Membrane Transporter Ensures Mobility of Sperm Cells

Special proteins – known as membrane transporters – are of key importance for the mobility of sperm cells. A research team from the Heidelberg University Biochemistry Center (BZH) headed by Prof. Dr Cristina Paulino has, with the aid of cryo-electron microscopy, for the first time succeeded in decoding the structure of such a transporter and its mechanism. According to the researchers, these findings will enable a better understanding of the molecular foundations of reproductive capacity and could, in the long term, contribute to developing new approaches to treating fertility disorders and new methods of specific contraception.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The ego-consciousness of the feathered fowl?

Scrape, cluck, lay eggs – that’s it? Anyone involved in chicken farming knows that the animals are capable of much more. Researchers at the Universities of Bonn and Bochum, together with the MSH Medical School Hamburg, have found evidence that roosters could recognize themselves in a mirror. Whether this is successful, however, depends on the experimental conditions – a finding that points beyond the experiment with roosters and could also be of importance for other animal species. The study is now published in the journal PLOS ONE.

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Membrantransporter sorgen für Mobilität von Spermienzellen

Für die Beweglichkeit von Spermienzellen sind spezielle Proteine – sogenannte Membrantransporter – von entscheidender Bedeutung. Einem Forschungsteam des Biochemiezentrums der Universität Heidelberg (BZH) unter Leitung von Prof. Dr. Cristina Paulino ist es mithilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie gelungen, erstmals den Aufbau eines solchen Transporters und dessen Mechanismus zu entschlüsseln. Nach Angaben der Wissenschaftler ermöglichen diese Erkenntnisse ein besseres Verständnis molekularer Grundlagen der Fortpflanzungsfähigkeit und könnten über lange Sicht dazu beitragen, neue Ansätze zur Behandlung von Fertilitätsstörungen und neue Methoden zur spezifischen Verhütung zu entwickeln.

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Deceiving cancer to facilitate treatment The effect of the phenotypic plasticity of cancer cells and how to exploit it

Cancer cells are notorious for rapidly changing their phenotype, driving within-host spread and evading treatment. Scientists in Plön used a mathematical model to understand the role of a signal used by cancer cells to control their phenotype. By manipulating these signals, cancer cells can be tricked into a less harmful phenotype that is more responsive to treatments.

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Warum sich die New York Times für Bonner Hühner interessiert

Scharren, gackern, Eier legen – das war’s? Wer sich mit Hühnerhaltung befasst weiß, dass die Tiere deutlich mehr können. Forschende der Universitäten Bonn und Bochum haben zusammen mit der MSH Medical School Hamburg Hinweise gefunden, dass sich Hähne in einem Spiegel erkennen könnten. Ob dies gelingt, hängt jedoch von den Versuchsbedingungen ab – ein Ergebnis, das über das Experiment mit Hähnen hinausweist und auch für andere Tierarten von Bedeutung sein könnte. Die Studie ist nun im Journal PLOS ONE veröffentlicht.

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Lysosomes prove to be quick-change artists

Lysosomes play an important role in cells and tissues, controlling not only the degradation of substances but also cell division and growth. A team led by Professor Volker Haucke and Dr. Michael Ebner at the FMP has investigated how these two functions are related to nutrient availability in the cell. The researchers were able to show for the first time that lysosomes undergo a massive transformation. A signaling lipid acts as a switch between the two states. The findings, published in the journal Cell, could be used to develop drugs that specifically stimulate cells from patients with neurodegenerative or metabolic diseases to break down harmful protein molecules inside the cell.

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Verwandlungskünstler Lysosom

Lysosomen haben wichtige Aufgaben in Zellen und Geweben, sie steuern sowohl den Stoffabbau als auch Zellteilung und -wachstum. Wie beides mit dem Nährstoffangebot in der Zelle zusammenhängt, hat ein Team um Prof. Volker Haucke und Dr. Michael Ebner vom FMP untersucht. Die Forschenden konnten erstmals zeigen, dass Lysosomen massiv umgebaut werden. Dabei fungiert ein Signallipid als Schalter zwischen beiden Zuständen. Die im Fachmagazin „Cell“ publizierten Ergebnisse könnten zur Entwicklung von Wirkstoffen genutzt werden, die Zellen von Patienten mit neurodegenerativen oder metabolischen Erkrankungen gezielt dazu anregen, schädliche Eiweißmoleküle im Zellinneren abzubauen.

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In unserem neuen Escape Spiel Rätsel aus der Welt der Bestäuber lösen

Eine ganze Stadt für Insekten wieder lebenswert gestalten: Ab sofort können Spielerinnen und Spieler in die faszinierende und bunte Welt von „Project Pollination: A Buzzing Rescue” (https://projectpollination-lib.de/) eintauchen. Das Educational Escape Spiel schärft auf spielerische Weise das Bewusstsein für Bestäuber und Biodiversität.

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EACTS: Positionspapier zur Bestimmung von Gebrechlichkeit (Frailty) vorgestellt

Deutscher Herzchirurg PD Dr. Simon Sündermann präsentiert fachgebietsübergreifenden Konsens zur einheitlichen Bestimmung der Gebrechlichkeit als Risikofaktor bei Eingriffen am Herzen.

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Zentren für Intensivmedizin: „Ein Meilenstein für die Intensivmedizin und die zukünftige Versorgungsqualität“

Der G-BA hat vergangene Woche die Einrichtung von Zentren für Intensivmedizin beschlossen. „Der 19. Oktober 2023 wird in die Geschichte der Intensivmedizin eingehen!“, ist DIVI-Vizepräsident Professor Gernot Marx überzeugt. Die Möglichkeiten, die die neuen Intensivzentren bieten werden, stellen einen Meilenstein in der Patientenversorgung in Deutschland dar. „Wir können jetzt den dringend benötigten Ausbau telemedizinischer Netzwerke vorantreiben und zukünftig gerade kritisch kranken Patienten in kleineren Häusern schnell und unkompliziert helfen“, freut sich der Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen sichtlich.

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Einzigartiges Nasenmikrobiom

Studie zeigt individuelle Unterschiede in der Immunantwort der Nase. Forschende der Univer-sität Tübingen geben neue Einblicke in die spezifische Antikörper-Reaktion von körpereige-nem Immunglobulin A. Die Ergebnisse helfen die körpereigene Immunantwort besser zu ver-stehen.

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Defect in fruit fly respiratory system may provide insights into human aortic aneurysms

A team of researchers led by Leipzig University has gained new insights into the respiratory system of fruit flies – the so-called tracheal system – which could be important for future research into aneurysms. Dr Matthias Behr from the Institute of Biology (Department of Cell Biology) at Leipzig University and his team, together with colleagues from the Max Planck Institute for Multidisciplinary Sciences in Göttingen, carried out genetic, cell biological and biochemical studies on Drosophila embryos.

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Forschende fanden Fehler im Atemorgan von Fruchtfliegen – Neue Erkenntnisse zu menschlichen Aorten-Aneurysmen möglich

Ein Forschungsteam unter Leitung von Wissenschaftler:innen der Universität Leipzig hat neue Erkenntnisse über das Atmungsorgan von Fruchtfliegen – das sogenannte Tracheensystem – erlangt, die künftig bei der Erforschung von Aneurysmen (lokale Aussackungen eines Blutgefäßes) beim Menschen bedeutsam sein können. Dr. Matthias Behr vom Institut für Biologie (Abteilung Zellbiologie) der Universität Leipzig und sein Team haben gemeinsam mit Kolleg:innen des Max-Planck-Instituts für Multidisziplinäre Naturwissenschaften in Göttingen Drosophila-Embryonen genetisch, zellbiologisch und biochemisch untersucht.

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Neu entdeckter Wirkstoff blockiert Signalweg der Immunantwort

Wissenschaftler:innen am CeMM, der Medizinischen Universität Wien und der Universität Lausanne gelang erstmals die Identifizierung und Charakterisierung einer neuen chemischen Substanz namens „Feeblin“, die imstande ist, die Wechselwirkung des Transporterproteins SLC15A4 mit dem Adapterprotein TASL zu hemmen. Beide Proteine sind Teil proinflammatorischen Signalwege im Körper. Vom Hemmen des Signalwegs könnten in Zukunft Patient:innen mit Autoimmunerkrankungen wie Systemischer Lupus (SLE), auch genannt Schmetterlingsflechte, profitieren. Die Studie wurde nun in Nature Communications veröffentlicht.

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Fachtag zur Sorgearbeit und Teilhabe in der Demokratie an der Universität Koblenz

Am 3. November 2023 veranstaltet die Universität Koblenz in Zusammenarbeit mit der Stadt Koblenz einen Fachtag zum Thema Sorgearbeit in der Demokratie. Alle interessierten Bürger*innen und Universitätsangehörige sind eingeladen.

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Epigenetisch wirkende Medikamenten könnten Krebs-Immuntherapie unterstützen

Epigenetisch wirkende Medikamente ermöglichen, dass in der Zelle Bereiche des Erbguts abgelesen werden, die vorher blockiert und unzugänglich waren. Das führt zur Bildung neuer mRNA-Abschriften und auch neuer Proteine, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Tübingen jetzt veröffentlichten. Diese „therapieinduzierten Epitope“ könnten das Immunsystem beim Erkennen von Krebszellen unterstützen.

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Bewegung im Blick: Innovation im visuellen Wahrnehmungstraining

LMU-Forschende entwickeln einen neuen Ansatz, wie sich das Sehvermögen besser trainieren lässt.

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SLUB and TUD adds documentations of taste from the pinnacle of culinary art to the German Archive of Culinary Arts

How can taste be recorded? How will we know in 100 years what the „Gefüllte Kalbsbrust“ (stuffed veal breast), prepared by the executive chef of the hotel „Bareiss“, tasted like, or what complex thoughts three-star chef Jan Hartwig had about his creations? In order to create a culinary memory of the period from 1970 to the present day, the Saxon State and University Library Dresden (SLUB) and Dresden University of Technology have joined forces with food critic Jürgen Dollase to launch an unprecedented series of documentations of taste.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

SLUB und TUD nehmen Geschmacksdokumentationen aus der Spitze der Kochkunst in das Deutsche Archiv der Kulinarik auf

Wie lässt sich Geschmack festhalten? Woher werden wir in 100 Jahren wissen, wie die „Gefüllte Kalbsbrust“, zubereitet vom Küchendirektor des Hotels Bareiss, geschmeckt hat, oder welch komplexe Gedanken sich Drei-Sterne-Koch Jan Hartwig rund um seine Kreationen macht? Um ein kulinarisches Gedächtnis der Zeit von 1970 bis zur Gegenwart aufzubauen, haben die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden und die Technische Universität Dresden gemeinsam mit dem Gastronomiekritiker Jürgen Dollase eine bisher einzigartige Reihe von Geschmacksdokumentationen ins Leben gerufen.

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Sechs Ursachen des plötzlichen Herztods: Worauf bei diesen Herzkrankheiten zu achten ist

Warum kann es bei Herzerkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Herzschwäche oder Myokarditis überhaupt zum Sekundenherztod kommen und worauf sollten Betroffene achten?

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Was Sie über Prävention, Ursachen und Symptome von Leberzirrhose wissen sollten

Die Leber zu schützen ist für Boxer selbstverständlich. Der sogenannte „Leberhaken“ – ein Schlag unter die rechten untersten Rippen – führt meistens beim Getroffenen zum Knockout. Dass die Leber als lebenswichtiges und komplexes Organ auch außerhalb des Boxringes besonderen Schutz und Aufmerksamkeit verdient, sollten alle Menschen wissen und im Alltag berücksichtigen. Wenn die Leber über Jahre hinweg chronisch erkrankt ist, kann dies zu einer Leberzirrhose führen. Dies ist eine bindegewebige Vernarbung, die alle Leberfunktionen beeinträchtigen kann. Oft bleibt diese ernsthafte Erkrankung über einen langen Zeitraum unentdeckt und kann unter anderem zur Entstehung von Leberzellkrebs führen.

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Coronavirus: Model can predict the evolution of new covid variants

Evolutionary information can support the design of targeted vaccines / publication in the scientific journal ‘Cell’

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Coronavirus: Modell kann Evolution neuer Covid-Varianten voraussagen

Informationen über die Entwicklung des Virus können helfen, gezielt Impfstoffe zu entwickeln / Publikation im Fachjournal „Cell“

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Proven for the First Time: The Microbiome of Fruit and Vegetables Positively Influences Diversity in the Gut

In a meta-study, a research team from the Institute of Environmental Biotechnology at TU Graz has provided evidence that the consumption of fruit and vegetables contributes positively to bacterial diversity in the human gut.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erstmals nachgewiesen: Das Mikrobiom von Obst und Gemüse beeinflusst die Vielfalt im Darm positiv

In einer Metastudie hat ein Forschungsteam des Instituts für Umweltbiotechnologie der TU Graz den Nachweis erbracht, dass der Verzehr von Obst und Gemüse positiv zur Bakteriendiversität im menschlichen Darm beiträgt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft