Von Krebsmedizin bis Ausbildung: 2.500 Gäste beim Tag der offenen Tür der MHH

Spannendes und vielseitiges Programm aus Klinik, Forschung, Lehre und Ausbildung als Beitrag der MHH zum November der Wissenschaft 2023

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Land Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich auf der weltweit größten Gesundheitswirtschaftsmesse

Zum bereits siebten Mal wird sich das Land Mecklenburg-Vorpommern vom 13. bis zum 16. November an der weltweit größten Messe der Gesundheitswirtschaft MEDICA 2023 in Düsseldorf beteiligen. Organisiert wird der über 100 Quadratmeter große Landesgemeinschaftsstand von der BioCon Valley® GmbH – dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft MV – und der Wirtschaftsförderung Rostock Business für die Gesundheitswirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er steht unter dem Motto „Where Health meets Business“.

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Protein für Protein den Geheimnissen der Rückenmarksregeneration auf der Spur

Seit langem versuchen Wissenschaftler*innen zu verstehen, warum bestimmte Tiere wie der Zebrafisch in der Lage sind, nach Rückenmarksverletzungen verloren gegangene motorische Funktionen wieder zu erlangen. Beim Menschen sind solche Verletzungen irreparabel und führen zu dauerhaften Funktionsverlusten wie beispielsweise Lähmungen. Ein internationales Team um Daniel Wehner vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts und des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin in Erlangen konnte zeigen, dass eine Gruppe von bisher wenig untersuchten Proteinen die Regeneration des zentralen Nervensystems hemmen, indem sie die strukturellen und mechanischen Eigenschaften des Wundgewebes verändern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Deciphering the secrets of spinal cord regeneration protein by protein

Scientists have long sought to understand how certain animals, such as zebrafish, are able to regrow nerve fibers and regain lost motor function after spinal cord injury. In humans, these injuries are irreparable and result in permanent loss of function, such as paralysis. An international team led by Daniel Wehner of the Max Planck Institute for the Science of Light and the Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin in Erlangen, Germany, has been able to show that a group of previously little-studied proteins inhibit regeneration of the central nervous system in mammals by altering the structural and mechanical properties of the wound tissue.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine neue Ordnung für die Bierhefe

Forschende arbeiten seit Jahren daran, das Genom, genauer gesagt, die Chromosomen der Bierhefe synthetisch nachzubauen. Nun ist es gelungen, sämtliche Transfer RNA-Gene in einem künstlichen Chromosom geordnet zu vereinen. Das Ergebnis setzt einen Meilenstein in der Entwicklung des ersten synthetischen Eukaryontengenoms und eröffnet neue Wege für die Grundlagenforschung.

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diabinfo.de mit vielsprachigem Angebot auf der Diabetes Herbsttagung 2023

Das nationale Diabetesinformationsportal diabinfo.de präsentiert sich auf der diesjährigen DDG Herbsttagung gleich zweimal: mit einem Stand im Diabetes Forum und einem Vortrag in der Session „Update: Prädiabetes gezielt vorbeugen“.
Neu auf der wissenschaftsbasierten unabhängigen Online-Plattform ist das Angebot in Englisch, das die bisher verfügbaren fremdsprachigen Seiten in Türkisch, Polnisch und Russisch ergänzt. Somit sind die Informationen zur Vorbeugung von Diabetes und zum Umgang mit der Erkrankung von der Diagnose über Therapie, Folgeerkrankungen und Alltagsfragen noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund zugänglich. Auch Grafiken und Videos gibt es in allen Sprachen.

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In search of active substances against stress-related diseases Researchers at TU Darmstadt present two new publications

Depression, obesity or chronic pain – all of these disorders can be triggered or promoted by stress. In two recent publications in renowned scientific journals, researchers at TU Darmstadt show new ways of treating stress-related diseases.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Auf der Suche nach Wirkstoffen gegen Stress-Krankheiten: TU-Forschende legen zwei neue Veröffentlichungen vor

Depressionen, Diabetes, Fettleibigkeit oder Störungen der embryonalen Entwicklung – all dies kann durch Stress ausgelöst oder befördert werden. Forschende der TU Darmstadt zeigen in zwei aktuellen Veröffentlichungen in renommierten Fachjournalen neue Wege für die Behandlung von stressbedingten Erkrankungen auf.

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Epigenetik statt Chemo: Neue Blutkrebs-Therapie für Ältere

Epigenetische Leukämiebehandlung kann stark belastende Chemotherapie bei Risikopatient*innen ersetzen / Deutlich geringere Nebenwirkungen als bei Chemotherapie / Veröffentlichung im Fachmagazin Lancet Haematology

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Location, location, location – Liver cells age differently depending on where they are in the organ

Looking around us, we can see that people age at different rates. But what about inside? Do all cells age in the same way? And does the location of a cell in the organ make a difference to the ageing process? Researchers at the Max Planck Institute for Biology of Ageing in Cologne and CECAD Excellence Cluster for Ageing Research have now shown in the liver of mice that liver cells age differently depending on where they are located in the organ.

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Die Rolle von GIP bei der Behandlung von Diabetes und Adipositas

Für die Behandlung der stetig wachsenden Zahl von Patient:innen mit Adipositas und Typ-2-Diabetes bieten die kürzlich entwickelten GIPR:GLP-1R-Co-Agonisten den entscheidenden Durchbruch. Diese neuartigen Wirkstoffe verhelfen Betroffenen zu einem erheblichen Gewichtsverlust. Obwohl bereits von Wissenschaftler:innen bei Helmholtz Munich gezeigt wurde, dass das Hormon glucose-dependent insulinotropic polypeptide (GIP) das Körpergewicht mittels Signalen über den GIP-Rezeptor im Gehirn verringert, waren die beteiligten Nervenzellen bis jetzt unentdeckt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Understanding the Role of GIP in Managing Diabetes and Obesity

The increasing amount of patients with obesity and type 2 diabetes benefit greatly from the recently developed GIPR:GLP-1R co-agonists. These novel compounds lead to substantial weight loss, offering a revolutionary approach to patients worldwide. Although the hormone glucose-dependent insulinotropic polypeptide (GIP) was already shown by Helmholtz Munich scientists to decrease body weight via the brain GIP receptor, the underlying neurons through which GIP acts in the brain remained unknown.

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CT-Untersuchungen bei jungen Menschen – Zusammenhang zwischen Strahlenbelastung und erhöhtem Risiko für Blutkrebs

Jährlich unterziehen sich in Europa mehr als eine Million Kinder einer Computertomographie (CT). Eine multinationale Studie unter Beteiligung des Instituts für Biometrie und Registerforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) bestätigt den Zusammenhang zwischen Strahlenbelastung durch CT-Untersuchungen bei jungen Menschen und erhöhtem Risiko für Blutkrebs. Betont wird zudem die Notwendigkeit, das Bewusstsein der Ärzteschaft zu schärfen und weiterhin strenge Strahlenschutzmaßnahmen zu ergreifen.

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Pfeilgiftfrösche: Der Charakter bestimmt die Fortpflanzung

Pfeilgiftfrösche der Spezies Allobates femoralis sind zwar im Gegensatz zu ihren Verwandten nicht giftig, bestechen aber durch ihre verschiedenen Charakterzüge: je nachdem, ob sie mutig, aggressiv oder entdeckungsfreudig sind, haben sie mit unterschiedlichen Strategien Erfolg bei der Fortpflanzung. Zudem sind bestimmte Charaktereigenschaften schon im Kaulquappenstadium der Amphibien vorhanden. Dies zeigen zwei kürzlich publizierte Studien der Universität Bern.

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Anke Stallwitz und Mareike Ochs mit Lehrpreis 2023 ausgezeichnet

Die Evangelische Hochschule Freiburg hat im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres 2023/24 am 2. November den Lehrpreis für besonders innovative Lehre an die Wissenschaftlerinnen Anke Stallwitz und Mareike Ochs vergeben. Das Besondere ist 2023, dass die Preisjury dieses Jahr den Lehrpreis zwei Mal für herausragende Lehrkonzepte vergibt. Insgesamt wurde 26 Lehrkonzepte von Studierenden und Lehrenden für den Preis vorgeschlagen. Zudem wurden Studierende für herausragende Bachelor- und Masterthesen ausgezeichnet: mit Preisen des Diakonischen Werkes Freiburg, der Evangelischen Hochschule Freiburg und erstmals des Studierendenwerks Freiburg.

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Plastic Web Quiz and more

In the Kenyan capital of Nairobi, from November 13 to 19, 2023, the negotiations on the envisaged global plastics agreement will enter a new round. Under the umbrella of the United Nations, all relevant issues will be discussed and wrestled over. In this context, researchers at the Helmholtz-Zentrum Hereon, together with international partners, are providing supplementary scientific fact checks and background information – including a new quiz that takes a playful approach to the topic. The processed knowledge is bundled in Hereon’s online application Coastal Pollution Toolbox of the Hereon.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nachschlagewerk für Aerosolforschung und Infektionsmedizin

Neues Schema ordnet Atemwegströpfchen nach ihrem Entstehungsort ein und kann bei der Behandlung und Prävention von Infektionskrankheiten helfen.

•Aerosole spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Infektionskrankheiten wie Erkältung, Grippe, Covid-19, Masern und Tuberkulose
•Die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Aerosolpartikeln, die zur Verbreitung von Krankheitserregern beitragen, waren bislang weitgehend unbekannt
•Die Größe der Atemwegspartikel hängt davon ab, wo sie im Atemwegstrakt entstehen
•Publikation dient als Referenz für Aerosolforscher:innen und Infektionsmediziner:innen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Web-Quiz zum Plastik

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi gehen vom 13. bis 19. November 2023 die Verhandlungen um das anvisierte globale Plastikabkommen unter dem Dach der Vereinten Nationen in eine nächste Runde. Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon liefern mit internationalen Partnern ergänzende wissenschaftliche Faktenchecks und Hintergründe zum Thema – auch mit einem neuen Quiz, das sich dem Thema spielerisch nähert. Gebündelt wird das aufbereitete Wissen in der Online-Anwendung Coastal Pollution Toolbox des Hereons.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weiterentwickelter Masterstudiengang: Gesundheits-, Pflege- und Medizinpädagogik M.A.

Ab dem Sommersemester 2024 bietet die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften die beiden bewährten Masterstudiengänge Pflegepädagogik sowie Pädagogik und Erwachsenenbildung in der Gesundheitswirtschaft modifiziert in dem neuen Masterstudiengang Gesundheits-, Pflege- und Medizinpädagogik M.A. an. Die Studierenden können zum Studienstart zwischen einem der drei Schwerpunkte Pflegepädagogik, Gesundheitspädagogik und Medizinpädagogik wählen. Neu ist dabei der Schwerpunkt Medizinpädagogik. Hiermit schafft die Akkon Hochschule ein passgenaues Masterstudium im medizinischen Bereich für die Zielgruppe der Notfallsanitäter*innen, Therapieberufe und Assistenzberufe.

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Nicht-einheimische Arten im Wasser schneller erkennen: Behörden testen neue Verfahren

Meist werden nicht-einheimische Arten erst bemerkt, wenn sie sich bereits etabliert haben. Das könnte sich nun ändern. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) haben erfolgreich genetische Verfahren getestet, um invasive Arten in Fluss und Meer frühzeitig zu entdecken. So könnte in Zukunft die Ausbreitung rechtzeitig eingedämmt werden. Die Ergebnisse wurden kürzlich bei der 2. Verkehrs- und Infrastrukturtagung des BMDV-Expertennetzwerks in Berlin vorgestellt.

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The metabolism of bacteria: new method reveals host-microbe interactions

Joint press release by the CAU and the Max Planck Institute for Marine Microbiology: North German researchers are developing a method that reveals the chemical communication between microbes and their host.

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Stoffwechsel von Bakterien: Neue Methode enthüllt Interaktionen von Wirt und Mikrobe

Gemeinsame Pressemeldung von CAU und dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie: Norddeutsche Forscher entwickeln eine Methode, die die chemische Verständigung von Mikroben und ihrem Wirt aufzeigt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Einheitliche Richtlinien zur Notfallbehandlung von epileptischen Anfällen bei Hunden und Katze festgelegt

Gremium internationaler Expertinnen und Experten veröffentlicht erstmals internationale Konsenserklärung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Langzeitstudie Nordharz: Viele Insekten verschwunden, nur die Blattläuse nicht

Daten des Julius Kühn-Instituts (JKI) weisen für die landwirtschaftlich intensiv bewirtschaftete Region in Sachsen-Anhalt hohe Biomasse-Verluste fliegender Insekten nach. Blattläuse und Zikaden profitieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Parkinson-Krankheit durch Umwelttoxine?

Die Zunahme an neurodegenerativen Alterserkrankungen wie M. Parkinson übersteigt die durch den demografischen Wandel erwarteten Zahlen. Nur eine Minderheit der Fälle ist genetisch erklärbar. Die Erforschung der Ätiologie und der Pathomechanismen erhärtet zunehmend den Verdacht, dass „Lifestyle“ und Umweltfaktoren bzw. -toxine eine Rolle spielen, beispielsweise in Kombination mit der genetischen Disposition. Es vergeht kein Monat, in dem nicht neue Publikationen zu dem Thema erscheinen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft