträchtigt die Funktionsweise von Ökosystemen, darunter zwei wichtige Ökosystemleistungen: Die natürliche Schädlingsbekämpfung und die Zersetzung organischer Stoffe. Das zeigt eine Studie unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) sowie der Universität Leipzig, die im Fachmagazin Current Biology veröffentlicht wurde. Die Studie beweist, dass der Verlust von Wirbellosen zu einem Rückgang wichtiger Ökosystemleistungen und zu einer Entkopplung von Ökosystemprozessen führt und daher sofortige Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft