Bacteria contribute to the modulation of animal behaviour

Research team of the CRC 1182 at Kiel University uses the example of the freshwater polyp Hydra to show how nerve cells and microorganisms cooperate to control the animals‘ feeding behaviour

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bakterien tragen zur Modulation tierischen Verhaltens bei

Forschungsteam des Kieler SFB 1182 zeigt am Beispiel des Süßwasserpolypen Hydra, wie Nervenzellen und Mikroorganismen zusammenarbeiten, um das Fressverhalten der Tiere zu steuern

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Neuer Mechanismus zum Abbau von Aldehyd-induzierten RNA-Protein-Vernetzungen

Forschende entdecken neuen Weg zum Abbau von RNA-Protein-Vernetzungen, die durch toxische Aldehyde verursacht werden

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Wie Pflanzen Stress abbauen

Ein Team von Pflanzenbiolog*innen an der Technischen Universität Braunschweig und des Julius Kühn-Instituts Braunschweig hat ein Gen entschlüsselt, das den Stressabbau in Pflanzen steuert. Umwelteinflüsse können Stress auslösen, wodurch ihr Wachstum und ihre Vermehrungsfähigkeit eingeschränkt werden. Um sich besser an die Umgebungssituationen anzupassen, z.B. bei sich wandelndem Klima, können Pflanzen durch Stressregulierung, ihre Überlebenschancen verbessern. Wichtig sind diese neuen, im renommierten Magazin „Nature Communications“ veröffentlichten Erkenntnisse etwa in der Landwirtschaft und Pflanzenzucht.

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Starke Schmerzen nach Kaiserschnitt / Neue Studie fordert bessere Versorgung

Der Kaiserschnitt ist eine der am häufigsten durchgeführten und zugleich eine der schmerzhaftesten Operationen. In einer Kooperation der Unikliniken Bonn und Jena wurde im Rahmen des Schmerzregisters QUIPS (Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie) eine Studie durchgeführt, die die Schmerzbelastung nach Kaiserschnittgeburten anhand einer Befragung von Wöchnerinnen unter die Lupe nahm. Zu den zentralen Zielen der Studie gehörte neben der Identifikation von schmerzverstärkenden Risikofaktoren auch die Suche nach Ansatzpunkten für eine verbesserte Schmerztherapie.

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Fast ein Drittel der Bevölkerung leidet unter Rückenschmerzen

26,2 Millionen Patientinnen und Patienten in Deutschland waren im Jahr 2021 mit Rückenbeschwerden in ärztlicher Behandlung – und damit fast ein Drittel der Bevölkerung (31,4 Prozent). Das zeigt der aktuelle Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), der erstmals die regionale Verteilung von Rückenschmerzen bis auf die Ebene der Kreise und kreisfreien Städte transparent macht. Danach war die Prävalenz im thüringischen Kreis Suhl mit 45,8 Prozent mehr als doppelt so hoch wie in der Stadt Potsdam mit 21,3 Prozent.

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„Ultradistanz-RadathletInnen zeigen nach mehrtägiger Belastung deutliche Zeichen der Überwässerung“

Erste Pilotstudie zu den Auswirkungen von Ultraradfahren auf Flüssigkeitshaushalt: Dass extremer Ausdauersport wie Ultraradfahren* zu körperlichen Überlastungs-symptomen führen kann, scheint naheliegend. Für den boomenden Rad- und Ultraradsport sind evidenzbasierte Daten bislang jedoch spärlich. In einer Pilot-studie an der Medizinischen Universität Innsbruck wurden erstmals die Auswir-kungen von Ultracycling auf den Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt und das von Ultra-RadfahrerInnen berichtete Auftreten von Schwellungen an Augenlidern und Extremitäten untersucht.

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Bringen uns Smartphones & TV um den Schlaf? – Erste Forschungsergebnisse aus Projekt von Fraunhofer ISI und FOM

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI forscht Prof. Dr. habil. Thomas Kantermann vom iap Institut für Arbeit & Personal der FOM Hochschule seit dem 01.11.2021 im BMBF-geförderten Projekt „Circadiane Rhythmen und Technologie – Desynchronisation im Alltag (CIRCADIA)“. Im Interview stellt er erste Ergebnisse vor. Es geht um die Nutzung von Bildschirmmedien, die Entfernung unseres Alltags von unseren angeborenen inneren Uhren, negative Folgen für die Gesundheit und darum, wer besonders betroffen ist. Und es geht um steigende Gesundheitskosten und Sozialleistungen als Folge.

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Many paths lead to wintering sites: bat seasonal migration is more complex than previously assumed

In late summer, some bat species migrate from northern Europe along the coastlines to their wintering sites in central and western Europe. Until now it was assumed that all bats travelled in the same direction during the migration. However, the reality is more complex: On the Latvian Baltic coast, a research team led by the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (Leibniz-IZW) reconstructed the flight paths of Nathusius’ pipistrelle bats using ultrasound microphones. Most animals flew southwards in late summer, but on some days 20 percent travelled in the opposite direction – presumably owing to weather conditions.

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Deep-sea mining and warming trigger stress in a midwater jellyfish: GEOMAR study investigates effects of sediment plumes

21.11.2023/Kiel. The deep sea is home to one of the largest animal communities on earth which is increasingly exposed to environmental pressures. However, our knowledge of its inhabitants and their response to human-induced stressors is still limited. A new study led by scientists from GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel now provides first insights into the stress response of a pelagic deep-sea jellyfish to ocean warming and sediment plumes caused by deep-sea mining. The researchers are publishing their results today in the journal Nature Communications.

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Tiefseebergbau und Erwärmung bedeuten Stress für Tiefseequallen: GEOMAR-Studie zu Auswirkungen von Sediment-Wolken

21.11.2023/Kiel. Die offene Tiefsee beherbergt nicht nur eine der größten Tiergemeinschaften der Erde, sie ist auch einer wachsenden Zahl von Umweltbelastungen ausgesetzt. Unser Wissen über ihre Bewohner und deren Reaktion auf vom Menschen verursachte Stressfaktoren ist jedoch nach wie vor begrenzt. Eine neue Studie unter der Leitung von Forschenden des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel gibt jetzt erste Einblicke in die Stressreaktion einer pelagischen Tiefseequalle auf die Erwärmung des Ozeans und durch den Tiefseebergbau verursachte Sedimentwolken. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler:innen heute im Fachmagazin Nature Communications.

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Sustainability transitions in energy, mobility, food: Research shifts focus from goals to real-world change processes

Joint Press Release of University of Manchester, Institute for Ecological Economy Research, and Harvard University

► Research on sustainability transitions has progressed significantly over the past decade, generating insights about the dynamics of long-term, large-scale change

► Special feature on Sustainability Transitions in Consumption-Production Systems published in the Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)

► Editors call for closer collaboration between scientific communities working on socio-environmental and socio-technical transitions

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Nachhaltige Transformation von Energie, Mobilität und Ernährung: Forschung lenkt Fokus von Zielen auf reale Veränderung

Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Manchester, des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung und der Harvard University

► Die Forschung zu nachhaltigen Transformationen hat in den letzten zehn Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und Erkenntnisse über die Dynamik langfristiger, systemischer Veränderungen gewonnen

► Sonderheft „Sustainability Transitions in Production-Consumption Systems“ in Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht

► Die Herausgeber rufen zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Communities auf, die sich mit sozial-ökologischen und soziotechnischen Transformationen beschäftigen

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Ausschreibung: Wissenschaftspreis der Josef-Freitag-Stiftung 2024

Bewerbungsschluss: 21. Januar 2024

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Beitrag zur Entschlüsselung eines essentiellen enzymatischen Wirkmechanismus

Forschende der Universität Bayreuth haben die strukturelle Grundlage eines enzymatischen RNA-Abwicklungsmechanismus entschlüsselt. Bei dem Enzym handelt es sich dabei um die DExH-Typ RNA Helikase Maleless (MLE). Prof. Dr. Janosch Hennig, Lehrstuhlinhaber für Biochemie IV an der Universität Bayreuth, und seine Arbeitsgruppe haben in einem Beitrag in der Fachzeitschrift Molecular Cell nun die Ergebnisse der Studie veröffentlicht, die ein Durchbruch für die Entwicklung von Medikamenten sein könnte.

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Raffiniertes Schwarmverhalten: Bakterien unterstützen sich über Generationen hinweg

Bakterien leben nicht nur in Gemeinschaften. Sie kooperieren dabei sogar miteinander und versorgen sich gegenseitig über Generationen hinweg mit Nährstoffen. Dies konnten Forschende der Universität Basel nun erstmals mit Hilfe einer neu entwickelten Methode zeigen. Diese Methode ermöglicht es, die Genexpression während der Entstehung von Bakteriengemeinschaften über Raum und Zeit mitzuverfolgen.

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Kleine Kugeln retten Enzyme für die Biokatalyse

Manche Enzyme, wie das hier untersuchte aus Pilzen, sind in der Lage, wertvolle Stoffe wie etwa den Duftstoff (R)-1-Phenylethanol herzustellen. Dafür setzen sie ein kostengünstigeres Substrat mithilfe eines Kosubstrates um. Ein Forschungsteam der Biologie der Ruhr-Universität Bochum kam auf die Idee, ihnen dieses Kosubstrat über ein Plasma zukommen zu lassen – eine verrückte Idee, da Plasmen in der Regel zerstörerische Wirkung auf Biomoleküle haben. Mittels mehrerer Tricks gelang es den Forschenden um Prof. Dr. Julia Bandow und Dr. Tim Dirks jedoch. Einen dieser Tricks haben sie nun verfeinert und das Verfahren somit verbessert:

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Neues Antikörper-Shuttle-Medikament gegen Multiple Sklerose

Ein neu entwickeltes Medikament bringt Hoffnung für MS-Patientinnen und -Patienten. // Mithilfe eines neuartigen Molekül-Shuttles können Antikörper direkt ins Gehirn transportiert werden. // Das MS-Zentrum am Uniklinikum Dresden beteiligt sich an einer weltweiten Studie zur Sicherheit.

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Erhöht eine Allergie das Risiko für Long-COVID?

Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Magdeburg untersuchen erstmals systematisch die Rolle von Allergien bei der Entwicklung von Long-COVID.

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Half of tested sturgeon products such as caviar from Europe are illegal – some don’t even contain any trace of sturgeon

Wild caviar, a pricey delicacy made from sturgeon eggs, has been illegal for decades since poaching brought the fish to the brink of extinction. Today, legal, internationally tradeable caviar can only come from farmed sturgeon, and there are strict regulations in place to help protect the species. However, by conducting genetic and isotope analyses on caviar samples from Bulgaria, Romania, Serbia, and Ukraine—nations bordering the remaining wild sturgeon populations—a team of sturgeon experts found evidence that these regulations are actively being broken. Their results show that half of the commercial caviar products they sampled are illegal – some don’t even contain any trace of sturgeon.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gen- und Isotopenanalysen zeigen: In Europa verkaufte Störprodukte wie Kaviar sind oft illegal – oder nicht einmal echt

Wilder Kaviar aus fast allen Herkunftsgebieten ist seit Jahrzehnten illegal, da die Überfischung die Störe an den Rand des Aussterbens brachte. Heute darf Kaviar fast ausschließlich von gezüchteten Stören stammen und es gelten strenge Vorschriften zum Schutz der Störe. Mittels Gen- und Isotopenanalysen von Störproben aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und der Ukraine – Ländern, die noch wilde Störpopulationen in der Donau beherbergen – fand ein internationales Team jedoch Beweise, dass diese Vorschriften aktiv gebrochen werden. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Hälfte der untersuchten Kaviar- und Störfleischproben illegal sind und einige nicht einmal eine Spur von Stör enthalten.

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Weltweit erste erfolgreiche Behandlung der Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis

Magdeburger Mediziner setzen erstmals CAR-T-Zellen erfolgreich gegen die seltene Muskelkrankheit Myasthenia gravis ein.

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Bessere Behandlungschancen für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler

Herzstiftung fördert Aufbau eines Patientenregisters zur Herzschwäche bei Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH): Wertvolle Daten für mehr Sicherheit und neue Therapieansätze. Gefahr durch Komplikationen: Wie EMAH von regelmäßiger Nachsorge, Prävention und Gesundheitsförderung profitieren

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Workshop: Förderung von Artenvielfalt in der Landwirtschaft

Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, die ökologisch bewirtschaftet werden, ist die Ackerwildkrautflora als repräsentativer Teil der biologischen Vielfalt höher als auf Feldern mit konventionellem Anbau. Um aber eine Trendumkehr des Artenverlustes herbeizuführen, bedarf es größerer Anstrengungen als spezielle Getreidesorten einzusetzen und auf synthetischen Pflanzenschutz zu verzichten. Das ist eine zentrale Erkenntnis aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt „Ökosorten für Biodiversität und Klimaschutz“ (AgroBioDiv). Die Forschungsergebnisse sollen im Rahmen eines Workshops am 24. November 2023 an der Universität Heidelberg vorgestellt werden.

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New computer code for mechanics of tissues and cells in three dimensions

Open-source supercomputer algorithm predicts patterning and dynamics of living materials and enables studying their behavior in space and time.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft