Wie Mikroben den Klimawandel bekämpfen können

Prof. Michael Rother von der TU Dresden ist Experte für die Biologie methanbildender Mikroorganismen. Im Frühjahr dieses Jahres traf er sich auf Einladung der American Academy of Microbiology mit weiteren Expert:innen zu einem Kolloquium mit dem Ziel, eine Handlungsempfehlung zur kurzfristigen Reduktion von Methan-Emissionen im Kampf gegen den Klimawandel und die Erderwärmung zu erstellen. Nun ist der Bericht veröffentlicht und soll unter anderem als Entscheidungshilfe für den US-Kongress dienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hallo Jubiläumsbaby: Finn Karl macht die 2.000 komplett

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden überzeugt durch große Expertise und breite medizinische Versorgungsmöglichkeiten. Junge Eltern werden vor, während und nach der Geburt intensiv betreut und beraten. Besondere Angebote gibt es bei Risiko- und Mehrlingsschwangerschaften.

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Nerven- und Immunsystem reparieren Herzen

Anders als beim Menschen können sich Zebrafisch-Herzen nach Schäden vollständig regenerieren. Dafür sorgt das Zusammenspiel zwischen Nerven- und Immunsystem, wie Forschende um Suphansa Sawamiphak vom Max Delbrück Center jetzt im Fachjournal „Developmental Cell“ schreiben.

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Condition monitoring of ornamental plants with microdisplays and neural networks to optimize fertilization

Conservation of resources and reliable yields are just as essential in plant
cultivation as in other branches of agriculture. In order to optimize fertilization
processes in ornamental plant cultivation in the future and thus protect the
environment, researchers at the Fraunhofer FEP together with the Saxon State Office
for Environment, Agriculture and Geology (LfULG) have been researching a
technology for the early detection of nutrient deficiencies or surpluses in
ornamental plants in the ZierSens project. The use of bidirectional OLED microdisplays in combination with neural networks should make it possible to optimize fertilization processes in the future.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Reflexions- und Strukturierungshilfe zur Erstellung von Gesundheitsinformationen zu Schadensaspekten med. Interventionen

Interessierte sind eingeladen, die Reflexions- und Strukturierungshilfe SCHADEN bis 31.12.2023 kritisch zu begutachten und zu kommentieren.

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COVID-19: Vaccination and infection trigger differential immune responses

Scientists at the University Medical Center Göttingen (UMG), in cooperation with the University of Münster, have investigated the reactions of the immune system after triple SARS-CoV-2 vaccination. These data were then compared with the immune responses of study participants who contracted SARS-CoV-2 despite the vaccination. The data was published in the renowned „Journal of Medical Virology“.

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Corona: Impfung und Infektion lösen unterschiedliche Immunantworten aus

Forscher*innen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben in Kooperation mit der Universität Münster die Reaktionen des Immunsystems nach dreifacher SARS-CoV-2-Impfung untersucht. Diese Daten wurden anschließend mit den Immunreaktionen der Studienteilnehmer*innen verglichen, die trotz der Impfung an Corona erkrankten. Die Daten wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Journal of Medical Virology“ veröffentlicht.

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Wächter über Südbayerns Waldbäche: Der Grubenlaufkäfer

Alle sechs Jahre führt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) turnusmäßige Erhebungen zu den EU-weit geschützten Waldarten und Lebensräumen durch. Ein ganz besonderer Schatz unter diesen Arten ist der Grubenlaufkäfer (Carabus variolosus nodulosus). Dieser mit etwa 3 Zentimetern Größe sehr stattliche Käfer ist in Deutschland außerhalb Bayerns bis auf ein Vorkommen vollständig ausgestorben. In Südbayern kommt der Grubenlaufkäfer jedoch noch an ca. 100 Standorten vor. Daher hat Bayern eine ganz besondere Verantwortung für diese Art. Folgerichtig liegen von den bundesweit 63 Monitoringpunkten nicht weniger als 62 in Bayern.

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Wenn Wachstum zum Schwachpunkt wird

Wachsen Zellen in Zellkulturen während einer Behandlung mit teilungsunterdrückenden Wirkstoffen, wachsen sie übermässig und verlieren dauerhaft ihre Teilungsfähigkeit. Werden die Zellen jedoch mit einer Kombination von Teilungshemmern und Wachstumshemmern behandelt, bleiben sie nach dem Absetzen der Substanzen teilungsfähig. Die Erkenntnisse könnten auf gewisse Krebstherapien übertragen werden, müssen aber erst klinisch überprüft und bestätigt werden.

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Liebe deinen Nächsten

Wildlebende Bonobos kooperieren auch mit Mitgliedern fremder Gruppen

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Messverfahren für Implantate: Georg-Simon-Ohm-Preis der DPG geht an Coburger Studenten

Jan Lützelberger hat am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg die Grundlagen für ein neues medizintechnisches Verfahren entwickelt: Bei Hüftprothesen sollen Schallwellen helfen, die Schnittstelle zwischen Knochen und Implantat zu analysieren um eine Implantatlockerung frühzeitig zu erkennen. Für seine Bachelorarbeit im Studiengang Technische Physik erhält er nun den Georg-Simon-Ohm-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

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Across borders for nature conservation in the Caucasus – Successes of the CaBOL Research Project

The southwestern Caucasus is one of the planet’s major biodiversity hotspots. In the CaBOL project, an international research community has laid the foundation for protecting the highly diverse primeval forests and plateaus. On November 20 and 21, scientists from the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB) and their partners from Georgia and Armenia will present the project’s results in Tbilisi, as negotiations about Georgia’s EU candidacy progress.

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Länderübergreifend für den Naturschutz im Kaukasus – Erfolgsbilanz des Forschungsprojekts CaBOL

Der südwestliche Kaukasus gilt als einer der großen Biodiversität-Hotspots unseres Planeten. Eine internationale Forschungsgemeinschaft konnte im Projekt CaBOL den Grundstein für den Schutz der extrem artenreichen Urwälder und Hochebenen legen. Am 20. und 21. November stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) und der Kooperationspartner aus Georgien und Armenien in Tiflis die Ergebnisse des Forschungsprojektes vor –während sich die Verhandlungen über Georgien als EU-Beitrittskandidat weiterentwickeln.

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„Kopf sucht Köpfe – Netzwerken und Kooperieren mit der HWG LU in Ludwigshafen und der Metropolregion Rhein-Neckar“

Gelungene Transferveranstaltung der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) in Kooperation mit der IHK Pfalz, der MRN GmbH und der Stadtverwaltung Ludwigshafen mit Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz (MWG RLP) – Karoline Gönner, MWG-Referatsleiterin für Wissenstransfer an Hochschulen: „Transfer ist zentral für jede moderne Hochschule, eine Querschnittsaufgabe, die in allen Bereichen mitzudenken ist und leistet einen wichtigen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels.“

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Mindable: App zur Behandlung von Panikstörungen und Platzangst zugelassen

Ein Team um Dr. Thomas Lang, Psychologieprofessor an der Constructor University, hat eine App entwickelt, mit der Patient*innen die Wartezeit auf einen Therapieplatz überbrücken können. Die Wirksamkeit der App „Mindable: Panikstörung und Agoraphobie“ wurde im Rahmen einer Studie klinisch untersucht und nachgewiesen. Mindable wurde nun von den Krankenkassen als digitale Gesundheitsanwendung zugelassen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mindable App approved for the treatment of panic disorders and claustrophobia

A team led by Dr. Thomas Lang, psychology professor at Constructor University, has developed an app that patients can use to bridge waiting times to receive therapy. The effectiveness of the app, „Mindable: panic disorder and agoraphobia,“ was clinically tested and proven in a study. Mindable has now been approved by health insurers as an official digital health app.

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Mikroplastik im Ackerboden: Tomographie mit Neutronen und Röntgen zeigt, wo sich Partikel einlagern

Ein Team von Forschenden der Universität Potsdam und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat ein Messverfahren entwickelt, um Bodenproben mit Neutronen und Röntgenlicht zu analysieren und daraus 3D-Tomographien zu erstellen: Dies ermöglicht es erstmals, Mikroplastik im Boden genau zu lokalisieren. Die 3D-Tomographien zeigen, wo sich die Partikel im Boden einlagern und wie sich dadurch Strukturen im Boden verändern – was sich wiederum auf Wasserflüsse und Bodeneigenschaften auswirken kann.

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Wasser-Ressourcenpreis 2024: Rüdiger Kurt Bode-Stiftung startet Ausschreibung des mit 100.000 Euro dotierten Preises

Die Rüdiger Kurt Bode-Stiftung schreibt den Wasser-Ressourcenpreis 2024 aus. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die herausragende Strategien und Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der globalen Wasserressourcen entwickelt haben. Bewerbungen werden bis zum 15. Februar 2024 entgegengenommen.

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Neue BZgA-Studiendaten: Kondom löst Pille als Verhütungsmittel Nummer eins ab

Kondome und die Pille bleiben die wichtigsten Verhütungsmittel in Deutschland – das belegen erste Ergebnisse der repräsentativen Wiederholungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Verhütungsverhalten Erwachsener 2023. Die Nutzung der Pille ist weiter rückläufig: So verwendeten im Jahr 2023 38 Prozent die Pille, im Jahr 2007 waren es noch 55 Prozent der Befragten. Mit 53 Prozent wird das Kondom erstmals seit 2007 mit 36 Prozent deutlich häufiger als die Pille zur Verhütung eingesetzt. Dieser grundlegenden Veränderung im Verhütungsverhalten liegt eine zunehmend kritische Einstellung zu hormonellen Verhütungsmethoden zugrunde.

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Präventionsprogramm kann Diabetes vorbeugen

Menschen mit erhöhtem Risiko, an Diabetes zu erkranken, profitieren von Empfehlungen zu Ernährung und Bewegung. Das belegt eine gemeinsame Studie von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg sowie der Universitäten Göttingen, Stanford und Birmingham. Ihre Ergebnisse hat das Team nun in der wissenschaftliche Zeitschrift Nature publiziert

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The social network of proteins

Stanley Milgram’s groundbreaking „Six Degrees of Separation“ experiment demonstrated the surprisingly close connections between us humans back in the 1960s. Now the research team led by Professor Matthias Mann at the Max Planck Institute (MPI) of Biochemistry has shown that the proteins in our cells are equally well connected. The results of the current study, which are published in the journal Nature, are a decisive step forward in protein research and represent the first comprehensive view of the protein-protein interaction network of an organism.

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Das soziale Netzwerk der Proteine

Stanley Milgrams bahnbrechendes „Six Degrees of Separation“-Experiment zeigte bereits in den 60er Jahren die überraschend engen Verbindungen zwischen uns Menschen. Nun hat das Forschungsteam um Professor Matthias Mann am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie gezeigt, dass auch die Proteine in unseren Zellen gleichermaßen gut miteinander vernetzt sind. Die Ergebnisse der aktuellen Studie, die in der Fachzeitschrift Nature publiziert wurde, sind ein entscheidender Fortschritt in der Proteinforschung und bieten erstmals einen umfassenden Überblick über das Protein-Protein-Interaktionsnetzwerk eines gesamten Organismus.

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Nanoparticles for optimized cancer therapy

Researchers from Göttingen and Karlsruhe have developed a new treatment approach for pancreatic cancer. The innovative method promises to be able to treat the disease in a more targeted way and with fewer side effects in the future. The therapy is now to be optimized for clinical application as quickly as possible.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nanopartikel für optimierte Krebstherapie

Forschende aus Göttingen und Karlsruhe haben einen neuen Behandlungsansatz für die Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickelt. Die innovative Methode verspricht, die Krankheit künftig gezielter und mit weniger Nebenwirkungen behandeln zu können. Die Therapie soll nun so schnell wie möglich für die klinische Anwendung optimiert werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Datenlücke zu SARS-CoV-2 bei Tieren

Die Forschung zu SARS-CoV-2 konzentrierte sich bisher weitgehend auf die Auswirkungen für den Menschen. Und das, obwohl es sich beim Virus höchstwahrscheinlich um eine Zoonose, also um eine von einem Tier auf den Menschen übergesprungene Infektion handelt. Insgesamt wurden nicht einmal die Hälfte der bekannten Krankheitsfälle bei Tieren dokumentiert, bei den Todesfällen ist der Wert nochmals deutlich geringer. Laut einer soeben publizierten Studie der Vetmeduni und des Complexity Science Hubs Vienna (CSH) ist diese Datenlücke besonders besorgniserregend, da sich die Politik auf offizielle Datensätze stützt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft