How can children, adolescents and adults who are overweight or obese be motivated to participate in health programmes?

The World Health Organization (WHO) sees obesity as one of the greatest challenges for public health in the 21st century. The Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) has now examined group programmes offered in Austria, Germany and Switzerland for children, adolescents and adults with either overweight or grade 1 obesity, as well as numerous international literature sources. From the results, the researchers have derived various strategies that can lead to better accessibility of the target groups when designing programmes and consequently to a higher motivation to participate.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie können Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Übergewicht und Adipositas zu Programmteilnahmen motiviert werden?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht Adipositas als eine der größten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit im 21. Jahrhundert. Das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) hat nun die in Österreich, Deutschland und der Schweiz angebotenen Gruppenprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Übergewicht und Grad 1 Adipositas sowie zahlreiche internationale Literaturquellen untersucht. Aus den Ergebnissen haben die Forscherinnen verschiedene Strategien abgeleitet, die bei der Gestaltung von Programmen zu einer besseren Erreichbarkeit der Zielgruppen und folglich auch zu einer höheren Teilnahmemotivation führen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

SRH Hochschule für Gesundheit lädt auch 2024 zu zahlreichen Online- und Präsenz-Veranstaltungen ein

Das neue Jahr startet mit einem Online-Infonachmittag am 9. Januar und einer Open-House-Veranstaltung am Campus Gera am 20. Januar.

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How forests smell – a risk for the climate?

Plants emit odours for a variety of reasons, such as to communicate with each other, to deter herbivores or to respond to changing environmental conditions. An interdisciplinary team of researchers from Leipzig University, the Leibniz Institute for Tropospheric Research (TROPOS) and the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) carried out a study to investigate how biodiversity influences the emission of these substances. For the first time, they were able to show that species-rich forests emit less of these gases into the atmosphere than monocultures.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Der Duft der Wälder – ein Risiko fürs Klima?

Pflanzen geben Duftstoffe ab, um zum Beispiel miteinander zu kommunizieren, Fressfeinde abzuwehren oder auf veränderte Umweltbedingungen zu reagieren. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Leipzig, des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat in einer Studie untersucht, wie die Artenvielfalt den Ausstoß dieser Stoffe beeinflusst. Erstmals konnte so gezeigt werden, dass artenreiche Wälder weniger von diesen Gasen in die Atmosphäre abgeben als Monokulturen.

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Nanosonde mit Barcode – Sensoren detektieren aktive Proteasen

Protein-spaltende Enzyme spielen eine wichtige Rolle bei vielen physiologischen Vorgängen. Meist liegen solche Proteasen in einem inaktiven Zustand vor und werden erst unter bestimmten Bedingungen aktiviert. Einige stehen in Verbindung mit Krankheiten, wie Infektionen oder Krebs, entsprechend wichtig sind Methoden, die aktive Proteasen selektiv detektieren. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellt ein Forschungsteam eine neue Klasse von Protease-Aktivitäts-Sensoren vor: mit Peptid-DNA-Konjugaten bestückte Gold-Nanopartikel.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Version 4 der Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz veröffentlicht

Heute erscheint Version 4.0 der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz mit einer vollständigen Überarbeitung des Kapitels zur medikamentösen Therapie. Die Leitlinie ist auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) kostenlos abrufbar.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Paradigmenwechsel in der Notfallmedizin – Präklinische Notfallsonografie für eine effizientere Patientenversorgung

Der Ultraschall im Rettungsdienst bietet die Möglichkeit, schnell und sicher lebenswichtige Entscheidungen zu treffen und damit auch Leben zu retten. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) bildet seit vielen Jahren in der Notfallmedizin tätige Ärztinnen und Ärzte in der Ultraschalldiagnostik aus. Doch trotz des innovativen Konzepts ist die präklinische Notfallsonografie in Deutschland noch nicht flächendeckend etabliert. Viele Notfallmediziner sind unzureichend ausgebildet. Die Fachgesellschaft appelliert an die Träger der Rettungsdienste, alle Rettungswagen und Hubschrauber mit Ultraschallgeräten auszustatten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Research at FBN becomes cover story in Science Magazine

Farm animals surprise scientists with their complex abilities

How empathic are farm animals and what are they capable of cognitively? Research findings in behavioral physiology at the Research Institute of Farm Animal Biology (FBN) have already attracted a lot of attention in the past. Now the „Science“ journalist David Grimm has visited and published an article about behavioral research at the FBN.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschung am FBN wird Coverstory im Science Magazine

Nutztiere überraschen Wissenschaftler mit ihren komplexen Fähigkeiten

Wie empathisch sind eigentlich Nutztiere und wozu sind sie kognitiv in der Lage? Forschungsergebnisse der Verhaltensphysiologie am Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) haben bereits in der Vergangenheit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Nun war der Science-Journalist David Grimm zu Besuch und hat einen Artikel über die Verhaltensforschung am FBN veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Untersuchung, inwiefern Graswurzelbewegungen, Bildung und Kochboxen die Lebensmittelverschwendung reduzieren

TU-Wissenschaftlerin untersuchte, inwiefern Graswurzelbewegungen, Bildung und Kochboxen die Lebensmittelverschwendung reduzieren

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Plague from Egypt: topos or reality?

Many reports from antiquity about outbreaks of plague mention Egypt as the source of pestilences that reached the Mediterranean. But was this really the case? Researchers from the University of Basel are conducting a critical analysis of the ancient written and documentary evidence combined with archaeogenetic findings to add some context to the traditional view.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Pest aus Ägypten: Mehr Topos als historische Tatsache?

In vielen antiken Berichten über die Pestepidemien der damaligen Zeit ist von Ägypten als Einfallstor für Krankheitserreger in den Mittelmeerraum die Rede. Stimmt das tatsächlich? Forschende der Universität Basel unterziehen antike Literatur und Dokumente einer kritischen Analyse und ergänzen sie mit archäogenetischen Erkenntnissen. Dies relativiert die tradierte Meinung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Biodiversity below ground: New comprehensive genome data on soil invertebrates provide insights into their biodiversity

They are tiny, enormously diverse, and widespread in the soil: soil invertebrates such as springtails, horn mites, millipedes, and nematodes. These animals, which are often only visible under a microscope, fulfil important tasks in the soil ecosystem. This is why they are increasingly becoming the focus of official measures to preserve biodiversity in the soil. With the „MetaInvert“ project, scientists are providing extensive genomic data on 232 species of these previously little-studied organisms. The information contributes significantly to the identification and knowledge of community composition and function and the discovery of evolutionary adaptations to environmental conditions.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Artenreichtum unter der Erde: Neue umfassende Genomdaten wirbelloser Bodenlebewesen tragen zu deren Schutz bei

Sie sind winzig klein, enorm vielfältig und im Erdboden weit verbreitet: wirbellose Bodenlebewesen wie Springschwänze, Hornmilben, Tausendfüßer oder Fadenwürmer. Im Ökosystem Boden übernehmen diese Tiere wichtige Aufgaben. Daher rücken sie auch zunehmend in den Blickpunkt von behördlichen Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt im Boden. Mit dem Projekt „MetaInvert“ stellen Wissenschaftler*innen umfangreiche genomische Daten zu 232 Arten dieser bisher wenig erforschten Organismen bereit. Die Informationen tragen erheblich zur Identifizierung sowie zum Wissen über Zusammensetzung und Funktion von Gemeinschaften und die Entdeckung evolutionärer Anpassungen an Umweltbedingungen bei.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forscherinnen und Forscher der MHH in DFG-Fachkollegien gewählt

Neun Kandidatinnen und Kandidaten der Medizinischen Hochschule Hannover waren bei der Wahl für die Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfolgreich und begutachten, bewerten und entscheiden künftig über Forschungsanträge.

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DFG-Förderung zur Musikerphysiotherapie: Hochschule Osnabrück bundesweit unter den besten zehn Forschungsvorhaben

Die DFG hat das Forschungsvorhaben der Hochschule Osnabrück mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und der University of Sydney, Australien, als eines der ersten Projekte an HAWs zur Förderung ausgewählt. Ziele sind die Verbesserung der Gesundheit von Berufsmusiker*innen sowie der Aufbau der weltweit neuen Disziplin der Musikerphysiotherapie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Echtzeit-Sensorsystem macht Biogas-Produktion flexibler und effektiver – Startup der Uni Ulm erhält EXIST-Förderung

Eine Forschungsgruppe der Universität Ulm hat ein Sensorsystem entwickelt, das Fermentationsprozesse in Biogasanlagen in Echtzeit überwacht und die Messwerte ortsunabhängig verfügbar macht. Das Startup OptProC, das sich rund um dieses patentierte Mess-System gegründet hat, erhält vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Fördergelder aus dem EXIST-Programm in Höhe von 151 400 Euro. Bei der Biogas-Messe in Nürnberg (12. bis 14. Dezember) stellt sich das Startup mit seiner Entwicklung der Fachwelt vor.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erfolg für den Naturschutz: Die Saiga-Antilope ist nicht mehr ‚vom Aussterben bedroht‘

Diese positive Statusänderung in der Roten Liste spiegelt die bemerkenswerte Erholung der Art in Kasachstan wider. Zurückzuführen ist das auf konsequente und koordinierte Bemühungen zur Erhaltung der Art.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mangelernährung bei älteren Menschen besser erkennen

Dr. Nicolas Fabian Graeb hat in seinem Dissertationsprojekt ein hohes Risiko von Mangelernährung und Muskelabbau bei geriatrischen Patienten und Patientinnen ermittelt. Ernährungsstatus und -entwicklung werden dabei bislang in den Krankenhäusern kaum erfasst, so dass während und nach dem Klinikaufenthalt nicht adäquat interveniert bzw. wiederaufgebaut wird.

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New way to force pathogenic proteins into degradation

Researchers develop novel cancer protein killer and discover a new ligase for PROTACs

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Möglichkeit krankmachende Proteine in den Abbau zu zwingen

Forschende entwickeln neuen Krebsprotein-Killer und entdecken dabei eine neue Ligase für PROTACs

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New Microscope: ComplexEye and AI Enable Faster Migration Analysis of Immune Cells

Immune cells fight infectious intruders, for example, or search for incipient cancers. Therefor, they are constantly migrating through the tissues of our body. But in the wrong place, immune cells like neutrophil granulocytes can cause damage: If these white blood cells infiltrate tumours, this is often associated with a poor prognosis for patients. This is why they could benefit from drugs that prevent neutrophils from migrating into tumours. Until now, this migration has been investigated using conventional video microscopy. Researchers (University of Duisburg-Essen, Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften) have developed a microscope for the high throughput analysis of compounds.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neues Mikroskop: ComplexEye und KI ermöglichen schnellere Migrationsanalyse von Immunzellen

Immunzellen bekämpfen z.B. Infektionserreger oder suchen nach sich entwickelnden Krebserkrankungen. Dazu wandern sie durch die Gewebe des Körpers. Am falschen Ort können Immunzellen wie Neutrophile Granulozyten auch Schäden anrichten: Infiltrieren diese weißen Blutkörperchen Tumoren, verschlechtert das oft die Prognose für Patienten. Betroffene könnten daher von Arzneimitteln profitieren, die das Einwandern verhindern. Bisher ließ sich dieses Migrationsverhalten nur mit herkömmlicher Videomikroskopie untersuchen. Forschende (Universität Duisburg-Essen, Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften) haben nun ein Mikroskop für die Hochdurchsatzanalyse von Arzneimittelsubstanzen entwickelt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DFG fördert „Forschungsimpulse“: BHT erhält Zuschlag für Spitzenforschung zu Künstlicher Intelligenz

Aus 69 eingereichten Anträgen erhielt die Berliner Hochschule für Technik (BHT) am 7. Dezember 2023 den Zuschlag in dem Förderinstrument „Forschungsimpulse“ (FIP) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die „Berliner Initiative für Forschung im Bereich Foundation Models“ wird damit über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Das Fördervolumen beträgt eine Million Euro pro Jahr.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft